DE237947C - - Google Patents
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- DE237947C DE237947C DENDAT237947D DE237947DA DE237947C DE 237947 C DE237947 C DE 237947C DE NDAT237947 D DENDAT237947 D DE NDAT237947D DE 237947D A DE237947D A DE 237947DA DE 237947 C DE237947 C DE 237947C
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- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 2
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/14—Spool carriers
- D04C3/16—Spool carriers for horizontal spools
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■— Ja 237947 KLASSE 25 b. GRUPPE
F. AUGUST SCHMIDT in BARMEN.
angeordneter geteilter Gangbahn.
Bei den gewöhnlichen Flecht- und Klöppelmaschinen werden die Klöppel in schlangenförmigen
Gangbahnen der wagerechten Oberplatte geführt, so daß sie sich dem senkrecht über der Mitte der rund gebauten Maschine
befindlichen Flechtpunkt bald nähern, bald sich davon entfernen. Die daraus sich ergebende
abwechselnde Verkürzung und Verlängerung der freien Fadenlänge vom Flechtpunkt zum
ίο Klöppel soll durch das im Klöppel auf und ab
spielende, an dem Faden hängende Spanngewicht ausgeglichen werden, das bei Annäherung
des Klöppels an den Flechtpunkt den schlaff werdenden Faden einzieht, bei Entfernung
vom Flechtpunkt von dem Fadenvorrat, in welchem es hängt, abzuziehen gestattet. Bei raschem Lauf der Maschine entstehen aber
Stöße im Faden, da die Änderungen fast ruckweise eintreten, so daß die für die bessere wirtschaftliche
Ausnutzung der Maschine wünschenswerte und angestrebte Erhöhung der Geschwindigkeit bald durch die Rücksichtnahme
auf die auftretenden Fadenstöße begrenzt wird. Auch der starke Verschleiß in den gekrümmten Gangbahnen verbietet die
Überschreitung einer gewissen Geschwindigkeitsgrenze.
Zur Behebung dieser Ubelstände sind bereits Maschinen erfunden worden, bei denen die
Klöppelbahn in die Mantelfläche eines Hohlzylinders oder Kegels gelegt ist und die Kreuzungen
der Klöppelfäden durch Heben und Senken der Klöppel und Hin- und Herführen der geteilten Gangbahnen erzielt werden.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Maschinen
dieser Art. Während aber bei den bekannten Einrichtungen das Verschieben des beweglichen Teiles der Gangbahn -und das
Heben und Senken der Klöppel nacheinander erfolgte, werden hier beide Bewegungen zusammen
ausgeführt; daraus ergibt sich die Möglichkeit eines bedeutend rascheren Laufes
der Maschine neben sonstigen Vorzügen, auf die im Laufe der Beschreibung hingewiesen ist.
Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Fig. 1 und 2
zeigen hauptsächlich die zum Heben und Senken der wagerecht gehaltenen Klöppel dienenden Vorrichtungen in Ansicht (Fig. 1) '
und teilweisem Schnitt (Fig. 2) nach der Linie A-B von Fig. 1. Fig. 3 ist eine teilweise Innenansicht
des die Klöppelbahn enthaltenden Hohlzylinders, in die gerade Ebene gestreckt gedacht.
Fig. 4 und 5 sind weiter unten erklärte sehematische Darstellungen der Bewegung der
Klöppel. Fig. 6 stellt eine Oberansicht der Maschine und Fig. 7 einen senkrechten Schnitt
nach der Linie C-D von Fig. 6 dar. Fig. 8 bis 13 veranschaulichen die Bewegung zweier Klöppel
in aufeinanderfolgenden Stellungen. Bezüglich der Fig. 14 bis 22 siehe am Schluß der Beschreibung.
Die Führungsringe a, ax für die Klöppel werden
hier beide hin und her geführt, und. zwar (Fig. 3) in einander entgegengesetztem Sinne
und in einem solchen beiderseitigen Abstand, daß das Herz der ruhenden Klöppel in dem
von den beiden Ringen gelassenen Abstand
Platz hat (vergl. Fig. 3 links). Gelagert sind'
die Ringe in einem äußeren Gehäuse b, und zwar der obere Ring α auf Rollen r, der untere a1
auf Rollen r1, die auf den im Boden b1 des Gehäuses
verschraubten Bolzen p drehbar sind (Fig. 2 und 7). Der Ring α1 ruht durch sein Gewicht
auf dem angedrehten Rand der Rollen r1 auf, die im Kreise, dem inneren Durchmesser
des Ringes entsprechend, angeordnet sind (Fig. 6) und deren Zapfen somit auch den Ring
gegen seitliche Bewegungen sichern. Die hin und her gehende Bewegung der Ringe α und a1
wird durch Exzenter y bewirkt (Fig. 6).
