DE232174C - - Google Patents

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DE232174C
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electrodes
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DE1907232174D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T9/00Spark gaps specially adapted for generating oscillations

Landscapes

  • Lasers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a. GRUPPE
EGBERT von LEPEL in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. August 1907 ab.
Die bisher bekannten, auf dem Prinzip des tönenden Lichtbogens beruhenden Verfahren ■ zur Erzeugung elektrischer Schwingungen von einer für die Zwecke der drahtlosen Telegraphic geeigneten Wellenlänge benutzen entweder eine Bogenlampe, deren Elektroden in ziemlich großem Abstande voneinander angeordnet sind ■ und deren eine Kohle sein muß oder ein Luftoder Magnetgebläse. Im Gegensatz dazu beruht die vorliegende Erfindung auf der Tatsache, daß es auch ohne die genannten Mittel möglich ist, zwischen Metallelektroden einen Entladungsvorgang herbeizuführen, der zur gleichmäßigen Erregung von Schwingungen geeignet ist, wenn der Abstand der Elektroden im Vergleich zu ihrer wirksamen Fläche sehr klein ist. Dabei scheint der Charakter der elektrischen Entladung zwischen Lichtbogen und Funken in der Mitte zu liegen.
Die negative Elektrode muß metallisch sein. Der Raum zwischen den Elektroden kann von Luft oder anderen geeigneten Gasen erfüllt sein, oder aber es kann ein flüssiges oder ,festes Dielektrikum (z.B. Amylalkohol, Lack, eine Kautschukmembran) dazwischen gebracht , werden, welches jedoch durch die elektrischen Entladungen langsam zerstört oder verbraucht ■· wird.
Die Elektroden des Schwingungserzeugers erhalten zweckmäßig die Form zweier ein-• ander gegenüberstehender Scheiben A und B (Fig. 1) oder zweier ineinandergesteckter Zylinder oder, wenn der Abstand regelbar sein soll, zweier wie bei einem Gashahn ineinandergesteckter Kegel A und B (Fig. 2).
Die Schaltung erfolgt in bekannter Weise wie beim tönenden Lichtbogen, indem die Elektroden nach Vorschaltung geeigneter Regelungswiderstände und Drosselspulen an eine Gleich- oder Wechselstromquelle gelegt werden und ihnen ein Schwingungskreis parallel geschaltet wird.
Beim Betriebe eines solchen Schwingungserzeugers zeigt es sich, daß die elektrischen Entladungen leicht an den Rand der Elektroden gelangen, wobei sie in einen unwirksamen Lichtbogen übergehen.
Dieser Nachteil läßt sich am besten vermeiden, indem man einen Streifen isolierenden Materials, wofür sich insbesondere Papier bewährt hat (C in Fig. 1, C1 und C2 in Fig. 2), so zwischen die Elektroden legt, daß er einerseits einen parallelen Teil der Elektrodenoberfläche eingrenzt, andererseits über den Rand der Elektroden hinausragt.
Diesem Schwingungserzeuger nach Fig. 1 und 2 kann in an sich aus der Funkentelegraphie bekannter Weise außer dem Schwingungskreis K1, dem z. B. durch Kupplung mit einem Luftdraht E Schwingungsleistung entzogen wird (Arbeitskreis), noch ein zweiter Schwingungskreis K2, welchem keine Leistung, entzogen' wird (Hilfskreis) parallel geschaltet werden (Fig. 3).

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Einrichtung zur Erzeugung schneller elektrischer Schwingungen aus Gleich- oder Wechselstrom, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Elektroden des Schwingungserzeugers, zwischen denen eine elektrische Entladung vor sich geht und von denen die negative metallisch sein muß, einander parallel sind und einen Abstand voneinander besitzen, der im Vergleich zu ihrer Fläche sehr klein ist, und daß diesem Schwingungserzeuger ein oder mehrere Schwingungskreise parallel geschaltet sind.
  2. 2. Ausbildung des Schwingungserzeugers nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine am Umfange der Elektroden zwischen dieselbe gelegte Schicht eines geeigneten Nichtleiters, insbesondere Papier, zum Zwecke, die zwischen den Elektroden vor sich gehende Entladung zu hindern, den Rand der Elektroden zu erreichen und dort in einen unwirksamen Lichtbogen überzugehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907232174D 1907-08-20 1907-08-20 Expired - Lifetime DE232174C (de)

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AT61151D AT61151B (de) 1907-08-20 1909-03-26 Einrichtung zur Erzeugung schneller elektrischer Schwingungen aus Gleich- oder Wechselstrom.

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