DE232154C - - Google Patents

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DE232154C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D15/00Billiards, e.g. carom billiards or pocket billiards; Billiard tables
    • A63D15/06Cushions or fastenings therefor

Landscapes

  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 232154 KLASSE 77c. GRUPPE
J. G. SUERING in WIESBADEN.
des Schraubenbolzens.
Patentiert im Deutschen JReiche vom 27. April 1909 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Verschraubung für Billards. Im besonderen handelt es sich dabei um die Verschraubung der Banden mit der Schieferplatte. Nach der Erfindung werden hierzu Schrauben mit Sperrhakensicherung, wie solche für andere Zwecke bekannt sind, benutzt.
Das Neue besteht darin, daß für die Sperrhakensicherung mit Rücksicht auf den besonderen Verwendungszweck eine Auslösehülse zur Anwendung kommt, deren Anbringung erst die Verwendung der Sicherung für die Verschraubung von Billards ermöglicht.
Die Schraubensicherung besteht aus einem Bolzen, dessen Kopf am Umfang Sperrzähne trägt, in welche ein federnder Sperrhaken derart eingreift, daß eine Rückdrehung des Schraübenbolzens zunächst ausgeschlossen ist.
Mit Rücksicht auf den besonderen Ver-
ao wendungszweck ist nun dafür Sorge getragen worden, daß in gewissen Fällen doch eine Lösung des Bolzens erfolgen kann. Dies ist namentlich dann erforderlich, wenn Reparaturen an der Bande oder an der Schieferplatte des Billards vorzunehmen sind. Die Einrichtung ist zu diesem Zweck so getroffen, daß um den Kopf des Schraubenbolzens und um die Sperrzähne ein drehbarer Ring oder eine Hülse gelegt ist, an deren Umfang sich ein Schlitz befindet, durch welchen der Sperrhaken in Eingriff mit den Sperrzähnen kommen kann.
Wird die Hülse mit Hilfe eines Schlüssels gedreht, so gleitet der Sperrhaken aus dem Schlitz heraus auf die äußere Fläche der Hülse und kommt daher außer Eingriff mit den Sperrzähnen, derart, daß der Schraubenbolzen nunmehr auch zurückgedreht werden kann.
Zur Veranschaülichung des Erfindungsgegen-Standes dient die beiliegende Zeichnung.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch die Bande und ein Stück der Schieferplatte eines Billards, Fig. 2 ein Grundriß, Fig. 3 und 4 sind Vorderansichten, welche zwei verschiedene Stellungen der Sicherung zur Darstellung bringen.
ι ist der Bandenrahmen, 2 die Schieferplatte; in letzterer ist in üblicher Weise eine Mutter 3 eingebettet, welche zur Aufnahme des Schraubenbolzens 4 bestimmt ist. Der Kopf 5 des Schraubenbolzens ist an seinem Umfang mit Sperrzähnen 6 versehen und ruht in üblicher Weise innerhalb einer Aushöhlung 7 des Bandenrahmens. In dieser Vertiefung ist eine Platte 8 angebracht, auf welcher die Sperrfeder 9 mittels Schrauben 10 befestigt ist. Die Platte 8 ist mit einer Ringnut 11 versehen, die zur Aufnahme des nach innen umgebördelten Randes 12 der Hülse 13 dient; diese Hülse 13 legt sich um den Kopf 5 des Bolzens 4 und ist mit einem Schlitz 14 versehen, durch welchen der Sperrhaken 9 nach innen und somit in die Zähne 6 eingreift. In dieser Stellung der Sicherung, welche durch Fig. 3 veranschaulicht wird, ist eine Rückdrehung des Schraubenbolzens unmöglich gemacht. Dreht man aber die Hülse 13 mit Hilfe eines Schlüssels, der in die Schlitze 15
am äußeren Ende der Hülse eingesetzt wird, in Richtung des Pfeiles der Fig. 3 und 4, so tritt der Sperrhaken aus seinem Schlitz heraus und legt sich gegen die äußere Fläche der Hülse 13, wobei er die Sperrzähne 6 freigibt, so daß der Bolzen auch zurückgedreht werden kann.
Die Hülse 13 wird gegen das Herausfallen dadurch gesichert, daß sich in der Stellung der Fig. 3 der Sperrhaken auf den umgebördelten Rand 12 der Hülse legt. In der Stellung der Fig. 4 genügt der von außen wirkende Federdruck in Verbindung mit dem Druck des Schraubenkopfes selbst, um das Herausfallen der Hülse zu verhüten; im übrigen wird selbstverständlich vor die Öffnung 7 in den Bandenrahmen in üblicher Weise eine Deckleiste gelegt, die jedoch der Einfachheit halber in der Zeichnung weggelassen ist.
Eine. noch bessere Sicherung der Hülse 13 gegen das Herausfallen erhält man in der Weise, daß man den Rand 12, anstatt nach innen, nach außen umbördelt, so daß der Feder eine größere Angriffsfläche geboten wird; man kann aber auch bei dieser Anordnung eine kleine Gegenplatte über den Bördel schrauben, so daß dadurch jedes Herausfallen der Hülse unmöglich gemacht wird.

Claims (2)

Pate NT-A N Sprüche:
1. Verschraubung der Bandenumrahmung für Billards mit Sperrhakensicherung des Schraubenbolzens, gekennzeichnet durch eine besondere Auslösehülse für den Sperrhaken.
2. Verschraubung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze des Sperrhakens durch einen Schlitz der Auslösehülse hindurchgreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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