DE2325552B2 - Zweipolige monolithisch integrierte Schaltung mit Z-Diodenkennlinie - Google Patents
Zweipolige monolithisch integrierte Schaltung mit Z-DiodenkennlinieInfo
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- DE2325552B2 DE2325552B2 DE19732325552 DE2325552A DE2325552B2 DE 2325552 B2 DE2325552 B2 DE 2325552B2 DE 19732325552 DE19732325552 DE 19732325552 DE 2325552 A DE2325552 A DE 2325552A DE 2325552 B2 DE2325552 B2 DE 2325552B2
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- G05F—SYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
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- G05F3/02—Regulating voltage or current
- G05F3/08—Regulating voltage or current wherein the variable is DC
- G05F3/10—Regulating voltage or current wherein the variable is DC using uncontrolled devices with non-linear characteristics
- G05F3/16—Regulating voltage or current wherein the variable is DC using uncontrolled devices with non-linear characteristics being semiconductor devices
- G05F3/20—Regulating voltage or current wherein the variable is DC using uncontrolled devices with non-linear characteristics being semiconductor devices using diode- transistor combinations
- G05F3/30—Regulators using the difference between the base-emitter voltages of two bipolar transistors operating at different current densities
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Description
Aus der schweizerischen Patentschrift 4 66 409 ist bereits eine auf den Erfinder zurückgehende Schaltung
bekannt, die das Verhalten einer Zener-Diode, im folgenden kurz als »Z«-Diode bezeichnet, aufweist und
insbesondere für Arbeitsspannungen oberhalb von 10 V geeignet ist. Sie besteht aus einem ohmschen Spannungsteiler,
einer Z-Diode und mehreren Transistoren gleicher Leitungsart, wobei die Z-Diode und die
Basis-Emitter-Strecken der Transistoren in beliebiger Reihenfolge in Serie geschaltet sind.
Bekanntlich sind Z-Dioden mit einer Arbeitsspannung unterhalb von etwa 4 bis 5 V aus technologischen
Gründen schwer realisierbar bzw. weisen ungünstige elektrische Eigenschaften, insbesondere hinsichtlich
ihres differentiellen Widerstandes auf. Zur Lösung dieses Problems bietet sich daher die Technik der
monolithisch integrierten Schaltungen an, d. h. anstatt einer einzelnen Z-Diode dienen aus mehreren Einzelbaueiementen
bestehende Schaltungen, deren Verhalten dem einer einzelnen Z-Diode entspricht.
Aus der DE-OS 16 38 144 ist eine Schaltungsanordnung
zur Nachbildung der Strom-Spannungs-Charakteristik einer Zener-Diode bekannt, in der die Emitter-Kollektorstrecke
eines Transistors über einen Widerstand an eine Spannungsquelle angeschlossen ist und in
■»■> der die stabilisierte Spannung an der Emitter-Kollektorstrecke
abgenommen wird.
Die DE-AS 16 39 173 wiederum hat eine temperaturkompensierte
Z-Diodenanordnung in Form einer Halbleiterschaltung zum Inhalt, die aus mehreren
nichtlinearen und ggf. linearen, in einem gemeinsamen Halbleiterkörper des einen Leitungstyps angeordneten,
durch aufgebrachte Metallisierungen untereinander verbundenen einzelnen Elementen besteht und die mit
zwei äußeren Anschlüssen versehen ist
Bei diesen beiden bekannten Schaltungen mit einer Z-Diodenkennlinie ist einer der verwendeten Transistoren
mit seiner Basis am Abgriff eines ohmschen Spannungsteilers und mit seinem Kollektor zusammen
mit dem einen Ende des Spannungsteilers am ersten äußeren Pol der Schaltung angeschlossen.
Aus der DE-OS 19 55 272 ist ein monolithischer Spannungsregler mit zwei Anschlüssen bekannt, der das
elektrische Äquivalent einer Durchbruchdiode darstellt.
