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Verfahren zur Herstellung von Aethen-1-hydroxy-1,1-diphosphonsaeure
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Aethan-1-hydroxy-1,1-diphosphonsaeure
aus Phosphor(III)oxid und phosphoriger Saeure und einem Acetylierungsmittel, bestehend
aus Essisaeure und/oder Essigsaeureanhydrid.
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Die Aethan-1-hydroxy-1,1-diphosphonsaeure (1), im folgenden AEHDP-Saeure
genannt, und ihre Alkalisalze sind bekannte Verbindungen, die ein ausgezeichnetes
Komplexbildungsvermoegen gegenueber mehrwertigen Kation besitzen.
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Sowohl Verfahren zu ihrer Herstellung als auch Anwendungsgebiete sind
bereits in der Literatur beschrieben.
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Allen Verfahren zur Herstellung der AEHDP-Saeure liegt das Prinzip
zugrunde, dass eine Phosphorkomponente (H3P03, Polyphosphorige Saeuren, PCl3 oder
P4O6) mit einem Acetylierungsmittel, das aus Essigsaeure, Essigsaeureanhydrid, Essigsaeurehalogenid
oder Keten bestehen kann, umgesetzt wird.
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Jede der bekannten Methoden zur Herstellung der AEHDP-Saeure hat bestimmte
spezifische Nachteile.
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So erfordern die Herstellungsverfahren, die von halogenierten Ausgangsverbindungen
(PCl3) aussehen, auf Grund des bei der Reaktion entstehenden Halogenwasserstoffs
bzw, des Acetylhalogenids spezielle Korrosionsbestaendige Apparaturen und zusaetzlichen
Aufwand zur Abtrennung der genannten Halogenverbindungen.
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Es ist bereits ein kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von
AEHDP-Saeure ausgehend von phosporiger Saeure und Essigsaeureanhydrid in Essigsaeure
als Loesungsmittel beschrieben, Bei diesem Verfahren werden acetylierte Diphosphonsaeureprodukte
gebildet, die je Phosphoraton bis zu 2,5 Acetylgruppen zusaetzlich enthalten und
die erst durch Zugabe von Wasser zu freier AEHDP-Saeure unter Abspaltung von Essigsaeure
hydrolysiert werden.
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Es wird beschrieben, dass die Grundreal:tion zwischen Essigsaeureanhydrid
und phosporiger Saeure die Verwendung eines Ueberachusses an Essigsaeureanhydrid
von mehr als 1 Mol je Mol phosphoriger Saeure erfordert.
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Vorzugsweise arbeitet man mit Molanteilen von Essigsaeureanhydrid
zu phosphoriger Saeure von 1,3 1 1 bis 1 1>5 t 1, Zur Bildung der freien AEIIDP-Saeure
werden hingegen je Mol phosphoriger Saeure nur 0,25 Mol Essigsaeureanhydrid benoetigt,
so das z.B. bei einem Einsatz von 1,3 Molen Essigsaeureanhydrid nur 19 % des Anhydrids
zur Bildung der AEEDP-Saeure verbraucht werden und ca, 81 % staendig durch Hydrolyse
der Acetylgruppen in Essigsaeure ueberfuehrt werden muessen, Darin besteht der wesentliche
Nachteil des Verfahrens, denn die aus der Hauptmenge des eingesetzten Essigsaeureanhydrids
gebildete Essigsaeure ist praktisch fuer das Verfahren nicht mehr nutzbar und muss
bei kontinuierlicher Prozessfuehrung aus der Reaktionsmischung entfernt werden,
um deren staendige Verduennung zu verhindern.
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Die Herstellung der AEHDP-Saeure aus Phosphor(III)oxid und Essig saeure
verlaeüft hingegen unter der gleichzeitigen Bildung von Essigsaeureanhydrid (2).
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Bei diesem Verfahren muss das gebildete Essigsaeureanhydrid durch
aufwendige fraktionierte Destillation aus dem Reaktionsgenisch kontinuierlich oder
diskontinuierlich nach Anreicherung abgetrennt werden und ist fuer das Verfahren
als Acetylierungsmittel ebenfalls nicht mehr nutzbar.
