DE235501A - - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen
Stempelapparat zur selbsttätigen Abfertigung von Briefsendungen, z. B. Einschreibbriefen,
und zur gleichzeitigen Ausgabe einer Quittung mit einem Registrierungsvermerk, die dem Einlieferer
der Sendung vom Apparat als Beleg ausgehändigt wird.
Das Wesen dieser neuen Vorrichtung besteht darin, daß sie automatisch durch die von Hand
to erfolgende Einschiebebewegung des Briefes entsperrt und ferner der Antrieb des Druckapparates verhindert wird, solange die Tür des
Brief aufnahmebehälters offen steht, und erst durch das Schließen der Tür der Brief in eine
zum Bedrucken geeignete Lage gebracht wird.
Auf der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform des Apparates dargestellt;
es zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht der Innenteile des
ao Apparates,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. i,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie C-D der Fig. i, wobei jedoch verschiedene Teile fortgelassen
sind,
Fig. 4 eine Stirnansicht der einen Sperrung der Klischeewalze,
Fig. 5 eine Ansicht der durch die Tür gesteuerten Sperrung der Klischeewalze.
Fig. 6 ist ein Grundriß von Fig. 5,
Fig. 6 ist ein Grundriß von Fig. 5,
Fig. 7 eine Ausführungsform der Walzen,
Fig. 8 eine Einrichtung, welche nur beim automatischen Betriebe der Vorrichtung vorhanden
ist.
In einem Gehäuse a, welches seitlich eine zum Einführen der Sendungen dienende, durch
eine Tür h verschließbare Öffnung besitzt, sind zwei Walzen d und e. gelagert. Die Walze e
dient als Träger für das zum Aufdrucken des Registrierungsvermerks zu benutzende Klischee.
Außer dem Klischee für den Registrierungsvermerk kann die Walze noch andere Klischees,
beispielsweise einen Datumstempel besitzen. In dem gezeichneten Beispiele besteht der Registriertingsstempel
aus einem Klischee, welches das international für Registrierungszwecke
angenommene R, die Nummer des Postamtes, die Angabe des Aufgabeortes und eine bei jeder
Sendung weitergeschaltete fortlaufende Zahl besitzt. Die Schaltung der letzteren sowie des
etwa vorhandenen Datumstempels wird in bekannter Weise bewirkt und braucht hier nicht
näher erläutert zu werden. Die andere Walze d dient als Gegendruckwalze für die Klischeewalze e. ■
Durch die seitliche, mit Tür δ versehene Öffnung
wird die Sendung, beispielsweise ein Einschreibbrief, in einen innerhalb des Gehäuses a
oberhalb der Walzen d, e liegenden Raum f geschoben. Der Einschreibbrief g trifft beim
Einschieben in den Raum f auf einen Hebel h, welcher dadurch um seinen Drehpunkt i geschwungen
wird und eine Sperrklinke k aus einer auf der Achse der Walze e sitzenden
Sperrscheibe Z hebt. Durch das Einschieben des Briefes wird also die Sperrung der Klischeewalze
e ausgelöst. Außer diesem Gesperre für die Klischeewalze ist noch ein zweites Gesperre
für dieselbe Vorrichtung angeordnet, welches den Zweck hat, ein Drehen der Walze und damit
den Antrieb des Apparates so lange zu hindern, als die Tür b etwa noch offen steht.
Erst durch Schließen der Tür wird dieses Gesperre ausgelöst. Letzteres ist in dem dargestellten
Beispiel folgendermaßen eingerichtet: Konzentrisch zur Drehachse der Tür ist eine
Scheibe m angebracht, welche mit einem Teil
ίο durch die Gehäusewandung hindurch in das
Innere des Apparates hineingreift. Hier be^.
sitzt diese Scheibe einen Stift », welcher in einen Schlitz eines horizontal geführten Riegels ο
eingreift, so daß durch den beim Öffnen und Schließen der Tür hin und her geführten Stift;«
der Riegel 0 entsprechend hin und her bewegt wird. Auf der Achse der Walze β sitzt nun
eine Sperrscheibe -/>, welche einen Ausschnitt q
besitzt, der in der Ruhestellung des Apparates so steht, daß der Riegel 0 beim öffnen der Tür
in denselben hineintritt, beim Schließen der Tür dagegen ihn verläßt, derart, daß bei
gänzlich geschlossener Tür der Riegel 0 gänzlich aus dem Ausschnitt q der Sperrscheibe p
getreten ist, so daß nunmehr, da sowohl das Gesperre k, I als auch das Gesperre 0, q ausgeschaltet
sind, die Klischeewalze e mittels einer Kurbel r gedreht werden kann.
