DE2415768A1 - Unterputzverlegungssystem fuer schwachund starkstromleitungen u.ae. - Google Patents

Unterputzverlegungssystem fuer schwachund starkstromleitungen u.ae.

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DE2415768A1
DE2415768A1 DE2415768A DE2415768A DE2415768A1 DE 2415768 A1 DE2415768 A1 DE 2415768A1 DE 2415768 A DE2415768 A DE 2415768A DE 2415768 A DE2415768 A DE 2415768A DE 2415768 A1 DE2415768 A1 DE 2415768A1
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Gerhard Neumann
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    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02—Details
    • H02G3/04—Protective tubing or conduits, e.g. cable ladders or cable troughs
    • H02G3/0425—Plinths

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description

  • ENTWURF UNTERPUTZVERLEGUNGSSYSTEM FÜR SCHWACII-uSTARKSTROMLEITUNGEN u.ä.
  • Die vorliegende Erfindung geht aus von einem Kabelführungskanal, der vorzugsweise gleich bei Erstellung des betr. Bauobjektes mit eingeplant und eingebaut wird, aber auch nachträglich eingeplant und eingebaut werden kann (z.B. bei Althaussanierungen).
  • Die Herstellung kann aus allen herkömmlichen Materialien erfolgen, vorzugs= weise aus Kunststoff bzw. aus solchen Materialien, die nicht stromleitend bind, wobei zu beachten ist, daß die Werkstoffe der Konstruktion eine gewisse Elastizität verleihen.
  • Im Gegensatz zu den herkömmlichen Arten, Kabel zu verlegen (z.B. dreiadrige, flache Stegleitungen) und den bisher bekannten Kabelverlegungskanälen ist das vorliegende Unterputzverlegungssystem erfindungsgemäß betriebsstörungssicher dadurch, daß die Kanäle entsprechend dimensioniert sind, somit einen beträcht= lichen Hohlkörper bilden, der sich bei nachträglichen Arbeiten an den Wänden (z.B, Anbringung von Dübeln) leicht akustisch orten läßt durch einfaches Ab= klopfen der Wände; die auftretenden Klangverfärbungen lassen die Begrenzungen des Kanalsystems klar erkennen. Hierdurch sind unter maximal erreichbarer Sicherheit Unfälle, die auf Irrtümern beruhen können, ausgeschlossen.
  • Erfindungsgemäß besteht das Kanalsystem aus nur wenigen-vorzugsweise nur drei-Hauptbauteilen: Hauptversorgungskanal "HVK" (1), Nebenversorgungskanälen "NVK" (2), Auslaßkammern " AK" (3), ohne daß besondereweitere Verbindungsstücke zwingend notwendig oder vorzusehen sind.
  • Essentiell ist, daß das gesamte System überdeckt wird und nicht sichtbar ist dadurch, daß durch Auftragen des Putzes in der Dicke der NVK-bzw. Her= stellung der NVK in der Dicke üblicher starker Putze- und durch Teilver= senkung (4) der AK in dem Mauerwerk eine Oberflächengleichheit zwischen Putz und Kanalsystem eintritt- was jedoch sorgfältiges Beiputzen voraussetzt-, so daß die Tapete das gesamte System überdeckt.
  • Der HVK wird in mehrere Längskammern (5) - vorzugsweise mindestens zweiderart unterteilt, daß Stark-u. Schwachstromleitungen, so wie ggf. Antennen-, i'elefon-u. Lautsprecherkabel verlegt werden können, ohne daß diese bei auftre= tenden Kabeldefekten miteirander in Berührung kommen und ggf. auf bestimmten Leitungen andere Stromstärken als erwartet liegen. Oie Kammerunterteilung erfolgt durch Längswände (6), die bzgl. Höhe und Dimensionierung so gewählt sein müssen, daß ein problemloses einlegen der Kabel in den HVK erfolgen kann. Das Einlegen der Kabel in den IIVK erfolgt über abklappbare Vorderwände (7), wobei diese vorzugsweise nicht der Gesamthöhe des Kanals entsprechen, sondern erst in bestimmter Höhe über Grundplatte anfangen, wobei die Klappe vorzugsweise unten angeschlagen ist und weiterhin vorzugsweise nicht eben, sondern gewölbt (8) ausgeformt ist, um besseren hinblick in den Kanal zu ge= statten, d.h. die Oberplatte (9) wäre in dieser Ausführung kürzer als die Grundplatte (i0) des Kanals. Es ist weiterhin denkbar, daß die Oberplatte selbst in bestimmter Breite in wichtung der Verschlußklappe gewölbt ausge= formt ist mit vorzugsweise identischer Tangente der Verrundungsradien der beiden wölbungen an der Verschlußkante.
