DE233152C - - Google Patents

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DE233152C
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variometer
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H2/00Networks using elements or techniques not provided for in groups H03H3/00 - H03H21/00
    • H03H2/005Coupling circuits between transmission lines or antennas and transmitters, receivers or amplifiers
    • H03H2/008Receiver or amplifier input circuits

Landscapes

  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 233152 KLASSE 2ia. GRUPPE
in BERLIN.
Die Hauptanforderungen, die an eine moderne Empfangseinrichtung für drahtlose TeIegraphie oder Telephonic gestellt werden müssen, bestehen in einer möglichst großen Wellenskala und einer für jede Welleneinstellung annähernd gleichmäßig guten Energieausnutzung durch den Detektor. Außerdem soll die Einstellung möglichst einfach sein.
Eine Einrichtung, die für drahtlose TeIephonie bekannt geworden ist, und die eine sehr einfache und bequeme Einstellung gestattet, besteht darin, daß in den Empfangsluftdraht ein Variometer eingeschaltet und der Detektor von den Enden des Variometers abgezweigt wird. Diese Einrichtung entspricht zwar auch der erstgenannten Forderung, da sich mit ihr eine große Wellenskala erreichen läßt, arbeitet- aber ungünstig bezüglich der Energieausnutzung. Bei Einstellung des Vario-
ao meters auf große Selbstinduktion verschwindet nämlich die Luftdrahtselbstinduktion gegenüber der des Variometers, und der Detektor erhält daher die gesamte Antennenspannung. Der Detektor ist aber bekanntlich ein Widerstand, folglich ist die Antenne durch den zu einer sehr großen Selbstinduktion parallel geschalteten Widerstand stark gedämpft. Ist dagegen das Variometer auf die kleineren bis kleinsten Werte gestellt, so kann es vorkommen, daß der Detektor zu wenig Energie erhält, wenn nämlich bei diesen Variometerstellungen die Luftdrahtselbstinduktion ins Gewicht fällt. Eine richtige Anordnung muß so sein, daß der Detektor bei jeder Welleneinstellung annähernd den gleichen Energiebetrag erhält, und zwar denjenigen, der für seine Wirkung am günstigsten ist.
Die vorliegende Erfindung hat eine Einrichtung zum Gegenstande, durch welche dies in der einfachsten Weise dadurch herbeigeführt wird, daß der Detektor von Teilen der Variometerspulen abgezweigt wird, so daß das Verhältnis der Gesamt-Selbstinduktion des Variometers zu der Selbstinduktion, von der der Detektor abgezweigt ist, für alle Variometer-Stellungen annähernd konstant bleibt.
Auf der Zeichnung ist diese Einrichtung beispielsweise schematisch dargestellt.
Es ist ι die Antenne, welche über das Variometer mit den beiden Spulen 2, 2, mit der Erde 3 oder einem Gegengewicht verbunden ist. Die beiden Variometerspulen haben Hilfsanschlüsse 4, 5, 6 bzw. 4', 5', 6', und mit einem Paar derselben ist der Detektor 7 (Fig. 1) mit Indikationsinstrument, z. B. einem Blockkondensator 8 mit parallel geschaltetem Telephon 9 verbunden. Das Verhältnis der Selbstinduktion der Abzweigungen zum gesamten Variometer ist so gewählt, daß für den Widerstand des Detektors und die gegebenen Antennenverhältnisse dem Detektor die günstigste Größe der Energiemenge zugeführt wird. Bei Veränderungen des Variometers bleibt dann das Verhältnis der gesamten Selbstinduktion zu derjenigen, von welcher der Detektor abgezweigt wird, annähernd konstant, so daß bei irgendwelchen Wellenveränderungen Korrekturen an der Kopplung eines Transformators o. dgl.
(2. Auflage, ausgegeben
nicht ausgeführt zu werden brauchen. Die vorgesehenen mehreren Anschlüsse haben den Zweck, für verschiedene Antennen wie für verschiedene Empfänger mit verschiedener Dämpfung die günstigste Energieverteilung herbeizuführen.· Zur Einstellung sehr kurzer Wellen kann noch ein Kondensator in die Antenne geschaltet werden,- der auch bei normalen Wellen die Möglichkeit gewährt, die
ίο Dämpfung der Empfangsantenne zu verringern und damit eine höhere Störungsfreiheit zu erzielen.
Um auch bei den kleineren Variometerstellungen gegebenenfalls eine genügende Energieabgabe an den Detektor zu erhalten, kann zwischen die beiden Variometerspulen oder an passender anderer Stelle des ■Schwingungskreises noch eine konstante Anfangsselbstinduktion 10 (Fig. 2) eingeschaltet werden.
Diese ist natürlich so klein, daß sie für die größeren Variometerstellungen nichts ausmacht.
Für den Fall, daß ein Variometer mit den
normalen Abzweigpunkten in einer anormalen Antenne nicht die gewünschte Energieabgabe an den Detektor zeigt, schaltet man zweckmäßig zwischen Variometerabzweigungen und Detektor noch einen kleineren Transformator 11, 12 ein, wie dies Fig. 2 zeigt. Beide Stromkreise des Transformators sind aperiodisch, und sein Zweck besteht nur in einer Regehing der Energieentziehung, sei es dadurch, daß seine Primär- oder Sekundär windungen, sei es dadurch, daß die gegenseifige Stellung der Spulen verändert wird.

Claims (1)

35 Patent-Ansprüche:
1. Empfangseinrichtung für drahtlose Nachrichtenübermittelung mit einem Variometer im Luftdraht zur Veränderung der Eigenschwingung, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor mit Indikationsinstrument direkt oder durch Vermittelung eines Transformators von Teilen der Variometerspulen abgezweigt wird, so daß das Verhältnis der gesamten Selbstinduktion des Variometers zu derjenigen, von der der Detektor abgezweigt ist, für alle Variometerstellungen annähernd konstant bleibt.
2. Eine Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Einschaltung einer kleinen konstanten Selbstinduktion in das Variometer oder an passender anderer Stelle des Schwingungskreises, zum Zweck, gegebenenfalls auch bei den kleinsten Stellungen noch die gewünschte Energieabgabe an den Detektor zu ermöglichen.
1 Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.'
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