Die DE-OS 19 19 203 gibt ebenfalls eine Schaltung mit Zener-Dioden-Charakteristik an, die zwei komplementäre
Siiicium-Transistoren enthält, deren Basen in an sich bekannter Weise mit dem Kollektor des jeweils
anderen Transistors unmittelbar verbunden und durch einen ohmschen Widerstand miteinander in Verbindung
gebracht sind. Diese Schaltung ist jedoch aufgrund ihrer Kennlinien zur Integration wenig geeignet.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine zweipolige monolithisch integrierte Schaltung
mit Z-Dioden Kennlinie niedriger Arbeitsspannung von insbesondere einigen Volt anzugeben. Diese
Aufgabe wird von der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung gelöst
Der Vorteil der Schaltung nach der vorliegenden Erfindung gegenüber den Schaltungen nach dem Stand
der Technik liegt in einem sehr niedrigen differentiellen Widerstand und geringen Temperaturkoeffizienten.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Schaltung nach der Erfindung sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet uud werden nun in Zusammenhang mit den in der Zeichnung dargestellten
Figuren näher erläutert:
Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen integrierten Schaltung und
Fig.2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen integrierten Schaltung.
Das der Erfindung zugrundeliegende Schaltungsprinzip ist in den Fig. 1 und 2 jeweils rechts von der
gestrichelten Linie gezeigt. Die beiden zueinander komplementären Transistoren Π und T2 bilden mit
der Differenz ihrer Basis-Emitter-Schwellspannungen die interne Referenzspannung der integrierten Schaltung
In den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 1 und 2 handelt es sich beim Transistor TX um einen
pnp-Flächentransistor, dessen Kollektor mit dem ersten äußeren Pol, nämlich dem Minuspol, verbunden ist, an
dem auch das eine Ende des aus den Widerständen R 1 und R 2 bestehenden ohmschen Spannungsteilers
angeschlossen ist. Am Abgriff dieses Spannungsteilers liegt die Basis des Transistors TX, während an dessen
Emitter die Basis des npn-Flächentransistors T2 angeschlossen ist, dessen Emitter am ersten äußeren Pol
liegt.
Das andere Ende des ohmschen Spannungsteilers, also das eine Ende des Widerstandes R 2, ist über die
Basis-Emitter-Strecke des mehrere Kollektoren aufweisenden pnp-Flächentransistors T3 mit dem zweiten
äußeren Anschluß, also mit dem PIusdoI. verbunden.
Von den an sich in beliebiger Anzahl möglichen Kollektoren des Transistors T3 sind in den Ausführungsbeispielen
nach den F i g. I und 2 lediglich drei gezeigt, die für die erfindungsgemäße Schaltung
benötigt werden. Die weiteren nicht gezeigten Kollektoren können in einer größeren integrierten Schaltung
auch noch zu anderen Schaltungsteilen führen.
Einer der in den Fig. ] und 2 gezeigten Kollektoren des Transistors Γ3 ist mit dessen Basis verbunden. Die
beiden anderen führen jeweils zum Emitter des Transistors Tl bzw. zum Kollektor des Transistors TZ
Diese werden vom Transistor Γ3 mit konstantem Strom gespeist, wobei das Verhältnis dieser beiden
Ströme zueinander von den Flächen dieser Kollektoren bestimmt wird.
Die Basis-Emitter-Schweilspannungen der beiden Transistoren Ti und T2, die die interne Referenzspannung
bestimmen, werden zweckmäßigerweise durch entsprechende Fjächenbemessung des zugehörigen
Basis-Emitter-pn-Übergangs so gewählt, daß der Betrag der Basis-Emitter-Schwellspannung des ersten Transistors
7*1 kleiner ist als der Betrag der Basis-Tmitter-Schwellspannung des zweiten Transistors T2.
In den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 und 2 ist jeweils links von der gestrichelten Linie ein
Verstärker gezeigt, dessen letzter Transistor mit seiner Kollektor-Emitter-Strecke zu den beiden äußeren Polen
parallelgeschaltet ist. In Fig. I handelt es sich hierbei
• um den pnp-Flächentransistor 7" 4 und in F i g. 2 um den
npn-Flächentransistor 7*4'.
In den F i g. 1 und 2 ist ferner gezeigt, daß dieser Verstärker auch aus mehr als einem Transistor bestehen
kann, d. h. in den Fig. 1 und 2 ist den Transistoren 7*4
lu bzw. TA' der pnp-Flächentransistor TS vorgeschaltet,
wobei dessen Eingang, also in den Ausführungsbeispielen die Basis des Transistors Γ5, mit dem Kollektor des
Transistors T2 verbunden ist. Nach F i g. 1 liegt der Kollektor des Transistors T5 am ersten äußeren Pol
'> und dessen Emitter an der Basis des Transistors Γ4.
