DE23283C - Kontroiapparat für Schifffahrtszwecke - Google Patents

Kontroiapparat für Schifffahrtszwecke

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Publication number
DE23283C
DE23283C DENDAT23283D DE23283DA DE23283C DE 23283 C DE23283 C DE 23283C DE NDAT23283 D DENDAT23283 D DE NDAT23283D DE 23283D A DE23283D A DE 23283DA DE 23283 C DE23283 C DE 23283C
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DE
Germany
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clockwork
racks
control apparatus
marker
hour
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT23283D
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English (en)
Original Assignee
S. HEIMANN in London
Publication of DE23283C publication Critical patent/DE23283C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B45/00Arrangements or adaptations of signalling or lighting devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B49/00Arrangements of nautical instruments or navigational aids
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/06Steering by rudders
    • B63H25/36Rudder-position indicators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
ΡΑΤΕΝΤΑΜΤ\%
Dieser Controlapparat hat den Zweck, zu jeder Zeit die Veränderungen der Windrichtung und die Stellung des Steuerrades bezw. des Ruders zu verzeichnen und so in den Stand zu setzen, durch Vergleichung der verzeichneten Aenderungen den Steuermann sowohl als auch den Capitain zu controliren in Hinsicht der Innehaltung des Kurses oder der Abweichung von demselben.
Mit dem Stundenrade eines Uhrwerkes stehen zu diesem Zwecke zwei Zahnstangen in Verbindung, die an ihren Enden mit Markirstiften versehen sind, welche sich über zwei Scheiben zu beiden Seiten des Uhrwerkes bewegen und auf diesen die betreffenden Veränderungen verzeichnen, sowohl in der Windrichtung als in der Bewegung des Steuerruders, und damit indirect auch die Veränderungen in der Stellung des Ruders.
Die eine der beiden Scheiben erhält vermittelst einer Windfahne durch den Wind ihre Bewegung, während die andere mit dem Steuerrade in Verbindung steht und vermittelst einer geeigneten Uebersetzung die Drehungen des Steuerrades mitmacht. Da die Zahnstangen mit den Markirstiften gleichmäfsig fortschreiten und die Scheiben sich infolge der genannten Kräfte drehen, so erhält man auf jeder Scheibe einen zusammenhängenden Curvenzug und kann durch Vergleichung beider die jedesmalige Stellung des Ruders der Windrichtung gegenüber ablesen.
Um die Abweichungen zu jeder Tageszeit ohne weiteres bestimmen zu können, sind die Scheiben durch concentrische Kreise in 24 Theile getheilt, entsprechend den 24 Tagesstunden; infolge dessen kann man die Kreise Stundenkreise nennen. Auch bleibt es überlassen, die Scheiben mit Halb- oder auch Viertelstundenkreisen zu versehen.
Der Apparat ist in den Fig. 1 bis 4 dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι die Anordnung des Apparates in Verbindung mit dem Steuerrade und versehen mit der Windfahne,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Apparates,
Fig. 3 eine Seitenansicht,
Fig. 4 eine Oberansicht desselben.
Fig. S bis 7 stellen das Gleitstück mit der Zahnstange und die Anbringung desselben an dem Uhrwerk dar, und zwar ist:
Fig. 5 ein Querschnitt,
Fig. 6 ein Längsschnitt,
Fig. 7 eine Oberansicht.