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Der gemeinsame Nachteil der be'rannten Verfahren zur Herstellung von
AEIIDP-Saeure besteht also darin, dass Nebenprodukte der Reaktion in erheblichen
Mengen gebildet werden, deren Verwendung zur Herstellung, von AEHDP-Saeure, nach
entsprechender Aufarbeitung, die Anwendung jeweils eines anderen Verfahrens erfordert,
Auch kann einem wechselnden Anfall von Phosphor(1II)-oxid und phosphoriger Saeure
als phosphorhaltige Ausgangsprodukte nur durch parallele Anwendung zweier Verfahren
zur gleichmaessigen Herstellung von AEHDP-Saeure Rechnung getragen werden.
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Zweck der Erfindung ist es, die oben genannten Nachteile zu beseitigen
und ein Verfahren zur Herstellung von AEHDP-Saeure zu entwickeln, das den gleichzeitigen
Einsatz von osphor-(III)o:rid und phosphoriger Saeure als Fhosphorkotnponenten und
Essigsaeure und Essigsaeureanhydrid als Acetylierungsmittel erlaubt und die Abtrennung
von gebildeter Essigsaeure und gebildetem Essigsaeureanhydrid bei kontinuierlicher
Reaktionsfuehrung unnoetig macht.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein technisch leicht anwendbares
Verfahren zu erfinden, das es erlaubt , beliebige Gemische von Phosphor(III)oxid
und phosphoriger Saeure in hoher Ausbeute in im wesentlichen reine AEHDP-Saeure
zu ueberfuehren, ohne dass dabei Essigsaeure oder Essigsaeureanhydrid in solcher
Form oder Menge gebildet werden, dass sie nicht unmittelbar in das Verfahren zurueckfuehrbar
sind und ohne dass ein systemfremdes Loesungsmittel eingesetzt werden muss,
Es
ist bekannt, dass bei der Reaktion von Phosphor(III)oxid mit Essigsaeure neben kondensierter
AEHDP-Saeure auch Essigsaeureanhydrid gebildet wird, viaehrend Sei der Reaktion
von phosphoriger Saeure mit Essigsaeureanhydrid acetylierte AEHDP-Saeuren entstehen,
die durch Hydrolyse in AEHDP-Saeure und Essigsaeure ueberfuehrt verden riuessen.
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Die Erfindung betrifft den kombinierten Einsatz von Phosphor(III)oxid
und phosphoriger Saeure einerseits und Essigsaeure und Essigsaeureanhydrid anderseits
und die damit verbundene vorteilhafte wechselseitige Ausnutzung der bei der Reaktion
aus Essigsaeureanhydrid gebildeten Essigsaeure und des aus Essigsaeure gebildeten
Essigsaeureanhydrids als Acetylierungskomponenten. Die; ei in folgenden Gleichungen,
die keine Einschraenkung des Erfindungsgegenstandes darstellen, nochmals erlaeutert:
entspr. (6)
Ueberraschenderweise wurde jetzt gefunden, dass beim gleichzeitigen Zusammengeben
von Phosphor(III)oxid, phosphoriger Saeure, Essigsaeure und Essigsaeureanhydrid
(5) in exothermer Reaktion kondensierte AEHDP-Saeuren (6) in nahezu 100%iger Ausbeute
gebildet werden, ohne dass Konkurrenzreaktionen, wie z.B. die Reaktion zwischen
Phosphor(III)oxid und phosphoriger Saeure oder die Reaktion zwischen Phosphor(I1I)oxid
und Essigsaeureanhydrid oder die der sehr reaktionsfaehigen verschiedenen Zwischenprodukte
in diesem Vier-Komponentensystem untereinander unter den erfindungsgemaessen, im
folgenden beschriebenen
Reaktionsbedingungen einen stoerenden Einfluss
auf die Bildung der AEHDP-Saeure haben, Durch das Vorhandensein von Essigsaeure
oder Essigsaeureanhydrid im Reaktionssystem erfolgt auch keine Veraenderwig des
Reaktionsablaufes etwa in der Weise, das die Bildung von Essigsaeure oder Essieseeureanhydrid
gehemmt waere.
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Es wird angenommen, dass die nach dem erfindungsgemaessen Verfahren
gebildete kondensierte AEHDP-Saeure folgende Struktur aufweist:
Allerdings kann das Vorhandensein von Acetylgruppen an den Kettenenden oder an Phosphoratomen
in der Kette oder das Vorhandensein von Verzweigungsgruppen in der Kette nicht voellig
ausgeschlossen werden.
