DE2339819B2 - Spulenkoerper fuer ein abgleichbares elektrisches bauelement - Google Patents

Spulenkoerper fuer ein abgleichbares elektrisches bauelement

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Karl-Otto Prof. Dr.; Krause Dieter Dr.; 7570 Baden-Baden Lehmann
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Spulenkörper für ein abgleichbares elektrisches Bauelement, der aus einem zylindrischen, von Flanschen begrenzten Mittelteil zur Aufnahme einer Hauptwicklung und einem kammerartigen Fortsatz zur Aufnahme einer Abgleichwicklung besteht.
Bei eine Drahtwicklung auf einem Spulenkörper aufweisenden elektrischen Bauelementen, seien es Abgleichwiderstände oder -induktivitäten, wird üblicherweise nach Abschluß des Herstellungsprozesses der genaue elektrische Sollwert durch Ab- und Zuwickeln einiger Windungen der Wicklung eingestellt. Diese Abgleicharbeilen sind herstellungstechnisch gesehen relativ aufwendig und behindern den Fertigungsablauf bei großen Stückzahlen. Eine gewisse Verbesserung läßt sich mit einem aus dem DT-Gbm 17 63 487 bekannten Spulenkörper der eingangs genannten Art erzielen, da hier die Abgleichwicklung in einer gesonderten Kammer untergebracht ist und die ebenfalls dort hinein verlegten Verbindungen der dünndrähtigen Wicklung mit den dickdrähtigen Anschlußdrähten die Wickelgeometrie der Hauptwicklung nicht mehr wie bishe.' störend beeinflussen können.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, durch eine besondere Anordnung der Anschlüsse für die Wicklungen auf dem bekannten Spulenkörper eine Beschleunigung und Vereinfachung der Abgleicharbeiten zu erzielen.
Ausgehend von einem Spulenkörper der eingangs genannten Art wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in einer äußeren, flanschartigen Anschlußplatte des kammerartigen Fortsatzes zwei Anschlußdrähte befestigt sind, von denen einer in einer von außen auftrennbaren Schleife geführt ist, wobei jeweils ein Ende eines Anschlußdrahtes mit jeweils einem Ende der Hauptwicklung verbunden ist, während das ieweils andere Ende eines Anschlußdrahtes zum äußeren Anschluß des elektrischen Baueleementes vorgesehen ist, und daß beiderseits der Trennstelle in der auftrennbaren Schleife die Enden der Abgleichwicklung angeschlossen sind, derart, daß nach Auftrennung Hauptwicklung und Abgleichwicklung in Reihe geschaltet sind.
Mit dieser Anordnung der Anschlüsse können die Abgleicharbeiten an dem nahezu fertiggestellten elektrischen Bauelement schnell und einfach vorgenommen
ίο werden, da lediglich die Abgleichwicklung getrennt aufzubringen und ihre Enden nach Abgleich an der Schleife beiderseits der Trennstelle anzuschließen sind.
Herstellungstechnisch von Vorteil ist dabei, daß die Spulenkörper mit dan in der genannten Anschlußplatte befestigten Anschlußdrähten in großen Stückzahlen vorgefertigt und für Drahtwicklungen verschiedener Art benutzt werden können.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Spulenkörpers ist die Anschlußplatte mit Führungen versehen in welche ein die Anschlußdrähte enthaltender Schieber einschiebbar ist. Derartige Schieber sind mit unterschiedlichen Spulenkörpern verwendbar, die nur jeweils die mit Führungen versehene Anschlußplatte aufweisen müssen, wodurch Vorfertigung und Lagerhaltung weiter begünstigt werden.
Zur Erläuterung der Erfindung ist in den F i g. 1 und 2 ein Ausführungsbeispiel in zwei Ansichten dargestellt und im folgenden beschrieben.
Fig. 1: Der Spulenkörper 1 besteht üblicherweise aus einem zylindrischen Mittelteil 2, dessen Enden durch scheibenartige Flansche 3 abgeschlossen sind. Auf diesen Spulenkörper wird in die durch Mittelteil 2 und Flansche 3 gebildete Kammer die hier nur angedeutete Wicklung 5, beispielsweise aus Widerstandsdraht.
aufgebracht. Das obere Ende des gezeigten Spulenkörpers 1 weist einen kammerartigen Fortsatz 4 auf, der zur Aufnahme der Abgleichwicklung 5' bestimmt ist. Der äußere Abschluß dieses Fortsatzes 4 ist als Anschluß platte 6 ausgebildet mit zwei darin befestigten Anschlußdrählen 7,8.
In Fig. 2 ist der Spulenkörper nach Fig. 1 in einer Ansicht von oben dargestellt. Man erkennt die Anschlußplatie 6, die mit zwei parallelen Führungen 9 versehen ist, in welche ein Schieber 10 eingeführt werden kann, der mit parallel zur Mittelachse des Spulenkörpers 1 verlaufenden Bohrungen 11 sowie mit Nuten 12 auf seiner Unterseite zur Aufnahme der Anschlußdrähte 7 und 8 versehen ist. Der Schieber 10 ist mittels einer Nase 13 in der Anschlußplatte 6 einschnappbar.
Die Anschlußdrähte 7 und 8 sind mit ihren einen Enden, wie auch aus F i g. 1 zu erkennen ist, senkrecht aus dem Schieber 10 herausgeführt. Diese Enden dienen zum äußeren Anschluß des Bauelementes. Sie sind in dem Schieber 10 rechtwinklig abgeknickt und in den Nuten 12 parallel zur Ebene der Anschlußplatte herausgeführt. Der Anschlußdraht 7 weist dabei als Besonderheit die Ausbildung einer Schleife 14 auf, die von außen zugänglich an der Stelle X auftrennbar ist.
Der Anschlußdraht 7 wird nach Bildung der Schleife 14 durch eine diagonal im Schieber 10 verlaufende Nut 12 zurück und parallel zu dem Anschlußdraht 8 aus dem Schieber 10 herausgeführt.
Die Enden 7' und 8' der durch die Nase 13 voneinander getrennten Anschlußdrähte 7 und 8 dienen zum Anschluß der Wicklung 5.
Die Herstellung eines Präzisonswiderstandes geht folgendermaßen vor sich.
Es wird die Hauptwicklung 5 auf den zylindrischen Mittelteil 2 des Spulenkörpers 1 aufgebracht und an die beiden Enden 7' und 8' der Anschlußdrähte 7 und 8 angeschlossen. Die Drahtlänge der Hauptwicklung 5 wird dabei so bemessen, daß ihre elektrischen Werte im Bereich einer vorgegebenen Minustoleran^ des zu erreichenden Endwertes liegen. Wicklung und Spulenkörper «erden nun weiteren Herstellungsschritten, wie Altern, Lackieren usw, unterworfen. Zum genauen Abgleich der Spule am Ende des Herstellungsverfahrens wird ihr elektrischer Wert an den Anschlußdrähten 7 und 8 gemessen, die dem aufgrund der Minustoleranz noch fehlenden Widerstand entsprechende Drahtlänge wird als Abgleichwicklung 5' in den kammerarügen Fortsatz 4 eingewickelt, wobei dickerer und damit besser zu handhabender Draht verwendet werden kann. Die Enden der Abgleichwicklung 5' werden beiderseits der an der Stelle X aufgetrennten Schleife 14 des Anschlußdrahtes 7 befestigt, so daß nunmehr die Hauptwicklung 5 in Reihe mit der Abgleichwicklung 5' geschaltet ist. Auf diese Weise läßt sich schnell ein sehr genauer Abgleich der elektrischen Werte der auf den Spulenkörper aufgebrachten Gesamtwicklung erzielen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

