DE231979C - - Google Patents
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- Publication number
- DE231979C DE231979C DE1910231979D DE231979DD DE231979C DE 231979 C DE231979 C DE 231979C DE 1910231979 D DE1910231979 D DE 1910231979D DE 231979D D DE231979D D DE 231979DD DE 231979 C DE231979 C DE 231979C
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- DE
- Germany
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- finger
- fingers
- edges
- fork
- recesses
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D34/00—Mowers; Mowing apparatus of harvesters
- A01D34/01—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
- A01D34/02—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
- A01D34/13—Cutting apparatus
- A01D34/18—Guard fingers; Ledger-plates
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vl 231979 —
KLASSE 45c. GRUPPE
HANS HAAS in NÜRNBERG. Finger für Tiefschnittbalken an Grasmähmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1910 ab.
Die Erfindung betrifft die Finger an Grasmähmaschinen und zeigt als bekannt die Ausbildung
des vorderen Fingerteiles in Gestalt eines Kegels mit nach oben gekrümmter Mittellinie
und des hinteren Endes des Fingers als zweizinkige Gabel. Neu ist dagegen, daß der
untere, den Erdboden berührende Teil der Gabelzinken mit besonderen Aussparungen versehen
ist. Die durch diese Aussparungen ge-
to- bildeten Durchdringungslinien (in den Mähboden einschneidende Kanten) verlaufen in der
Längsrichtung der Gabelzinken bis zur halben Höhe des Fingerkegels und sind dort durch
einen Bogen in Gestalt einer Halbellipse ge-
schlossen. Die Finger sind in bekannter Weise ohne Abstand dicht nebeneinander angeordnet.
Durch die gemäß der Erfindung erfolgte Ausbildung der Finger wird ein Verstopfen der
Finger und der Messerschienenaussparungen
so hintarigehalten, da die beim Überfahren des Fingerbalkens über den Boden verdrängten
Bodenteile (Maulwurfshaufen usw.) nach hinten hindurchgehen können und sich nicht vor
dem Balken stauen. Die Führung der Messer (die auf die Gesamtbreite der Finger sich erstrecken)
ist erheblich vergrößert, und die Messer und Finger können derart gestaltet sein,
daß bei zusammenfallenden Längssymmetrieachsen von Finger und Messer die schneidenden
Kanten des Messers mit den stumpfen Kanten des Fingers sich fast vollständig decken.
Die Zeichnung veranschaulicht einen der Erfindung entsprechend ausgebildeten Finger mit
in diesem gleitenden Messerplättchen in Oberansieht durch. Fig. 1, in Seitenansicht durch
Fig. 2, in einer Hinteransicht des umgedrehten Fingers durch Fig. 3, in 'einem Schnitt
nach Linie A-B der Fig. 1 durch Fig. 4 (wobei der Finger jedoch umgedreht gedacht ist) und
in einem Schnitt nach Linie C-D der Fig. 1 durch Fig. 5. Fig. 6 zeigt die Anordnung der
Finger auf dem Balken.
Der beim Gebrauch der Maschine vorn befindliche Teil ι des Fingers hat (Fig. 2) in bekannter
Weise die Gestalt eines an der oberen Seite etwas eingedrückten Kegels mit nach
oben gebogener Mittelachse und nimmt in einer zur unteren, leicht geschweiften oder geraden
Begrenzungslinie 2 geneigten Richtung die schneidenden Messerplättchen 3 auf, die durch
einen Schlitz 12 im Kegelkörper 1 geführt werden. Die Fortsetzung dieses Kegels nach rückwärts
wird durch eine Gabel mit zwei genau gleich gestalteten Zinken 4 gebildet, die die in
den Fig. 1 bis 3 dargestellte Form besitzen.
Beiderseits zur Mittellinie der Zinken 4 auf der Unterseite angeordnete Aussparungen 5, die
der Erfindung gemäß auf halber Fingerkegelhöhe durch einen halbellipsenähnlichen Bogen
14 geschlossen sind, verhindern in wirksamer Weise ein Verstopfen des Fingers und ein Festsetzen
des abgemähten Grünfutters zwischen den einzelnen Fingern sowie zwischen der
Messerschiene und deren Aussparungen dadurch, daß sie den Mähboden nicht aufwühlen
und verdrängen, sondern in diesen nur einschneiden. Die Messerplättchen verlaufen auf
die Gesamtbreite der Finger und verbessern dadurch deren Führung in den Fingerkegeln.
Durch die Anordnung der Finger ohne Zwi-
schenräume dicht nebeneinander auf dem Messerbalken wird eine Verringerung des Hubes
der Messerschiene erzielt (Fig. 6). Ferner decken sich in bekannter Weise die sehn eidenden
Kanten der Messer mit den stumpfen Kanten der Finger, wenn die Längssymmetrieachsen
von Messern und Fingern zusammenfallen.
Die Messerschiene 7 wird, wie bekannt, in einer rechteckigen Aussparung 6 geführt. Diese Aussparungen sind in den Zinken 4 angebracht. Die Gewindelöcher 8 sind zur Befestigung der Finger mittels Schrauben auf dem Fingerbalken bestimmt. Mittels Niete 9 sind die dreieckigen, an beiden Seiten 10 scharf geschliffenen Schneidmesser mit Schneidkanten 10' auf die Stahlschiene 7 aufgenietet. Die stumpfen Kanten Ii der Finger sind in bekannter Weise wie die Schenkel einer Schere leicht gekrümmt, da-
Die Messerschiene 7 wird, wie bekannt, in einer rechteckigen Aussparung 6 geführt. Diese Aussparungen sind in den Zinken 4 angebracht. Die Gewindelöcher 8 sind zur Befestigung der Finger mittels Schrauben auf dem Fingerbalken bestimmt. Mittels Niete 9 sind die dreieckigen, an beiden Seiten 10 scharf geschliffenen Schneidmesser mit Schneidkanten 10' auf die Stahlschiene 7 aufgenietet. Die stumpfen Kanten Ii der Finger sind in bekannter Weise wie die Schenkel einer Schere leicht gekrümmt, da-
ao mit die Kanten von Fingern und Messern, in inniger Berührung bleibend, einander folgen
können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Finger für Tiefschnittbalken an Grasmäh- 2: maschinen, deren hintere gabelförmige Teile ohne Zwischenräume auf dem Fingerbalken befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite der Gabel mit auf beiden Seiten ihrer Längsmittellinien (4, 4) verlaufenden, Schneidkanten (13) bildenden Aussparungen versehen ist, die auf halber Höhe des Fingerkegels durch einen halbellipsenartigen Bogen (14) geschlossen sind, so daß diese Kanten (13) den Mähboden durchschneidend die verdrängten Bodenteile nach hinten hindurchtreten lassen und somit ein Verstopfen der Finger und Messerschienenaussparungen (6) durch abgeschnittene Halme, Grünfutter o. dgl. verhindern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE231979T | 1910-02-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE231979C true DE231979C (de) | 1911-03-04 |
Family
ID=34584490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1910231979D Expired DE231979C (de) | 1910-02-26 | 1910-02-26 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE231979C (de) |
-
1910
- 1910-02-26 DE DE1910231979D patent/DE231979C/de not_active Expired
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