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Die Acetylierung der kondersierten AEHDP-Saeure wird bei dem erfindungsgemaessen
Verfahren Jedoch ueberraschenderweise nur in geringem tasse beobachtet.
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Wird. z.B. das an. den gebildeten AEHDP-Saeure-Rohprodukten anhaitende
Loesungsmittel, bestehend aus Essigsaeure und. Essigsaeureanhydrid, nach Umlagerung
bei 160 °C abdestilliert, so besitzt die kondensierte AEHDP-Saeure einen Acetylierungsgrad
mit einem maximalen molaren Verhaeltnis von CH3COO-: P P = 1 t 4.
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Unter diesen Bedingungen werden Acetylgruppen unter Erhoehung des
Kondensationsgrades als Essigsaeure und/oder Essigsaeurean hydrid abgeschieden,
Durch Erhoehung der Temperatur, durch Vergroesserung der Oberflache des Gutes oder
durch Erhoehungr Verweilzeit kann der Acetylierungsgrad der kondensterten AE aeuren
praktisch auf Null gebracht werden.
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Zur Verdeutlichung seien folgende Gleichungen angefuehrt:
und
Die als Endprodukt gebildete kondensierte AEHDP-Saeure kann in einfacher an sich
bekannter Weise, z.B. durch Wasserdampfdeetillation oder durch Hydrolyse mit definierten
Wassermengen in die freie AEHDP-Saeure bzw. nach Neutralisation in entsprechende
Salze ueberfuehrt werden, Vorteilhafter Weise faellt bei diesem Hydrolyseschritt
Essigsaeure, wenn ueberhaupt, nur in oehr geringem Masse ans Der allgemeine formale
quantitative Zusammenhang zwischen den bei der gemeinsamen. Umsetzung von Phosphor(III)oxid,
phosphoriger Saeure, Essigsaeure und Essigsaeureanhydrid zu kondensierten AEHDP-Sauren
reagierenden Komponenten laesst sich durch folgende Modellgleichung (9) beschreiben:
x3 y = 2x1 + x2 - # - x4 (9) 3
mit y = Mol kondensierte AEHDP-Saeure
entsprechend (6) fuern - 1 x1= Mol Phosphor(III)oxid x2= Mol phosphorige Saeure
x3= Mol Essigsaeure x4= Mol Essigsaeureanhydrid fuer das Acetylierungsmittel haben
wir die Bestimmungsgleichungen x3 = 6x1 - 3/2x2 (10) 2 x4 = x2 - 2x1 und fuer die
Ausbaute an kondensierter AEHDP-Saeure y = 2x1 + x2/2 (11) jeweils fuer x1, x2 >
0.
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Dieses Gleichungssystem ist ohne Einschraenkung in den Grenzen x 2
2,0 # x1 # 4,0 (12) anwendbar Ausserhalb der Grenzen nach (12) ergeben sich
z.T. negative Argumente fuer :r3 oder x,, was bedeutet, dass bei der Reaktion ueberschuessige
Essigsaeure oder ueberschuessiges Essigsaeureanhydrid gebildet wird, Um in der ersten
Reaktionsphase ueber ausreichende Mengen Acetylierungemittel zu verfuegen, gute
Mischbarkeit aller Komponenten zu erreichen, unerwuenschte Nebenreaktionen zu vermeiden
und die auftretende Reaktionswaerms kontinuierlich zu absorbieren bzw, ihre Abfuehrung
zu erleichtern, wird das Essigsaeure-Essigsaeure anhydrid-Gemisch in geringem Ueberschuss
angewandt. Der Essigsaeureueberschuss soll dabei mindestens 2 Mol /Mol Phosphor(III)-oxid
betragen, waehrend hoechetens 1 Mol Essigsaeureanhydrid/Mol phosphorige Saeure im
Ueberschuss angewendet werden soll.
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Bei geringem Essigsaeureueberschuss werden hochviskose Reaktionsmedien
erhalten, deren einwandfreie Durchmischung und Reaktion nicht mehr gewaehrleistet
werden kann. Ausserdem kann sonst in dieser ersten Reaktionsphase ein Ueberschuss
an Phosphor(III)oxid auftreten, so dass die Bildung polyphosphoriger Saeuren und
ihre
Zersetzung moeglich erscheint. Diese Gefahr ist nicht mehr
gegeben, wenn nach (4) die Bildung vcn Essigsaeure entsprechend der Geschwindigkeit
dieser Reaktion erfolgt. Wird hingegen mehr Essigsaeureanhydrid verwendet, so besteht
die Gefahr einer intensiven schwarz-braunen Verfaerbung des Reaktionsmediums und
des Reaktionsproduktes durch unerwuenschte Nebenreaktionen.
