DE237641C - - Google Patents
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- DE237641C DE237641C DENDAT237641D DE237641DA DE237641C DE 237641 C DE237641 C DE 237641C DE NDAT237641 D DENDAT237641 D DE NDAT237641D DE 237641D A DE237641D A DE 237641DA DE 237641 C DE237641 C DE 237641C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/14—Telescopic props
- E21D15/16—Telescopic props with parts held together by positive means, with or without relative sliding movement when the prop is subject to excessive pressure
- E21D15/18—Telescopic props with parts held together by positive means, with or without relative sliding movement when the prop is subject to excessive pressure with one part resting on a supporting medium, e.g. rubber, sand, bitumen, lead, located in the other part, with or without expulsion or displacement of the medium upon excessive pressure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Forging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 237641 KLASSE 5 c. GRUPPE
WILHELM REINHARD in CREFELD.
Es sind bereits mehrteilige Grubenstempel . bekannt, deren Hauptteil der Beschädigung
durch den Gebirgsdruck dadurch weniger unterliegt, daß er auf einen auswechselbaren Untersatz
aufgesetzt wird, für den ein zugespitztes Holzstück verwendet wird, welches sich durch
den Gebirgsdruck abstaucht. Die am unteren Ende angespitzten Holzwechselstücke bedingen
aber eine sorgfältige Bearbeitung, da sie genau
ίο achsial zu dem oberen Stempelschafte angeordnet
werden müssen, um einerseits an der Verbindungsstelle beider Teile eine Knickung zu
vermeiden, andererseits zu verhindern, daß sie exzentrisch um die untere Spitze stauchend
quasten und infolge Umlegens der Spitze abwandern.
Auch sind solche Grubenstempel bekannt, welche unter Vermeidung besonderer Wechselstücke
mit ihrem Fußteil statt auf das Liegende auf einen aus einer Platte vortretenden Metalldorn
aufgesetzt werden, welcher unter Einwirkung des Gebirgsdruckes von unten in den
Stempelschaft eindringt.
Diese Einrichtung bedingt ebenfalls eine genaue achsiale Ausrichtung beider Teile rechtwinklig
zur Druckrichtung bei jedem Setzen des Stempels, wenn ein Einknicken oder Abwandern
vermieden werden soll; sie hat außerdem den Nachteil, daß durch das Eindringen
des Domes der Stempelschaft beschädigt wird, was die Lebensdauer des Stempels und somit
seine öftere Wiederverwendung wesentlich beschränkt.
Bei dem Gegenstand der Erfindung treten diese Nachteile nicht auf, da die Angliederung
des Stauchstückes an den Stempelschaft an die Sorgfalt und Geschicklichkeit des Arbeiters
nur geringe Anforderungen stellt, indem durch eine in dem Stempelschaft vorgesehene Führung
dem Stauchstücke die genaue achsiale Richtung selbsttätig gegeben wird.
Der Stempelfußteil oder das Stauchstück kann somit nicht abwandern, weil sowohl bei beginnender
als auch bei fortschreitender Stauchung stets eine feste Haltung des Ganzen zwischen. den beiden Einspannenden am Hangenden
und Liegenden gewährleistet ist und die Einwirkung des Gebirgsdruckes nur auf die
Abstauchung des Schaltstückes gelenkt ist, so daß der Stempel durch Zusammenstauchen
zwar nachgibt, aber nicht abwandert.
Gemäß der Erfindung wird somit ein an sich unnachgiebiger und durch eine Rohrbüchse
versteifter hölzerner Grubenstempel durch ein hölzernes Stauchstück, das mittels eines auswechselbaren,
in die Rohrbüchse passenden Bolzens an den Stempelschaft stumpf angegliedert
wird, nachgiebig gemacht, wobei die Schaltstücke nicht nur verschiedene Längen, sondern auch verschiedene Dicken zur Erzielung
der gleichen Wirkung erhalten können.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Grubenstempels nach der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigen
Fig. ι den eigentlichen Grubenstempel mit eingesetzter Rohr büchse im Längsschnitt,
Fig. 2 das Stauchschaltstück im Längsschnitt,
Fig. 3 den Bolzen mit der ringförmigen Schneide in Seitenansicht,
Fig. 4 den Stempel mit der Rohrbüchse und
dem eingesteckten Bolzen im Querschnitt,
Fig. 5 den abgebrochenen Unterteil des Stern-
pels mit angesetztem Stauchschaltstück in Seitenansicht,
Fig. 6 den Gegenstand der Fig. 5' nach begonnener Einwirkung des Gebirgsdruckes,