  • Der HVK kann weiterhin so ausgeführt werden, daß Öffnen und Schliel3en des kanals durch reversible Deformation der gesamten lrontwand-geschieht, wobei die gesamte frontwand als Klappe wirken würde ohne Scharniere -Auch hier ist Ausformung mit Wölbung möglich und ggf. zweckmäßig.
  • Bei der Ausführung des HVK mit Klappe und Scharnier erfolgt die Ausführung des Scharniers vorzugsweise derart, daß kein Scharnier üblicher Art zur Anwendung kommt, sondern daß die an der betr. Stelle entsprechend ausgeformte Klappe in einer entsprechend ausgeformten uhrungsnut des Kanals kippbar gleitet (lot).
  • Aus Sicherheitsgründen ist es zweckmäßig, die aufeinanderstoßenden Kanten (12) der Verschlußklappe und des hauptteils des IIVK- in der Ausführung ohne Scharnier- gleitgünstig derart auszuformen, daß ein- oder auszuführende Kabel keine Isolationsbeschädigungen erleiden.
  • Die Kanten von Klappe und anstoßenden Hauptteil sind- in der Ausführung mit oder ohne Scharnier- vorzugsweise so ausgeformt, daß die Kanten rastend ein= schnappen aber ohne Werkzeug ein Öffnen des HVK möglich ist.
  • Der HVK wird im Rohbauzustand des betr. Bauobjektes vorzugsweise in der Boden/ Wand -kante verlegt. Es ist hierbei zweckmäßig, bei Einbau des HVK einen gewissen Abstand v. Boden einzuhalten, der maßgenau entsprechende Estriche und Bodenbeläge bzgl. deren Dicke berücksichtigt und somit gleich= zeitig eine Verwendung als Sockelleiste ermöglicht. Dies Läßt zweckmäßig erscheinen, eine Abdeckleiste zur Abdeckung von Teppichbodenkanten kon= struktiv mit einzubeziehen; dies kann durch integrierte Ausführung oder auch derart geschehen, daß die Abdeckleiste in eine vorgeformte Längsrille der HVK nachträglich eingesetzt wird.
