DE58714C - Zerlegbarer Ofeneinsätz - Google Patents

Zerlegbarer Ofeneinsätz

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DE58714C
DE58714C DENDAT58714D DE58714DA DE58714C DE 58714 C DE58714 C DE 58714C DE NDAT58714 D DENDAT58714 D DE NDAT58714D DE 58714D A DE58714D A DE 58714DA DE 58714 C DE58714 C DE 58714C
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Germany
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grate
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insert
furnace
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58714D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. F. SCHMIDT, Hoftöpfer, in Weimar
Publication of DE58714C publication Critical patent/DE58714C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B13/00Details solely applicable to stoves or ranges burning solid fuels 
    • F24B13/02Arrangement or mountings of fire-grate assemblies; Arrangement or mountings of linings for fire-boxes, e.g. fire-backs 

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Einsätze für Thonöfen leiden im Allgemeinen an dem Uebelstand, dafs die vom Feuer bestrichenen Platten infolge der hochgradigen Hitze leicht durchbrennen und nach kurzer Zeit eine Erneuerung erfahren müssen,' welche durch das theilweise Auseinandernehmen der Oefen stets kostspielig wird.
Dieser Uebelstand wird mit Hülfe des vorliegenden eigenartigen gufseisernen Ofeneinsatzes dadurch beseitigt, dafs die Platten, welche vom Feuer bestrichen werden, mit Kanälen versehen sind, durch welche nicht allein dem Feuer frische Luft zugeführt wird, sondern diese Luft auch gleichzeitig die betreffenden Platten kühlt, wobei sich aber diese Platten mit Leichtigkeit und ohne den Ofen selbst aus einander nehmen zu müssen, auswechseln lassen.
Auf beiliegenden Zeichnungen stellen dar:
Fig. ι die Vorderansicht, Fig. 2 den Verticalschnitt x-x der Fig. 1, Fig. 3 den Horizontalschnitt y-y der Fig. 1 und Fig. 4 die Oberansicht des Rostes. Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsart.
Der Einsatz besteht aus einem Mantel a, in dessen halber Höhe eine Rippe b, Fig. 1 und 2, angebracht ist, auf welcher der Rostkorb c und die Panzerplatten d d und e ihren Stützpunkt finden.
Die Platten d d stehen auf dem Rostkorb c zu beiden Seiten der Kaminöffnung und sind mit Löchern/, Fig. 3, versehen, in welche die Zungen g hineinragen.
Die Platte e bildet die Rückwandung und legt sich mit der Rippe h an den Mantel a. Die Platten d d und e bilden am oberen Ende ein Kreissegment und sind mit einer rund laufenden Nuth (Fig. 2) versehen, in welche ein kurzes Rohr i eingesetzt ist, das mit seinen anderen Enden in dem Füllschacht hängt und zur Ableitung der Verbrennungsproducte in den Schornstein dient.
Um den beiden seitlichen Platten d d einen sicheren Stand zu geben, werden dieselben oben durch ein Spreizstück k versteift, das, mit Rippen / versehen, in Nuthen geschoben wird, welche sich in dem oberen Ende der Platten d d befinden.
Der Rostkorb C ist in zwei Theile zerlegt, von denen der der Kaminöffnung zunächst liegende aus nach dem Mittelpunkt des Rostes radial gebogenen Stäben besteht, während die Stäbe des anderen Theiles gerade verlaufen und in schräger Richtung zum Rost angeordnet sind (Fig. 2). '
Der Rost in Fig. 4 ist auf einem Steg (Fig. 1 und 2) in dem Zapfen 0 drehbar gelagert und läfst sich durch eine Zugstange ρ bewegen, zum Zwecke, das im Rostkorb c befindliche Brennmaterial zu lockern und die Asche aus dem Rost zu entfernen. Unterhalb des Rostes befindet sich ein herausnehmbarer Aschenkasten q.
Das Herausnehmen der einzelnen Theile wird durch Entfernen des Spreizstückes k ermöglicht, wodurch das Rohr i oder der Füllschacht freigelegt und derselbe ebenfalls mit

Claims (1)

  1. Leichtigkeit aus dem Ofen genommen werden kann, so dafs nun die seitlichen Panzerplatten d d herausgezogen und infolge dessen die hintere Panzerplatte e leicht entfernt werden kann.
    Sind die Platten aus dem Einsatz genommen, so ist auch der Korbrost leicht zu entfernen, damit ebenfalls der Rost m und der Steg e,. auf welchem der erstere liegt.
    Fig. 5 ist eine Abart der Fig. ι und zeigt ein seitlich angeordnetes Rohr r oberhalb des Füllschachtes zur Ableitung der Verbrennungsgase an Stelle der in Fig. ι und 2 dargestellten centralen Ableitung derselben.
    Patenτ-Ansρruch:
    Ein Kamineinsatz für Kachelöfen, gekennzeichnet durch die Anordnung der mit Kanälen (J) versehenen, seitlich und gegenüber der Kaminöffnung liegenden Panzerplatten (d d und e) in Verbindung mit dem Spreizstück (k), dem Füllschacht (i), dem zweitheiligen Rostkorb (c) und dem beweglichen Rost (m), zum Zwecke,. ein Verbrennen der vom Feuer bestrichenen Theile 'zu verhüten und ein Auswechseln der schadhaft gewordenen Theile ohne Auseinandernehmen des Ofens bewerkstelligen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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