■*s· Patentansprüche:
1. Spulenkörper für ein abgleichbares elektrisches Bauelement, der aus einem zylindrischen, von Flanschen begrenzten Mittelteil zur Aufnahme einer Hauptwicklung und einem kammerartigen Fortsatz zur Aufnahme einer Abgleichwicklung besteht, ,dadurch gekennzeichnet, daß in einer äußeren flanschartigen Anschlußplatte (6) des kammerartigen Fortsatzes (4) zwei AnschluBdrähte (7, 8) befestigt sind, deren einer (7) in einer von außen auftrennbaren Schleife (14) geführt ist, wobei jeweils ein Ende eines Anschlußdrahtes (7', 8') mit jeweils einem Ende der Hauptwicklung (5) verbunden ist, während das jeweils andere Ende eines Anschlußdrahtes (7, 8) zum äußeren Anschluß des elektrischen Bauelementes vorgesehen ist, und daß beiderseits der Trennstelle (X) der Schleife (14) die Enden der Abgleichwicklung (5') angeschlossen sind, derart, daß nach Auftrennung Hauptwicklung (5) und Abgleichwicklung (5') in Reihe geschalte! sind.
2. Spulenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußplatte (6) mit Führungen (9) versehen ist, in welche ein Bohrungen (11) und Nuten (12) zur Aufnahme der Anschlußdrähte (7,8) enthaltender Schieber (10) einschiebbar ist.
DE19732339819 1973-08-06 Spulenkörper für ein abgleichbares elektrisches Bauelement Expired DE2339819C3 (de)

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DE2339819A1 DE2339819A1 (de) 1975-02-27
DE2339819B2 true DE2339819B2 (de) 1976-10-28
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