  • Das Ausleiten der im IrvK verlegten Kabel geschieht über Offnungen, die erfindungsgemäß ohne besonderes Werkzeug erst dann hergestellt werden, wenn sie benötigt werden. Auf'der Oberplatte des HVK befinden sich Einprägungen derart, daß diese zwei nebeneinanderliegende Bänder (13) mit ausbrechbaren Flächen (14) bilden, wobei die Flächen vorzugsweise Rechteckforo haben und die Finzelflächen es wandseitigen Bandes (15) in der Dimensionierung exakt dem Querschnitt eines NVK entsprechen. Die Prägungen bestehen somit aus zwei Längsrillen-parallel zur Offnungskante- mit den Abständen "x" und "y" zur Öffnungskante und dazu exjht lotrecht verlaufenden Querprägungen (16). Die derartige Anordnung der Prägerillen bewirkt, daß Offnungsflächen mit beliebigem Vielfachen der kleinsten Ausbrechflächen F1 u. F2 erzeugt werden können ohne störende Zwischenstege. Das erste prägeflächenband- direkt an der Offnungs= kante - dient zur Herstellung von Öffnungen zur Ausleitung von Kabeln in die betr. Innenseite der Räume direkt,das andere lJrägeflächenband dient zur erstellung von Offnungen für die NVK. I)ie Querprägungen für die NVK haben exakt den Abstand "z" zueinander. Die Öffnungsfläche für einen NVK ist mit (y-x).z exakt bestimmt, wobei "z" also exakt der Breite eines NVK und "y-x" exakt dessen Tiefe entspricht. Zweckmäßig ist der Offnungsquerschnitt F1 (17) für die in die Räume direkt zu. leitenden Kabel nicht so groß wie für die NVK; also gilt einerseits yi2x und andererseits und zusätzlich können die Querprägungen für die F1 - Flächen einen Abstand voneinander haben, für den gilt: größer, kleiner oder gleich "z", Es ist jedoch auch Ausführung vorzugsweise derart denkbar, daß entweder die beiden Prägeflächenbänder keine gemeinsame Längsprägung haben, sondern zwei getrennte Längsprägungen mit einem massiven Zwischensteg (18), oder daß zumindest die Querprägungen des einen und anderen Bandes nicht ineinanderlaufen. Hierdurch wird ver= mieden, daß Prägungen unbeabsichtigt einreißen beim Ausbrechen bestimmter Flächen.
  • Allgemein können "x", "y"'u. "z" nicht beliebig gewählt werden, da hier die Dim&nsionierung der Auslaßkammern zu berücksichtigen ist.
  • Um größtmögliche Universalität des Gesamtsystems zu erreichen ist es zweck= mäßig, den HVK auch in Ausführungen zu fertigen, bei denen die Auslaßöffnungen für NVK nicht in Rechteckform sondern in anderen Formen vorgesehen sind.
  • Bei dieser Ausführung gibt es für den vorbezeichneten Zweck keine einge= prägten Längsrillen-u. Querrillen, vielmehr befinden sich die Prägungen bestimmter Formen nebeneinander. Eine Ausführung in dieser Art läßt Kombination mit herkömmlichen Kabelverlegungskanalsystemen zu.
  • Erfindungsgemäß lassen sich die für den Innenraum bestimmten Öffnungen durch entsprechend geformte Noppen verschließen, falls eine betr. Offnung nicht mehr benötigt werden sollte. Außerdem ist eine Ausführung der Noppen derart denkbar, daß diese selbst wieder in vorgeprägten Linien brechbar sind mit entsprechender Ausformung um den Offnungsquerschnitt auf die betr. auszu= führenden Kabel abstimmen zu können.
  • Beim Einbau des HVK wird dieser zweckmäßig mit einer wohldefinierten Tiefe in die Wand versenkt und zwar bis zu der wandseitig ersten Längsprägung (19), Hierdurch wird erreicht, daß die vom HVK aufsteigenden NVK direkt auf der Wand aufliegen.
  • Die AK sind vorzugsweise so dimensioniert, daß herkömmliche Elektroarmaturen (z.B.Schuko-Steckdosen u.ä.) verwendet werden können. Ausführung erfolgt vor= zugsweise als -Einzelkammer, aber auch Doppel (20) u. Mehrfachkammer (21) denkbar. Weiterhin ist die Größe vorzugsweise so zu wählen, daß die Abdeck= rahmen der üblichen Armaturen die Kanten der Auslaßkammer überragen.
  • Die Kammern werden vorzugsweise nach allen 4 Seitenrichtungen mit durch Vorprägung ausbredhbaren Wänden (22) versehen, wobei die Vorprägfläche als solche wiederum untcrteilt ist durch eine Prägerille (23) in vorzugsweise zwei gleich-große Segmente.(24) Die Querschnittsfläche eines Teilsegments soll exakt der Querschnittsfläche eines NVK entsprechen, d.h. die Gesamt= querschnittsfläche (eingeprägt) wäre definiert durch (y-x).n.z mit nQ2.
