DE240440C - - Google Patents

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DE240440C
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00—Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02—Details
    • H01J13/22—Screens, e.g. for preventing or eliminating arcing-back

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  • Discharge Heating (AREA)

Description

=Cjemplor
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 240440 -KLASSE 21g·. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1911 ab.
Bei Metalldampf-Gleichrichtern mit Metallgefäßen, deren Gefäßwände mit der flüssigen Kathode einen gemeinsamen Pol des Gleichstromkreises bilden, treten zuweilen direkte Entladungen zwischen der vom Gefäß isolierten Anode und der Gefäßwand auf. Um diese zu vermeiden, werden gemäß der Erfindung die Gefäßwände mit einer isolierenden Bekleidung versehen, jedoch derart, daß der
ίο erforderliche rasche Dampfausgleich nicht wesentlich behindert wird, und die Abkühlung eine möglichst gleichmäßige an jeder Stelle des Gefäßes wird.
Fig. ι und 2 zeigen eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens. Die Schutzhülle ist aus mehreren ineinandergreifenden trichterförmigen Elementen f zusammengesetzt.
Zur Zentrierung innerhalb der zylindrischen Gefäße sind mehrere Vorsprünge ν vorgesehen, die auch zur Einhaltung einer bestimmten Entfernung zwischen den einzelnen Elementen bestimmt sind. Dadurch, daß die Elemente, wie in Fig. 3 gezeigt, nicht vollständig aufeinander zu liegen kommen, sondern in einem gewissen Abstand aufeinander folgen, wird dem von der Kathode herrührenden Dampf auf seinem Wege zur gekühlten Gefäßwand kein nennenswertes Hindernis entgegengestellt.
In Fig. 3 stellt g ein Vakuumgefäß dar mit der Hauptanode a, Kathode k, Hilfsanode e und der aus mehreren Elementen zusammengesetzten Schutzwand f.
Eine solche gleichmäßige Verteilung der Kondensation ist aus dem Grunde wichtig, weil im entgegengesetzten Falle die Abkühlung nur in beschränktem Maße stattfindet und die Belastung eines Gleichrichters von bestimmter Größe auch nicht so hoch getrieben werden kann wie bei gleichmäßiger Kondensation.
Der gleiche Effekt läßt sich auch mit der in Fig. 4 und 5 gezeichneten Anordnung erzielen. Wie aus Fig. 5, die einen Querschnitt des Gefäßes darstellt, ersichtlich ist, sind in demselben zwei konzentrische Zylinder^1 und f2 angebracht, die jedoch an mehreren Stellen durchbrochen sind, wobei die öffnungen durch Teile des anderen in radialer Richtung verdeckt sind. Die öffnungen ziehen sich am ganzen Schutzzylinder entlang und ermögliehen, daß bereits in den unteren Teilen des Gefäßes Dampf zu den gekühlten Wänden gelangen kann.
In Fig. 4 und 5 stellt α die Anode, k die Kathode dar.
Eine mit der in Fig. 5 gezeichneten gleichwertige Einrichtung ist in Fig. 6 ebenfalls im Querschnitt dargestellt. Zwischen der Anode α und dem Metallgefäß g ist eine Schutzwand aus schaufeiförmigen Kulissen f aufgebaut, die eine Berührung der Gefäßwand durch den Lichtbogen zu verhindern imstande ist, einen raschen Dampf ausgleich jedoch nicht wesentlich behindert. Die Schaufelform ist mit Rücksicht auf eine gute Dampfführung günstiger als eine ebene Form.
Der in den Fig. 1 bis 6 an Hand einiger besonderer Ausführungsformen gekennzeichnete Erfindungsgedanke läßt sich noch in mannigfacher Weise anders gestalten, gegebenenfalls läßt sich auch der beabsichtigte Schutz durch Vereinigung verschiedener Ausführungen noch
weiter erhöhen. Das wesentliche Merkmal ist jedoch gegenüber den bisher bekannten Einrichtungen, daß die Dampf kondensation auf der ganzen zylindrischen Gefäßwand entlang gleichmäßig stattfindet, und daß die einzelnen Flächenelemente der Schutzwände sich zum Teil überlappen.
Als Material für die Schutzwände ist jedes Isoliermaterial, wie Porzellan, Schamotte, Glimmer o. dgl. geeignet; auch Metall kann in Betracht kommen, wobei jedoch für eine sehr gute Isolierung der Schutzwände gesorgt werden muß.

Claims (4)

  1. Patent-Anspruch ε:
    ι. Anordnung von Schutzwänden in Metalldampf-Gleichrichtern mit Metallgefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzwände aus mehreren, gleichförmig aneinandergereihten Flächenelementen be-
    ao stehen, die, in geringen Abständen aufeinander folgend, sich zum Teil überlappen zwecks Verhinderung einer Berührung zwischen Lichtbogen und Gefäßwand, ohne die Dampf kondensation zu beeintf ächtigen.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzwand .aus mehreren, treppenförmig aneinandergereihten Ringelementen besteht (Fig.i und 2), die durch geeignete Mittel, z. B. Vorsprünge, in einem bestimmten Abstand gehalten werden.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Anode und der zylindrischen Gefäßwand mehrere, mit Öffnungen versehene konzentrische Zylinder eingesetzt sind (Fig. 4 und 5), wobei die Öffnungen des einen durch Teile des anderen Zylinders verdeckt sind.
  4. 4. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Flächenelemente der Schutzwand schaufeiförmige Kulissen bilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754845C (de) * 1936-03-21 1944-09-14 Philips Patentverwaltung Einanodige Quecksilberkathodengleichrichterroehre

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754845C (de) * 1936-03-21 1944-09-14 Philips Patentverwaltung Einanodige Quecksilberkathodengleichrichterroehre

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