DE23560C - Kolben für Gebläse und Pumpen - Google Patents

Kolben für Gebläse und Pumpen

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DE23560C
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Germany
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piston
liquid
cylinder
column
elastic
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Application number
DENDAT23560D
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English (en)
Original Assignee
R. R. gubbins in London
Publication of DE23560C publication Critical patent/DE23560C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J1/00Pistons; Trunk pistons; Plungers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Diese Kolbenconstruction, welche vorzugsweise für Gebläsemaschinen Anwendung finden kann, bezweckt, einen dichten und elastischen Verschlufs zu bewirken, ohne dafs eine genau gleichförmige Ausarbeitung des Cylinders erforderlich ist. Der Kolben ist hohl und hat einen elastischen Besatz, welcher zum Dichten dient und mit Hülfe einer Flüssigkeitssäule an die Cylinderwand angedrückt wird.
'Die Zeichnung enthält in Fig. 1 bis 3 Seitenansicht, Endansicht und Grundrifs einer transportablen Feldschmiede, welche mit dem Kolben versehen ist. Fig. 4 ist ein Längsschnitt des Kolbens selbst. Die Fig. 5 bis 7 sind Darstellungen einer Abänderung des Kolbens und zugehörigen Cylinders eines Gebläses.
Der Cylinder A ist unterhalb des Herdes C an dem Gestell B befestigt. D ist der Kolben, E E1 sind Einlafsventile für die Luft, FF' die mit Klappventilen versehenen Auslafskanäle der Luft vom Cylinder A in das Blasrohr G, welches zum Herd führt.
Der Kolben D wird durch den Viertelkreis /, welcher mit der Kolbenstange Dx durch einen Riemen oder eine Kette verbunden ist, durch einen Druckhebel gehoben, während er durch das Eigengewicht und das Gewicht der Flüssigkeit abwärts gedrückt wird. Der Kolben D, Fig. 4, ist aus Schmiedeisen und bei a durchlöchert. K ist der elastische Besatz, welcher durch die in D enthaltene Flüssigkeit nach aufsen ausgedehnt und gegen die Cylinderwand angeprefst wird. Zum Füllen des Kolbens kann zweckmäfsig Glycerin benutzt werden. Wenn man eine gröfsere Flüssigkeitssäule gebraucht, als die Kolbenhöhe möglich macht, so kann man die Kolbenstange D1 hohl machen, Fig. 5. Der Kolbenkörper besteht in diesem Falle aus zwei Böden b, an deren Enden b1 der elastische Besatz K befestigt ist. Durch Muttern e ist die Kolbenstange mit dem Kolben verschraubt, und der Hohlraum von Dx steht mit dem inneren Raum des Kolbens durch Bohrungen α in Verbindung, wodurch man bei Füllung der Kolbenstange mit Flüssigkeit einen erhöhten Druck gegen den Besatz K ausüben kann. Statt der hohlen Kolbenstange kann man auch ein Rohr auf dem Oberboden des Kolbens befestigen und dasselbe mit Flüssigkeit bis zur geforderten Druckhöhe füllen.
Auf der oberen, mit Durchbohrungen versehenen Kolbenplatte b der Abänderung, Fig. 5 bis 7, ist eine Kappe d befestigt, welche oben mit dem einwärts sich öffnenden Ventil e versehen ist. Durch die untere Platte b führt ein unten offenes Rohr / aufwärts unter d, und dies Rohr ist gleichfalls durch ein Ventil g abgeschlossen, welches sich gegen e hin öffnet.
Der Cylinderdeckel hat eine Kappe h, welche d bedeckt und erlaubt, dafs der Kolben den vollen Weg im Cylinder zurücklegen kann. Durch den Verschlufs i und das Ventil e kann man den Kolben mit Flüssigkeit füllen. Wenn der Kolben gehoben wird, öffnet die im Cylinder A verdichtete Luft das Ventil e und überträgt den Druck auf die Flüssigkeit, wodurch der elastische Besatz K dicht gegen die Wandung angeprefst wird. Wenn umgekehrt der Kolben sinkt, so wirkt die unterhalb des Kolbens verdichtete Luft, welche dann durch / und g eindringt, in gleicher Weise auf die Flüssigkeit im Kolben und den Besatz K.

Claims (1)

  1. Bei dem in Fig. 6 und 7 dargestellten Gebläse sind zwei derartige Kolben über einander in zwei Cylindern angeordnet. M ist die Austrittsmündung für die gespannte Luft, L der obere Cylinder mit dem Kolben Z1. Die hin- und hergehende Welle H ist durch Kurbeln IP und Stangen IP mit dem Kreuzkopf Hz verbunden, woran D1 festsitzt.
    Paten t-An s ρ rüche:
    Die Herstellung eines Kolbens mit elastischer Liderung durch einen oben offenen, mit Flüssigkeit gefüllten Holilcylinder D, Fig. 4, mit vollem undurchbrochenen Boden, den Durchbohrungen α und einem um α herumgeführten elastischen Besatz,
    welcher durch die unveränderliche Flüssigkeitssäule in D gegen die Wandung des zugehörigen Cylinders geprefst wird.
    Die Herstellung eines unter dem Druck einer gröfseren unveränderlichen Flüssigkeitssäule stehenden Kolbens mit elastischem Besatz durch die in den Hohlraum der beiden vollen Endplatten einmündende hohle Kolbenstange D1, Fig. 5, welche gleich dem hohlen Kolben mit Flüssigkeit ge-. füllt ist.
    Die Anwendung einer Aufsatzkappe d, Fig. 5, oder eines Rohres auf den Oberboden des hohlen Kolbens zur Aufnahme einer Flüssigkeitssäule , welche den unveränderlichen Druck der Flüssigkeit im Kolben gegen den biegsamen Besatz entsprechend erhöht.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT23560D Kolben für Gebläse und Pumpen Active DE23560C (de)

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