  • Zweckmäßig ist die Gesamtbreite der AK größer als n.z, wodurch Eckverstär= kungswulste (25) vorgesehen werden können.
  • Hieraus ergibt sich nun, daß das Unterputzverlegungssystems seine Univer= salität u.a. auch dadurch erreicht, daß die gängigen Maße der vorhandenen Armaturen als Grundlage genommen werden um die essentiellen Systemmaße "x", "y" u."z" festzulegen.
  • Was die Ak betrifft, so ist ein Aneinanderfügen mehrerer Kammern an allen 4 Seiten möglich, wobei durch Ausbrechen entsprechender Wandsegmente Kabel verbindungen untereinander hergestellt werden können, was u.a. auch möglich ist, durch Verlegen von NVK in waagerechter Richtung zwischen einzelnen AK, Durch ein Verhakungssystem herkömmlicher Art ließe sich erreichen, daß mehrere AK zu einer Baugruppe vor Montage zusammengesetzt werden könnten.
  • Die Frontfläche der AK kann durch Prägungen in Segmenten herausbrechbar ge= staltet werden zur Aufnahme der betr. Armaturen; vorzugsweise besteht die Frontplatte jedoch aus einem abnehmbaren Deckel (26) der seinerseits mit entsprechden Vorprägungslinien versehen ist, so daß bei Bedarf alle gängigen Armaturen paßgenau eingesetzt (27) werden können. Der Deckel ist so auszuformen,daß er in eine AK einrastet mittels einer Klammervorrichtung herkömmlicher Art. Zusätzliche Verschraubungen mit der Kammer (28) an ent= sprechender Stelle- vorzugsweise in den Verstärkungswulsten wäre zweckmäßig, so daß die eingebauten Armaturen (z.B. Steckdose) nicht bei extremer Be= lastung (z,B. Herausziehen eines fest- sitzenden Steckers) mit der Deckel= platte herausgerissen werden. Konstruktionsgemä!! kann jede AK von jeder Seite von mindestens zwei NVK beschickt werden. ierdtc wird es möglich, daß ein Kanal z.B, ein Kabel einleitet, das an eine te-kdcse sngecchlossen werden soll, während ein Parallelkanal ein oder mehrere Kabel führt, die weitergeleitet werden sollen, somit durch die AK nur durchlaufen.
  • Um die Kabel besser zu führen (exakte Befestigung durchlaufender längerer Kabel) und zu vermeiden, daß das Eigengewicht der Kabel bei- langen Steiglei= tungen ein Lösen aus den Kontaktverschraubungen bewirkt, ist es zweckmäßig, ein Ifalterungssystem in den Ak konstruktiv vorzusehen, wobei je nach Zweck= mäßigkeit verschiedenste herkömmlich bekannte Verklammerungsarten und Klammern zur Anwendung kommen können.
  • Konstruktionsbedingt ist es möglich, daß die Auslaßkammern auch als reine Verteilerdosen Verwendung finden können.
  • Wird eine AK nicht mehr benötigt, so ist sie durch besondere Verschlußkappen -vorzugsweise im Design der verwendeten Armaturen- nach Entfernen den Arma= turen wieder verschließbar, Auch nachträgliches Einfügen einer AK ist möglich. Nach Ortung eines vorhan= denen NVK kann unter vorsichtigem Ablösen der Tapete, Aussägen eines Ab= schnittes des Kanals und dimensionsgerechtem Ausstemmen eines Loches in der Wand, die neue AK eingefügt werden.
  • Das Befestigen des Gesamtsystems auf der Wand kann vorzugsweise mittels ein= gipsen (Zementmörtel) v. HVK u. AK bzw. Ankleben o. Anschrauben der NVK ge= schehen. Um erhöhte Festigkeit des Eingipsens v. HVK u. AK zu erreichen, sind diese an den Rückwänden vorzugsweise mit Yerzahnungsausformungen (29) herkömmlicher Art und beliebig zu wählender Dimensionierung versehen.
