DE233266C - - Google Patents

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DE233266C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B3/00Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
    • B44B3/06Accessories, e.g. tool or work holders

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf Bildschnitzmaschinen gelangen mit Vorteil zur Bearbeitung von Holz und weichem Gestein umlaufende Werkzeuge mit eingesetzten Hohlmessern zur Verwendung. Die bis jetzt bekannten Werkzeuge haben ein Messer α (Fig. i), bestehend aus einem Hohlzylinder mit einer Hohlkugel als Abschluß. In diesen hohlen Drehkörper ist ein bis zum Durchschnittspunkt seiner Längsachse mit der Hohlkugel gehender Sektoreinschnitt gemacht. Die eine der dadurch entstehenden Kanten dient als Schneidkante. Das Messer ist derart in den Messerträger b eingesetzt, daß. seine Längsachse parallel zur Drehachse des Messerträgers b liegt, und zwar um einen geringen Betrag e in radialer Richtung verschoben, damit das Messer »sich freischneidet«. Die geschilderte Anordnung des Messers hat den Nachteil, daß die Massen, deren Schwerachse nicht in der Drehachse liegt — in diesem Falle ist es das Messer α und die zu seiner Befestigung dienende Verschraubung c samt dem exzentrischen Teil des Messerträgers b —, ziemlich bedeutend sind und bei den in Beträcht kommenden sehr hohen Umlaufszahlen einen unruhigen Lauf des Werkzeuges hervorrufen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Befestigungseinrichtung und der untätige Teil des Messers bei der Umdrehung einen größeren Raum beanspruchen als in der Ruhelage. Um diesen größeren Raum — in Fig. ι punktiert angedeutet — verringert sich der Arbeitsbereich des Werkzeuges.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung (Fig. 2) besteht darin, daß die Achse s s des Hohlmessers d um die Drehachse 11 keinen Zylinder-, sondern einen Kegelmantel beschreibt, dessen Spitze am Ende des Messers nach der Einspannstelle zu liegt, bei v. Mit anderen Worten: die Achse des Messers bildet mit der Drehachse einen Winkel, dessen Scheitel sich an der Einspannstelle des Messers befindet. Hierdurch wird erreicht, daß nur der in Wirksamkeit tretende Teil des Messers Exzenterbewegung ausführt, während der Messerträger samt der Befestigungseinrichtung um seine Schwerachse umläuft. Dies bedeutet einen wesentlich ruhigeren Lauf und damit glatteren Schnitt des Werkzeuges. Außerdem beansprucht jetzt die Einspannvorrichtung bei der Umdrehung keinen größeren Raum als in der Ruhelage, was für Bildhauermaschinen besonders wertvoll ist.
Um den Raumbedarf der Einspannvorrichtung auf das geringste Maß zu bringen, ist eine eigenartige Befestigungsart des Messers d (Fig. 2) gewählt. Das Messer d besteht aus einer halben Hohlkugel, einem halben Hohlzylinder und einem halben Hohlkegelstumpf. Letzterer paßt in den kegelförmig ausgebohrten Kopf ζ des Messerträgers f. Zwei als halbe abgestumpfte Kegel gestaltete Backen g und h, welche Innengewinde besitzen und von denen der kleinere sich gegen die Innenwand des Messers d, der größere gegen die Innenwand des Messerträgers f legt, pressen das Messer beim Anziehen der Schraube k fest gegen die Innenwand des Messerträgerkopfes. Damit die Backen die Anzugschraube nicht klemmen, werden sie durch zwei Paßstücke i
auseinandergehalten, so daß die Anzugschraube k nun die durch die Achsialkraft hervorgerufene Reibung zu überwinden hat,

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Umlaufendes Werkzeug für Bildschnitzmaschinen mit eingesetztem Hohlmesser, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse ^s s) des Hohlmessers (d) um die Drehachse (t t) des Messerträgers (f) einen Kegelmantel beschreibt, dessen Spitze an der Einspannstelle (v) des Messers (d) liegt.
2. Werkzeug nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß das Hohlmesser (d) an seinem Einspannende einen in den konisch ausgebohrten Kopf (z) des Messerträgers (f) passenden halben Hohlkegelstumpf besitzt, der durch zwei als halbe Kegelstümpfe ausgebildete Backen (g h) mit Muttergewinde und eine dahineinpassende Anzugschraube (k) gegen die Innenwand des Kopfes (z) des Messerträgers (f) gepreßt wird, während ein radiales Klemmen der Anzugschraube (k) durch zwischen die beiden Backen (g h) gelegte Paßstücke (i) vermieden wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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