Da das Heben und Senken der Klöppel gleichzeitig mit der hin und her gehenden Bewegung
der Führungsringe erfolgen soll, beschreiben die Klöppel eine annähernd kreisförmige
oder elliptische Bahn; erreicht wird dies in nachstehend beschriebener Weise.
Die Klöppel werden in der Ruhestellung (Fig. 3 links) durch Stifte s und 0 gehalten.
Erst ere treten in Verbindung mit den hinteren Fußplatten k der Klöppel und sichern diese
seitlich (in Fig. 2 ist der Stift s zum Teil durch die Klöppelstifte η und die Fußplatte verdeckt),
letztere stützen den Klöppelstift η oben oder unten. Die Stifte sind alle in dem feststehenden
Gehäuse b untergebracht, und zwar die Stifte 0 beweglich, derart, daß sie vor Beginn
der Klöppelbewegung durch Zug an dem Winkelhebel t (Fig. 2) zwecks Freigabe des
Klöppelstiftes η zurückgezogen werden. Von den runden Fußplatten der Klöppel berühren
sich die vorderen, die hinteren (etwas kleiner im Durchmesser gehalten) aber einen der feststehenden
Stifte s; bei der Bewegung rollen die hinteren Fußplatten auf dem Stift s ab.
Die Bewegung erfolgt dadurch, daß die Klöppel mit dem Herz ζ von Partialvorrichtungen,
die auf die Stifte η wirken, in die Schlitze w des oberen oder unteren, sich ständig hin und
her bewegenden Ringes gedrückt und auch weiterhin geführt werden. In den Endlagen
der hin und her gehenden Bewegung stehen nämlich die Schlitze w senkrecht über und
unter den Klöppeln, und diese können alsdann (bei zurückgezogenen Stiften 0) von Stößern
h, h (Fig. ι und 2) in die Schlitze hineingedrückt
werden; die Ringe nehmen sie hierauf nach rechts oder links mit.
Diese Stößer h, h sind auf der senkrechten
inneren Wandung des feststehenden Ringes b auf und ab beweglich untergebracht, und zwar
führen sie sich mit den Stangen c und c1 an den Knaggen d und ebenso an den Stiften s
und 0. Die Stößer werden immer paarweise von der Jacquardmaschine betätigt. Zu diesem
Zwecke sind die Stangen c und c1 zu Zahnstangen ausgebildet, in welche das Zahnrad e
eingreift und so den abwärts gerichteten Zug der Jacquardmaschine an der Stange c1 umsetzt
in eine Aufwärtsbewegung der Stange c; die an letzterer angreifende Feder m führt
beim Nachlassen des Jacquardzuges die Anfangsstellung wieder herbei.
In den Fig. 4 und 5 ist die beschriebene Arbeitsweise der Vorrichtungen in mehreren Stellungen
für eine Links- und eine Rechtskreuzung der Klöppel schematisch wiedergegeben. ·. Es
bezeichnet der eine Kreis um den Mittelpunkt des Ganzen die Bahn der Klöppel, auf welcher
je zwei konzentrische Kreise Klöppelstift und -fuß in acht verschiedenen Stellungen vorführen.
Die gabelartigen Linien stellen die Schlitze w eier Führungsringe in den entsprechenden
Stellungen dar, während die kurzen wagerechten Linien die Arbeitskanten h1 der
Stößer h und die langen deren Kanten χ bedeuten.
Die wagerechten Pfeile veranschaulichen die Bewegungsrichtung der Ringe a
und a1, wohingegen die senkrechten Pfeile die
Bewegungsrichtung der Stangen c, c1 angeben.
Die Fig. 8 bis 13 führen aufeinanderfolgende Stellungen zweier Klöppel bei einer halben
rechten Umdrehung vor, die diese Drehung zusammen mit den Schlitzen in den hin und
her bewegten Ringen vollführen. Die Fig. 8 bis 13 sind gewissermaßen Fortsetzungen eines
Teiles der Fig. 1; wie bei dieser sind hier auch die Ringe a, a1 fortgelassen und daher deren
Schlitze nicht zu sehen, die aber leicht hinzuzudenken sind, weil sie nichts anderes als an
den Klöppelstiften η, η jeweilig anliegende
gerade Flächen bedeuten. Die Klöppel sind veranschaulicht durch ihre hinteren Fußplatten
k, k (die mit dem Stift s in Verbindung treten) und die schraffierten Klöppelstifte n.
