DE239161C - - Google Patents

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DE239161C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D7/00Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials
    • B05D7/06Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials to wood
    • B05D7/08Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials to wood using synthetic lacquers or varnishes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

PATENTAMT:
PATENTSCHRIFT
Ψζ 239161 .-KLASSE 75 c. GRUPPE
Verfahren zum Polieren von Holz. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Juli 1910 ab.
Die üblichen Polierverfahren für Holz beruhen auf der Verwendung von Öl, welches früher oder später wieder aus dem Holz ausgetrieben wird und mit die Ursache ist, daß polierte Holzgegenstände nicht abwaschbar sind. Andererseits verlangen die unter Ölbenutzung durchgeführten Verfahren eine mehrfache Wiederholung mit ziemlich langen Zwischenpausen, während welcher das öl in
ίο die Poren des Holzes eindringen soll, so daß diese Verfahren zeitraubend und kostspielig sind.
Demgegenüber liegt das Wesen der Erfindung in einer Grundierung und einer Politur, die nicht nur verhältnismäßig rasch auf das mit der ersteren versehene Holz aufgebracht werden kann, sondern auch ein Abwaschen der polierten Gegenstände ermöglicht.
Das Kennzeichen der Erfindung liegt zunächst in der Zusammensetzung der Grundierung für die Möbelpolitur. Die Grundierung besteht aus einem Gemisch von gelöstem Zelluloid, Mastix und Kopal. Insbesondere eignet sich für das Grundieren des Holzes eine Mischung von. 1 Gewichtsteil in Aceton gelöstem Zelluloid, 2 Gewichtsteilen in 96 prozentigern Alkohol gelöstem Mastix und 2 Teilen in Alkohol gelöstem Manilakopal. Das hierbei zur Lösung zu bringende Zelluloid hat zweckmäßig die Gestalt von papierdünnen farblosen Platten.
Um diese Grundierung auf das Holz oder das Furnier aufbringen zu können, wird dieses zuvor abgehobelt und mit der Ziehklinge u. dgl. von etwaigen Verunreinigungen befreit. Die Grundierung wird nun im Gegensatz zu der üblichen Weise mit einem Haarpinsel aufgetragen, und zwar, indem der Holzgegenstand einmal der Länge nach und dann der Quere nach mit der Grundierung bestrichen wird. Eine Wiederholung des Auftragens der Grundierung ist in der Regel nicht erforderlich.
Nach kurzer Zeit kann dann die Politur aufgebracht werden. Die Natur derselben ist durch die Beschaffenheit der Grundierung bedingt und unterscheidet sich erheblich von den bisher hierzu verwendeten Flüssigkeiten. . Sie setzt sich zusammen aus einem harzartigen Grundstoff, in der Hauptsache aus Mastix oder Kopal (Gummikopal), welcher in Alkohol gelöst und mit Oxalsäure versetzt ist; als Farbstoff kann gegebenenfalls Sandarak hinzutreten.
Eine sehr geeignete Politur ergibt sich beispielsweise, wenn 2 Gewichtsteile Mastix in 7 Gewichtsteilen Alkohol gelöst werden und der Lösung 1 Teil Oxalsäure zugesetzt wird.
Das Auftragen dieser Politur unterscheidet sich nicht wesentlich von dem üblichen Verfahren. Zunächst wird auf die grundierte Seite des Gegenstandes etwas Bimssteinpulver aufgestreut und dann die Politur mit dem Ballen aufgerieben, der zu Anfang einige Tropfen Weißöl erhält.
Die derart erzeugte Politur zeigt sehr rasch
Hochglanz, welcher auch beim Abwischen mit einem feuchten Tuch nicht leidet.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch :
    Verfahren zum Polieren von Holz, dadurch gekennzeichnet, daß das Holz rait einem Gemisch von zweckmäßig in Aceton gelöstem Zelluloid und in Alkohol gelöstem Mastix und Kopal grundiert und danach mit einer Lösung von Harz, wie Mastix o. dgl., und Oxalsäure in Alkohol poliert wird. · . .
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