DE238022C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE238022C DE238022C DENDAT238022D DE238022DA DE238022C DE 238022 C DE238022 C DE 238022C DE NDAT238022 D DENDAT238022 D DE NDAT238022D DE 238022D A DE238022D A DE 238022DA DE 238022 C DE238022 C DE 238022C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frame
- lever
- panels
- rods
- rails
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D41/00—Indicators for reserved seats; Warning or like signs; Devices or arrangements in connection with tickets, e.g. ticket holders; Holders for cargo tickets or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 238022 KLASSE 20 L GRUPPE
HANS GILAU in HAMBURG.
Die Erfindung betrifft einen durch einen Anschlaghebel
angetriebenen und gleichzeitig umstellbaren Stationsanzeiger, bei dem die an
. einer Walze befestigten Tafeln durch Sperrräder und Sperrklinken weitergeschaltet werden.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß beim Ausschlagen des Anschlaghebels drei Paar
mit Anschlägen versehene Schienen verschoben werden, wobei je nach der Fahrtrichtung durch
ίο die Anschläge der äußeren beiden Schienenpaare die Umschaltung des Stationsanzeigers
in dem einen oder dem anderen Drehsinne, und durch die Anschläge des mittleren Schienenpaares
die Drehung der Tafelwalze und die Weiterschaltung der Tafeln bewirkt wird. ,
Es zeigen:
Es zeigen:
Fig. ι den Anzeiger mit dem Streckenanschlag,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Anzeigers bei abgehobener Längswand,
Fig. 3 einen Einzelteil,
Fig. 3 einen Einzelteil,
Fig. 4 und 5 zwei Seitenansichten bei abgehobener Seitenwand in verschiedenen Stellungen.
In Fig. 6 ist die Hebelanordnung im vergrößerten Maßstabe dargestellt.
Die Vorrichtung besteht aus einem kastenartigen Anzeiger a, der an der Decke des Wagens
angebracht ist und von einem außerhalb des Wagens befindlichen Hebel b umgeschaltet
wird, wenn dieser gegen einen Streckenanschlag c stößt. In dem Kasten α sind die Stationstafeln e
drehbar um eine Achse d zwischen zwei seitlichen Radkränzen e1 (Fig. 2) gelagert. An den
beiden Außenseiten der Radkränze e1 ist je ein einseitig gezahnter Zahnkranz e2 angebracht,
der mit entsprechenden Zahnrädern f abwechselnd durch einen verschiebbaren Rahmen
g in Eingriff gebracht wird. Der Rahmen g umfaßt mit seinen beiden unteren Sehenkelenden
g1 (Fig. 3) in besonders vorgesehenen Führungen die Zahnkränze f und kann in den
Führungen auf und nieder bewegt wie auch seitlich verschoben werden. Je nach der Fahrtrichtung
des Zuges werden die Tafeln e durch entsprechendes Einrücken der Zahnradkränze f
einmal rechts- und das andere Mal linksherum gedreht. Das Einrücken geschieht durch zwei
über den Kasten α führende Stangenpaare k, k1 ; diese sind ebenso wie das Stangenpaar η
(Fig. 2 und 6) mit ihren beiderseitigen Enden federnd in dem Wagen gelagert und durch Winkel
w, w1 und Gestänge I, I1 mit dem Anschlaghebel
b gelenkig verbunden. Die Federn dienen dazu, die Stangen k, k1 und η nach dem Ausschlagen
des Hebels b in ihre Anfangslage zurückzudrücken.
Wird der Hebel b (Fig. 6) nach rechts gelegt, so streckt das Gestänge Z den Winkel w, wodurch
die Stangen k auswärts bewegt werden. Hierbei stoßen die an den Stangen k angebrachten
Knaggen k2 gegen die aus dem Kasten a
ragenden Kopfenden g2 des Rahmens g, so daß
dieser und mit ihm die Zahnräder f, Jt nach rechts geschoben werden. Beim Nachlassen des
Druckes auf den Hebel b gehen dieser sowie das Gestänge infolge der Federkraft in ihre
ursprüngliche Lage zurück. Wird der Hebel b bei der Rückfahrt des Wagens nach der entgegengesetzten
Seite umgelegt, so verschiebt das Gestänge I1 mit dem Winkel w1 die Stangen
k1,. deren Knaggen k3 den Rahmen g und
55
60
70
mit ihm die Zahnräder f, h nach der entgegengesetzten Seite schieben.
Die Tafeln e werden, wie bereits erwähnt, durch den Rahmen g gedreht. Die in den Führungen
gleitenden Rahmenenden g1 schalten mit ihren Greif vorrichtungen m (Fig. 3) nach
jedesmaligem Niederdrücken des Rahmens g das Zahnrad h um einen Zahn weiter und bewegen
somit das daran sitzende Zahnrad f, das mit dem Zahnrad e2 des die Tafeln e tragenden
Radkranzes e1 gekuppelt ist. Diese Abwärtsbewegung des Rahmens g erfolgt durch
die gleichfalls mit dem Hebel b gelenkig verbundenen Stangen n, die wie die seitlichen
Stangen k, k1 über den Kasten α führen und mit
einem nach unten gerichteten Knaggen 0 (Fig. 4) auf dem aus dem Kasten α hervorragenden
Kopf g3 des Rahmens g drücken. Auf diese AVeise wird bei jedem Niedergang des Rahmens
g eine neue Tafel e in die Schauöffnung gebracht, während die vorherige Tafel durch
einen besonderen Mitnehmer ζ (Fig. 2) nach oben gehoben wird.