  • Die Montage der NVK mit Schrauben kann erfolgen dadurch, daß Schrauben -vor= zugsweise Flachkopfschrauben - mit Kopfdurchmesser "D" durch Löcher mit deu Durchmesser d1" in den NVK - Vorderwänden hindurchgeschoben werden und die Rückwand - die mit Löchern mit Durchmesser "d2" versehen ist- auf der Mauer festschrauben. Hierbei gilt zweckmäßig: d > d2.
  • Als Zusatzvorrichtung zur Absicherung dagegen, daß die in den HVK in den einzelnen Kammerneingelegten Kabel unbeabsichtigt aus diesen verrutschen -wobei sich Stark-u. Schwachstromkabel berühren könnten - werden Sperrklan= mern (30) entsprechender Ausformung auf die Trennwände aufgesetzt. Die kann vorzugsweise dadurch geschehen, daß die betr. Trennwand oben eine - vorzugs= weise kreisförmige- verdickte Ausformung (31) besitzt, auf die die Sperr= klammer- die eine Nut in entsprechender Negativform besitzt- aufgezogen wird und einrastet, wobei die in die eine oder andere Richtung geschehen kann.
  • Es ist denkbar, daß das gesamte Kanalsystem- in entsprechend großer Dien= sionierung- (z.B.in Industriebetrieben) blank verlegt wird, wenn nichtUnter= putzverlegung und damit Unsichtbarkeit verlangt wird. Bei dieser Ausfüh= rung ist denkbar, daß die NVK auf der Frontwand einen Lärgsschlitz (32) haben,

Claims (38)

  1. so daß die Kabel nicht durchgezogen,sondern einfach ;lilebingedrWickt werden müssen.
    P A T E N T A N S P R Ü C II E 1. Unterputzverlegungssystem für Schwach-u. Starkstromleitungen, vorzugsweise aus nur drei Hauptbauteilen bestehend (liauptversorgrungskanal (i), Neben= versorgungskanälen (2) Auslaßkammern)(3) dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise integrierter Einbau bei Erstellung des betr. Bauobjekts erfolgt, aber auch nachträglich Ausrüstung mit dem System möglich ist.
  2. 2. Unterputzverlegungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundmaße des Systems abgeleitet werden aus den Maßen handelsüb= lich gängiger Elektroarmaturen (Steckdosen u.s.w.), wodurch weitestgehende Universalität erreicht wird ohne spezielle Zusatz-o.Reduzierstücke.
  3. 3. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß di Herstellung aus allen herkömmlichen Materialien-vorzugsweise aus Kunststoff bzw. nicht stromleitenden Materialien erfolgen kann, wobei das System durch entsprechende katerialauswahl vorzugsweise eine gewisse Elastizität verliehen bekommt.
  4. 4. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß von dem vorliegenden System vorzugsweise nur die frontpartie des HXK sichtbar ist, während alle anderen rt'eile vorzugsweise im Putz direkt unter der Tapete liegen.
  5. 5. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausformung des Systems als Hohlkörper mit vorzugsweise exakten Kantenbegrenzungen (Rechteckquerschnitt) ein sicheres akustisches Orten durch einfaches Abklopfen der Wände ermöglicht, obwohl das System unsicht= bar verlegt ist.
  6. 6. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der HVK in vorzugsweise mindestens zwei Längskammern (5) durch trennwände (6) unterteilt wird, um für tark-u. Schwachstromkabel u.s.w.
    getrennte Kammern zur Verfügung zu haben.
  7. 7. Unterputzverlegungssystem nach einem oder meilrerer der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand des liVK abklappbar ausgeführt wird (7) -zur Rein= lagerung der Kabel - entweder mit Scharnier (ii) oder reversibel de= formierbar.
  8. 8. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier der Klappe des }lVK nach beliebigen bekannten Prinzipien gestaltet sein kann, aber auch vorzugsweise in Nut-und Feder-Prinzip (11) derart daß die ineinandergreifenden Segmente v. Klappe und Kanalhauptteil durch entsprechende Ausformung mit Kreisradius ein Scharnier bilden.
