DE232133C - - Google Patents

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DE232133C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/30Dynamo-electric motor meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 232133 KLASSE 21 e. GRUPPE
GEORGE HOOKHAM in BIRMINGHAM, Engl.
Verfahren zur Verringerung der Reibung zwischen dem Quecksilber und den in dieses eintauchenden Metallteilen eines Qiiecksilbermotorzählers.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Elektrizitätsmotorzähler, und zwar insbesondere auf solche, bei denen ein beweglicher Teil in Quecksilber taucht. Bei derartigen Zählern ist es wünsehenswert, Mittel zum Verringern der Reibung zwischen dem Quecksilber und den in letzteres eintauchenden Metallteilen, beispielsweise den Polstücken der Antriebmagnete, zu verwenden. Ebenso empfiehlt es sich, den Anker
ίο mit einem gegen Amalgamierüng widerstandsfähigen Material zu bekleiden.
Die Erfindung besteht darin, daß die in dem Quecksilbergefäß eines Motorzählers liegenden Kappen, Ansätze, Anker oder anderen
Teile mit einem Überzug aus Kupfer und Nickel bekleidet werden.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, bei welcher beispielsweise der Anker bekleidet werden soll, wird auf letzterem eine Mischung aus Nickel und Kupfer auf elektrolytischem Wege niedergeschlagen. Der Niederschlag wird in einem zyankalischen Bad aus Nickel und Kalium gebildet, welchem eine kleine Quantität Zyankupfer oder Zyanid eines anderen Metalles zugefügt worden ist, wobei man die Menge des Kupfers so klein wählt, daß die Bekleidung gegen Amalgamierüng widerstandsfähig ist, jedoch genügend Kupfer vorhanden ist, dieselbe unmagnetisch zu machen.
Oder aber gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung werden ein oder mehrere Überzüge von verschiedenen Metallen auf das Polstück niedergeschlagen und dieses dann zwecks Erzielens einer teilweisen Vereinigung des Niederschlages mit dem Metall des Poles oder der verschiedenen Niederschläge miteinander erhitzt.
Sollen gewünschtenfalls die sich in das Quecksilbergefäß erstreckenden Polstücke geschützt werden, so kann man die Kappen vollständig aus einer Kupfer- und Nickellegierung herstellen, wobei dann das Verhältnis von Nickel zu Kupfer derart gewählt wird, daß die Legierung selbst die Fähigkeit des Amalgamierens und ebenso einen hohen elektrischen Widerstand besitzt. Diese Legierung kann ebenso bei anderen Teilen eines Elektrizitätszählers, wo Berührung zwischen einem festen Gegenstand und Quecksilber erforderlich ist, als Bekleidung verwendet werden.
Findet eine Kupfer- und Nickellegierung als Bekleidung für Polstücke Verwendung, ist es wichtig, daß das Metall sehr dünn (etwa 0,08 bis 0,1 mm) ist, da es im anderen Falle un-.magnetisch ist und infolgedessen die Feldstärke zwischen den Polen verringert. Dieses Metall kann elektrolytisch niedergeschlagen werden, oder man kann besondere Kappen aus dieser Metallegierung vorsehen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche :
    I. Verfahren zur Verringerung der Reibung zwischen dem Quecksilber und den in dieses eintauchenden Metallteilen eines Quecksilbermotorzählers, dadurch gekennzeichnet, daß die eintauchenden Metallteile mit aus einer Kupfer- und Nickellegierung hergestellten Kappen oder mit einer auf elektrolytischem Wege niedergeschlagenen Mischung aus Nickel und Kupfer bekleidet werden.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Nickel und das Kupfer'getrennt niedergeschlagen und mittels Hitze miteinander vereinigt werden.
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