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Das erfindungsgemaesse Verfahren ist durch folgende Verfahrensschritte
gekennzeichnet: 1) werden Phosphor(III)oxid und phosphorige Saeure im molaren Verhaeltnis
1:10 bis 10:1 und Essigsaeure und Essigsaeureanhydrid entsprechend Gl. (10) und
einem als Reaktionsvermittler dienenden zusaetzlichen Ueberschuss von mindestens
2 Mol Essigsaeure/Mol Phosphor(III)oxid und hoechstens 1 Mol Essigsaeureanhydrid/Mol
phosphorige Saeure eingesetzt und zwischen 80°C und 120°C, vorzugsweise bei 115°C
vermischt und fuer ca. 5 min bis 4 Std.
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vorzugsweise fuer 60 min bei dieser Temperatur belassen. Unter diesen
Bedingungen werden primaer gebildete Acetylphosphite unter Abspaltung von Essigsaeure
und Essigsaureanhydrid unmittelbar in kondensierte AEHDP-Saeuren umgelagert, die
sich hochviskoser Form aus dem ueberschuessigen Acetylierungsmittel abscheiden,
2) werden die Hauptmengen des ueberschuessigen und gebildeten Acetylierungsmittels
-Essigsaeure und Essigsaeureanhydrid in an sich bekannter Weise, z,B. durch Dekantation
von den gebildeten kondensierten AEHDP-Saeuren abgetrennt und letztere dann bei
Druecken zwischen 1 und 250 Torr, vorzugsweise zwischen 10 und 80 Torr und Temperaturen
zwischen 80 CC und 200 OC, vorzugsweise zwischen 160 °C und 180 ° von den letzten
Resten ueberschuessiger anhaftender Essigsaeure und Essigsaeureanhydrid befreit,
wobei gleichzeitig entsprechen den als Beispiel angelehrten Gl. (7) und (8) ein
Prozess der Entacetylierung und weiteren Kondensation der Reaktionsprodukte vor
sich geht, oder
3) wird das gesamte Reaktionsgemisch, bestehend
aus ueberschuessiger Essigsaeure und ueberschuessigem Essigsaeureanhydrid sowie
den darin suspendierten und zu einem geringen Teil geloesten kondensierten AEHDP-Saeuren
einem Destillations- und Entacetylierungsprozess unter den Bedingungen nach 2) untervrnrfen,
da z.B. bei nur kleinen Loesungsmfttelueberschuessen von 2-6 Mol Essigsaeure/Mol
Phosphor(III)-oxid eine spezielle Dekantationsstufe nicht effektiv ist, 4) werden
die nach 2) oder3) verbleibenden kondensierten AEHDP-Saeuren in an sich bekannter
Weise zu monomer AEHDP-Saeuren hydrolisiert bzw, durch Neutralisation in entsprechende
Salze ueberfuehrt.
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5) werden nach 1) Reaktionsverhaeltnisse unter Beachtung der C-leichung
(12) eingestellt urd (?.ie nach 2) oder 3) abgetrennten ueberschuessigen Mengen
Essigsaeure und Essigsaeureanhydrid als Reaktionsmittler im Kreislauf gefahren,
so kann der gesamte Prozess bei vollstaendigem Einsatz kontinuierlich betrieben
werden.
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Das in der ersten Stufe des erfindungsgemaessen Verfahrens beschriebene
Mischen der Reaktionspartner kann in verschiedener Weise durchgefuehrt werden. So
kann z,B, die phosphorige Saeure in Essigsaeure geloest und zu dieser Loesung koennen
Phosphor(III)oxid und Essigsaeureanhydrid getrennt oder als Gemisch hinzugefuegt
werden.
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Gemische von phosphoriger Saeure und Essigsaeure sind unbegrenzt haltbar.
Gemische von Phosphor(III)oxid und Essigsaeureanhydrid reagieren nach RIESS und
VAN WAZER (Anorg.Chem.5, 1966,178) und nach eigenen Beobachtungen bei Zimmertemperatur
bereits langsam unter Dunkelfaerbung und Ausscheidung farbloser Feststoffe, die
Jedoch keine AEHDP-Saeuren darstellen. Phosphor(III)-oxid und Essigsaeureanhydrid
sollten darum nicht frueher als 10 Stunden vor Beginn der Reaktion gemischt werden.
