DE2342C - Hinterlader für Massenladung - Google Patents

Hinterlader für Massenladung

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DE2342C
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DENDAT2342D
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Original Assignee
G. BERGEN in Hannover
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/76Magazines having an endless-chain conveyor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

PAT ENTSCHRI f
1877.
GEORG BERGEN in HANNOVER. Hinterlader für Massenladung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. November 1877 ab.
* Das vorliegende Gewehr ist ein Jagdgewehr für Massenladung, das, um schufsfertig zu sein, nur des Spannens und des Losdrückens des Laufes bedarf. Das Modell ist für 31 Patronen eingerichtet, und ist es möglich, mit demselben in 45 Secunden 31 Schufs abzugeben. Es besteht in den Haupttheilen aus einem Hohlkolben α mit einer leicht zu öffnenden Klappe b, in seiner Verlängerung aus zwei Schienen c c, in deren am Ende befindlichen Scharnier/ der Lauf i drehbar ist.
In dem rechten Theile des Kolbens bewegt sich über den beiden Scheiben ο und η das Kettenband /, auf welchem in Abständen der Patronenlänge aufrechtstehende Schaufeln angebracht sind, die in ihren Zwischenräumen die Patronen vor sich herbewegen. Zur Spannung des Gewehres dient der Griff k, welcher derart geschweift ist, dafs die Klappe b sich leicht überbewegt und so öffnen läfst. In dem linken Theile des Gewehres befinden sich die übrigen mit dem Griff k zur Spannung und Entladung zusammenwirkenden Vorrichtungen. In den Zeichnungen ist das Gewehr im abgeschossenen Zustande dargestellt.
Soll das Gewehr gespannt und geladen werden, so mufs der Griff k in die punktirte Lage k * . gezogen werden.
Während der Bewegung im ersten kürzeren Zeittheile wird durch die am Schlitten C befestigte Hakenfeder ν ν, indem der Haken ν' den Haken yi mitnimmt, die Zündnadelstange zurückgezogen und tritt mit dem Haken w über das Lager g, wodurch gleichzeitig die Feder T gespannt wird; ferner tritt die mitnehmende Spitze y gegen den Hakenansatz 2 und zieht den Riegel χ aus seiner Lauföffnung. Infolge dessen geht der Lauf, getrieben durch die Feder e, vor die Patronenkammer D. Ein Weitergehen des Laufes wird durch seinen Ansatz W verhindert, der Widerstand an der Wandung findet. Nun tritt der Riegel χ mit seinem Haken ζ unter das Befreiungslager B und drückt so den Haken unter der Spitze y fort, wodurch χ durch die Feder T wieder in seine alte Stelle zurückgeschnellt wird.
Während der Bewegung des Griffes k in die Lage /i' im zweiten gröfseren Zeittheile wird die abgerundete Spitze der Feder ν über den runden Theil des Ankers t geschoben; zu gleicher Zeit ist der Schieberarm E wirksam gegen einen der auf der Scheibe ο befindlichen Stifte Vgetreten und dreht die Scheibe 0 und das Kettenband p um eine Patronenlänge vor und schiebt somit eine Patrone in den vor der Patronenkammer sich befindenden Lauf. Der an dem Schlitten C doppelt gebogene, nach dem Zahnrade G führende Arm F dreht dieses Rad bei der Bewegung von k um einen Zahn weiter, wodurch auf der mit dem Rade G verbundenen Scheibe A jedesmal die betreffende Zahl, den Ladungszustand des Gewehres anzeigend, durch die Oeffhung Z abzulesen ist.
Ist der Griff k nach k' gezogen, so läfst man ihn los und er schnellt, getrieben durch die Feder s, in seine alte Lage zurück; hierdurch wird also ν wieder in seine alte Lage zurückgeführt und dreht dabei den Anker / über das Ende der Nadelstange q und sichert dieselbe so vor einem unvorhergesehenen Abdrücken. Damit der Anker t nicht wieder von selbst zurückgehen kann, ist in einem Cylinder unter demselben eine Spirale angebracht, die ihn andrückt.
Jetzt ist es nur nöthig, den Lauf durch Drücken der Finger der linken Hand in seine alte Lage zurückzubringen, und das Gewehr ist schufsfertig.
Beim Eindrücken des Laufes wird der Riegel χ durch Gegendrücken des Laufes gegen seine abgerundete · Fläche zurückgeschoben, trifft in seiner Verlängerung das plattenförmige Ende der Stange m, die mit ihrer schrägen Gleitfläche m' an der gleichfalls schrägen Fläche des Riegels H entlanggleitet, diesen gegen den Anker t schiebt und so denselben von q hinwegbringt, somit also q entsichert.
Sobald die Riegelöffnung des Laufes vor den Riegel χ tritt, λνϊι^ derselbe durch die Spiralfeder T in die Oeffhung hineingeschoben, ebenso die Stange m durch die Feder L und der Riegel H durch seine Feder K an die frühere Stelle zurückgebracht.
Das Abschiefsen erfolgt durch Abheben des Hakens w der Nadelstange q vom Lager g, indem der Abzug R mit seinem bogenförmigen
Ende »S gegen den Abzugsstift Q tritt, welcher w über g hebt, somit q frei macht, welches nun, durch die Spiralfeder T getrieben, vorschnellt und die Patrone entzündet.
Das Zurückwirken der Pulvergase ist durch Einsetzen des Bodenstückes d, das mit" dem Kolben und den Schienen fest verbunden ist, verhindert.
Für ι y2 fache und doppelte Patronenlänge wird aus der Scheibe ν ein Dreieck bezw. Fünfeck, wie die Zeichnung zeigt. Die Dreiecke bezw. Fünfecke drehen sich genau durch in der Nuth befindliche Stifte, welche selbst einfassen und sich selbst lösen, regelmäfsig mit herum.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT2342D Hinterlader für Massenladung Active DE2342C (de)

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