DE240780C - - Google Patents
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- DE240780C DE240780C DENDAT240780D DE240780DA DE240780C DE 240780 C DE240780 C DE 240780C DE NDAT240780 D DENDAT240780 D DE NDAT240780D DE 240780D A DE240780D A DE 240780DA DE 240780 C DE240780 C DE 240780C
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- spinning
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H9/00—Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
- D01H9/02—Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing completed take-up packages and replacing by bobbins, cores, or receptacles at take-up stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
- D01H9/04—Doffing arrangements integral with spinning or twisting machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
- Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76 c. GRUPPE
Firma J. SCHILGEN in EMSDETTEN i.W.
Spinnmaschinen sind bekannt geworden, bei welchen die Spindeln auf einem drehbaren
Trägerbalken, dem sogen. Wagen, in Form eines Kreuzes angeordnet sind. Es befinden
sich hiernach auf dem Trägerbalken vier Spindelreihen. Durch die Einrichtung wird die volle
Spulenreihe, welche in der Regel senkrecht steht, durch Drehen des Trägerbalkens um 90 °
in eine wagerechte Lage gebracht, während eine neue Spindelreihe, entsprechend der Bewegung
des Armkreuzes, in den Bereich der Spinnflügel tritt, worauf die Inbetriebsetzung
der Maschine zwecks Bewickeln einer neuen Spulenreihe erfolgen kann. Während auf der
neu eingestellten, senkrechten Spindelreihe das Bewickeln der Spulen stattfindet, kann während
dieser Zeit das Auswechseln der vollen und Aufsetzen der leeren Spulen erfolgen. Diese bekannten
Einrichtungen besitzen indessen den
ao Nachteil, daß die Spinnflügel sämtlich so eingestellt werden müssen, daß sämtliche Flügel
in einer einzigen geraden Linie liegen, da andernfalls die Spinnflügel in den Bereich der
sich mit dem Wagen drehenden Spindeln kommen würden. Das Ausrichten der Spinnflügel
erfordert eine besondere verwickelte Einrichtung am Wagen und nimmt außerdem Zeit in
Anspruch. Die Verwendung geschlossener Spinn vorrichtungen statt der U-förmigen Spinnflügel
ist bei dem Revolversystem nicht möglich, da die geschlossenen Spinnvorrichtungen die
Spulen umschließen und ein Drehen derselben mit dem Wagen nicht gestatten. Andererseits
besitzen die geschlossenen Spinnvorrichtungen gegenüber den offenen erhebliche wirtschaftliche
Vorteile, welche es wünschenswert erscheinen lassen, auch bei dem Revolversystem geschlossene
Spinnvorrichtungen verwenden zu können. Es ist nun aber auch noch eine Einrichtung
bekannt geworden, bei" welcher die vollen Spulenreihen aus den die Spulen umschließenden,
geschlossenen Spinnvorrichtungen dadurch herausgebracht werden, daß der Wagen über das Maß des Üblichen zum Spinnen Erforderlichen
gesenkt wird, bis die Spulen aus dem Bereich der geschlossenen Spinnvorrichtungen
kommen, worauf eine geringe Drehung des Wagens stattfindet, welche es erlaubt, die
vollen Spulen seitlich der geschlossenen Spinnvorrichtungen abzuziehen und leere Spulen
aufzustecken, worauf durch Zurückdrehen in die ursprüngliche Lage und Wiederanheben des
Wagens die Einrichtung wieder betriebsfertig wird. Diese bekannte Einrichtung stellt aber
weder ein Revolversystem dar, noch könnte diese bei Spulenrevolvern Verwendung finden.
Zweck der Erfindung ist es, die Anwendung geschlossener Spinnvorrichtungen .bei .Spulenrevolvern
zu ermöglichen. Um dieses zu erreichen, wird beim Wechseln der Spulen der Wagen so weit gesenkt, daß die Spindeln unter
die Unterkante des die Spinnvorrichtungen tragenden, fest gelagerten Trägerbalkens gelangen,
worauf die Drehung des Spindelträgers ohne weiteres erfolgen kann und hierauf die
neue Spulenreihe durch Heben des Wagens in die Spinnvorrichtungen eingeführt wird. Dieses
Heben und Senken des Wagens erfolgt unabhängig und über das Maß der üblichen Wagenbewegung
hinaus, welche dem letzteren in be-
kannter Weise beim Spinnen erteilt wird. In sinnreicher Weise ist die Vorrichtung, durch
welche das über das Maß des Üblichen hinaus erfolgende Heben und Senken des Spulenträgers
erfolgt, mit der Vorrichtung verknüpft, welche das Heben und. Senken selbsttätig bewirkt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt die teilweise Vorderansicht einer
Fig. ι zeigt die teilweise Vorderansicht einer
ίο Spinnmaschine, wobei die im übrigen bekannten
Einrichtungen der Spinnmaschine, so weit sie nicht zum Verständnis erforderlich sind, weggelassen
wurden.
Fig. 2 zeigt die zugehörige Seitenansicht.
