DE23901C - Metallmantel für Gewehrgeschosse. -"" - Google Patents
Metallmantel für Gewehrgeschosse. -""Info
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- DE23901C DE23901C DENDAT23901D DE23901DA DE23901C DE 23901 C DE23901 C DE 23901C DE NDAT23901 D DENDAT23901 D DE NDAT23901D DE 23901D A DE23901D A DE 23901DA DE 23901 C DE23901 C DE 23901C
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- 239000002184 metal Substances 0.000 title 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B14/00—Projectiles or missiles characterised by arrangements for guiding or sealing them inside barrels, or for lubricating or cleaning barrels
- F42B14/06—Sub-calibre projectiles having sabots; Sabots therefor
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B14/00—Projectiles or missiles characterised by arrangements for guiding or sealing them inside barrels, or for lubricating or cleaning barrels
- F42B14/04—Lubrication means in missiles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
Metallmantel für Gewehrgeschosse.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 20. März 1883 ab.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Ansicht der Patronenhülse, theilweise
im Schnitt;
Fig. 2 die Oberansicht eines zugeschnittenen oder ausgestanzten Blechstückes, welches zur
Herstellung eines Geschofsmantels benutzt wird;
Fig. 3 eine Seitenansicht eines glatten Geschofsmantels ;
Fig. 4 eine Seitenansicht eines mit horizontalen Rippen oder Riefen versehenen Geschofsmantels
;
Fig. 5 eine Seitenansicht eines mit horizontalen und senkrechten Rippen versehenen Geschofsmantels
;
Fig. 6 eine Seitenansicht eines Mantels mit durchlöcherter Seitenwandung.
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf Geschofsmäntel für gezogene Gewehre. Sie besteht
darin, dafs der bisher übliche Papiermantel durch einen solchen aus Blech, vorzugsweise
aus Messingblech von der Dicke des bisher benutzten Papiers ersetzt wird. Dieser Blechmantel
ist durch die Fig. 3, 4, S und 6 veranschaulicht; er kann auf verschiedene Weisen,
z. B. folgendermafsen hergestellt werden:
Zuvörderst wird das Blech, Fig. 2, in Form eines Kreuzes oder in anderer passender Gestalt
mit rechtwinkligen oder unter einem beliebigen anderen Winkel geneigten Rändern zugeschnitten
oder ausgestanzt. Dann bildet man mittelst einer mit passender Form versehenen Presse den
Mantel derart, dafs er die Gestalt eines unten geschlossenen Cylinders erhält, in welchen, wie
aus Fig. ι zu ersehen, das Geschofs eingesteckt wird. Fig. 1 zeigt ferner die Stellung des Geschofsmantels
in der Patronenhülse.
Der Geschofsmäntel, Fig. 3, 4, 5 und 6, ist an seinem oberen Rand mit schwach konischer
Erweiterung und vorzugsweise an seinem Theil, ■der aus der Patronenhülse hervorragt, mit ring-
oder spiralförmigen, sägezahnartigen Riefen ausgestattet (s. Fig. 4). Diese Zahnrippen sind
mit ihren Schneiden nach oben, d. h. nach dem Vordertheil des Geschosses gerichtet, Fig. 1;
ihre Höhe kann der Tiefe der Laufzüge gleich sein. Die zwischen den Rippen gebildeten
Vertiefungen können mit einem passenden consistenten Schmiermaterial, z.B. mit einer Mischung
von Vaselin und Paraffin, ausgefüllt werden. Die Seitenwände des Geschofsmantels können auch
durchlöchert sein, Fig. 6, und die Löcher mit Fett angefüllt werden. Auch kann man zwischen
Geschofshülse und Geschofs einen Papierstreifen anbringen oder denselben im Innern des
Mantels hinter einen Theil desselben legen.
Zur vollkommeneren Befestigung des Projectils in seinem Mantel kann auch nöthigenfalls der
untere Theil des Geschofsmantels mit senkrechten Rippen, Fig. 5, versehen sein. Der
Boden des Geschofsmantels kann eben, concav oder convex sein und wirkt zugleich als Verschlufs,
wenn das Blech an dem Zusammenstofs der Seitenwand mit der Peripherie des Bodens
doppelt zusammengebogen ist, Fig. 1 a.
Wenn das Geschofs den Lauf verläfst, trennt sich der Mantel von ersterem.
Durch Anwendung der beschriebenen Geschofsmäntel werden folgende Vortheile erzielt:
1. die Möglichkeit, in den Läufen tiefere Züge, als bisher üblich, anzuwenden, weil das
Geschofs die Züge besser fafst;
2. eine vollkommenere Reinigung des Laufes und seiner Züge bei jedem Schufs;
3. ein besseres Schmieren des Laufes;
4. die Anwendung von härteren, weniger der Deformirung ausgesetzten Geschossen.
Claims (1)
- PATENT-Anspruch:Der beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Gescliofsmantel aus Metall, welcher glatt oder theilweise mit ring- oder spiralförmigen Zahnrippen versehen oder auch durchlöchert, und andererseits auch theilweise mit verticalen Rippen versehen sein kann, zur Erzielung der in der Beschreibung unter 1., 2., 3. und 4. angeführten Vortheile.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE23901C true DE23901C (de) |
Family
ID=300427
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT23901D Active DE23901C (de) | Metallmantel für Gewehrgeschosse. -"" |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE23901C (de) |
-
0
- DE DENDAT23901D patent/DE23901C/de active Active
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