DE23162C - Federnde Aufhängung des Kastens an zweirädrigen Wagen - Google Patents

Federnde Aufhängung des Kastens an zweirädrigen Wagen

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DE23162C
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Germany
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DENDAT23162D
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English (en)
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E. STORM in Poughkeepsie, Staat New-York, V. St. A
Publication of DE23162C publication Critical patent/DE23162C/de
Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C1/00Types of vehicles
    • B62C1/02Passenger vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand dieser. Erfindung ist die Befestigung des Wagenkastens auf der Achse und betrifft hauptsächlich diejenigen zweirädrigen Wagen, die unter dem Namen Gigs bekannt sind. Der Zweck der Neuerung ist, durch eine eigenthümliehe Aufhängung des Kastens die durch die Bewegung des Pferdes und die Unebenheiten des Bodens verursachten Schwingungen und Erschütterungen der Achse möglichst zu verhindern.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι die Seitenansicht eines Gigs,
Fig. 2 der Grundrifs desselben und
Fig. 3 die Ansicht desselben von hinten;
Fig. 4 zeigt die Befestigung der Deichsel mit der Achse.
Es ist A die auf zwei Rädern ruhende Achse, B und C sind die beiden Hälften einer Gabeldeichsel, welche auf verschiedene Weise mit der Achse verbunden sein können, Fig. 2 und 3. Die Befestigungsart der Deichsel B ist durch Fig. 4 im Detail dargestellt; Fig. 4 zeigt ein geschlitztes und auf das Ende der Deichsel aufgeschraubtes Metallstück c, in welches die Achse A eingelassen und durch eine darüber gelegte Platte festgehalten wird. Diese Befestigungsart ist unabhängig von den gebogenen eisernen Trägern G, auf welchen seitliche Tragstangen B befestigt sind. Letztere sind auf beiden Seiten des Wagenkastens parallel mit der Richtung der Deichsel angeordnet und werden.am besten von Holz gemacht.
Bei der Befestigung der rechten Hälfte C der Gabeldeichsel oder Scheere liegt das Ende derselben unterhalb der Achse A, welche durch eine Kröpfung der Träger G und die Klammern d sowie die Platten b b fest mit der Deichsel verbunden ist.
Die Träger G sind an ihren Enden vermittelst Klammern α oder auf andere geeignete Weise mit den Tragstangen E fest verbunden.
An den letzteren sind vermittelst Klammern h die Enden der Arme g drehbar befestigt. Die Enden der Stangen F drehen sich in den am Boden des Kastens befestigten Lagern f. In der Mitte sind diese Stangen F durch den Bügel e fest mit dem Kasten verbunden, so dafs sich dieselben an diesen Stellen nicht drehen können.
Die als Federn dienenden Stangen F sind mit den seitlich vorspringenden Armen g aus Stahl geschmiedet und werden auf Torsion in Anspruch genommen, da die Tragstangen B, an welchen die Enden der Arme g angehängt sind, unveränderlich mit der Achse A verbunden sind. Anstatt dieser federnden Stangen F oder in Gemeinschaft mit denselben lassen sich auch Federn, welche in elliptischer Form gebogen oder von anderer Gestalt sein können, verwenden.
Da der Kasten nicht unmittelbar auf der Achse sitzt, sondern an den seitlichen Tragstangen E aufgehängt ist, so wird, selbst wenn die Deichsel da, wo sie an das Pferd angehängt ist, starke Bewegungen macht, doch im Kasten wenig von diesen Bewegungen verspürt werden. Es ist hierbei gleichgültig, ob die Deichsel eine einfache oder eine Gabeldeichsel oder eine Scheere ist.
Die Träger G können ebensowohl an der unteren Seite der Achse als auch auf dem Deichselende an der Verbindungsstelle des letzteren mit der Achse befestigt werden.
Könnte man diese Träger G steif genug machen oder genügend verstreben, so wäre die Verbindung derselben durch die Tragstangen E ganz überflüssig, denn in diesem Falle könnte man den Kasten unmittelbar mit den Enden -der Träger G vermittelst Federn verbinden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An zweirädrigen Wagen die Verbindung des Kastens D mit der Achse A durch die. rechtwinklig zur Achse am Boden des Kastens befestigten, auf Torsion beanspruchten, federnden Stangen F von Stahl, welche mit den Armen g an seitlichen Tragstangen E, die parallel mit den Stangen F auf der Achse A montirt sind, angehängt sind, Fig. i, 2, 3 und 4, behufs Aufhebung der durch die Schwingungen der Deichsel oder Scheere veranlafsten Bewegungen der Achse.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT23162D Federnde Aufhängung des Kastens an zweirädrigen Wagen Active DE23162C (de)

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DE (1) DE23162C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0108831A1 (de) * 1982-11-16 1984-05-23 Claus Wolfgang Marx Sitzmöbel

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