U ist das Uhrwerk; ZZ1 sind zwei Zahnstangen, die mit dem Stundenrade H des Uhrwerkes U in Eingriff stehen und sich diametral gegenüberliegen. Sie tragen auf ihren Enden, die entweder eine gerade oder geschwungene Form haben können, Fig. 4, kleine Hülsen h zur Aufnahme von Schreib- oder sonstigen Markirstiften und sind ihrer ganzen Länge nach mit einer Nuth versehen. Zur Aufnahme der Zahnstangen Z und Z1 dienen die beiden Gleitstücke G und G\ die ihrerseits aus den beiden Theilen^·^! bestehen, g ist eine Platte, welche mit zwei Einschnitten versehen ist. Die durch die Einschnitte entstehenden Seitentheile sind nach oben gebogen, wie aus Fig. 3 und S ersichtlich, behufs Auflagerung des Theiles gu der auf dem aufgebogenen Theil g befestigt ist. Er hat ■ eine U - förmige Gestalt und dient
zur Lagerung der Zahnstange. Aufserdem sind in den Theilen ^1 kleine Stifte ί befestigt, und zwar drehbar, um die Reibung zu vermeiden, welche Stifte in die Nuthen der Zahnstangen eingreifen und letztere auf diese Weise führen, indem sie ein seitliches Ausweichen nicht zulassen. Um die Gleitstücke während der Thätigkeit des Apparates festzustellen, sind zwei Klemmschrauben k angebracht.
In der beiliegenden Zeichnung haben die Gleitstücke G und G1 nicht gleiche Dimensionen, wie aus Fig. 3 ersichtlich, aus dem Grunde, weil das Stundenrad nicht in der Mitte des Uhrwerkes liegt. Das Gleitstück G erhält drei Aussparungen wegen hindernder Theile des Uhrwerkes, ebenso das Gleitstück G1 deren eine. Die Gleitstücke können auf der Oberplatte P des Uhrwerkes leicht hin- und herbewegt und auf diese Weise die Zahnstangen Z und Z1 aufser Eingriff mit dem Zahnrad H gebracht werden, um sie nach abgelaufenen 24 Stunden wieder in ihre Anfangslage einzustellen.
.S und S1, Fig. 1 bis 4, sind zwei Scheiben, welche durch concentrische Kreise eine Eintheilung in 24 bezw. 48 11. s. w. Theile erhalten, entsprechend den 24 Tagesstunden bezw. den 48 halben Tagesstunden. Die Theilkreise werden mit Zahlen von 1 bis 12 versehen und zwar, wie Fig. 4 zeigt, zu beiden Seiten „der vier Radien, da es vorkommen kann, dafs die Scheibe eine ganze Drehung vollführt und dann das Ablesen bedeutend erleichtert ist, wohingegen bei einmaliger Bezeichnung die Zahlen dann auf dem Kopf stehen würden. Die Theilung ist natürlich nicht auf dem Durchmesser vorzunehmen, sondern auf der Linie, welche der Markirstift auf der Scheibe beschreibt.
Die Scheibe 5 erhält ihre drehende Bewegung vom Winde, zu welchem Zweck auf der mit der Scheibe fest verbundenen senkrechten Achse A eine Windfahne angebracht ist, und macht den Windrichtungsveränderungen entsprechende Drehungen.