Die Vorrichtung zum Mitnehmen der Tafeln besteht aus einem Hebel q, der an dem Rahmenkopf
g1 angelenkt ist und einen auf der Welle d drehbar gelagerten Hebel q1 exzentrisch
beim Niedergehen des Rahmens g bewegt, so daß die an den seitlich angeordneten Hebeln q1
befestigten Mitnehmer ζ (Fig. 2) die senkrecht nach unten hängende Tafel e in den Anzeigeraum
heben.
Damit die zu beiden Seiten der Welle d wagerecht übereinander befindlichen Tafeln e von
den Fahrgästen nicht gesehen werden, sind zwei Decktafeln p vorgesehen, die beim Niedergehen
des Rahmens g zu beiden Längsseiten nach unten klappen und die eine Tafel e nach
oben gleiten lassen, während die neue sichtbar werdende Tafel von oben nach unten fallen
-kann. Beim Hochgehen des Rahmens g infolge der Federkraft gehen die beiden Decktafeln p
in die wagerechte Lage nach oben, lassen die in Betracht kommende Tafel e sichtbar werden
und decken die anderen Tafeln ab.
Das Hoch- und Niederklappen der Decktafeln p geschieht durch federnde, mit den
Decktafeln gelenkig verbundene Stangen s, die durch die an den Stangen η angebrachten
Knaggen ν (Fig. 4) niedergedrückt werden. Beim Verschieben der Stangen η stoßen zuerst
die Knaggen ν auf die Köpfe s1 der Stangen s
und drücken diese nieder, so daß die Decktafeln p herabfallen und gleichzeitig eine neue
Tafel e von den mit den Stangen s verbundenen Haltestiften t freigegeben wird; dann erst
wird der Rahmen g durch den Knaggen 0 niedergedrückt und nimmt beim Hochgehen die
sichtbar gewesene Tafel e mit.
Damit die Achse d und somit die mit ihr sich drehenden Tafeln e während der Fahrt
sich nicht bewegen können, sind an den Rahmenenden g1 Knaggen r, r1 befestigt, von denen
beim Niedergehen des Rahmens g die oberen Knaggen r und beim Hochgehen die unteren
Knaggen r1 in ein auf beiden Achsenden aufgekeiltes
Zahnrad χ (Fig. 2 und 5) eingreifen und somit die Achse d festhalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Durch einen Anschlaghebel angetriebener und gleichzeitig umstellbarer Stationsanzeiger, bei dem die an einer Walze befestigten Tafeln durch Sperräder und Sperrklinken weitergeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ausschlagen des Hebels (b) drei Schienenpaare (k, k1, n) mit Anschlägen (k2, ks, 0, v) verschoben werden, wobei je nach der Fahrtrichtung durch die Anschläge (k2, k3) der äußeren beiden Schienenpaare (k, k1) die Umschaltung des Stationsanzeigers in dem einen oder dem anderen Drehsinne, und durch die Anschläge (0, v) des mittleren Schienenpaares (n) die Drehung der Tafelwalze und die Weiterschaltung der Tafeln bewirkt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE238022C true DE238022C (de) |
Family
ID=497583
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT238022D Active DE238022C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE238022C (de) |
-
0
- DE DENDAT238022D patent/DE238022C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2044893C3 (de) | Filterpresse | |
| DE238022C (de) | ||
| DE807791C (de) | Rollschuh | |
| DE713164C (de) | Aufrollbarer Bildschirm | |
| DE61154C (de) | Selbstthätige, mit einander verbundene Signale | |
| DE577673C (de) | Verriegelungsvorrichtung fuer Schiebetueren o. dgl. | |
| DE506581C (de) | Schrankbett | |
| DE592893C (de) | Scheibenwischer | |
| DE256720C (de) | ||
| DE242953C (de) | ||
| DE264447C (de) | ||
| DE1755299C3 (de) | Abstützvorrichtung für eine Mittelpufferkupplung an einem Schienenfahrzeug | |
| AT59735B (de) | Reißschiene zum perspektivischen Zeichnen. | |
| DE141903C (de) | ||
| DE257605C (de) | ||
| DE548842C (de) | Hebevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE441184C (de) | Selbsttaetig wirkende Warnvorrichtung fuer Eisenbahnzuege, welche mit dem Strecken-signal zwanglaeufig verbunden ist und durch den fahrenden Zug Knallsignale ausloest | |
| DE43126C (de) | Speichenrad fur kabelstrafsenbahnen | |
| DE434926C (de) | Vorrichtung zur Umkehrung von auf Schienenstraengen fahrenden Fahrzeugen | |
| DE480556C (de) | Maschine zum Vereinigen von Schiebeteil und Huelse einer Schiebeschachtel | |
| DE569591C (de) | Lehnenstellvorrichtung fuer Ruhebetten | |
| DE402061C (de) | Vorrichtung fuer Typenflachdrucker zum Bewegen der Druckwalze ueber das feststehende Satzbett | |
| DE311289C (de) | ||
| DE243339C (de) | ||
| DE593131C (de) | Scheibenwischer fuer Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge mit Schiebefenstern |