DE237344C - - Google Patents

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DE237344C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K21/00Making hollow articles not covered by a single preceding sub-group
    • B21K21/08Shaping hollow articles with different cross-section in longitudinal direction, e.g. nozzles, spark-plugs
    • B21K21/10Shaping hollow articles with different cross-section in longitudinal direction, e.g. nozzles, spark-plugs cone-shaped or bell-shaped articles, e.g. insulator caps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 237344 KLASSE 49#. GRUPPE
ein topfartiges Untergesenk.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Oktober 1909 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Pufferkreuzen und Pufferhülsen.
Bisher waren zur Herstellung von Pufferkreuzen aus einem Stück mehrere nacheinander folgende Schmiedeoperationen notwendig, und zwar: i. das Stampfen des Kopfes, 2. das Abrecken der Beine, 3. das Aufschneiden der Beine, 4. das Stampfen der Beine und 5. das Setzen des Kreuzes in die fertige Form.
Man hat bereits versucht, diese Arbeitsoperationen dadurch zu ersetzen, daß man ein die Abwicklung des fertigen Gegenstandes darstellendes flaches Werkstück in ein topfartiges Untergesenk einstülpte. Bei diesem bekannten Verfahren muß aber das Werkstück, ehe es in die Form gebracht wird, so bemessen werden, daß kein überschüssiges Material vorhanden ist, weil dieses Material beim Pressen' nach unten nicht entweichen kann und so gezwungen wird, in der Form aufwärts zu steigen, wobei die Füße und Beine des Kreuzes einen zu starken Querschnitt erhalten. Dadurch wird eine weitere umständliche und kostspielige Bearbeitung der Pufferkreuze notwendig. Das Verdrängen des Materials nach oben erfordert einen sehr hohen Druck, ruft einen starken Reibungswiderstand an den Formwänden hervor und verzehrt viel Arbeit, zumal das Material schnell erkaltet.
Gemäß vorliegender Erfindung werden diese Übelstände dadurch beseitigt, daß der Hals des Kreuzes bzw. der Hülse durch das Obergesenk vorgekümpelt wird; wobei das Material frei nach oben und unten entweichen kann und zunächst die Beine und Füße ihre endgültigen Abmessungen erhalten. Etwaiges überschüssiges Material sammelt sich in dem Hals des Kreuzes bzw. im Kopf des Werkstückes an, von welchem es durch Abscheren sehr leicht entfernt werden kann, und der Hals wird durch Stauchen fertiggeformt.
Eine zur Ausführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung ist auf den beiliegenden Zeichnungen in einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Fig. i, 2 und 3 veranschaulichen flache Werkstücke, welche Abwicklungen des fertigen Gegenstandes darstellen.
Fig. 4 zeigt die Ansicht des Obergesenkes und einen Schnitt durch das Untergesenk nebst Werkstück.
Fig. 5 und 6 zeigen Schnitte durch das Untergesenk mit darin befindlichem Obergesenk und Werkstück.
Die Werkstücke, aus welchen die Pufferkreuze oder Pufferhülsen hergestellt werden, können aus einem Blech oder aus Profileisen bestehen, und ihre Gestalt richtet sich nach den Abmessungen und der Form der fertigen Pufferkreuze oder Pufferhülsen. Zur Herstellung eines vierbeinigen Pufferkreuzes verwendet man zweckmäßig Flacheisen, welche ausgestanzte Beine e und ein flaches Mittelstück d (Fig. 1) besitzen. Soll ein zweibeiniges Pufferkreuz hergestellt werden, so besteht das Werk-
stück aus einem doppeltrapezförmigen Flacheisen (Fig. 2) mit den Enden e und dem Mittelstück d. Wenn das Werkstück dagegen zur Herstellung einer Pufferhülse dienen soll, besitzt es die Form einer runden Blechplatte (Fig. 3) mit dem Rande e und dem Mittelstück d. An Stelle des nach Fig. 1 vorgeformten Ausschnittes kann man auch zwei Flacheisen, kreuzweise übereinandergelegt, anwenden, um ein vierbeiniges Pufferkreuz herzustellen.
α ist ein topfartiges Untergesenk, b ein bewegliches Obergesenk, c ein Stempel. Das Obergesenk b besitzt einen zapfenartigen Fortsatz i, der dazu dient, den Mittelteil d des Werkstückes in die Form zu biegen und ihn zu kümpeln, ohne ihn zu lochen.
Der im Untergesenk α geführte Stempel c ist hohl bzw. mit einer achsialen Bohrung m versehen. Der Stempel c kann aufwärts und abwärts bewegt werden, und seine Bohrung m besitzt eine lichte Weite, die das Eindringen des Ansatzes i in die Bohrung m ermöglicht. Die Bearbeitung der Werkstücke nach vorliegendem Verfahren geschieht wie folgt:
Das Werkstück k, beispielsweise eine kreisrunde Platte, wird auf das Untergesenk α gelegt. Alsdann senkt man das Obergesenk b in das Untergesenk α hinein, wobei der Zapfen i des Obergesenkes b den mittleren Teil d des Werkstückes zu einem topf artigen Teil g (Fig. 5 und 6) kümpelt, ohne ihn zu lochen. Der Teil g ist höher als der fertige Hals des Pufferkreuzes. Gleichzeitig werden die Beine β durch das Obergesenk b gepreßt und in die endgültige Gestalt gebracht. Darauf wird der Stempel c aufwärts bewegt und schiebt sich über den Zapfen i, wobei er den Boden h abschert. Der verbleibende rohrförmige Teil g des Werkstückes wird durch den Stempel c zum fertigen Hals gestaucht.
Man kann die lichte Weite der Bohrung m des Stempels c derart vergrößern, daß bei der Aufwärtsbewegung des Stempels c das überschüssige Material in einen zwischen der Wandung der Bohrung m und dem Zapfen i verbleibenden Ringraum eintritt, ohne daß dabei das Material abgeschert wird. In diesem Falle bildet das überschüssige Material eine Kappe, die sich nachträglich leicht abtrennen läßt. Dieser Fall ist in Fig. 6 der Zeichnung angedeutet, welche in punktierten Linien im Stempel c die Querschnittsform der aus dem überschüssigen Material gebildeten Kappe erkennen läßt.

Claims (2)

55 Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Pufferkreuzen (-hülsen) durch Einstülpen eines die Abwicklung des fertigen Gegenstandes darstellenden flachen Werkstückes in ein topfartiges Untergesenk, dadurch gekennzeichnet, daß der Hals (g) des Kreuzes (der Hülse) durch das Obergesenk (b) vorgekümpelt, alsdann der Boden (h) des Halses abgeschert und der verbleibende rohrförmige Teil (g) durch Stauchen zum fertigen Hals geformt wird. '
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Untergesenk (a) geführter Hohlstempel (c) bei seiner Aufwärtsbewegung, sich über einen Zapfen (i) des Obergesenkes (b) schiebt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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