Die Scheibe S1 dagegen erhält ihre Bewegung durch Uebertragung vom Steuerrade Ji, Fig. 1, indem über eine Seilscheibe a, die auf derselben AVelle sitzt, ein Seil läuft und nach einer Scheibe b führt. Diese sitzt mit der Scheibe c auf einer Welle und führt von letzterer ein Seil nach der Scheibe d, welche auf der senkrechten Welle w befestigt ist, auf welcher auch die Scheibe S1 angebracht ist, somit die Drehungen des Steuerrades mitmacht. Soll nun der Apparat in Thätigkeit gesetzt werden, so werden die Zahnstangen in ihre Anfangsstellung gebracht, und zwar die eine in die äufserste linke, die andere in die äufserste rechte Lage; dann wird das Uhrwerk aufgezogen und dadurch die Zahnstangen, die ja in Eingriff mit dem Stundenrad sind, in Bewegung gesetzt, und mit ihnen die Schreibbezw. Markirstifte. Diese verzeichnen dann auf den Scheiben die eintretenden Abweichungen. Nach 24 Stunden hat sich das Stundenrad zweimal um sich selbst gedreht und haben die Markirstifte an . den Zahnstangen, welche die doppelte Anzahl Zähne erhalten, ihren Weg über die Scheiben hinweg einmal vollendet. In der beiliegenden Zeichnung würden sich somit die Markirstifte in ihrer Mittellage befinden, also den halben Weg vollendet und ebenso das Stundenrad sich einmal um sich selbst gedreht haben. Um nun nach Vollendung des ganzen Weges ein Weiterschieben der Zahnstangen zu verhindern, sind dieselben nicht durchweg verzahnt und geben aufserdem selbstthätig ein Signal ab, indem eine Glocke zum Tönen gebracht oder sonst eine zweckmäfsige Signalvorrichtung angewendet wird. Die Klemmschrauben k werden gelöst, die Gleitstücke zurückgeschoben und die Zahnstangen wieder in ihre Anfangsstellung gebracht bezw. die Markirstifte auf den' Kreis eingestellt, der die betreffende Tagesstunde anzeigt. Um dies leicht und genau ausführen zu können, sind die Zahnstangen mit derselben Theilung wie die Scheiben 5 und S' versehen und hat man dann nur nöthig, sie so weit vorzuschieben, bis der Theilstrich, welcher der betreffenden Tagesstunde entspricht, mit einer richtig gewählten Marke, z. B. der scharfen Kante K des Gleitstücktheiles g, übereinstimmt.
An dieser Eintheilung der Zahnstange hat man zu gleicher Zeit das Zifferblatt eines Chronometers; es kann auch infolge dessen der Gang des Uhrwerkes des Controlapparates durch Vergleichung mit der mafsgebenden Schiffsuhr leicht controlirt werden.
Um über einen in See gehenden Capitain oder Steuermann eine Controle zu üben, giebt man demselben eine der Anzahl der Tage, die er auf See bleibt, entsprechende Anzahl Papierscheiben mit, welche genau dieselben concentrischen Kreise enthalten wie die Metallscheiben S und SK Diese Papierscheiben, welche mit Datum versehen sind, werden auf die Achsen der Scheiben 5 und S1 aufgesteckt, auf den Scheiben befestigt, so dafs sie deren Drehung mitmachen müssen, und von dem Capitain jeden Tag durch eine andere, mit dem betreffenden Datum versehene, ersetzt. Die abgenommenen Papierscheiben ist der Capitain etc. verpflichtet zu sammeln, so dafs man auf diese Weise eine graphische Darstellung der Veränderungen in den Windrichtungen und den Bewegungen des Steuerrades an jedem Tage und in jeder Stunde hat.
Dafs sich an dem Apparate mannigfache, zweckentsprechende Aenderungen und Verbesserungen anbringen lassen, z. B. selbsttätige Ausrückung der Gleitstücke mit den Zahnstangen, ferner selbsttätiger Rücklauf derselben u. s. w.,
ist zweifellos; das Wesen der Erfindung wird aber dadurch nicht geändert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:,
    Ein Controlapparat für Schifffahrtszwecke, charakterisirt durch die Anordnung eines Uhrwerkes U, zweier Zahnstangen Z und Z1, die mit ihren geraden oder geschwungenen Enden mit in zweckmäfsigen Hülsen steckenden Markirstiften versehen sind behufs Verzeichnung von fortlaufenden Curvengängen, und mit dem Stundenrade des Uhrwerkes verbunden sind behufs Controlirens des richtigen Functionirens der Markirstifte, durch die Anordnung zweier Gleitstücke, aus je einer Platte und zwei U-förmig gebogenen Theilen bestehend, behufs Aufnahme und Führung der Zahnstangen, sowie durch zwei beweglich gelagerte, concentrisch getheilte, drehbare Scheiben 5 und S1, von denen 5 ihre Drehung durch den Wind erhält, während S1 mit dem Steuerrade in Verbindung steht und dessen Drehungen mitmacht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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