Fig. 7 den Gegenstand der Fig. 5 nach weit vorgeschrittener Stauchung des Schaltstückes. Der Stempel, der stets kürzer als das Flöz mächtig ist, besteht aus einem entlang seiner Achse durchbohrten Stammstücke a, in dem auf dessen ganzer oder einen Teil seiner Länge die metallene Rohrbüchse b zentrisch eingesetzt ist, welche durch die Scheiben c fest mit dem Stammstücke zusammengehalten wird. In die Rohrbüchse b paßt der Bolzen d (Fig. 3). An das Stammstück α wird zu dessen Ergänzung bis zur erforderlichen Länge das gleichfalls achsial durchbohrte Stauchschaltstück β (Fig. 2) in gleicher Faserrichtung angeschlossen, wobei seine Durchbohrung g in die Verlängerung der Rohrbüchse b gelangt. Der alsdann durch die Bohrung g in die Rohrbüchse b gesteckte Bolzen d bewirkt die Geradführung des. Stauchschaltstückes e mit dem Stammstücke a. Nach dieser Zusammenfügung wird der Gruben-Stempel aufgestellt und in. bekannter Weise angetrieben. Beim Eintreten des Gebirgsdruckes greift zunächst die Schneide f, die an dem Bolzen d sitzt, und deren Durchmesser kleiner ist als derjenige des Stauchschaltstückes e, in dieses ein und hält den von ihr eingeschlossenen walzenförmigen inneren Kern des Stauchstückes fest zusammen, während der äußere Mantel abgetrennt und von der schrägen Außenbahn der Schneide f abgelenkt wird (Fig. 6). Durch die Abtrennung des hülsenförmig abscherenden Mantels wird die Tragfähigkeit des Stauchstückes so weit herabgemindert, daß es, ohne jedoch widerstandslos zu werden, schwächer wird als das Stammstück a. Demzufolge staucht unter fortschreitender Formveränderung nur das Stauchstück entsprechend der Einwirkung des Gebirgsdruckes ab, während das Stammstück α für Wiederverwendung erhalten bleibt.
Fig. 7 den Gegenstand der Fig. 5 nach weit vorgeschrittener Stauchung des Schaltstückes. Der Stempel, der stets kürzer als das Flöz mächtig ist, besteht aus einem entlang seiner Achse durchbohrten Stammstücke a, in dem auf dessen ganzer oder einen Teil seiner Länge die metallene Rohrbüchse b zentrisch eingesetzt ist, welche durch die Scheiben c fest mit dem Stammstücke zusammengehalten wird. In die Rohrbüchse b paßt der Bolzen d (Fig. 3). An das Stammstück α wird zu dessen Ergänzung bis zur erforderlichen Länge das gleichfalls achsial durchbohrte Stauchschaltstück β (Fig. 2) in gleicher Faserrichtung angeschlossen, wobei seine Durchbohrung g in die Verlängerung der Rohrbüchse b gelangt. Der alsdann durch die Bohrung g in die Rohrbüchse b gesteckte Bolzen d bewirkt die Geradführung des. Stauchschaltstückes e mit dem Stammstücke a. Nach dieser Zusammenfügung wird der Gruben-Stempel aufgestellt und in. bekannter Weise angetrieben. Beim Eintreten des Gebirgsdruckes greift zunächst die Schneide f, die an dem Bolzen d sitzt, und deren Durchmesser kleiner ist als derjenige des Stauchschaltstückes e, in dieses ein und hält den von ihr eingeschlossenen walzenförmigen inneren Kern des Stauchstückes fest zusammen, während der äußere Mantel abgetrennt und von der schrägen Außenbahn der Schneide f abgelenkt wird (Fig. 6). Durch die Abtrennung des hülsenförmig abscherenden Mantels wird die Tragfähigkeit des Stauchstückes so weit herabgemindert, daß es, ohne jedoch widerstandslos zu werden, schwächer wird als das Stammstück a. Demzufolge staucht unter fortschreitender Formveränderung nur das Stauchstück entsprechend der Einwirkung des Gebirgsdruckes ab, während das Stammstück α für Wiederverwendung erhalten bleibt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Grubenstempel mit auswechselbarem hölzernen Stauchstücke, dadurch gekennzeichnet, daß ein an den Enden stumpf abgeschnittenes, mit einer achsialen Bohrung versehenes Stauchstück (e) mittels eines in einem gleichfalls achsial durchbohrten Stempelschaft (a) gleitenden Metallbolzens (d) an den Stempelschaft stumpf angegliedert ist, das unter Einwirkung des Gebirgsdruckes durch eine ringförmige, an dem Bolzen sitzende Schneide (f) hakenförmig abgeschert und aufgestaucht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE237641C true DE237641C (de) |
Family
ID=497226
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT237641D Active DE237641C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE237641C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001014692A1 (en) * | 1999-08-20 | 2001-03-01 | Jan Hendrik Woller | Yielding mine prop |
-
0
- DE DENDAT237641D patent/DE237641C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001014692A1 (en) * | 1999-08-20 | 2001-03-01 | Jan Hendrik Woller | Yielding mine prop |
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