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Die Mischung der Reaktionspartner ksnn auch so durchgefuehrt werden,
dass in eine Mischung von Essigsaeure und Essigsaeurean hydrid Phosphor(III)oxid
und phosphorige Saeure getrennt eingetragen werden.
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Bei kontinuierlicher Prozessfuehrung koennen die vier Reaktion partner
direkt unter Ruehren in das Relaktionsnedium, bestehend aus dem ueberschuessigen
Acetylierungsmittel und kondensierten AEHDP-Saeuren eingetragen werden.
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Die Reaktionspartner sollten im wesentlichen in wasserfreier Form
verwendet werden, da sonst ein Teil des verwendeten Essigsaeureanhydrids stacndig
zu Essigsaeure hydrolysiert wird und so die Konzentration an Essigsaeure und Essigsaeureanhydrid
nicht mehr den nach (10) unter Einbeziehung des Ueberschusses berechneten Werten
entspricht. Geringe konstante Wassergehalte, z.B.
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1 ap Wasser in konzentrierter Essigsaeure bzw. das anhaftende Wasser
der phosphorigen Saeure koennen durch geeigneten Einsatz von Essigsaeureanhydrid
kompesiert werden.
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Das nach dem erfindungsgemaessen Verfahren in den Stufen 2) oder 3)
abgetrennte ueberschuessige Acetylierungsmittelgemisch kann auch bei diskontinuierlichem
Prozess ausserhalb des durch die Grenzbedingung (12) bestimmten Gebietes erneut
fuer die Darstellung von AEHDP-Saeure eingesetzt werden. Dabei muss das Verhaeltnis
der beiden Phosphorkompenten Phosphor(1II)oxid und phosphorige Saeure entsprechend
der veraenderten Zusammensetzung des Acetylierungs mittels veraendert werden, un
die Anreicherung von Essigsaeure oder
oder Essigsaeureanhydrid zu vermeiden. Die benoetigten Mengen Phosphor(III)oxid
bzw, phosphoriger Saeure koennen nach Umstellung der Bestiinmungsgleichungen (9)
leicht aus den Mengen Essigsaeure bzw. Essigsaeureanhydrid berechnet werden (13),
Dabei ist der fuer die vorteilhafte Reaktionsfuehrung erforderliche Acetylierungsmittelueberschuss
zu beruecksichtigen.
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1 1 1 = 3x3 + 4x4 2 = 3x3 + 2x4 (13)
Die Vorteile
des Verfahrens bestehen also darin, dass Phosphor(III)-oxid und phosphorige Saeure
in gemeinsamer Reaktion mit Essigsaeure und/oder Essigsaeureanhydrid unter praktischvollstaendiger
Ausnutzung aller Reaktionspartner kontinuierlich zu AEHDP-Saeuren umgesetzt werden
koennen, bzw, durch, Variation einiger Verfahrensparameter auch diskontinuierlich
im gleichen Reaktor wechselnde Mengen Phosphor-(III)oxid und phosphorige Saeure
gleichzeitig mit E-sigsneure und/oder Essigsaeureanhydrid zu AEHDP-Saeure unter
vollstaendiger Ausnutzung der Phosphorkomponenten und unter Bildung wasserfreier
Essigsaeure bzw. von Essigsaeureanhydrid umgesctzt werden koennen.
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Der Zusammenhang des erfindungsgemaessen Verfahrens wird an folgenden
Beispielen beschrieben: Beispiel 1 Zu einem Gemisch aus 8,28 Gew.-Teilen (0,101
Mol) phosphoriger Saeure und 60,9 Gew.-Teilen (1,101 Mol) Essigsaeure werden innerhalb
von 5 Minuten bei 105 °C unter intensivem Ruehren 22,2 Gew,-Teile (0,101 Mol) Phosphor(III)-oxid
und 1D,3 Gew0-Teile (0,101 L:ol) Essigsaeureanhydrid, die unmittelbar vor der Reaktion
vorgemischt werden, dosiert.
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Die Temperatur der Reaktionsloesung steigt dabei auf 120°C (Siedepunkt
der Essigsaeure i:-? Reaktionsgemisch). Die Reaktionsmischung wird unter Ruehren
fuer 3 stunden bei dieser Temperatur gehalten.
