DE232152C - - Google Patents

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DE232152C
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wheel
frame
wheel rim
sliding frame
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DENDAT232152D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B11/00Units comprising multiple wheels arranged side by side; Wheels having more than one rim or capable of carrying more than one tyre
    • B60B11/02Units of separate wheels mounted for independent or coupled rotation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 232152 KLASSE 63 d. GRUPPE
PAUL SAILLARD in PARIS.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren ' zur Befestigung von Hilfsfeigen an Radfelgen von Fahrzeugrädern aller Art. Bisher mußte man, um die bekannten Hilfsfeigen am Rade zu befestigen, den Wagen um die Höhe des Luftreifens heben, um den Achszapfen wieder in die Höhenlage zu bringen, in der er sich bei aufgepumptem Luftreifen befand. Durch die vorliegende Erfindung ist nun ein Mittel ίο an die Hand gegeben, dieses Anheben des Fahrzeuges zu vermeiden. Gemäß der Erfindung wird an der Felge des Rades ein Gleitrahmen befestigt, auf dem die Hilfsfeige verschiebbar und in einer zum Rade.exzentrischen Lage angeordnet ist. Die Führung der Hilfsfeige in dem Gleitrahmen ist derart ausgebildet, daß sich die Hilfsfeige beim Fahren selbsttätig zentriert.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine allgemeine Ansicht, während in den Fig. 2 bis 9 die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens dargestellt ist, und zwar zeigt
Fig. 2 den Gleitrahmen in Vorderansicht.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2 in größerem Maßstabe, teilweise in Ansicht.
Die Fig. 4 und 5 zeigen perspektivisch zwei Einzelheiten der Einrichtung.
Fig. 6 ist eine Vorderansicht der Hilfsfeige. Fig. 7. ist ein Schnitt nach Linie E-F der Fig. 6, und die
Fig. 8 und 9 stellen Einzelheiten der Vorrichtung im Schnitt dar, wobei Fig. 9 ein Schnitt nach Linie G-H der Fig. 8 ist.
Wie bekannt, senkt sich beim Platzen eines Luftreifens das Fahrzeug nach der Seite, an der sich das Rad mit dem verletzten Reifen befindet. Der Achszapfen b (Fig. 1) senkt sich also, da die Felge α unmittelbar auf der Fahrbahn aufliegt. Wird nun die Hilfsfeige c mit dem aufgepumpten Luftreifen gegen das Rad gestellt, so liegt der Mittelpunkt d dieser Hilfsfeige um das Stück d-b höher als der Achszapfen. Bisher wurde nun def Achszapfen um das Stück b-d angehoben. Nach dem vorliegenden Verfahren wird die Hilfsfeige mit der Radfelge derart verbunden, daß sich die beiden Felgen nur in der Richtung des Pfeiles 1 gegeneinander verschieben können. Hierauf wird das Rad um eine halbe Umdrehung bewegt, wodurch unter der Wirkung des Gewichtes des Fahrzeuges der Punkt d selbsttätig mit dem Punkte b zusammenfällt. Alsdann wird die Hilfsfeige c in der neuen Stellung gesichert.
Zur Ausführung des Verfahrens dient ein Gleitrahmen e (Fig. 2), der dazu bestimmt ist, die Hilfsfeige (Fig. 6 und 7) aufzunehmen. Dieser Rahmen e, der aus starkem Blech hergestellt ist, hat die Form eines an den beiden Seiten f abgeflachten Kreises. Die beiden Seiten f sind parallel zueinander und dienen als Führungen für die Hilfsfeige c. An den Ecken des Rahmens e sind vier Haken g, h vorgesehen, von denen die unteren Haken g fest am Rahmen sitzen, während die beiden anderen verstellbar sind. Diese letzteren bestehen aus einem Schaft (Fig. 3), der in einer zwischen dem Rahmen e und einer äußeren Bekleidung i vorgesehenen Nut verschiebbar ist. Die Stellung des Hakens h wird mittels der Stellschraube k geregelt, die in dem festen Bügel j drehbar gelagert ist.
Die Hilfsfeige c ist mit zwei winkelförmigen Blechstücken m ausgestattet (Fig. 6), auf denen zwei umgebördelte Führungsstücke η, ο derart
befestigt sind, daß sie über die abgeflachten, parallelen Seitenteile f des Rahmens β greifen können. Nachdem der Rahmen e zwischen die Führungsstücke η, ο der Hilfsfeige c eingeschoben ist, werden an den Teilen f des Rahmens ■ zwei Sicherheitsanschläge 9 befestigt, so daß die Hilfsfeige c gegenüber dem Rahmen e in den durch die Führungsstücke η, ο gebildeten Nuten zwischen den. unteren Anschlagen p und den oberen Sicherheitsanschlägen 9 um ein Stück gleiten kann, das etwas größer als die Entfernung b-d (Fig. 1) ist.
