DE2359712A1 - Verbindung fuer foerderbaender - Google Patents

Verbindung fuer foerderbaender

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DE2359712A1
DE2359712A1 DE2359712A DE2359712A DE2359712A1 DE 2359712 A1 DE2359712 A1 DE 2359712A1 DE 2359712 A DE2359712 A DE 2359712A DE 2359712 A DE2359712 A DE 2359712A DE 2359712 A1 DE2359712 A1 DE 2359712A1
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Hans-Holger Wiese
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G3/00Belt fastenings, e.g. for conveyor belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Belt Conveyors (AREA)

Description

: 2358712
Ίϊ«δ.B-BCHOMEEu!s Hannover, den 27. November 1973
KÖNIGSXB· 21 *
Betr.: ¥ 243/A/em - Anmelderι Firma Hans-Holger Wiese
Förderanlagen 3001 FUHRBERG Nr. 197
n Verbindung für Förderbänder "
Die Erfindung betrifft eine Endlosverbindung für Förderbänder und Treibriemen mit seilförmigen Bewehruagseinlagen. Förderbänder und Treibriemen können sowohl mit elastischen, unlösbaren Endlosverbindungen zweier Bandenden als auch, mit drehbe we glichen, lösbaren Endlosverbindungen ausgestattet sein. Bei nicht lösbaren Verbindungen werden z.B. vielfach die Enden der als Bewehrungseinlagen dienenden Zugseile über einen längeren Überdeckungsbereich nebeneinander gelegt und einvulkanisiert. Bekannt ist außerdem das Einklemmen der Seile in Klemm- bzw. Preßelemente oder die Verbindung der Seilenden mittels Spannschellen, wobei die Seilenden aus dem Bandende herausgeführt, durch eine Spannschelle gezogen und wieder in das gleiche Band-
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ende zurückgeführt und einvulkanisiert werden.
Ferner ist zum schnellen Verbinden und Lösen der Bandenden bereits vorgeschlagen worden, an den Seilen schlaufen- oder hakenförmige, aus den Bandenden herausragende Verbindungsstücke mittels Hülsen zu befestigen. Die Befestigungshülsen werden mit den betreffenden Seilenden verpreßt. Bei allen bekannten Verbindungsformen besteht der Nachteil, daß an den Preßteilen, unmittelbar am Übergang von den Verbindungselementen zum Seil Kerbwirkungen auftreten, die die Lebensdauer eines Förderbandes erheblich beeinträchtigen. Bekannt sind ferner Verbindungsstücke aus einem festen Material, die auf die Enden der Annierungsseile gepreßt werden und durch Ineinandergreifen eine drehbewegliche Verbindungsstelle schaffen. Auch bei diesen Verbindungsstücken ist am Übergang zum Seil eine Kerbwirkung unvermeidlich, sobald diese Stelle über eine Umlenkr-olle geführt wird. Die Kerbwirkung könnte durch eine weicheres Material der eigentlichen Verbindungselemente gemindert werden, jedoch kann andererseits aus Verschleißgründen auf das harte Material der Verbindungsteile nicht verzichtet werden.
- 3 509825/0015
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verbindung der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß durch Verbindungselemente hervorgerufene Kerbwirkungen auf die Bewehrungseinlagen vermieden und die Lebensdauer der Bänder wesentlich erhöht wird. Die er— findungsgemäße Lösung ist durch zusammenfügbare, an den Bandenden angesetzte oder in die Bandenden eingebettete, scharnierartige Verbindungsteile gekennzeichnet, welche mit den seilförmigen Bewehrungseinlagen über Seilschlaufen zugefest verbunden sind. Die Seilschlaufen können sowohl aus freigelegten und gebogenen Enden von drahtförmigen Bewehrungseinlagen gebildet sein'als auch aus getrennt eingelegten, ■ gebogenen Drahtseilstücken bestehen. ·
In weiterer AusbiHing gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, die Seilschlaufen mit den Enden der Be-: wehrungseinlagen über schmäle klammer- bzw. hülsen-, förmige Verpressungselemente'zu verpressen. Die Verpressungselemente umgreifen wie in bekannter Weise die Seilschlaufen als auch die Bewehrungseinlagen. Sie besteht vorteilhafterweise aus einem Werkstoff, dessen
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Fließgrenze ohne übermäßig h.oh.en Preßdruck erreichbar ist, so daß für eine sichere zugfeste und dauerhafte Verbindung gesorgt ist. Als Yerpressungselement beiten sich in besonders günstiger Weise Teile aus Aluminium an. Die Stellen der Preßverbindung sollen nach dem Erfindungsgedanken mit einem solchen Abstand von den Verbindungsteilen angeordnet sein, daß eine durch eine Eandumlenkung auf die Bewehrungseinlagen wirkende Kerbspannung vermieden bzw. stark herabgesetzt wird.