  9. 9. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei reversibel deformierbarer Vorderwand die Verschlußkante (12) vorzugsweise besonders gleitgünstig ausgestaltet wird, um Einlegen der Kabel zu ermöglichen ohne Beschädigung von deren Isolation
  10. 10.Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß aus Zweckmäßigkeitsgründen die Vorderwand des HVK (Klappe) vorzugs= weise leicht gewölbt (8) ausgeführt wird- hierbei ist Oberplatte (9) kürzer als Grundplatte (10)- und daß auch die Oberplatte leicht gewölbt sein kann, mit vorzugsweise gleichen Radien der Wölbungen an der Ver schlußkante.
  11. 11.Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkante (12) vorzugsweise auf herkömmliche Art einrastend ausgeformt sein kann.
  12. 12.Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der HVK vorzugsweise als Sockelleiste eingebaut wird mit einer inte= grierten oder über entsprechende Vorrichtung nachträglich anzubringenden Abdeckleiste für Teppichbodenkanten an der Frontseite.
  13. 13.Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im HVK auf der Oberseite getrennte Offnungssysteme vorgesehen sind zum Ausführen der Kabel in den Innenraum direkt einerseits unS anderer seits zun Ausführen von Kabeln in die NVK.
  14. 14. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungssysteme vorzugsweise dargestellt sind durch zwei parallel laufende Prägeflächenbänder, (13) die aus Längs-u. Querprägungen (16) bestehen, die es gestatten, die Öffnungen nach Bedarf herzustellen und beliebige Vielfache der leinsten Flächen (14) auszubrechen.
  15. 15. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Prägeflächenbänder vorzugsweise nicht eine gemeinsame Prägelinie haben, sondern ein Zwischensteg (18) existiert, um unbeabsichtigtes Ein= reißen anderer Prägelinien beim - durch Ausbrechen geschehenden- Her= stellen von Offnungen zu vermeiden.
  16. 16. Unterputzverlegungssysten nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das bffnungsseitig gelegene Prägeband zur Ausleitung der Kabel in den Innenraum dient und die Ausbrechflächen F1 (17) in der Dimensionierung vorzugsweise kleiner sind als die Ausbrechflächen F2 (15) des wandseitig gelegenen Prägebandes, das zur Ausleitung der Kabel in die NVK dient.
  17. 17. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Anc pruche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbrechflächengröße F2 bestimmt ist durch den Querschnitt der NVK und diesem exakt entspricht.
  18. 18. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nicht mehr benötigte Auslaßöffnungen in die. Innenräume durch ent= sprechend gestaltete Verschlußnoppen verschlossen werden können, wobei diese Noppen selbst derart ausgebildet sein können, daß sie durch Pr«= gelinien in entsprechenden Ausformungen brechbar (funktionsfähig teilbar) sind, un die Öffnungsquerschnitte ggf. auf die Querschnitte kleiner Kabel abstimmen zu können.
  19. 19. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnungen des fIVK für die NVK auch andere Fernen haben können und nicht unbedingt Segmente eires rgbandes sein nassen, son= dern zwischen den Ausschnitten Stege vorhanden sein können und somit der HVK kombinierbar wird mit anderen herkömmlichen bekannten Kabel= kanal systemen.
  20. 20. Unterput zverlegungssystem. nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die HVK vorzugsweise bis zu den Prägungen(i9) des wandseitigen Bandes in das Mauerwerk versenkt werden, wodurch die abzweigenden NVK erfindungsgemäß direkt auf die Mauer zu liegen kommen.
  21. 21, Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die AK vorzugsweise so dimensioniert sind, daß jeweils ein Aria= turenteil ( Steckdose o. Schalter) in eine Kammer (3) eingepaßt werden kann, wobei Ausführung in Doppel- (20) u. Mehrfachkammern (21) denkbar und zweckmäßig sein können.
  22. 22, Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Kammerseitenwände Verdickungswülste (25) tragen.