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In dieser Reaktionsphase erfolgt die Bildung der kondensierten AEHDP-Saeure,
die sich als hochviskoser farbloser Feststoff aus der Essigsaeure-Essigsaeureanhydrid-Loesung
ausscheidet, Die Aufarbeitung des gesamten Reaktionsproduktes erfolgt durch Abdestillieren
der Hauptmengen an Essigseure und Essigsaeureanhydrid bei 5 Torr und anfangs 100
0C. Dann wird die Temperatur bei gleichbleibendem Druck bis auf 160 °C erhoeht,
u--i Essigsaeureanhydrid abzudestillieren und um gleichzeitig eine weitere Kon-densa'ion
und Entacetylierung des AEHDP-Saeure-Rohproduktes zu erreichen. Insgesamt werden
bei der Destillation und Entacetylierung 32,96 Gew.-Teile (0,549 Mol)
Essigsaeure
und 20,10 Gew.-Teile (0,197 Mol) Essigsaeureanhydrid isoliert. Damit werden 98,P
% der ueberschuessigen Essigsaeure und 97,4% des ueberschuessigen und gebildeten
Essigsaeureanhydrids erhalten. Es werden 48,0 Gew.-Teile pulvrige, fertlose hydroskopische
Substanz mit einer Reinheit von 98,7 Atom-% Phosphor als kondensierte AEHDP-Saeure
erhalten.
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1,3 Atom-% Phosphor liegen als Phosphit- bzw. acetylierte Phosphitverunreinigungen
vor, Bezogen auf in Form von Phosphor(III)-oxid und phosphorigen Saeure eingesetzten
Phosphor entspricht dies einer Ausbeute von 98,7% AEHDP-Saeure.
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Beispiel 2 Zi einem Gemisch aus 3,90 Gew.-Teile (0,0476 Mol) phosphoriger
Saeure und Gew.-Teilen (0,8806 Mol) Essigsaeure werden innerhalb von 15 Minuten
bei 80 OC unter intensive Ruehren 20,95 Gew.-Teile (0,0952 Mol) Phosphor(III)-oxid
dosiert. Die Temperatur der Reaktion loeeung steigt dabei auf 120 °C an. Anschliessend
wird die Reaktion unter Ruehren fuer 2 Std, bei 120 °C gehalten. In dieser Reaktionsphase
erfolgt die Bildung der kondensierten AEHDP-Saeure, die sich als hochviskoser farbloser
Feststoff aus der Essigsaeure-Essigsaeureanhydrid-Loesung ausscheidet. Die Aufarbeitung
des gesamten Reaktionsproduktes erfolgt durch Abdestillieren von 22,48 Gew.-Teilen
(0,3744 Mol) Essigsaeure und 14,29 Gew.-Teilen (0,1400 Mol) Essigsaeureanhydrid,
das waehrend der Reaktion gebildet wurde, bei anfangs 250 Torr und 180°C und spaeter,
um die vollstaendige Entfehrnung anhaftender Reste Acetylierungsmittel zu gewaehrleiaten
und um gleichzeitig eine weitere Kondensation und Entacetylierung des AEHDP-Saeure-Rohproduktes
zu erreichen bei 10 Torr und 200 Oc, Es werden beim Destillations- und Entacetylierungsprozess
also 98,4 ?,o der ueberschuessigen Essigsaeure und 98,0% des gebildeten Essigsaeurean
hydrids gewonnen.
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Es werden 40,67 Gew.-Teile pulvrige, farblose, hygroskopische Substanz
mit einer Reinheit von 97,8 Atom-% Phosphor als kondensierte AEHDP-Saeure erhalten.
2,2 Atom-% Phosphor liegen als Phosphit-, acetylierte Phosphit- und Phosphatverunreinigungen
vor.
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Bezogen auf in Forn von Phosphor(III)-oxid und phosphorige Saeure
eingesetzten Phosphor entspricht das einer Ausbeute von 97,8 % kondensierte AEHDP-Saeure.