Die erfindungsgemäße Verbindung wird durch ein besonderes Verfahren unter Verwendung der vorgenannten Teile hergestellt. Zunächst werden die Verbindungsteile unter Vorspannung der Seilschlaufen einvulkanisiert, so daß ein mit freiliegenden Enden ausgeführtes Bandende mit einem Scharnierteil entsteht. Dieses Teil wird anschließend durch Verpressung der Schlaufenenden mit den Bewehrungseinlagen an dem übrigen Bandteil befestigt und einvulkanisiert. Es ist nicht notwendig, hierbei nochmals eine Vorspannung anzulegen. Dadurch ist der Vorteil gegeben, daß die vielfach mit Geräten zum Vulkanisieren ausgerüsteten Abnehmer von Förderbändern und Treibriemen in Eigenarbeit die vorgefertigten,
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mit Verbindungsteilen ausgerüsteten landendstücke, die als Üandschlösser -bezeichnet werden können, selbst an die bänder setzen und einvulkanisieren können.
In. der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele; mit scharnierartig ineinandergreifendpn Verbindungsteilen schematisch dargestellt und näher erläutert. Es zeigen: ;
Fig. 1 einen Zahnriemen md^/irei; Zugseilen im vertikalen Längsschnitt : mit getrennt eingesetzten Seilschlaufen, .
Fig. 2 einen HorizOntalschnitt durch einen 'Zahnriemen nach Fig. I5
Fig. 3 -". " '■-■'.■;
und h einen Zahnriemen gleicher Darstellung, jedoch mit fünf be-
wehrungaseilen,
■i. 6 -
98 2 5/0 0.1 S
ig. 5 die Seitenansicht eines Scharnier· teiles und
Fig. 6 einen Horizontaisclinitt durch, das Scharnierteil nach Fig. 5·
Das Zahnriemenband 1 besteht aus den Gummi- bzw. Kunststoffzahnblöcken 2 und 3 sowie in das Material der Zahnblöcke 2 eingebetteten Zugseilen k. Mit Hilfe von Klammern "5 sind schlaufenförmige Bewehrungseinlagen 6 mit den ßevehrungseinlagen k verpreßt. Die Schlaufen 6 greifen, wie insbesondere aus Fig. 7 hervorgeht, in die scharnierartigen Verbindungsteile 7 ein und sind darin um halbkreisförmige Pührungselemente 7a gelegt. Επη nictit näher dargestellter Drehzapfen ist durch Bohrungen Jb in klauenartigen Ansätzen 7c gelagert. Die klauenartigen Ansätze 7c greifen im fertig montierten Zustand ineinander. Ihre gemeinsame Drehsachse ist mit 8 bezeichnet.
In den Figuren 3 und h sind die seilförmigen Bewehrungseinlagen mit Io, die für jeweils zwei Schlaufen 12 vorgesehenen scharnierförmigen Verb'indungsteile mit 11 bezeichnet. Die Schlaufen 12 werden mit den Zugseilen Io über hülsen- bzw. klammerförmige Elemente
S09825/ÖÖ1S
13 verpreßt.
Wie aus Figur 5 hervorgeht, sind die Schlaufen aus einem freigelegten Ende der Zugseile gebildet.
Bei der Herstellung werden zuerst die scharnierartigen Verbindungsteile 7 bzw. 11 mit den Schlaufen 6 bzw. unter Vorspannung verbunden, d.h. es entsteht ein fertiges Bandschloß durch Einvulkanisieren der betreffenden Teile. Aus dem Bandendstuck bzw. Bandschloß reichen die freigelegten Schlaufenendstücke zunächst hervor und können mit den Bewehrungseinlagen, in den gezeigten Beispielen 4 und Io, mit Hilfe von Verbindungshülsen oder Klammern aus Aluminium oder dergleichen verpreßt werden. Es ist dafür zu sorgen, daß zwischen der dem Ende am nächsten gelegenen Verpressungsstelle und dem scharnierförmigen Verbindungsteil J bzw. 11 ein genügender Abstand eingehalten wird, so daß nach Umlenken um ein Antriebs- bzw. Ümlenkrad eine Kerbwirkung auf die Schlaufenteile vermieden wird. Die so hergestellte erfindungsgemäße Verbindung weist eine wesentlich höhere Lebensdauer auf als die bisher bekannten Verbindungen von Förderbändern bzw. Treibriemen zur Herstellung eines Endlosbandes. Obwohl bei dem gezeigten
■ " - .■■'■■■■ ' - 8 -
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Ausführungsbeispiel ein drehbewegliches, scharnierartiges Verbxndungsschloß gewählt wurde, ist es ebenso möglich, jeden anderen Typ eines Verbindungsschlosses in der erfindüngsgemäßen Art zu verwenden.
Patentansprüche - 9 -
S0982S/001B

