DE237374C - - Google Patents

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DE237374C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B57/00Internal-combustion aspects of rotary engines in which the combusted gases displace one or more reciprocating pistons
    • F02B57/08Engines with star-shaped cylinder arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/16Engines characterised by number of cylinders, e.g. single-cylinder engines
    • F02B75/18Multi-cylinder engines
    • F02B2075/1804Number of cylinders
    • F02B2075/1816Number of cylinders four

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

I _
KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
- JVe 237374 KLASSE 46«. GRUPPE
IGNAZ SKLENAR in BUDAPEST.
Gegenstand der Erfindung ist eine umkehrbare, ventillose, mehrzylindrige Explosionsmaschine, deren Zylinder in an sich bekannter Weise drehbar gelagert sind. Die Drehung der Zylinder und der Kurbelwelle erfolgt in entgegengesetzter Richtung. Zwecks Einführung des Brennstoffluftgemisches und Ableitung der Abgase ist jeder Zylinder bei Viertaktmaschinen mit einer, bei Zweitaktmaschinen mit zwei öffnungen versehen und sind an den Zylindern, der Zahl · der Öffnungen entsprechend, ein oder zwei Ringe befestigt. Diese Ringe besitzen den Öffnungen der Zylinder entsprechende und mit denselben zusammenfallende Ausschnitte, führen mit den Zylindern eine Kreisbewegung aus und bewegen sich dabei entlang feststehender Ringe, die mit den Takten des Saugens und Auspuffens entsprechenden und mit der Saug- bzw. Auspuffleitung verbundenen Ausschnitten versehen sind, während die den Explosionsund Kompressionstakten entsprechenden Teile des Ringes voll sind.
Diese Vorrichtung macht die Ventile entbehrlich und bietet noch den Vorteil, daß nur eine einzige Zündvorrichtung benötigt wird, nachdem die Zündung stets an ein und derselben Stelle erfolgt.
Es sind zwar Explosionskraftmaschinen bekannt, bei welchen die Steuerung durch einen gemeinsamen Ring erfolgt, bei diesen ist jedoch der Ring nicht unmittelbar am Zylinder, sondern am Lager der Arbeitswelle angebracht, so daß der Zylinderraum mit den Ringausschnitten durch Kanäle verbunden werden muß. Deshalb sind der Einlaßkanal und der Zündkanal mit Rückschlagventilen zu versehen. Diese wie auch alle sonst üblichen Ventile entfallen beim- Gegenstande der Erfindung.
In der Zeichnung ist die den Gegenstand der Erfindung bildende Maschine als vierzylindrige Viertaktmaschine schematisch dargestellt.
Fig. ι ist ein schematischer Längsschnitt,
Fig. 2 ein schematischer Querschnitt der Zylinder,
Fig. 3 das Schema des Steuerungsringes und
Fig. 4 der Zylinder im schematischer perspektivischer Ansicht. In
Fig. 5 ist der Zylinder einer umsteuerbaren Maschine, in
Fig. 6 die Umsteuerscheibe derselben, in
Fig. 7 dieselbe in einer anderen Stellung in verkleinertem Maßstabe, und in
Fig. 8 der Steuerungsring dargestellt.
In den Zylindern 1 sind die Kolben 2 angeordnet, welche durch die Kolbenstangen 3 an die gemeinsame Kurbel 4 angeschlossen sind. An den Zylindern ist ein Kegelrad 5 befestigt, welches mit vier Rädern 6 in Verbindung steht. Von diesen Rädern ist das eine größerer Klarheit wegen in der Zeichnung nicht dargestellt. Die Kegelräder 6 kämmen mit einem Rad 7. Es ist klar, daß durch diese Übertragung zwischen Kurbelwelle und Zylindern eine in entgegengesetzter

Claims (2)