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Beispiel 3 Zu 4233,53 Gew.Teilen (70,50 Mol) Essigsaeure werden innerhalb
von 10 Minuten bei 115 °C unter intensivem Ruehren gleichzeitig aber getrennt 1320,0
Gew.-Teile (6,0 Mol) Phosphor(III)-oxid und 82,0 Gew,-Teile (1 Mol) phosphorige
Saeure dosiert Die Temperatur der Reaktionsloesung steigt dabei auf 122°C (Siedepunkt
der Essigsaeure im Reaktionsgemisch). Bei dieser Temperatur wird die Reaktionsmischung
unter Ruehren anschliessend fuer 1 Stunde gehalten, In dieser Reaktionsphase erfolgt
die Bildung der kondensierten AEHDP-Saeure, die sich als hochviskoser farbloser
Peststoff aus der vssigsaeure-Essigsaeureanhydrid-Loesung ausscheidet. Waehrend
25%, entsprechend 540,45 Gew.-Teilen (9,0 Mol), des als Reaktionsvermittler vorliegenden
Essigsaeure und 10%, entsprechend 112,30 Gew.-Teilen (1,1 Mol), des waehrend der
Reaktion entstendenten Essi£saeureanhydrids durch Dekantation von dem viskosen AEHDP-Rohprodukt
abgetrennt wurden, erfolgte die Abtrennung der Hauptmenge an Essigsaeure und Essigsaeureanhydrid
durch Destillation bei 10 Torr und 170 °C Hierbei wurden weitere 1605,14 Gew.-Teile
(26,73 Mol) Essigsaeure und 995,53 Gew.-Teile (9,75 Mol) Essigsaureanhydrid erhalten.
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Insgesamt wurden bei der Destillation, Dekantation und Entacetylierung
99,3 oder ueberschuessigen Essigseeure und 98,6 % des gebildeten Essigsaeureanhydrids
erhalten. Es werden 2370,0 Gew.-Teile pulvrige, farblose, hygroskopische Substanz
mit einer Reinheit von 98,8 Atom-% Phosphor als kondensierte AEHDP-Saeure erhalten,
1,2
Atom-% Phosphor liegen als Phosphit- bzw. acetylierte Phosphit-und Phosphatverunreinigungen
vor. Bezogen auf in Form von Phosphor-(III)-oxid und phosphorige Saeure eingesetzten
Phosphor entspricht das einer Ausbeute von 98,8 % kondensierte AEHDP-Saeure.
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Beispiel 4 In einem Ruehrkessel werden jc Stunde ein Gemisch aus 23,43
Gew0-Teilen Phosphor)III=-oxid und 21,64 Gew.-teilen Essigsaeureanhydrid getrennt
aber gleichzeitig 34,93 Gew.-Teile phosphorige Saeure und ein Gemisch bestehend
aus 33,34 Gew. Teilen Essigsaeure und 21,85 Gew.-Teilen Essigsaeureanhydrid, die
als Reaktions- und Loesungsvermittler dienen, unter intensiver Durchmischung dosiert.
Im Ruehkessel, der als Vormischzone dient, befinden sich stationaer 11,68 Gew.Teile
eines Reacktionsgemisches, das aus den Ausgangsverbindungen sowie Reaktionsprodukten
in verschiedener Reacktionsphase besteht, Die memperatur im Ruehrkessel wird durch
Waermeaustauscher aur 115 °C gehalten und die mittlere Verweilzeit des Reaktionsgemisches
im Ruehrkessel betraegt 5 Minuten. Aus dieser Ruehrkessel werden kontinuierlich
je Stunde 140.2 Gew.-Teile des Reacktionsgemisches abgezogen und einem zweiten Ruehrkessel
zugefuehrt. In diesem Ruehkessel besitzt das Reaktionsgemisch eine mittlere Verweilzeit
von 60 Minuten und in dieser Zeit erfolgt die quantitative Bildung der kondensierten
AEHDP-Saeure, die sich als hochviskoser Feststoff aus der Reacktionsloesung nusscheidet.
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Die Temperatur des zweiten Ruehrkessels wird ebenfalls durch Waerneaustauscher
auf 115 °C gehalten. Aus dem Ruehrkessel werden Kontinuierlich je Stunde 140,2 Gew.-Teile
des Reacktionsgemisches abgezogen, das aus viskoser kondensierter AEHDP-Saeure in
teilweise acetylierter Form sowie Essigsaeure und Essigsaeureanhidrid besteht. Dieses
Gemisch wird kontinuierlich einen Verdampfer zugefuehrt und bei 10 Torr und 180
°C werden 38,14 Gew.-Teile Essigsaeure und 21,63 Gew.-Teile
Essigsaeureanhydrid
abdestilliert. Damit werden 99,5 % der Essigsaeure und 99,0 % des Essigsaeureanhydrids,
die als Loesungs- und Reaktionsvermittler dienen, erhalten und kontinuierlich in
den ersten Ruehrkessel zuruckgefuerhrt. Die aufgetretenen Verluste an Essigsaeure
und Essigsaeureanhydrid, Die Destillationsverluste darstellen, bzw. die an den ausgetragenen
kondensierten AEHDP-Saeuren bzw. deren Verunreinigungen haften, muessen kontinuierlich
ergaenzt werden, um eine konzentrierung der Reaktionsmischung zu vermeiden.