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    , 1. Endlosverbindung für Förderbänder und Treibriemen
    mit seilförmigen Bewehrungseinlagen, gekennzeichnet durch zusammenfügbare, an den üandendfen ansetzende
    oder in die Bandenden eingebettete Verbindungsteile .(7,H-) welche mit den seilförmigen Bewehrungseinlagen (4,lo) über Seilschlaufen (6,12) zugfest verbunden sind.
  2. 2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilschlaufen (6,12) aus getrennt einsetzbaren Seilstücken bestehen.
  3. 3· Verbindung nach Anspruch 1, ,dadurch gekennzeichnet, daß die Seilschlaufen aus umgelegten Enden von zug- · seilförmigen Bewehrungseinlagen gebildet sind.
  4. 4. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilschlaufen mit den Enden der Bewehrungseinlagen verpreßt sind.
  5. 5· Verbindung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verpressung sowohl die Bewehrungseinlagen als auch die Seilschlaufen umgreifende, schmale
    S098 2S/001E
    - Io -
    klammer- oder hülsenförmige Verpressungselernen.te (5,13) dienen.
  6. 6. Verbindung nach. Anspruch. 5> dadurch, gekennzeichnet, daß die Verpressungselemente aus einem Yerkstoff bestehen, dessen Fließgrenze unterhalb des Verpressungsdruckes liegt.
  7. 7· Verbindung nach, den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpressungselemente aus Aluminium bestehen.
  8. 8. Verbindung nach den Ansprüchen 1 bis 7, "dadurch, gekennzeichnet, daß die Preßverbindungen mit einem solchen Abstand von den Verbindungselementen angeordnet sind, daß eine durch eine Uandumlenkung auf die, Bevehrungseinlagen wirkende Kerbspannung vermieden wird.
  9. 9. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung nach, den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (7,ll) unter Vorspannung der Seilschlaufen (6,12) einvulkanisiert werden und anschließend die Preßverbindung zwischen den üewehrungseinlagen (4,lo) und den Seilschlaufen (6,12) ohne Vorspannung hergestellt und einvulkanisiert wird.
    509825/001S
    Lee rsei te
DE19732359712 1973-11-30 1973-11-30 Endlosverbindung fuer riemen Withdrawn DE2359712B2 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4711346A (en) * 1984-09-12 1987-12-08 Breco Kunststoffverarbeitungs-Gmbh & Co. Kg Plastic conveyor belt with extension-resistant reinforcement and drive gearing
EP0483630A3 (en) * 1990-10-27 1993-08-18 Continental Aktiengesellschaft Emergency joining for steel cable conveyor belts
WO2012155281A1 (de) * 2011-05-17 2012-11-22 Habasit Ag Riemen mit einer lösbaren endverbindung

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CN103534510A (zh) * 2011-05-17 2014-01-22 哈伯西有限公司 具有可拆卸端部连接件的带
CN103534510B (zh) * 2011-05-17 2015-12-23 哈伯西有限公司 具有可拆卸端部连接件的带
US9234563B2 (en) 2011-05-17 2016-01-12 Habasit Ag Belt having a detachable end connection

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DE2359712B2 (de) 1977-03-03

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