Der Spulenträger besteht aus einem kantig abgesetzten Balken a, welcher in Längsrichtung
der Maschine verläuft und auf seinen Flächen, kreuzweise gegenüberstehend vier Reihen Spulenhalter
b trägt. Der Balken α wird in bekannter Weise durch die geführte Zugstange c
während des Betriebes zum Aufwickeln des Fadens gehoben und gesenkt. Diese Bewegung
wird abgeleitet von einem Gestänge d, einer Kurbel e und einer Kette f. Letztere steht mit
einem Rade g in fester Verbindung. Die Stange ^ wird unter Vermittlung eines Exzenters gehoben,
wodurch das Rad g um einen bestimmten Winkel gedreht wird, während das Senken des Spulenträgers
α durch das Eigengewicht desselben eintritt, sobald die die Stange beeinflussende
', Kurvenscheibe den höchsten Punkt überwunden hat. Durch die Stange c und die auf dem Kettenrade
i befestigte Kette h wird die Welle k und mit ihr das Rad g in bekannter Weise in
Abhängigkeit gebracht.
Der Vorgang stellt sich demnach so dar, daß, wenn die Kette f angehoben wird, die Kette h
aufgewickelt wird und umgekehrt, wodurch in bekannter Weise und unter Zuhilfenahme der
Maschinenteile ein dauerndes Auf- und Abbewegen der Spulen erreicht wird. Um die
Spulen aus den sie umschließenden Spinnvorrichtungen η herauszubringen, ist dann noch
folgende Einrichtung vorgesehen. Zwischen der Stange d und der Kette f ist ein im Punkte m.
drehbarer Handhebel geschaltet, welcher in einem höher gelegenen Punkte η gelenkig mit
. der Kette f verbunden ist und der in seiner Stellung gegenüber der Stange d durch einen
Sperriegel gesichert wird. Nach Auslösen dieser Sperrung kann man den Hebel e um den Punkt m
drehen, wodurch der Punkt η unterhalb des Drehpunktes m zu liegen kommt. Durch
das Eigengewicht des Spulenträgers α wird dieser, da, wie schon erwähnt, derselbe im Zusammenhange
mit Stange d, e usw. steht, so weit niedergebracht, daß die Spulen unterhalb
der Spinnvorrichtungen treten, so daß dann der Spulenträger α frei gedreht werden kann.
Das Auflager p für die Spinnvorrichtungen I
wird durch besondere, am Maschinengestell q befestigte Träger r gehalten. Die Spinnvorrichtungen
bestehen bekanntermaßen aus einer geschlossenen, kreisförmigen Büchse, welche eine Nut t für die Antriebsschnur η trägt. Zum
Einlegen bzw. Durchziehen des Spinnfadens w sind in der Büchse I Einschnitte χ vorgesehen.
Die Fäden werden durch diese Einschnitte χ gezogen und mit den aufzuwickelnden Spulen
in Verbindung gebracht. Infolge der Drehung der Spinnvorrichtungen / wird der Spinnfaden
um die Spulen herumgeführt. Der Antrieb der Spinn wirtel . erfolgt mittels endlosen Schnurtriebes
von Scheibe y über Leitrollen z.
Der Arbeitsgang stellt sich wie folgt: Nachdem eine Spulenreihe vollgesponnen ist, wird
die Maschine ausgesetzt, der Spulenträger α gesenkt, so daß die Spulen außerhalb des Bereiches
der Spinnvorrichtungen kommen, und hierauf mittels des Handrades 14 der Spulenträger
um 90 ° gedreht. Durch beliebige Sicherungsmittel wird die eingestellte Lage jeweils gesichert,
beispielsweise durch einen Sperrsteekstift 15. Durch die Viertelkreisdrehung kommt
eine neue Spulenreihe unterhalb der Spinnvorrichtungen. Hierauf wird der Faden von den
vollen Spulen abgeschnitten, der Träger α durch Zurückdrehen der Handkurbel e angehoben und
die Maschine in Betrieb gesetzt. Nunmehr kann die Spinnerin, während dessen die frischen Spulen
gewickelt werden, die alten Spulen abziehen und durch neue ersetzen.
Claims (2)
1. Spulenwechselvorrichtung für Spinnmaschinen mit Spulenrevolver, dadurch gekennzeichnet,
daß der Revolver über das Maß der üblichen Wagenbewegung hinaus senkbar angeordnet ist, um außer Flügeln
auch geschlossene Spinnvorrichtungen, z. B. Flügelringe, verwenden zu können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem üblichen Wagen-
, trieb eine von Hand verstellbare Vorrichtung vorgesehen ist, welche zweckmäßig aus einem
Handhebel fe) besteht, der durch Bolzen fm) gelenkig mit der von der Kurvenscheibe aus
angetriebenen Hubstange (d) verbunden ist und seinerseits durch einen oberhalb des
Drehpunktes fm) liegenden Drehpunkt (n)
an die Hubkette ff) angeschlossen ist, so daß durch Drehen des Hebels fe) um 180°
der Punkt fn) höher oder tiefer wie der Drehpunkt fm) zu liegen kommt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE240780C true DE240780C (de) |
Family
ID=500122
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT240780D Active DE240780C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE240780C (de) |
-
0
- DE DENDAT240780D patent/DE240780C/de active Active
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