DE2334813C2 - Bad zur elektrolytischen Abscheidung von Weißgoldlegierungen - Google Patents

Bad zur elektrolytischen Abscheidung von Weißgoldlegierungen

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Degussa GmbH
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D3/00Electroplating: Baths therefor
    • C25D3/02Electroplating: Baths therefor from solutions
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    • C25D3/62Electroplating: Baths therefor from solutions of alloys containing more than 50% by weight of gold
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D3/00Electroplating: Baths therefor
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    • C25D3/48Electroplating: Baths therefor from solutions of gold

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Description

3-,,-N
-R-P-(OH)2
in der R1 ein Wasserstoffatom oder einen niederen Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, R einen Alkylenrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und π eine ganze Zahl von 1 bis 3 bedeutet, oder eine Alkyiendiaminotetra(methylphosphonsäure) oder eine l-Hydroxyalkyliden-l.l-diphosphonsäure, deren Alkyliden-Gruppe 1 bis 12 Kohlenstoffatome aufweist, oder ein wasserlösliches Salz dieser Verbindungen enthält und einen pH-Wert zwischen 8,5 und 11 aufweist
2. Wäßriges Bad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es die organische Phosphorverbindung in einer Menge von 0,01 bis 10 g/l, Vorzugsweise 0,5 bis 2 g/l enthält
3. Wäßriges Bad nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich ein Netzmittel enthält
35
Die Erfindung betrifft ein wäßriges alkalisches Bad zur elektrolytischen Abscheidung von Weißgoldlegierungen auf der Grundlage von Alkali-Goldsulfit, Legierungsmetallen, Leitsalzen und Chelat-Bildnern.
Es sind wäßrige, alkalische Elektrolysebäder zum Abscheiden von Gold- und Goldlegierungen bekannt, die das Gold als Alkali-Goldsulfit enthalten und denen zur Verbesserung der Glanzeigenschaften Arsen-Verbindungen zugegeben sind. Solche Bäder können weiterhin einen Chelat-Bildner, Legierungsmetalle und Leitsätze enthalten (DE-OS 20 42 127). Mit diesen Bädern ist es jedoch nicht möglich, zu Weißgoldabscheidungen zu kommen.
Es war daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein wäßriges alkalisches Bad zur elektrolytischen Abscheidung von Weißgoldlegierungen zu entwickeln, auf der Grundlage von Alkaligoldsulfit, Legierungsmetallen, Leitsalzen und Chelat-Bildnern.
Diese Aufgabe wurde erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß es mindestens je ein wasserlösliches Salz des Cadmiums, Kupfers und Nickels, sowie zusätzlich entweder eine organische Phosphorverbindung der allgemeinen Formel
-R-P-(OH)2
in der R1 ein Wasserstoff atom oder einen niederen Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, R einen Alkylenrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und π eine ganze Zahl von 1 bis 3 bedeutet oder eine A!kylendiaminotetra(methylphosphonsäure) oder eine l-Hydroxyalkyliden-l.l-diphosphonsäure, deren Alkyliden-Gruppe 1 bis 12 Kohlenstoff atome aufweist, oder ein wasserlösliches Salz dieser Verbindungen enthält und einen pH-Wert zwischen 8,5 und 11 aufweist
Beispiele für Alkylendiaminotetra(methylphos,phonsäuren) sind Äthylendiaminotetra(methylphosphonsäure) und Hexamethylendiaminotetra(methylpnosphonsäure). Als l-Hydroxyalkyliden-l,l-diphosphonsäure wird vorzugsweise 1-Hydroxyäthyliden-l.l-diphosphonsäure eingesetzt
Die oben genannten Phosphorverbindungen werden vorzugsweise in Mengen von 0,01 bis 10 g/l, vorzugsweise 04 bis 2 g/, eingesetzt
