DE232174C - - Google Patents
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- DE232174C DE232174C DE1907232174D DE232174DA DE232174C DE 232174 C DE232174 C DE 232174C DE 1907232174 D DE1907232174 D DE 1907232174D DE 232174D A DE232174D A DE 232174DA DE 232174 C DE232174 C DE 232174C
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
- H01T9/00—Spark gaps specially adapted for generating oscillations
Landscapes
- Lasers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a. GRUPPE
EGBERT von LEPEL in BERLIN.
Die bisher bekannten, auf dem Prinzip des tönenden Lichtbogens beruhenden Verfahren
■ zur Erzeugung elektrischer Schwingungen von einer für die Zwecke der drahtlosen Telegraphic
geeigneten Wellenlänge benutzen entweder eine Bogenlampe, deren Elektroden in ziemlich
großem Abstande voneinander angeordnet sind ■ und deren eine Kohle sein muß oder ein Luftoder
Magnetgebläse. Im Gegensatz dazu beruht die vorliegende Erfindung auf der Tatsache,
daß es auch ohne die genannten Mittel möglich ist, zwischen Metallelektroden einen
Entladungsvorgang herbeizuführen, der zur gleichmäßigen Erregung von Schwingungen
geeignet ist, wenn der Abstand der Elektroden im Vergleich zu ihrer wirksamen Fläche
sehr klein ist. Dabei scheint der Charakter der elektrischen Entladung zwischen Lichtbogen
und Funken in der Mitte zu liegen.
Die negative Elektrode muß metallisch sein. Der Raum zwischen den Elektroden kann von Luft oder anderen geeigneten Gasen erfüllt sein, oder aber es kann ein flüssiges oder ,festes Dielektrikum (z.B. Amylalkohol, Lack, eine Kautschukmembran) dazwischen gebracht , werden, welches jedoch durch die elektrischen Entladungen langsam zerstört oder verbraucht ■· wird.
Die negative Elektrode muß metallisch sein. Der Raum zwischen den Elektroden kann von Luft oder anderen geeigneten Gasen erfüllt sein, oder aber es kann ein flüssiges oder ,festes Dielektrikum (z.B. Amylalkohol, Lack, eine Kautschukmembran) dazwischen gebracht , werden, welches jedoch durch die elektrischen Entladungen langsam zerstört oder verbraucht ■· wird.
Die Elektroden des Schwingungserzeugers erhalten zweckmäßig die Form zweier ein-•
ander gegenüberstehender Scheiben A und B (Fig. 1) oder zweier ineinandergesteckter Zylinder
oder, wenn der Abstand regelbar sein soll, zweier wie bei einem Gashahn ineinandergesteckter
Kegel A und B (Fig. 2).
Die Schaltung erfolgt in bekannter Weise wie beim tönenden Lichtbogen, indem die
Elektroden nach Vorschaltung geeigneter Regelungswiderstände und Drosselspulen an eine
Gleich- oder Wechselstromquelle gelegt werden und ihnen ein Schwingungskreis parallel geschaltet
wird.
Beim Betriebe eines solchen Schwingungserzeugers zeigt es sich, daß die elektrischen
Entladungen leicht an den Rand der Elektroden gelangen, wobei sie in einen unwirksamen
Lichtbogen übergehen.
Dieser Nachteil läßt sich am besten vermeiden, indem man einen Streifen isolierenden
Materials, wofür sich insbesondere Papier bewährt hat (C in Fig. 1, C1 und C2 in Fig. 2),
so zwischen die Elektroden legt, daß er einerseits einen parallelen Teil der Elektrodenoberfläche
eingrenzt, andererseits über den Rand der Elektroden hinausragt.
Diesem Schwingungserzeuger nach Fig. 1 und 2 kann in an sich aus der Funkentelegraphie
bekannter Weise außer dem Schwingungskreis K1, dem z. B. durch Kupplung
mit einem Luftdraht E Schwingungsleistung entzogen wird (Arbeitskreis), noch ein zweiter
Schwingungskreis K2, welchem keine Leistung, entzogen' wird (Hilfskreis) parallel geschaltet
werden (Fig. 3).
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Einrichtung zur Erzeugung schneller elektrischer Schwingungen aus Gleich- oder Wechselstrom, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Elektroden des Schwingungserzeugers, zwischen denen eine elektrische Entladung vor sich geht und von denen die negative metallisch sein muß, einander parallel sind und einen Abstand voneinander besitzen, der im Vergleich zu ihrer Fläche sehr klein ist, und daß diesem Schwingungserzeuger ein oder mehrere Schwingungskreise parallel geschaltet sind.
- 2. Ausbildung des Schwingungserzeugers nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine am Umfange der Elektroden zwischen dieselbe gelegte Schicht eines geeigneten Nichtleiters, insbesondere Papier, zum Zwecke, die zwischen den Elektroden vor sich gehende Entladung zu hindern, den Rand der Elektroden zu erreichen und dort in einen unwirksamen Lichtbogen überzugehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT61151D AT61151B (de) | 1907-08-20 | 1909-03-26 | Einrichtung zur Erzeugung schneller elektrischer Schwingungen aus Gleich- oder Wechselstrom. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE232174C true DE232174C (de) |
Family
ID=492220
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1907232174D Expired - Lifetime DE232174C (de) | 1907-08-20 | 1907-08-20 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE232174C (de) |
-
1907
- 1907-08-20 DE DE1907232174D patent/DE232174C/de not_active Expired - Lifetime
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