Aus der Stellung Fig. 2 und 8 werden die Klöppel zunächst durch die vorderen Teile h1
der Stößer hochgedrückt; nach x/8 Umdrehung
(Fig. 9) sind die Stifte η noch in Berührung mit den Teilen h1. Wenn sie jedoch nunmehr von
den Ringen α und a1 weiter mitgenommen
werden, verlassen sie schließlich kurz vor der höchsten und der tiefsten Stellung die Oberkanten
der Stößer; ein Nachdrücken von Seiten der letzteren ist dabei nicht mehr nötig, denn
die Ringe a, a1 wälzen die Fußplatten k auf
den Stiften s weiter. In der höchsten und tiefsten Stellung der Klöppel (Fig. 10) wechseln
sie über aus dem Bereich des einen Stößers in den des anderen, indem die Klöppelstifte mit
den Kanten χ, χ der Stößer in Verbindung treten (Fig. 10 und 11). Es sei bemerkt, daß
die Teile h1 und die Kanten χ so hoch bemessen
sind (Fig. 2), daß sie mit den kurzen Klöppelstiften η in Verbindung treten können, während
letztere über den dünner bemessenen Teil h hinweggehen können. Die im gleichen Sinne
weiterbewegten Stößer nehmen mit ihren Kanten χ die Klöppel mit aus der Stellung Fig. 10
in die nach Fig. 11 und schließlich in die nach
Fig. 12, so daß die Verlegung der Klöppel um i8o° vollendet ist.
Alsdann werden die Stößer h freigegeben,
und sie schnellen infolge Federkraft zurück in die Stellung nach Fig. 2. Damit sie hierbei
nicht durch die Klöppelstifte η behindert werden, sind die Stößer h in Schlitzen f der Stangen
c, c1 um Stifte g drehbar, so daß sie ausweichen
können, wie Fig. 13 erkennen läßt, welche die Stellung der zurückgehenden Stößer
wiedergibt, in der das Abbiegen der Stößer beginnt, gegen den Druck der Federn i, welche
die Stößer später wieder in die alte Lage zurückbringen.
Es ist angenommen, daß die Klöppel eine gleichmäßige, kreisförmige Bewegung machen,
die in den Figuren durch einen strichpunktierten Kreis für die Klöppelstiftmittelpunkte
angedeutet ist. In diesem Falle muß dann die Bewegung der Ringe a, a1 und der Stangen c, c1
eine beschleunigte und verzögerte sein. Man kann aber auch den Klöppeln jede beliebige
Laufbahn, elliptische o. dgl., geben.
Wenn die Klöppel durchlaufen sollen, so müssen die Partial vorrichtungen der dem jeweiligen
Drehteller benachbarten Teller mit in Tätigkeit treten. Soll beispielsweise die in
Fig. 14 dargestellte Verkreuzung der Fäden i, 2, 3, 4, die bekannte Kreuzbindung, ausgeführt
werden, so werden von den entsprechenden Klöppeln 1, 2, 3, 4 nacheinander die
in den Fig. 15 bis 22 gezeigten Stellungen durchlaufen. Aus der Grundstellung nach Fig. 15
machen die Klöppel 2, 3 zunächst eine halbe Linksdrehung nach Fig. 16 und 17. Sodann
tauschen die Klöppel 1, 3 und 4, 2 in halber Rechtsdrehung nach Fig. 18 und 19 ihre Lage
aus, nach Fig. 20 und 21 wechseln 1 und 4 in Linksdrehung und hierauf, wie in Fig. 22 eingeleitet,
3, 4 und 2, 1.
Dadurch, daß es nach vorliegender Erfindung möglich ist, die Klöppel dicht aneinander
zu schieben und bei der Bewegung aufeinanderwälzen zu lassen, wird eine sehr kleine Maschine
erzielt, was in vielfachen Beziehungen von Vorteil ist. Am Wesen der Erfindung wird nichts
geändert, wenn die Laufbahnen statt auf einer Zylinderwandung auf der Wandung eines Kegels
angeordnet werden. Denkbar wäre auch die Anordnung in einer Ebene, alsdann träte allerdings
das Längen und Kürzen der Flechtfäden wieder auf. Die Bewegung der Klöppel braucht nicht unbedingt durch die geschilderten
Partial vorrichtungen erfolgen.
Claims (2)
1. Flecht- und Klöppelmaschine mit auf
der Mantelfläche eines Zylinders oder Kegels angeordneter geteilter Gangbahn, dadurch
gekennzeichnet, daß beide Klöppelführungsringe in einander entgegengesetztem Sinne
hin und her bewegt und dabei die arbeitenden Klöppel in den senkrechten Führungsschlitzen der Ringe vom Rapportwerk aus
gehoben und gesenkt werden, so daß ein mehr oder minder kreisförmiger Lauf der Klöppel zustande kommt.
2. Flecht- und Klöppelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das
Heben und Senken der Klöppel während der Hin- und Herbewegung eier Führungsringe durch ein Paar gemeinsam betätigter,
in entgegengesetzter Richtung sich bewegender Stößer erfolgt, die im oberen Teile nach einer Richtung hin drehbar das
Zurückgehen an den Klöppelstiften vorbei ermöglichen und mit zwei Arbeitsflächen für
den Klöppelstift und die Klöppelfußplatte versehen sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE237947C true DE237947C (de) |
Family
ID=497510
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT237947D Active DE237947C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE237947C (de) |
-
0
- DE DENDAT237947D patent/DE237947C/de active Active
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