Richtung kreisende Bewegung der Zylinder und der Kurbelwelle erreicht wird. Jeder Zylinder ι ist im Sinne der Erfindung bei Viertaktmaschinen mit einer Öffnung versehen. Mit den Zylindern ist ein mit denselben kreisender Ring 8 (Fig. 4) verbunden, dessen Öffnung 9 mit der Zylinderöffnung zusammenfällt. Dieser Ring bewegt sich nach Art eines Schiebers auf einem feststehenden Ring 10 (Fig. 3), der mit Ausschnitten 11 und 12 versehen ist. Das Saugen beginnt, wenn z. B. die Öffnung 9 die rechtsseitige Kante des Ausschnittes 11 erreicht und währt, bis die Öffnung 9 das Ende des Ausschnittes 11 erreicht hat. Wenn nun die Öffnung 9 an dem dem nächsten Kreisviertel entsprechenden vollen Ringteil 13 vorbeistreicht, erfolgt die Kompression. Am Ende des Kreisviertels ist die einzige Zündvorrichtung angeordnet, die durch einen Strich 15, der die Ringteile 13, 14 trennt, angedeutet ist. Nunmehr bewegt sich die Öffnung 9 über dem nächsten vollen Kreisviertel 14, wobei die Explosion und Expansion erfolgt. Sobald die Öffnung 9 die rechtsseitige Kante des Ausschnittes 12 erreicht hat, beginnt der Auspuff, der so lange andauert, bis die Öffnung 9 das Ende des Ausschnittes 12 erreicht hat. Es ist ersichtlich, daß die Verbindung des Zylinderraumes mit der Zuleitung des Brennstoffluftgemisches und der Ableitung der Verbrennungsgase ohne Ventile erfolgen kann. Die Absperrung des Zylinderraumes während der Kompression, Explosion und Expansion erfolgt durch die vollen Ringteile 13, 14, also ebenfalls ohne Ventile. Dadurch wird die Arbeitsweise der Maschine und der Bau derselben wesentlich vereinfacht. Es ist auch äußerst einfach, die Maschine umsteuerbar einzurichten. Eine solche Maschine ist beispielsweise in den Fig. 5 bis 8 dargestellt. Der Zylinder 1 ist mit dem Ring 8 auch in diesem Fall fest verbunden, jedoch muß der Zylinder mit zwei untereinander liegenden Öffnungen und der Ring 8 mit entsprechenden Ausschnitten 9, 91 versehen sein. Der feststehende Steuerring 10 (Fig. 8) ist ebenfalls mit je zwei Ausschnitten 11, 111 und 12, 121 versehen. Die Umsteuerung bewirkt eine aus zwei Teilen 16, 17 zusammengesetzte Scheibe (Fig. 6), die zwischen den Ringen 8 und 10 ebenfalls feststehend, aber einstellbar angeordnet ist. Der eine Teil, z. B. der Teil 16, trägt einen Ausschnitt 18, der mit einem der Ausschnitte 11 oder 12 übereinstimmt, während der im anderen Teil (z. B. 17) ausgebildete Ausschnitt 19 den Ausschnitten 111 oder 121 des Ringes 10 entspricht. Angenommen, daß die Teilscheiben 16, 17 die in Fig. 6 dargestellte Lage einnehmen und daß die Drehung in der Richtung des Pfeiles I erfolgen soll, so beginnt das Ansaugen des Brennstoffluftgemisches, wenn die Öffnung 9 die rechtsseitige Kante der übereinstimmenden Ausschnitte 11, 18 erreicht. Die Kompression, Zündung, Explosion und Expansion erfolgt in der bereits beschriebenen Weise, während der Auspuff erfolgt, wenn die Öffnung 9 sich über den zusammenfallenden Ausschnitten 121, 19 bewegt. Soll nun die Drehungsrichtung umgekehrt werden, so genügt es, den Scheibenteil 16 in der Richtung des Pfeiles 21 und den Scheibenteil 17 in der Richtung des Pfeiles 20 um ein Kreisviertel zu verdrehen, bis die in Fig. 7 dargestellte Lage erreicht ist. Nunmehr erfolgt das Ansaugen durch die Öffnungen 12, 18 und der Auspuff durch die Öffnungen 111, 19, während die vollen Kreisviertel ihre Rolle vertauschen.' Es ist ersichtlich, daß hierbei die Drehungsrichtung im Sinne des Pfeiles II erfolgen wird. Diese Art der Umsteuerung ist äußerst einfach und vorteilhaft, da die Zündung stets an ein und derselben Stelle erfolgen kann. Es können auch Zweitaktmaschinen dieser Art gebaut werden, wobei die Zylinder vollständig geschlossen und zwei Ringgruppen verwendet werden müssen. Es können auch ohne Schwierigkeit Zwillingsmaschinen mit in einer Achse hintereinander liegenden Zylindern ausgeführt werden. Endlich können auch mehr als vier Zylinder im Kreise angeordnet werden, wobei die Zahl und Anordnung der Ringausschnitte sinngemäß gewählt werden muß. Alle Ausführungen bieten den Vorteil der ventillosen Ausführung und der einfachen Umkehrbarkeit. Ρλϊεντ-Αν Sprüche:
1. Ventillose Explosionskraftmaschine mit sternförmig angeordneten, kreisenden Zylindern, bei welcher die Steuerung durch einen gemeinsamen Ring bzw. durch mehrere solcher Ringe erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Zylindern ein Ring bzw. (bei Zweitaktmaschinen) zwei Ringe (8) kreisen, deren Öffnungen (9) mit in der Zylinderwandung ausgebildeten Öffnungen zusammenfallen und an einem feststehenden Ring (10) bzw. zwei solchen Ringen, die mit den Takten des Saugens und des Auspuffes entsprechenden Öffnungen (11, 12) versehen, an den übrigen Teilen jedoch voll sind, vorbeibewegt werden.
2. Explosionskraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (10) mit zwei Ausschnittgruppen
(ii, ii1 und 12, I21) versehen und zwischen ! den Ringen (8, io) eine aus zwei Teilen (16, 17) bestehende Scheibe angeordnet ist, wobei beide Scheibenteile mit je einem Ausschnitt (18, 19) versehen sind, von welchen der eine einem der Ausschnitte (11 oder 12) und der andere einem der Ausschnitte (ii1 oder 121) entspricht, um durch Verdrehung der Scheibenteile in entgegengesetzter Richtung um ein Kreisviertel den Drehungssinn der Maschine umkehren zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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