Zum Befestigen der Hilfsfeige c an der Radfelge α wird der Rahmen e mittels der Haken g, h mit der Radfelge derart verbunden, daß die flachen Seitenteile f des Rahmens e senkrecht stehen und die Anschläge p unten liegen. Der auf der Hilfsfeige c befestigte aufgeblasene Luftschlauch ruht nun, ohne belastet zu sein, auf der Fahrbahn auf.
Die Hilfsfeige c kann sich jetzt gegenüber der Radfelge α in senkrechter Richtung (Fig. 1) verschieben. Wenn nun der Wagen so weit angefahren wird, daß das Rad eine halbe Drehung vollführt, so wird die Hilfsfeige c an einer weiteren Verschiebung durch die Anschläge p gehindert und selbsttätig mit der Radfelge α zentriert.
Um die Verschiebung der Hilfsfeige in der Pfeilrichtung 1 zu verhindern, ist eine Feststellvorrichtung vorgesehen, die aus einem Keil q besteht, der gegen eine geneigte Fläche des Führungsstückes η anliegt und der ständig unter der Wirkung einer durch die Kappe s festgehaltenen Feder r in die durch die Rahmen-■ Seiten f und die Führungsstücke η, ο gebildete keilförmige Nut hineingedrückt wird. Diese Vorrichtung gestattet das Verschieben der Hilfsfeige c gegenüber dem feststehenden Rahmen f nur in der Pfeilrichtung 2, verhindert aber infolge des auftretenden Reibungswiderstandes die Verschiebung in der Pfeilrichtung 1. Sobald das Rad α anfängt sich zu drehen, hat die Hilfsfeige während der ersten Vierteldrehung das Bestreben, sich in der Pfeilrichtung 1 zu verschieben, was aber durch die selbstsperrende Keilvorrichtung verhindert wird. Während der zweiten Vierteldrehung wird das Gewicht des Fahrzeuges die Hilfsfeige c in der Pfeilrichtung 2 verschieben, bis die Anschläge p des Rahmens gegen die Hilfsfeige treffen. Diese ist mithin in der einen Richtung durch die Anschläge p und in der anderen Richtung durch die hemmenden Keile q gegen Verschiebung gesichert und befindet sich in dieser Stellung in einer zur Radfelge konzentrischen Lage. Da die Keile allein jedoch zu stark in Anspruch genommen würden, so ist zur weiteren Sicherung der Hilfsfeige in der zentrierten Stellung an dem Rahmen β eine Schraubzwinge t angeordnet, welche aus einer U-förmig gebogenen Blattfeder (Fig. 4) besteht, die auf dem Schraubbolzen u mittels einer mit Handhebel ν versehenen Mutter festgehalten wird. Die Hilfsfeige c trägt einen Zapfen w, der in diese Schraubzwinge t eingreift, so daß durch Anziehen der Mutter auf dem Bolzen u die beiden Teile fest miteinander verbunden werden können.
Eine andere Vorrichtung zur sicheren Verbindung der beiden Felgen ist in Fig. 5 dargestellt und besteht aus einem Zapfen χ von T-förmigem Querschnitt, der auf dem Rahmen e sitzt und in ein passendes Lagerstück y eingeschoben wird, das auf der Hilfsfeige c festgenietet ist und eine geeignete, mittels Handhebel ζ zu bedienende Klemmvorrichtung aufweist.
In dem Verriegelungskeil q (Fig. 9) ist ein Loch 3 vorgesehen, dem Öffnungen 7, 8 in den Führungsstücken 0, m entsprechen. In diesen letzteren befinden sich ferner noch die Durchbrechungen 4, 5 zum Einstecken eines Feststellkeiles 6, der den Verriegelungskeil q während des Abnehmens der Hilfsfeige in angehobener Stellung festzuhalten bestimmt ist. Wird der Keil 6 so weit eingetrieben, daß die Bohrung 3 des Keiles q den Öffnungen 7, 8 gegenübersteht, so kann mittels eines in die Öffnungen 7, 3, 8 eingebrachten Vorsteckers der Keil q in seiner Lage gesichert werden. .

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Befestigung von Hilfsfeigen an Radfelgen für Fahrzeugräder, dadurch gekennzeichnet, daß an der Radfelge (a) ein Gleitrahmen (e) befestigt wird, auf dem die Hilfsfeige (c) verschiebbar und in einer zum Rad exzentrischen Anfangslage derart angeordnet ist, daß sie sich beim Fahren des Rades selbsttätig zentriert, zum Zweck, die Hilfsfeige aufbringen zu können, ohne den Wagen zu heben.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach' Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitrahmen (e) mit festen und verstellbaren Haken (g bzw. h) zum Festhalten an der Radfelge (a) ausgestattet ist und zwei gerade, parallel verlaufende Führungsarme (f) aufweist, die in nutförmigen Führungsstücken (n, 0) der Hilfsfeige gleiten können, wobei selbsttätig wirkende Verriegelungsvorrichtungen (q) die Verschiebung der Hilfsfeige in einer Richtung verhindern, in der entgegengesetzten Richtung aber gestatten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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