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Von dem Verdampfer werden kontinuierlich je Stunde 80,38 Gew.-Teile
eines hygroskopischen Feststoffes erhalten, der zu 79,0 Gew.-Teilen aus kondensierter
AEHDP-Saeure besteht. Die Ausbeute an kondensierter AEHDP-Saeure betraegt 98,3%,
bezogen auf in Form von Phosphor(III)-oxid und phosphorige Saeure eingezetzten Phosphior.
Im Endprodukt liegen 1,7 Atom-% Phosphor als Phosphit-, acetylierte Phosphit- und
Phosphatverunreinigungen vor0 Beispiel 5 In einem Ruehkessel (500 U-min) werden
je Stunde 220,0 Gew.-Teile Phosphor (III)-oxid, ein Gemisch aus 180,15 Gew.-Teilen
Essigsaeure und 164,00 Gew.-Teilen phosporige Saeure und ein Gemisch aus 120,10
Gew.-Teilen Essigsaeure und 204,18 Gew.-Teilen Essigsaeureanhydrid, die als Reaktions-
und Loesungsvermittler dienen, dosiert und gemischt, Im Ruchkessel befinden sich
74,04 Gew.-Teile des Reaktionsgemisches. Die Temperatur in diesem Ruehrkessel wird
auf 120 °C gehalten. Nach einer mittleren Verweilzeit von ca. 5 min wird das Reaktionsgemisch
kontinuierlich in ein horizontales Stromungsrohr mit Schneckenwerk gegeben, durch
das es innerhalb von 60 min 120 °C transportiert wird. In diesem Zeitraum erfolgt
die Bildung der kondensierten AEHDP-Saeure, was zur Folge hat, dass das Reaktionsmedium
eine hochviskose Form annimmt, Das aus der Schnecke ausgetragene
viskose
Produkt besteht aus kondensierter AEHDP-Saeure in teilweise acetyl erter Form sowie
freier ueberschuessiger Essigsaeure und Essigsaeureanhydrid.
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Dieses Gemisch wirtd kontinuierlich auf die 190 °C erwaermte Walze
eines bei 10 Torr betriebenen Walzenvskuumtrockners gegeben. Bei dem erfolgenden
Trocknungs- und Entecetylierungsprocezess werden je Stunde kontinuierlich 119,62
Gew.-Teile Essigsaeure und 201,53 Gew.-Teile Essigsaeureanyzdrid abgetrieben und
kondensiert. Damit werden 99,6 % der Essigsaeure und 99,2 % des Essigsaeure und
98,2 % des Essigsaeureanhydrids, die als Loesungs- und Reaktionsvermittler dienen,
erhalten und kontinuierlich in den zur Vermischung dienenden Ruehrkessel zurueckgefuehrt.
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Die aufgetretenen Verluste an Essigsaeure und Essigsaeureanhydrid
die Destillationsverluste darstllen bzw. die am erhaltenen Festprodukt enhaften,
muessen Kontinuierlich ergeenzt werden, um eine Konzentrierung der Reacktionsmischung
zu vermeiden. Aus dem Walsentrockner worden kontinuierlich je Stunde 566,25 Gew.-Teile
eines Teilen aus kondensierter AEHDP-Saeure besteht.
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farblosen, hygroskopischen Feststoffer erhalten, der zu 557,94 Gew.
-Teilen aus kondensierter AEHDP-Saeure besteht.
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Die Ausbeute an kondensierter AEHDP-Saeure betragt 99,9 Atom-% bezogen
auf in Form von Phospher(III)-oxid und phosphorige Saeure eingesetzten Phosphor.
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Im Endprodukt liegen 1,1 Atom-% Phosphor als Phosphit-,acetylierte
Phosphit- und Phosphatverunreinigung vor.