DE24082C - Neuerungen an Heizöfen - Google Patents
Neuerungen an HeizöfenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24B—DOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
- F24B5/00—Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges
- F24B5/02—Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around stoves
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
HEINRICH BERK in CHEMNITZ i. S. Neuerungen an Heizöfen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. November 1882 ab.
Der Aschkasten A, Fig. 1 und 2, ist bei diesem Ofen zu einem abgestumpften Kegel
ausgebildet und umschliefst den ihn dicht abdeckenden Feuerkasten B. Letzterer trägt einen
durch die Regulirthür α einschiebbaren Rost D und bildet so den Feuerherd, welcher durch
die aufgesetzten Futter- bezw. Feuerringe »S und T zu einem Füll- und Feuerschachte ausgebildet
ist. Auf die abdeckende Ringfläche von1^ sind die Konoiden ^1, G1, F2 , G2,
F3, G3 u. s. f. gestellt, in G2, G3 u. s. f.
sind die Zertheilungskörper L eingelegt und F1,
F2, F3 u. s. f. sind mit den Luftzuführungsschirmen
M versehen. Konoid F2 hat einen Füllhals und eine dicht verschliefsbare Füllthür.
Alle Konoiden sind aufsen mit Heizrippen armirt, nur der Aschkasten ist aufsen glatt.
Der Füllschacht (Fig. 1 bis 8, von welchen
Fig. 3 bis 6 in doppeltem Mafsstabe) besteht aus dem Planroste D, dem Feuerkasten B und
den Einsätzen (Futter- bezw. Feuerringen) S und T, und wird durch die ihn einschliefsenden
Konoiden F1 und G1 und durch die Luftzuführung
und Ring be zu einem Hauptorgan des Ofens.
Um den Planrost D nicht mit den Wandungen von A in Verbindung zu bringen und denselben
dennoch leicht ein- und ausschiebbar zu machen, um an der tiefsten Stelle des Feuerraumes viel
Luft einführen zu können, und um dem Feuerring S an der inneren tiefsten Kante genügenden
Schutz gegen Abnutzung zu geben, und ferner, um ein Herrausrollen des Brennmaterials
über den Planrost zu verhüten, mufste der Feuerkasten B eine ganz besondere Ausbildung
erfahren. So wurde die obere Oeffnung von B ziemlich so grofs, wie der innere Querschnitt
von 5 genommen und ein Uebergang vom runden zum rechteckigen Querschnitt gewählt. Die
vordere Kante der Oeffnung hat denselben inneren Radius wie S, die hintere einen wesentlich
gröfseren, und zwischen beiden haben die zwei geraden Seitenkanten einen gegenseitigen
Abstand, der etwas geringer ist, als der innere Durchmesser von S. Von den drei zuletzt genannten
Kanten gehen die drei Flächen b2 b3 b3
abwärts und bilden die Wandungen des sich nach unten verjüngenden Feuerkastens. Planrost
D findet auf den innen angegossenen Leister bt seine Auflage. Die vordere gekrümmte
Wand I)1 geht nur ein Stück nach unten und
läfst die vordere Oeffnung zum Schüren und Abschlacken während des Brandes frei. Die
hintere b2 hört dicht über der Planrostfläche
auf, so dafs der einzuschiebende Rost D die noch etwa liegen gebliebenen Schlacken- und
Aschenreste selbst beseitigen mufs. Durch die Verlängerung der Seitenflächen b3 b3 und des
Rostes D bis vorn unter die gekrümmte Schachtumgrenzungswand b1 findet das sich in Gestalt
einer Kegelmantelfläche vordrängende Brennmaterial seitlichen Halt und über den Rost
einen genügend langen Weg, um sich ausrollen zu können. Zum Mehreinführen der Luft im
tiefsten Räume sind die Seitenwände b3 b% als
Seitenroste ausgebildet, haben aber darin eine Eigenthümlichkeit, indem die Durchführung ihrer
Schlitze bis zur unteren Kante alle hineingelangenden Aschen- und Schlackentheile durchfallen
läfst. Die innen angegossenen Rostleisten £4 bt
geben zugleich die Verbindung und den Halt der Rostzinken ab.
