DE235877C - - Google Patents
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Classifications
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 235877 KLASSE 6 a. GRUPPE
In der Patentschrift 167853, Kl. 53, ist ein Verfahren zur Reinigung von Zellkörpern mit
Hilfe des elektrischen Stromes beschrieben, der in Form hochgespannten Gleichstromes zur
Anwendung gebracht wird. In den Patentschriften 93589 und 109913, Kl. 6, werden Verfahren
angegeben, die sich gleichfalls der Elektrizität bedienen, Um keimende Gerste bzw. das
daraus gewonnene Malz zu verbessern. Bei diesen Verfahren ist, wie aus den Patentschriften
zum Teil selbst hervorgeht, der. Sauerstoff die Ursache der angegebenen Wirkungen. Demgegenüber
wird bei dem vorliegenden Verfahren vornehmlich auf die Stromdichten an den Elektroden
Wert gelegt und auf die hierdurch zu erzielenden Wirkungen des Wasserstoffes.
Versuche, die in dieser Richtung von den Erfindern angestellt wurden, ergaben folgendes:
Braugerste wurde in ein mit Wasser gefülltes Gefäß gebracht und durch Rührung in Suspension
gehalten. In diese Flüssigkeit, die zur besseren Leitung der Elektrizität auch mit
einem Leitsalze versetzt werden kann, wurde während 24 Stunden elektrischer Gleichstrom
geschickt. Als Metall für die Zuführungselektroden diente Platin; ebensogut kann aber
jedes andere nicht angreifbare Metall verwandt werden, z. B. Gold, Silber, auch Eisen usw. Die
Kathodenstromdichte betrug pro mm2 0,003 Ampere, die Spannung 120 Volt. Letztere ist
für das Verfahren aber nebensächlich, dagegen die Stromdichte ausschlaggebend. Immerhin
kann aber auch die Stromdichte sowohl nach unten wie nach oben in bestimmten Grenzen
verändert werden. Bei obigem Versuche betrug die Größe der Kathodenfläche 33 mm2, die der
Anodenfläche 5 cm2. Die Größe der Anode ist für das Gelingen der Endwirkung gleichgültig
und kann sich in beliebigen Grenzen bewegen. Die Kathodengröße betrug, wie gesagt, 33 mm2
und kann in den für die Kathodenstromdichte erforderlichen Grenzen ebenfalls verändert werden.
Kathodenstromdichte, Kathodenfläche und Stromstärke sind voneinander abhängige Faktoren,
die beeinflußt werden durch die Menge der zu behandelnden Gerste, deren elektrische
Leitfähigkeit zusammen mit dem angewandten Wasser,, sowie die in dem Wasser erhaltene
Suspension. Die in dem Elektrolyseur einzuhaltende Temperatur ist die gleiche wie die,
welche in den Weichbottichen eingehalten wird. Bei vorstehendem Beispiel betrug dieselbe ziemlich
konstant 22,50C.
Die so behandelte Braugerste ergab einen Extraktgehalt von 74,84 Prozent, die unveränderte
Gerste hatte einen solchen von 73,75 Prozent, geweichte, aber nicht elektrolysierte
dagegen 72,75 Prozent, alles bezogen auf Trockensubstanz. Für das Ergebnis ist nur der
Unterschied zwischen der geweichten und elektrolysierten
Gerste von Interesse, da ja nur der Extraktgehalt der geweichten Gerste für die Brauindustrie in Frage kommt. . In vorliegendem
Falle beträgt somit die Extraktzunahme 2,09 Prozent.
65
Die eingangs erwähnte Wirkung des Wasser-
stoffes durch die bei vorliegendem Verfahren angewandten
entsprechend hohen Stromdichten an den Elektroden glauben wir folgendermaßen erklären
zu können. Zunächst muß die bekannte Tatsache vorausgeschickt werden, daß die Extraktausbeutebei
Malz abhängigist von dem Stickstoffgehalt der Gerste derart, daß je niedriger der
Stickstoffgehalt der Braugerste, desto höher der Extraktgehalt des daraus hergestellten Malzes
ίο ist. Gelingt es also, den Stickstoffgehalt der
Gerste her abzudrücken, so hat man ein Mittel, die Extraktausbeute zu erhöhen.
Ein Parallelversuch gleich dem oben be-. schriebenen ergab, daß die angewandte Gerste
einen Stickstoffgehalt von 2,30 Prozent besaß; nach dem Weichen zeigte sie einen solchen von
2,395 Prozent, nach dem Elektrolysieren dagegen einen solchen von 1,98 Prozent. Die Verminderung
des Stickstoffs erklären wir durch Einwirkung des im status nascens auftretenden
Wasserstoffs auf den in der Gerste in Form organischer Verbindungen enthaltenen Stickstoff,
indem Reduktionsprodukte desselben entstehen. Tatsächlich läßt sich in dem benutzten
Wasser nach entsprechendem Einengen Salpetersäure nachweisen.
Die technische Durchführung des Verfahrens kann in der Weise geschehen, daß durch den
Boden der Weichbottiche, auf demselben zerstreut, von außen her metallene, voneinander
isolierte Stromzuführungen geführt werden, und zwar so, daß die Oberflächen der einzelnen
Drähte bindig mit dem Innern des Bodens sind. Diese Bodenelektroden sind die Kathoden. Die
Anoden bestehen aus Blechen 0. dgl., die an einer oder mehreren Stellen, z. B. am Rande der
Bottiche, ein- und ausgehängt werden können. Um die erforderliche Suspension der Braugerste
im Wasser aufrechtzuerhalten, kann irgendeines der bekannten und in der Brauindustrie
gebrauchten Rührwerke oder auch ein Luftstrom Verwendung finden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren zur Verminderung des Stickstoffgehaltes und zur Erhöhung der Extraktausbeute bei Braugerste während des Weichens, dadurch gekennzeichnet, daß man einen elektrischen Strom von hohen Stromdichten durch Flüssigkeiten schickt, in denen sich die zu behandelnde Braugerste suspendiert befindet.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE235877C true DE235877C (de) |
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ID=495605
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
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