Die in den erfindungsgemaßen Bädern enthaltenen Legierungsmetalle sind als solche bekannt Es handelt sich um lösliche Salze, insbesondere Sulfate des Cadmiums, Kupfers und Nickels. Daneben können aber auch Salze des Indiums, Kobalts und Eisens anwesend sein.
Die Bäder enthalten das Gold in einer Menge von 1 bis 8 g/l, vorzugsweise 3 bis 5 g/l, in Form von Alkali-, vorzugsweise Natrium-Goldsulfit Cadmium kann in Mengen von 0,1 bis 30 g/l, vorzugsweise 8 bis 14 g/l anwesend sein. Kupfer wird in Mengen von 0,001 bis 04 g/l, vorzugsweise 0,01 bis 0,08 g/l, verwendet Das Nickel ist in einer Menge von 0,001 bis 10 g/l, vorzugsweise 4 bis 6 g/l, vorhanden. AiIe anderen gegebenenfalls anwesenden Legierungsmetalle werden zweckmäßigerweise in Mengen von 0,01 bis 10 g/1 eingesetzt Die obigen Mengenangaben sind jeweils auf das Metal! berechnet
Die in den erfindungsgemäßen Bäder anwesenden Chelat- bzw. Komplexbildner sind für sich und bezüglich ihrer Anwendung in galvanischen Bädern bekannt und beispielsweise in der DE-OS 20 42 127 beschrieben. Sie müssen in den Bädern in solchen Mengen vorhanden sein, die zur praktisch vollständigen Komplexierung aller vorhandenen Metalle ausreicht. Es empfiehlt sich, einen darüber hinausgehenden Überschuß von etwa 20 bis 30 g/l anzuwenden. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird Äthylendiamintetraacetat bevorzugt eingesetzt
Der pH-Wert der Bäder soll vorzugsweise auf Werte von 9,5 bis 10,2 eingestellt sein.
Weiter können die Bäder in bekannter Weise Leitsalze bzw. freies Sulfit z. B. in Mengen von 0,5 bis 100 g/l enthalten. Hierfür kommen Alkalisulfite oder -sulfate in Frage.
Die erfindungsgemäßen Bäder können bei Temperaturen zwischen 50 und 700C, vorzugsweise bei 60 bis 65" C, betrieben werden, wobei vorteilhaft Stromdichten von etwa 0,1 bis etwa 1,0 A/dm2, vorzugsweise 0,5 bis 0,8 A/dm2, einzuhalten sind.
Es ist auch möglich, den erfindungsgemäßen Bädern ein an sich bekanntes Netzmittel zuzugeben. Dies ist insbesondere dann zweckmäßig, wenn stärkere Auflagen von mehr als etwa 5 μίτι aufgebracht werden sollen. Hierfür können alle für die Verwendung in alkalischen galvanischen Bädern einschließlich der Goldbäder üblichen und darin beständigen Netzmittel verwendet werden. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung werden Fettalkoholpolyglykolätherphosphate bzw. deren Natriumsalze bevorzugt.
Beispiel In einem Liter Wasser werden
Lösung werden
5 g Gold als Natriumgoldsulfit, 15 g Cadmium als Cadmiumsulfat, 2$ g Nickel als Nickelsulfat 0,01 g Kupfer als Kupfersulfat
g Äthylendiamintetraacetat als Natriumsalz und g Natriumsulfit
gelöst Der pH-Wert wird auf 10,0 eingestelli. Dieser 2,5 g l-Hydroxyäthyliden-l.l-diphosphonsäure und 0,5 ml einer 10%igen Lösung des Natriumsalzes eines Kokosfettalkoholpolyglykolätherphos-
phats
zugegebea Das Bad wird bei einer Temperatur von 58°C und einer Stromdichte von 0,5 bis 0,7 A/dm2 unter ίο kräftiger Warenbewegung betrieben. Es wird ein glänzender Weißgoldniederschlag erhalten.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Wäßriges alkalisches Bad zur elektrolytischen Abscheidung von i/eißgoldlegierungen auf der Grundlage von Alkali-Goldsulfit, Legierungsmetallen, Leitsalzen und Chelat-Bildnern, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens je ein wasserlösliches Salz des Cadmiums, Kupfers und Nickels sowie zusätzlich entweder eine organische Phosphorverbindung der allgemeinen Formel
DE2334813A 1972-07-10 1973-07-09 Bad zur elektrolytischen Abscheidung von Weißgoldlegierungen Expired DE2334813C2 (de)

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