In dem so gestalteten Füllschachte können die meisten Brennstoffe ausgenutzt werden, weil
sie bei genügender Luftzuführung in dem ziemlich nach unten verengten Feuerkasten B entsprechend
zusammengedrängt werden. Zum Feuern mit gröfseren oder ganzen Füllungen ist der Einsatz .S cylindrisch, T aber etwas konischer
als G1 gestaltet, so dafs zwischen diesen und den Konoiden F1 und G1 ringsum ein
Differenzraum von oben spitz zulaufendem Querschnitt entsteht, den ich Düsenraum nenne.
Dieser Düsenraum wird durch die sich berührenden oberen Kanten von G1 und T geschlossen,
und die in F1 angegossenen inneren Rippen/! geben Führung und Halt für .S und T.
Ferner ist der abdeckende Theil von B mit den Luftlöchern bb versehen, und in den Futterringen
S und T sind die feinen Düsenschlitze s und t ausgespart, so dafs die in den Düsenraum
eintretende Luft vorgewärmt und durch j und t in den mittleren und oberen Theil des
Füll- und Feuerschachtes eintreten kann. Zum Reguliren dieses Luftzutritts ist im abdeckenden
Theile von B eine ringförmige Vertiefung ausgespart, in welche ein Regulirring b6 leicht
gehend eingelegt ist. Von demselben geht ein Handgriff b7 durch Konoid F1 und Ofenmantel
JV' nach aufsen, wo er nach einer vorn über der Aschfallthür α angebrachten Markirung
verstellt werden kann. Je nachdem nun der Ring b6 in seiner Rinne kreisförmig verschoben
bezw. gedreht wird, werden dessen Löcher bs mit den Luftlöchern correspondiren, oder es
werden letztere mehr oder weniger gedeckt.
Die durch die Düsenschlitze s und t in den Düsenring fallenden Aschen- und Schlackentheilchen
finden in dem nach unten immer weiter werdenden Räume ihren Weg in den
Aschkasten, und kann ein Verstopfen durch Rütteln des Regulirringes b6 leicht gehoben
werden.
Die Futter- bezw. Feuerringe 5 und T bestehen
nach Fig. ι und 2 aus bestem Chamottematerial; nach Fig. 7 aus Gufseisen und nach
Fig. 8 sind dieselben aus dünnen, gufseisernen Mänteln dargestellt, die im Innern mit Chamottemasse
ausgefüttert bezw. belegt sind. Bei der letzten Methode werden die Mäntel beim Giefsen
innen mit einer Menge Zäpfchen versehen, durch welche die Chamottemasse besser haftet.
Claims (3)
1. Die Construction und Einrichtung des Füll-
und Feuerschachtes mit ringförmigem Düsenraume:
a) dessen innere Wandungen S und T und äufsere Wandungen F1 und G1
auf einer den Aschkasten abdeckenden, gemeinschaftlichen Basis der ringförmigen,
horizontalen Fläche von B stehen, auf welcher sie sich von einander unabhängig
ausdehnen können;
b) dessen Basis mit den Durchlochungen b5
ringsherum versehen ist, und dessen Luftzutritt in den Düsenraum mittelst des eingelegten Ringes be wie beschrie-
■ ben regulirt wird;
c) dessen Heizköper F1 aufser den äufseren
auch noch mit inneren Rippen fy versehen ist, durch welch letztere der
innere Ring S in richtiger Stellung gehalten wird und bei etwaigem Zerreifsen
einen gewissen Halt bekommt.
2. Die Construction des Feuerkastens B:
a) als Ausbildung der Feuerschachtbasis und des Feuerschachtes, herabhängend
nach unten, in seinem Uebergange vom runden zum rechteckigen Querschnitt und der dadurch ermöglichten
Einschiebung des Planrostes D, vorn unter Wand bx ein Schürloch lassend
und hinten unter Wand b2 sich durchschiebend;
b) die Gestaltung der Seitenwände b3 als
Seitenroste, deren Schlitze an der Unterkante auslaufen und deren Rostzinken durch die Rostlager bt seitlich
verbunden werden.
3. Der Ofen in seiner Anwendung für Central· heizung so wie in Fig. 9 dargestellt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE24082C true DE24082C (de) |
Family
ID=300599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT24082D Active DE24082C (de) | Neuerungen an Heizöfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE24082C (de) |
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- DE DENDAT24082D patent/DE24082C/de active Active
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