  23. 23. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anbringen entsprechender Verhakungssysteme an den Außenseiten der Kammern ein Zusammenfügen zu Baugruppen beliebiger Kombination möglich ist.
  24. 24. Unterputzverlegungssystea nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die AK so dimensioniert sind, daß die Abdeckplatten der üblichen Armaturen deren Begrenzungen überdecken.
  25. 25, llnteputzverlegungssystea nach eine oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in allen vier Seitenwänden der AK durch entsprechende Vorprägung.n(22) exakt festgelegte Formen ausgebrochen werden können.
  26. 26. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ausbrechbar präparierten Seitenwandteile der AK vorzugsweise in mindestens zwei gleichgroße Segmente (24) ausgeprägt sind
  27. 27. Unterputzverlegungssystem nach einem odr mehreren der Yorgeznnten Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die Teilsegmente der ausbrechbaren Kammerwandteile jeweils exakt dem Querschnitt der NVK entsprechen.
  28. 28. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch entsprechende Querschnittswahl der NVK und der Teilsegmente jede AK von jeder Seite vorzugsweise an mindestens zwei NVK (33) ange= schlossen werden kann, um zu erreichen1 daß in der Kammer an Armaturen anzuschließende Kabel und nur durchzuführende Kabel jeweils aus Sicher= heitsgründen in getrennten Kanälen zu-bzw. abgeführt werden können.
  29. 29. Unterputzveriegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Frontplatte der Kammer mit ausbrechbar vorgeprägten Flächen versehen werden kann zum Einlassen der Armaturenteile.
  30. 30. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Frontplatte der Kammer vorzugsweise als abnehmbarer Deckel (26) ausgestaltet ist, in den nun widerum die Armaturenteile in ausbrechbar vorgeprägten Flächen eingelassen und auf die jeweilige Art befestigt ( verschraubt, verklammert u.s.w. je nach Armatur) werden können, wo= durch sich das Anschließen der Kabel leichter durchführen läßt.
  31. 31. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Frontplattendeckel einrastend, verschraubbar (28) (in den Seitenwandverdickungswülsten) (25) oder anderweitig zweckmäßig befestig= bar ausgestattet wird.
  32. 32, Unterputzrerlegungs6ystem nach einen oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den AK ein Halterungssystem konstruktiv vorgesehen werden kann -wobei auch herkömmliche Elammern-u. Spangenarten angewendet werden können- um die Kabel - vorzugsweise die durchlaufenden - zu befestigen.
  33. 33. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die AK konstruktionsgemäß auch als reine Verteilerdosen verwendet werden können.
  34. 34. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehrere der orgenarnten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nicht mehr benötigte Auslaßkammern - nach Entfernen der Armaturen -mit Verschlußdeckeln - vorzugsweise im Design der verwendeten Armaturen= systeme - abgedeckt werden können.
  35. 35. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Systems mittels Ringipsen in (HVK u.AK) bzw.
    Aufkleben o. Aufschrauben auf (NVK) die Wände geschehen kann.
  36. 36. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die NVK in beliebiger Länge hergestellt werden können und auf die jeweils erforderlichen Maße bei Bedarf abgeglichen werden, wobei die Querschnittsmaße der NVK systemgemäß festgelegt sind.
  37. 37. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zusatzvorrichtung zur Führung der Kabel im HVK vorgesehen werden kann, vorzugsweise derart, daß die Trennwände (6) oben verdickte Aus= formungen (31) besitzen - vorzugsweise kreisförmig - aüf die Sperrklammern (30) mit einer Nur in entsprechender Negativform aufgezogen werden und einrasten in die eine oder andere Richtung.
  38. 38. Unterputzverlegungssystem nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auch Verlegung des Systems blank - nicht unter Putz - möglich ist ( z.B. in entsprechender Dimensionierung in Industriebetrieben), wobei dann die NVK mit einem Längsschlitz (32) auf der Frontseite versehen sein können, so daß die Kabel nicht hindurchgezogen, sondern einfach hineingedrückt werden müssen.
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