DE23849C - Luftpumpe - Google Patents

Luftpumpe

Info

Publication number
DE23849C
DE23849C DENDAT23849D DE23849DA DE23849C DE 23849 C DE23849 C DE 23849C DE NDAT23849 D DENDAT23849 D DE NDAT23849D DE 23849D A DE23849D A DE 23849DA DE 23849 C DE23849 C DE 23849C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
liquid
vessel
mercury
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT23849D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. BEINS und J. F. BEINS in Groningen, Holland
Publication of DE23849C publication Critical patent/DE23849C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/0005Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons
    • F04B39/0011Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons liquid pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Luftpumpe.
Der Pumpenstiefel B liegt in einem Behälter mit irgend einer geeigneten Sperrflüssigkeit oder ist, wie in der Zeichnung durch punktirte Linien angedeutet, knieförmig gestaltet und, wie angegeben, mit der betreffenden Flüssigkeit angefüllt. Im letzteren Falle wird der knieförmige Stiefel an einer Stelle, kurz oberhalb des Knies bei C', welche durch eine Stopfbüchse abgedichtet ist, durchbrochen. Der Kolben A, welcher sich dicht an die Wandungen des Pumpenstiefels anlegt, läfst sich in demselben hin- und herbewegen. Oberhalb des Stiefels B ist ein hermetisch verschlossenes Gefäfs E angebracht, welches durch ein Knierohr mit ersterem in Verbindung steht und gleichfalls mit irgend einer passenden Flüssigkeit zum Theil angefüllt ist. In diesem Behälter E befindet sich ein zweiter, kleinerer, etwa zu dreiviertel mit Quecksilber angefüllter Behälter F, welcher durch die wasserdicht abgeschlossene Schraube L in dem Behälter E auf- und niedergeschraubt werden kann. Der Deckel des Behälters E wird von den Rohren G und J durchbrochen. Von diesen ragt das erstere mit seiner Mündung in das in dem Gefäfs F befindliche Quecksilber hinein, so dafs das Rohr durch dieses abgesperrt wird. Mit dem anderen Ende steht das Rohr G mit dem Raum H in Verbindung, welcher luftleer gepumpt werden soll. Das Rohr J mündet gleich am Deckel -in das Gefäfs E und ragt mit seinem anderen Ende in das Gefäfs K, welches theilweise mit Quecksilber angefüllt ist, hinein. Beide Rohre, besonders aber das Rohr J, müssen in verticaler Richtung mindestens eine Barometerhöhe lang sein.
Der beim Leerpumpen des Behälters H stattfindende Vorgang ist nun kurz folgender:
Wird der Kolben A mittelst der Kolbenstange D zurückgezogen, so fällt die Flüssigkeit in dem Gefäfs E, indem dieselbe durch das kreisförmig gebogene Rohr in den Pumpenstiefel B eintritt. Hierdurch entsteht ein zwischen dem Niveau der Flüssigkeit und dem Deckel des Gefäfses E liegender luftverdünnter Raum. Da nun in dem von der Glocke H umfafsten Raum noch voller atmosphärischer Druck herrscht, so sucht sich derselbe auszugleichen, indem durch das Rohr G bei F Luft in den Raum E so lange einströmt, bis die Differenz des Luftdruckes in den Behältern E und H ausgeglichen ist. Die Sperrflüssigkeit, also das Quecksilber in dem Gefäfs F, wird hierbei von den aus dem Rohr G ausströmenden Luftblasen leicht durchbrochen. Durch das Rohr J kann keine Luft in das Gefäfs E einströmen, da ersteres bei K durch Quecksilber abgesperrt ist. Beim Rückgang des Kolbens A wird nun die in dem Behälter E befindliche Luft durch die aufsteigende Flüssigkeit wieder zurückgedrängt, und entweicht, - da das Rohr G durch das Quecksilber in dem Gefäfs F abgesperrt ist, nun durch das Rohr J, indem dieselbe die in dem Behälter ^T befindliche Sperrflüssigkeit bei Seite drückt, ins Freie. Wird dieses Spiel wiederholt, so wird der von der Glocke H umfafste Raum sowie der in dem Gefäfs E zwischen dem Deckel und dem Niveau
der Flüssigkeit liegende Raum allmälig luftleer gepumpt.
Um jedoch völlige Luftleere des Raumes H erzielen zu können, ist zu diesem Zweck· die Schraube oder auch die auf- und abschiebbare Stange L, mittelst welcher man den Behälter F höher oder niedriger stellen kann, angebracht. Ist nämlich ziemliche Luftleere in den bezeichneten Räumen eingetreten, so öffnet man beim Anziehen des Kolbens A das Rohr G, indem man dasselbe durch Herunterschrauben des Behälters F aus der Sperrflüssigkeit treten läfst. Es können nun die letzten Spuren von Luft aus dem Raum H ungehindert in das Vacuum bei E treten. Beim Rückgang des Kolbens wird dann natürlich durch Heraufschrauben des Gefäfses F das Rohr G wieder abgesperrt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: Bei einer Luftpumpe:
1. Der in einem Behälter mit einer geeigneten Flüssigkeit' liegende Pumpenstiefel B in Verbindung mit dem ebenfalls zum Theil mit Flüssigkeit angefüllten Behälter E, dem durch die Schraube bezw. Stange L hoch- und niederstellbaren, mit Quecksilber angefüllten Gefäfs F, den Rohren G und J und dem Gefäfs K, welches als Sperrflüssigkeit Quecksilber enthält.
2. Der knieförmig gestaltete und zum Theil mit geeigneter Flüssigkeit angefüllte Pumpenstiefel C in Verbindung mit den in dem Patent - Anspruch ι. genannten weiteren Theilen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT23849D Luftpumpe Active DE23849C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE23849C true DE23849C (de)

Family

ID=300380

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT23849D Active DE23849C (de) Luftpumpe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE23849C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE23849C (de) Luftpumpe
DE86605C (de)
DE152821C (de)
DE96280C (de)
DE126370C (de)
DE135276C (de)
AT46860B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entleeren von Schlammsammlern, Sinkkästen und dergl.
AT31296B (de) Unterseeboot mit doppelter Wandung.
DE44579C (de) Dampfüberhitzer
DE72529C (de) Verfahren und Apparat zur Conservirung von Hopfen
DE49742C (de) Apparat zum Ansammeln und Versenden von flüssigem Chlor
DE39686C (de) Kohlensäureapparat
DE137123C (de)
DE37986C (de) Pumpe
DE603081C (de) Vorrichtung zum Abfuehren von Abfallstoffen an Bord von Schiffen
DE651650C (de) Kolbenlose Saug- und Druckpumpe
DE33141C (de) Ventilkopf für Wasserstandzeiger
DE54956C (de) Selbsttätiger, mit Wasser betrie- ; bener Luftdruckapparat
DE45901C (de) Selbstthätiger Niederschlagswasser-Ableiter
DE2118137C3 (de) Einrichtung zur Erzeugung eines Unterdruckes in der Umgebung von abgeschlossenen Behältern
DE215845C (de)
DE360521C (de) Selbsttaetiges Klappenwehr
DE18061C (de) Speisung der Schiffsdampfkessel und Schiffsmaschinen mittels Syphons
DE223111C (de)
DE113683C (de)