Nach Fig. 2 liegt der Emitter des Transistors 7*5 am
zweiten äußeren Pol und dessen Kollektor an der Basis des Transistors 7*4.
In einer entsprechend dem Ausführungsbeispiel von
-" F i g. 1 ausgeführten Schaltung, wobei ;Ier Widerstand
R 1 einen Wert von ! kOhm und dsv Widerstand R 2
einen Wert von 15kOhm aufwies, konnte eine
Z-Spannung von 2 V mit einem differentiellen Innenwiderstand von etwa 1 Ohm erreicht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Zweipolige monolithisch integrierte Schaltung mit Z-Diodenkennlinie niedriger Arbeitsspannung
von einigen Volt, die aus einem ohmschen j Spannungsteiler und mehreren Transistoren besteht,
von denen der erste mit seiner Basis am Abgriff des ohmschen Spannungsteilers und mit seinem Kollektor
zusammen mit dem einen Ende des Spannungsteilers am ersten äußeren Pol liegt, dadurch
gekennzeichnet, daß ein zweiter, zum ersten (TX) komplementärer Transistor (T2) vorgesehen
ist, dessen Basis mit dem Emitter des ersten Transistors verbunden ist und dessen Emitter am
ersten äußeren Pol (—) liegt, derart daß die Differenz der Basis-Emitter-Schwellspannungen der
beiden Transistoren (Ti, T2) als interne Referenzspannung dient, und daß das andere Ende des
Spannungsteilers (R 1, R2) am zweiten äußeren Pol ( + ) über die Basis-Emitterstrecke eines mehrere
Kollektoren gleicher oder unterschiedlicher Fläche aufweisenden dritten Transistors (T3) des zürn
ersten Transistor (TX) gleichen Leitungstyps angeschlossen ist, von denen einer mit der Basis des
dritten Transistors und je ein weiterer mit dem Emitter des ersten bzw. dem Kollektor des zweiten
Transistors verbunden ist
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Betrag der Basis-Emitter-Schwellspannung des ersten Transistors (TX) kleiner ist als
der Betrag der Basis-Emitter-Schwellspannung des zweiten Transistors (T2).
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Koirektor des zweiten
Transistors (T2) ein mindestens einstufiger Verstär- J5
ker (T4, T5; TA', 7"5) angeschossen ist, dessen
letzter Transistor (T4; Γ4') mit seiner Kollektor-Emitter-Strecke
zu den beiden äußeren Polen ( + , —) parallelgeschaltet ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732325552 DE2325552C3 (de) | 1973-05-19 | 1973-05-19 | Zweipolige monolithisch integrierte Schaltung mit Z-Diodenkennlinie |
| IT2280774A IT1012436B (it) | 1973-05-19 | 1974-05-16 | Circuito integrato monolitico a due terminali presentante una ca ratteristica di diodi di tipo ze ner |
| FR7417177A FR2230011B1 (de) | 1973-05-19 | 1974-05-17 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732325552 DE2325552C3 (de) | 1973-05-19 | 1973-05-19 | Zweipolige monolithisch integrierte Schaltung mit Z-Diodenkennlinie |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2325552A1 DE2325552A1 (de) | 1974-12-05 |
| DE2325552B2 true DE2325552B2 (de) | 1978-12-14 |
| DE2325552C3 DE2325552C3 (de) | 1979-08-16 |
Family
ID=5881514
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732325552 Expired DE2325552C3 (de) | 1973-05-19 | 1973-05-19 | Zweipolige monolithisch integrierte Schaltung mit Z-Diodenkennlinie |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2325552C3 (de) |
| FR (1) | FR2230011B1 (de) |
| IT (1) | IT1012436B (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE2532847C2 (de) * | 1975-07-23 | 1982-08-19 | Deutsche Itt Industries Gmbh, 7800 Freiburg | Integrierte Schaltung mit Zenerdiodenkennlinie |
-
1973
- 1973-05-19 DE DE19732325552 patent/DE2325552C3/de not_active Expired
-
1974
- 1974-05-16 IT IT2280774A patent/IT1012436B/it active
- 1974-05-17 FR FR7417177A patent/FR2230011B1/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2325552A1 (de) | 1974-12-05 |
| FR2230011B1 (de) | 1978-10-13 |
| FR2230011A1 (de) | 1974-12-13 |
| DE2325552C3 (de) | 1979-08-16 |
| IT1012436B (it) | 1977-03-10 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
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