Die Tür m besitzt noch einen Vorsprung s, welcher beim Schließen der Tür in den Briefraam
f hineintritt und den betreffenden Brief derart in eine bestimmte Lage bringt, daß sich
- die beispielsweise mit dem Registrierungsvermerk zu bedruckende Stelle des Briefes oder
einer anderen Einschreibsendung' in einer solchen Lage befindet, daß das mit dem Registrierungsvermerk
versehene Klischee der Klischeewalze e sich an dieser Stelle des Briefes abdruckt.
Der Raum für die Einschreibsendungen besteht bei dem dargestellten Beispiel aus einem
länglichen Behälter, dessen untere Schmalseite sich über dem Raum zwischen den beiden
einander berührenden Walzen d, e befindet.
Die eine Längsseite dieses Behälters ist mit dem Gehäuse fest verbunden, während die
Klappe u mittels eines Scharniers t schwingbar
ist. Diese um das Scharnier t schwingbare Längsseite ist an ihrem unteren Ende mit
einem Lappen ν versehen, welcher den Boden des Raumes f für die Sendung bildet. Die bewegliche
Klappe u ist mit einer Stange w versehen,
die an ihrem freien Ende mittels eines Verbindungsstückes, χ mit einem um einen
Stift y schwingbaren Hebel ζ gelenkig verbunden ist. Das freie Ende dieses Hebels ist mit
einer Rolle 2 verbunden, die durch eine am oberen Ende der Stange w angreifende Feder 3
gegen eine auf der Achse der Klischeewalze e befestigte exzentrische Scheibe 4 drückt.
Wenn nun mittels der Kurbel r die durch Einstecken der Einschreibsendung und Schließen
der Tür b nicht mehr gesperrte Klischeewalze e in Umdrehung versetzt wird, so schwingt die
mit ihr verbundene exzentrische Scheibe 4 den Hebel ζ und dadurch die Stange w und die
bewegliche Klappe « des Raumes f. derart, daß der Lappen «,welcher den Boden des Raumes f
bildet, letzteren nach unten öffnet. Hierdurch wird gleichzeitig der unter dem Einfluß einer
Feder 5 stehende Hebel h zurückgedrückt, so daß er nicht mehr auf den Einschreibbrief
wirken kann imd letzterer, bevor die Klappe u
geöffnet wird, frei wird und nunmehr nach weiterer öffnung der. Klappe durch den geöffneten
Boden des Raumes f zwischen die beiden Walzen d und β fallen kann. Bei dem Durchziehen
des Einschreibbriefes o. dgl. duixh die sich drehenden Walzen druckt sich nun der
Registrierstempel auf einer bestimmten Stelle des Briefes ab, nachdem vorher die auf dem
Stempel befindliche Nummer durch irgendeine der bekannten Einrichtungen um eine Zahl
weiter geschaltet ist. Etwa vorhandene andere Stempel, wie Datumstempel u.dgl., drucken
sich ebenfalls hierbei auf dem Briefe ab. Beim Weiterdrehen der Walzen d, e fällt dann der
bedruckte Brief o. dgl. unterhalb der Walzen. heraus und kann nunmehr weiter befördert
werden. Wie Fig. 7 zeigt, können die Walzen d, e mit Ausschnitten 13, 14 versehen sein,
welche bei der Ruhestellung der Walzen zusammen eine Vertiefung bilden, in welche das
untere Ende des Briefes hineinfällt. Durch Drehen der Walzen wird der Brief hierdurch
sicher und in richtiger .Lage zwischen die Walzen geführt.
. Um nun dem Auflieferer des Briefes eine
automatisch hergestellte Bescheinigung über die Einlieferung der Sendung verabfolgen zu
können, ist folgende Einrichtung getroffen:,
Neben bzw. unterhalb der Klischeewalze β ist parallel zu der letzteren eine Transportwalze
6 drehbar gelagert, welche zweckmäßigerweise mit Gummi oder einem anderen elastisehen
Material überzogen ist. Diese Transportwalze 6 ist mit ihrer Mantelfläche so nahe an
die Klischeewalze gerückt, daß bei der Umdrehung der letzteren die Klischees diese Transportwalze,
berühren. Über letztere läuft ein Papierband 7, welches von einer Vorratsrolle 8
herkommt. Nachdem nun ein Brief mittels der Klischees bedruckt ist, wird, bevor die Klischeewalze
e wieder in ihre Sperrtage kommt, ein Abdruck des Klischees auf dem Papierband 7
bewirkt, wodurch letzteres gleichzeitig um einen Abschnitt weiter geschaltet wird. Eine
am Schluß dieser Bewegung angetriebene Abschneidevorrichtung 9 schneidet dann den mit
demselben Registrierungsvermerk wie der Brief versehenen Streifenabschnitt ab, welcher dann
durch einen Ausgabeschacht herauskommt und
von dem Aufgeber des Briefes entnommen wird.
