DE240159C - - Google Patents
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- DE240159C DE240159C DENDAT240159D DE240159DA DE240159C DE 240159 C DE240159 C DE 240159C DE NDAT240159 D DENDAT240159 D DE NDAT240159D DE 240159D A DE240159D A DE 240159DA DE 240159 C DE240159 C DE 240159C
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- switches
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L7/00—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
- B61L7/06—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
- B61L7/061—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission using electromotive driving means
- B61L7/062—Wiring diagrams
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tests Of Circuit Breakers, Generators, And Electric Motors (AREA)
- Relay Circuits (AREA)
- Control Of Direct Current Motors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 240159■-KLASSE 20«. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT-GES. in BERLIN.
Schaltung für elektrische Kraftstellwerke. Patentiert im Deutschen Reiche von 20. Juli 1910 ab.
Bei den bisher bekannten Schaltungen für den elektrischen Antrieb von Weichen sind
die zu dem Überwachungsmagneten im Stellwerk führenden Überwachungsleitungen, falls
deren zwei vorhanden sind, stets mit Kontakten verbunden, die vom Stellhebel oder
von dem Anker des Überwachungsmagneten beeinflußt werden. Jeder Kontakt im Stellwerk
bildet aber insofern eine Gefahrquelle,
ίο als bei ihm notwendig Punkte der Überwachungsleitung
frei zutage treten, durch deren Berührung mit einer der vielen stromführenden Leitungen, die im Stellwerk zusammenlaufen,
unter Umständen der Überwachungsmagnet zur Unzeit erregt werden könnte.
Die Erfindung sieht nun eine Schaltungsanordnung vor, durch die im Stellwerk irgendwelche
Gefahr punkte durch Kontakte oder sonstige offene Stellen vermieden werden.
Dies wird dadurch erzielt, daß die Enden der Überwachungsmagnetwicklung unmittelbar
mit den zum Antrieb führenden Überwachungsleitungen ' verbunden und die für die Führung
des Überwachungstromes notwendigen Kontakte aus dem Stellwerk an den Antrieb verlegt
sind und in so eigenartiger Weise geschaltet werden, daß dieselben Kontakte auch
den Kurzschluß oder die Erdung während der Betriebspausen herbeiführen, ohne daß hierzu
irgendwelche besonderen Kontakte oder Leitungen oder sonstige besondere Einrichtungen
erforderlich wären. Ein wesentlicher Vorzug der neuen Schaltung ist auch der, daß sie die
üblichen Bedingungen für die Betriebsicherheit mit de:: geringsten möglichen Zahl von Kontakten
erfüllt.
Eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist in Fig. 1 bis 4 in vier verschiedenen
Lagen dargestellt, und zwar bedeuten Fig. ι Ruhelage,
Fig. 2 Stellhebel umgelegt,
Fig. 3 Antrieb in einer Mittellage,
Fig. 4 Antrieb in der der Hebellage entsprechenden Endlage des Motors. .'
Eine zweite Ausführungsform ist in ähnlicher
Weise durch Fig. 5 bis 8 dargestellt.
Die stromdurchflossenen Leitungen sind durch starke volle Linien, die Kurzschlüsse
dagegen durch stark gestrichelte Linien hervorgehoben. Die unbenutzten Leitungen sind
dünn ausgezogen.
ax, αΛ bedeuten die vom Stellhebel zwangläufig
bewegten Arbeitschalter, b ist der in bekannter Weise aus der Ruhelage in die Lage
der Fig. 2 durch Hebelumlegung zwangläufig, aus dieser Lage dagegen zurück in die Ruhelage
durch Wirksamkeit des Überwachungsmagneien bewegte Schalter (Batterieschalter).
Vom Antrieb sind nur die Feldwicklungen Af1,
M2 und der Anker M des Motors sowie die von dem Antrieb gesteuerten Schalter U1, U2
und dc,s vom Antrieb oder von den Zungen bewegte Steuerglied S dargestellt, das die Schalter
U1, U2 steuert, '
C ist der Überwachungsmagnet, der durch die Leitungen d, e mit zwei Kontaktstellen I11I2
der Steuerschalter U1, u2 verbunden ist. Die
Punkte A1, k2 ' der Steuerschalter U1, U2 sind
durch die Leitungen f, g an Kontaktpunkten der Arbeitschalter U1, az angeschlossen.
In Fig. ι fließt der Überwachungstrom von der Überwachungsbatterie R über b, O1, g, e, C,
d, I1, h an Erde. Der Motor ist bei diesem
Zustande durch den Stromweg: Erde, a2, f, kv
M1, M1, M, Erde in sich kurzgeschlossen.
