DE2320191C2 - Aus negativen Widerständen bestehender Vierpol zur reflexionsarmen Dämpfungsverminderung einer Zweidrahtleitung - Google Patents

Aus negativen Widerständen bestehender Vierpol zur reflexionsarmen Dämpfungsverminderung einer Zweidrahtleitung

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DE2320191C2
DE2320191C2 DE19732320191 DE2320191A DE2320191C2 DE 2320191 C2 DE2320191 C2 DE 2320191C2 DE 19732320191 DE19732320191 DE 19732320191 DE 2320191 A DE2320191 A DE 2320191A DE 2320191 C2 DE2320191 C2 DE 2320191C2
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DE19732320191
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DE2320191B1 (de
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Elmar 8911 Windach Kanne
Franz 8000 Muenchen Schelander
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Siemens AG
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Siemens AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/04Control of transmission; Equalising
    • H04B3/16Control of transmission; Equalising characterised by the negative-impedance network used

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

daß das Kabel mit dem geringeren Wellenwiderstand an die Anschlüsse 5 und 6 angeschlossen wird, welche mit den Anzapfungen 15 bzw. 16 am Ende der zweiten Wicklung W 2 bzw. der dritten Wicklung W 3 des Längsübertragers Ül verbunden sind.
Fig. 6 zeigt einen NLT-Verstärker mit einem Längsübertrager Ül, dessen zweite Wicklung W2 und dessen diitte Wicklung W 3 jeweils eine Anzapfung 15, 16, 17 bzw. 18 an beiden Enden der Wicklung aufweisen. Hinsichtlich der Mittelanzapfungen 11 und 12 und des daran angeschalteten Querübertragers Ü2 sowie der Anzapfungen 15 und 16 stimmt die Anordnung nach Fi%. 6 mit der nach Fig. 5 überein. Weiterhin ist der ArscMuß7 mit der Anzapfung 17 und der Anschluß ·» mit der Anzapfung 18 verbunden, so daß an die A r,schlüsse 7 und 8 nun auf der anderen Seite ebenfalls ein Kabel mit geringerem Wellenwiders. J anschließbar ist als an die Anschlüsse 1 ν·\ά i. Der Vorteil der Anordnung nach Fig. 6 beseht nun darin, daß auf beiden Seiten des NLT-Verstärkere ohne Umschaltung der Abschlußwiderstände Z1 und Z2 bzw. der Konverter Kl und KI auf einfache Weise eine Anzapfung an den Wellenwiderstand des jev;eils verwendeten Kabels erreicht werden kann.
F i g. 7 zeigt einen NLT-Verstärker, bei dem die zweite Wicklung des Längsübertragers Ül drei Teilwicklungen JF 21, W 21 und »'23 und die dritte Wicklung ebenfalls drei Teilwicklungen W31, ^32
und W 33 aufweisen. Der Verbindungspunkt der Teilwicklungen W21 und W22 stellt hierbei die An zapfung 19 und der Verbindungspunkt der Teilwicklungen W 31 und W 32 die Anzapfung 20 dar. An die freien Enden 1 und 2 der Wicklungen W 21 und
ίο W 31 ist die eine Zweidrahtleitung anschließbar, während die andere Zweidrahtleitung an die freien Enden 3 und 4 der jeweils dritten Teüwicklung W 23 bzw. W 33 anschließbar ist. Die noch nicht genannten Enden 23 und 24 der jeweils dritten Teüwicklung
PP 23 bzw. W 24 sind einerseits fest über den Trennkondensator C mit dtr Primärwicklung des Querübertragers Ü 2 verbunden und andererseits wahlweise mit der zugehörigen Anzapfung 19 bzw. 20 und mit dem freien Ende 21 bzw. 22 der zugehörigen