Zur Verhütung von Mißbrauch wird ein Rückwärtsdrehen der Klischeewalze dadurch
vermieden, daß ein dieses verhinderndes Gesperre vorgesehen ist, welches aus einem auf
der Achse der Klischeewalze sitzenden Sperrrad ίο und einer in dieses greifenden Sperrklinke
Ii besteht.
ίο Ein öffnen der Tür während des Druckvorganges
wird dadurch verhütet, daß der volle Teil der Sperrscheibe ft vor den Riegel ο gelangt,
der durch Anstoß an die Sperrscheibe p ein Verschieben des Riegels verhindert.
Damit verschieden stai"ke Einschreibsendun-,
gen die beiden Walzen d und e passieren können, ist die Gegendruckwalze d unter dem Einfluß
von Federn 12 gegen die Klischeewalze in Schlitzlagern verschiebbar.
Der beschriebene Apparat ist in der dargestellten Ausführungsform so gedacht, daß er
von irgendeiner Person durch öffnen der Tür, Einschieben des Briefes, darauf wieder folgendes
Schließen der Tür und Umdrehen der Kurbel bedient wird. Die Einrichtung kann jedoch
auch so abgeändert werden, daß der Mechanismus sich nur nach Einwurf eines Geldstückes
bedienen läßt. Die hierzu erforderlichen Einrichtungen sind bekannter Natur und könnten
ohne Schwierigkeiten von jedem Fachmann mit dem Apparate kombiniert werden. Für den
Fall, daß die Vorrichtung durch Geldeinwurf bedient wird, kann man die in Fig. 8 dargestellte
Abänderung treffen. An der einen Seite des zur Aufnahme des Briefes dienenden Raumes
f befindet sich ein Geldkanal 15 für den Geldeinwurf. An der andern Seite des Raumes
f findet dieser Kanal bei 16 seine' Fortsetzung.
Der Kanal 15 besitzt vor dem Raum f noch einen abwärts führenden Zweigkanal 17.
Befindet sich im Raum f ein Brief 18, so prallt ein durch den Münzkanal 15 eingeworfenes
Geldstück 19 von dem Briefe ab, fällt in den Kanal 17 und löst den Motor aus, der dann
den oben beschriebenen Mechanismus antreibt. Ist kein Brief vorhanden, so fällt die Münze
durch den Raum f quer hindurch in den Kanal 16, durch den sie abgeleitet wird.
Claims (4)
1. Stempelapparat zur selbsttätigen Abfertigung von Briefsendungen, z. B. Einschreibbriefen,
und zur gleichzeitigen Ausgabe einer Quittung, gekennzeichnet durch
ein Gesperre fk, I), welches zwangläufig durch die von Hand erfolgende Einschiebbewegung
des Briefes und einen dadurch aus dem Briefaufnahmebehälter ff) verdrängten
Hebel (h) ausgelöst wird und die Druckwalzen fd, e) zwecks Drehung freigibt.
2. Apparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch ein weiteres Gesperre (o,p,q), welches bei offenstehender Tür (b) die
Drehung der Walzen fd, e) verhindert, bei geschlossener Tür dagegen gestattet.
3. Apparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Walzen
fd, e) zugekehrte Öffnung des Briefaufnahmebehälters ff) mit einem beweglichen -70
Boden fv) versehen ist, der durch eine geeignete Hebelübertragung (w, x, z) beim
Beginn der Drehung der Walzen fd, e)
fortgezogen wird, so daß der auf diesem Boden lagernde Brief zwischen die darunter
befindlichen Walzen fällt und beim Weiterdrehen derselben zwischen ihnen durchgezogen
wird.
4. Apparat nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß- die Tür fb)
mit einem Vorsprung fs) versehen ist, derbeim Schließen der Tür den Brief in dem
Räume ff) in die zum Bedrucken zwischen den "Walzen fd, e) geeignete Lage bringt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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