Durch Umlegen des Stellhebels tritt der in
ίο Fig. 2 dargestellte Zustand ein: Es fließt der
Arbeitstrom von der Arbeitsbatterie A über b, av f, Ji1, M1, M1, M, Erde. Die Kurzschließung
des Überwachungsmagneten erfolgt durch Erdung der Leitung g über a2, so daß
der Überwachungsmagnet jetzt über A und a2
geerdet ist.
Unter der Einwirkung des Stromes läuft der Motor an und stellt gleich bei Beginn seiner
Bewegung den Zustand der Fig. 3 her. Der Motorstromkreis ist hier unverändert. Dagegen
ist durch das vorrückende Steuerglied S der Schalter M2 nach links gelegt, und dadurch
sind über I1, h, I2 die beiden Überwachungsleitungen d, e kurzgeschlossen. Dieser Zustand
dauert bis zur vollendeten Umstellung der Weiche.
Dann erst wird der Schalter U1 nach links
gelegt (Fig. 4), und hierdurch der Überwachungstrom hervorgerufen: Batterie A, b, ax, f, Ji1,11,
d, C, e, I2, k, Erde. Infolgedessen zieht der
Überwachungsmagnet C seinen Anker an und bringt den Schalter b in die aus Fig. 1 bekannte
Ruhelage, so daß nunmehr der gewöhnliche Überwachungstrom der schwächeren
Überwachungsbatterie R entnommen wird. Durch U1 wird gleichzeitig der Motor, von der
Batterie abgeschaltet und bleibt über Erde kurzgeschlossen
Fig. 5 bis 8 zeigen eine Ausführungsform der Schaltung, bei der. während der Bewegung
der Weichenzungen der Überwachungsmagnet C nicht nur kurzgeschlossen, sondern auch vollständig
von beiden Polen der Batterie abgeschaltet, also auch nicht geerdet ist.
Die Schaltung weist gegenüber der vorbeschriebenen an jedem der Umschalter U1, u2
je einen Kontaktpunkt ix, i2 mehr auf. Die
Wirkungsweise ist ohne weiteres aus der Zeichnung zu erkennen, die entsprechend Fig. 1
bis 4 auch in Fig. 5 bis 8 die gleichen aufeinanderfolgenden Zustände darstellt.
Fig. 5 : Ruhe. Überwachungstrom : Batterie R, O1, e, g, C, f, p, i2, A2, Erde.
Fig. 6: Hebel umgelegt. Motorarbeitstrom:
Batterie A, av d,lvmv M1, M, Erde. Kurzschluß:
Erde, a2, e, g, C, f, p, i2, A2, Erde.
Fig. 7: Weiche in Bewegung. Motor wie bei 6. Kurzschluß: k2, g, C, f, p, i2, k2, ohne
Erdung.
Fig. 8: Weiche umgestellt. Überwachungstrom:
Batterie A, U1, d, f, C, g, p, I1, A1,
Erde.
Es ist für die Erfindung ohne Bedeutung, ob der Drehpunkt des Arbeitschalters a% unmittelbar
geerdet ist, oder ob man aus betriebstechnischen Gründen vorzieht, in dieser Verbindung eine Unterbrechungstelle einzufügen,
die durch Umlegen des Stellhebels unterbrochen, durch Anziehen des Überwachungsmagnetankers
oder durch andere Mittel wieder geschlossen wird.
Man könnte noch einwenden, daß immerhin auch die Kontakte am Antrieb wegen der Anschlußklemmen
zu einer Berührung mit fremden stromführenden Leitungen Gelegenheit bieten könnten. Es sind deswegen diese Anschlüsse
mit einem Metallpanzer umgeben, der mit der Erde in fester Verbindung steht, also
jede gefahrbringende Berührung zwischen der Magnetwicklung und irgendeiner Leitung ausschließt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Schaltung für elektrische Kraftstellwerke, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden an dem Überwachungsmagneten anschließenden Leitungen den Überwachungstrom unmittelbar zu Schältern am Antrieb führen, ohne im Stellwerk weitere für die Schaltung notwendige Anschlüsse zu besitzen.
- 2.. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter am Antrieb auch für die während der Betriebspausen nötigen Kurzschlüsse und Erdungen dienen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE240159C true DE240159C (de) |
Family
ID=499545
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT240159D Active DE240159C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE240159C (de) |
-
0
- DE DENDAT240159D patent/DE240159C/de active Active
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