so dritten Teilwicklurg W22 bzw. W52 verbindbar. Durch diese Umschaltniöglichkeit kann die jeweils zweite Teilwicklung W 22 bzw. W32 wirksam und unwirksam geschaltet werden, wodurch eine einfache Umschaltung für die Anpassung an verschiedene
Wellenwiderstände erreichbar ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. 2 320 '91
    1 2
    Patentanspruch: Realisierung der negativen Widerstände -Z1' bzw
    -Z2 mttels des Nsgativ-Impedanz-Konverters K1
    Aus negativen Widerständen bestehender Vier- bzw. KZ mit dem einstellbaren Übersetzungsverhältpol zur reflexionsarmen Dämpfungsverminde- nis — A1: 1 bzw. —k2:1. Hierbei ist der erste Konrung einer Zweidrahtleitung, bei dem der nega- 5 verterXl mit der den frequenzabhängigen Längstive Längswiderstand über einen ersten Über- widerstand der Leitung nachbildenden Impedanz Z1 träger längs in die Leitung eingeschaltet und der und der zweite Konverter K Z mit der den frequenznegative Querwiderstand, vorzugsweise über abhängigen Querwiderstand der Leitung nachbildeneinen zweiten übertrager, quer an Anzapfungen den Impedanz Z2 abgeschlossen, des ersten Übertragers angeschaltet ist, da- io Die Dämpfung eines Kabels bzw. einer Zweidrahtdurch gekennzeichnet, daß der erste leitung läßt sich jedoch durch einen Vierpol aus Übertrager (ϊ/l) mehrere Anzapfungen zum ver- negativen Widerständen (NLT-Verstärker) nur dann änderbaren Anschluß des negativen Querwider- annähernd vollständig aufheben, wenn eine ausreistandesiZj7) und/oder zum veränderbaren Ai- chende Anpassung des Verstärkers an den Wellenschluß der Zweidrahtleitung aufweist. 15 widerstand des Kabels auf beiden Seiten erfolgt. Bei
    Einsatz des NLT-Verstärkers in Leitungsmitte eines homogenen Kabels ist die Anpassung an den Wellen-
    widerstand auch weitgehend möglich. Vv ird aber der
    NLT-Verstärker zwischen Kabeln unterschiedlichen so Durchmessers und daher unterschiedlichen Wellen-
    Die Erfindung betrifft einen aus negativen Wider- Widerstandes eingesetzt, so entstehen auch bei bestständen bestehenden Vierpol zur reflexionsarmen möglicher Einstellung der Abschlußwiderstände Z1 Dämpfungsverminderung einer Zweidrahtleitung, und Z2 bzw. der dazugp! örigen Konverter K1 und bei dem der negative Längswiderstand über einen KZ auf den Mittelwert der beiden Kabelwellenersten übertrager längs in die Leitung eingeschaltet 25 widerstände Reflexionen an beiden Seiten des Ver- und der negative Querwiderstand, vorzugsweise stärkers. Diei: Reflexionen mindern in erheblichem über einen zweiten Übertrager, quer an Anzapfungen Maße diejenige zulässige Verstärkung des NLT-des ersten Übertragers angeschaltet ist. Verstärkers, bei der das gesamte Übertragungssystem
    Ein Vierpol oer vorgenannten Art wird in der noch stabil ist. Es ist daher eine erste Aufgabe der Literatur auch NLT-Verstärker genannt und ist aus 30 Erfindung, einen NLl-Verstärker zu schaffen, der an den Unterrichtsblättern der Deutschen Bundespost, beiden Seiten an Kabel mit unterschiedlichem WeI-1957, Nr. 11/12, S. 149 bis J 54, bekannt. lenwiderstand anpaßbar ist.
    Aufgabe der Erfindung ist ?-, einen NLT-Verstär- F i g. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel, bei
    ker zu schaffen, welcher in einfacher Weise an meh- dem die zweite Wicklung W 2 und die dritte Wickrere W elleuwiderstände anpaßbar ist, ohne seine 35 lung W 3 des Lsngswiderstandes Ü1 neben der Mit-Gleichstromdurchlässigkeit zu verlieren. telanzapfung 11 bzw. 12 jeweils eine weitere An-
    Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, zapfung 13 bzw. 14 aufweisen, an welche die Pridaß der ejote Übertrager mehrere Anzapfungen zum märwicklung des Querübenragers OZ wahlweise anveränderbaren Anschluß des negativen Querwider- schaltbar sind. Durch Anschaltung des Querübertrastandes und/oder zum veränderbaren Anschluß der 40 gers ÜZ an die Anzapfungen 13 und 14 entsteht Zweidrahtleitung aufweist. eine unsymmetrische Gabel, durch die erreicht wird,
    An Hand der Zeichnung wird die Erfindung daß vom Kern des NT -T-Verstärkers aus gesehen nachstehend näher erläutert. auf beiden Seiten derselbe Widerstand erscheint.
    Hierbei zeigt Hierdurch entsteht der Vorteil, daß auf beiden Sei-
    F i g. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel, 45 ten wieder eine gute Anpassung mit geringem Re-
    Fig. 2 und 3 der näheren Erläuterng dienende, flexionsfaktor möglich ist und dadurch die erreichbekannte Details der Anordnung nach Fig. 1 so- bare Verstärkung genauso groß wird wie bei homowie der Anordnungen nach den F i g. 4 bis 7, gcnen Kabeln bzw. bei Kabelanschlüssen auf der
    F i g. 4 bis 7 weitere Ausführungsbeispiele. Seite 1-2 und der anderen Seite 3-4 mit jeweils glei-
    Die in der Zeichnung dargestellten NLT-Verstär- 5° chem Wellenwiderstand.
    ker (Fig. 1,4, 5, 6 und 7) weisen jeweils zum Zweck Fig. 4 zeigt eine Modifikation der Anordnung
    der gleichmäßigen Verteilung des negativen Längs- nach Fig. 1, bei welcher der Schalteraufwand und Widerstandes -Z1' auf die beiden Adern der Zwei- der Aufwand an Anzapfungen etwas geringer ist, da drahtleitung den Längsübertrager Vl auf, dessen der Fußpunki der Primärwicklung des Querüberzweite Wicklung W2 in die eine Ader 1-3 und dessen 55 tragers ÜZ jeweils ftst mit der Mittelanzapfung 12 dritte Wicklung W3 in die andere Ader 2-4 der der dritten Wicklung W 3 verbunden ist. Diese vei- Zwcidrdhileiiung e'mgesehäiiei ist Der negative eiaiachie Ausführung kann unter gewissen Usnstän-Längswiderstand -Z1' ist an die erste Wickiunj WX den von Vorteil sein, wenn z. B. der Unterschied der des Längsübertragers Ül angeschlossen und wird beiden angeschlossenen Weiienwiderstände gering durch die in Fig. 2 dargestellte Anordnung reaJi- 60 und eine verminderte Symmetrie der beiden Längssiert. Der negative Querwiderstand-Z2', welcher ädern in Kauf genommen werden kann, durch die Anordnung nach Fig. 3 realisiert ist, ist Fig. 5 zeigt eine Anordnung, bei welcher die
    mittels des Querübertragers Ü2 quer an Anzapfun- Primärwicklung des Querübertragers ÜZ über den gen des ersten Übertragers angeschaltet, wobei der Trennkondensator C jeweils fest mit der Mittel-Kondensator C den Kurzschluß der zwischen den 65 anzapfung 11 der Wicklung WZ und der Mittelbeiden Adern liegenden Gleichspannung über den anzapfung 12 der Wicklung W 3 verbunden ist. Die Übertrager Ü 2 verhindert Anpassung an einen z.B. geringeren Wellenwider-
    Fig. 2 und 3 zeigen je eine Anordnung zur stand wird bei dieser Anordnung dadurch erreicht.
DE19732320191 1973-04-19 1973-04-19 Aus negativen Widerständen bestehender Vierpol zur reflexionsarmen Dämpfungsverminderung einer Zweidrahtleitung Expired DE2320191C2 (de)

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