DE230794C - - Google Patents
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- DE230794C DE230794C DENDAT230794D DE230794DA DE230794C DE 230794 C DE230794 C DE 230794C DE NDAT230794 D DENDAT230794 D DE NDAT230794D DE 230794D A DE230794D A DE 230794DA DE 230794 C DE230794 C DE 230794C
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- roller
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D3/00—Improving or preserving soil or rock, e.g. preserving permafrost soil
- E02D3/02—Improving by compacting
- E02D3/026—Improving by compacting by rolling with rollers usable only for or specially adapted for soil compaction, e.g. sheepsfoot rollers
- E02D3/032—Trench rollers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Civil Engineering (AREA)
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- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JY*-230794-KLASSE 45 a. GRUPPE
KARL WILH. MEYER in DANZIG.
Bodenwalze zum Festwalzen lockerer Erde in Gräben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1910 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Bodenwalze zum Festwalzen lockerer Erde in
Gräben. In der Hauptsache soll diese Bodenwalze zum Festdrücken der ersten Bodenschicht
über neu verlegten Drainagesträngen dienen. Es soll durch Anwendung dieser Walze
verhütet werden, daß Regen oder anderes aus dem Erdreich hervordringendes Wasser
die lose auf der Rohrleitung liegenden Erdteilchen zwischen die einzelnen Rohre treibt
und diese dadurch verstopft. Ist der Boden gewalzt, so kann das Wasser dennoch durch
die Bodenschicht hindurchtreten, es reißt aber keine Erdteilchen mehr mit sich fort.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführung
dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Oberansicht.
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Oberansicht.
Fig. 3 zeigt die Stellung der beiden Walzenräder zueinander.
Die Zugstange α kann gerade, auch geschweift
ausgeführt werden; diese wird am oberen Ende vorteilhaft mit einem Querholz
versehen, damit die die Bodenwalze bedienenden Arbeiter diese bequem handhaben können.
Bei größerer Ausführung würde die Zugstange a durch eine Schere ersetzt werden zwecks Einspannung
eines Zugtieres. Die Achse b ist an den Seiten leicht nach abwärts gebogen, ihre
beiden Enden laufen in die Führungszapfen der beiden Walzenräder c und d aus.
In der Mitte trägt sie den Verbindungsbügel e, in welchem die Zugstange a mit einem
Keil oder einer ähnlichen Vorrichtung befestigt wird.
Zu beiden Seiten der Walze sind Führungen/7
anzubringen, damit sich die Walzenränder nicht an den Seiten des Drainagerohrgrabens festsetzen
oder diese beschädigen. Diese Führungen bestehen aus geschweiften Holzbacken
oder aus federndem Eisenblech und sind auf einem Eisengestänge, von der Zugstange α abzweigend,
befestigt. Eine weitere Befestigung kann noch durch Verbindung dieser Holzbacken
mit der Welle b erfolgen. Diese letztere Befestigung ist aber nur dann erforderlich, wenn
ein Schleifen der Führungsvorrichtung f an den Walzenrädern c und d vermieden werden
soll. Die zur Verwendung kommenden Holzbacken bzw. Eisenbleche können vorteilhaft
noch mit Rollen ausgerüstet werden.
Die Walzenräder können, wie aus Fig. 3 der Zeichnung ersichtlich, zylindrisch sein,
dann pressen sie den Boden von zwei Seiten in einem Winkel von etwa 15 o° gegen die
Rohrleitung; da die Achse b, auf welcher die beiden Walzenräder laufen, dementsprechend
gebogen ist. Soll der Boden gerade gewalzt werden, so würden die Walzenräder in Form
von Kegelabschnitten, wie auf der Zeichnung punktiert angedeutet, auszuführen sein. Durch
Höhlung oder Rundung der Mantelflächen der Walzenräder kann auch der Boden in einer
bestimmten Wölbung festgewalzt werden.
Auf der Zugstange kann vorteilhaft noch ein Wasserbehälter g angebracht werden, wenn
ein recht trockener Boden festgewalzt werden soll. Das Wasser zur Anfeuchtung des Bodens
kann aus diesem Behälter durch eine Rohrleitung und durch eine Tropfvorrichtung abgeleitet
werden.
Eine weitere Ausführung der Bodenwalze zum Festwalzen lockerer Erde in Gräben ist
die, daß die Zugstange α gabelförmig ausgeführt ist und in dieser Gabel nur ein Walzenrad
mit entsprechendem Radkranz gelagert ist. Bei dieser Ausführung können die Führungen,
aus Holz- oder Eisenblechbacken bestehend, an der Gabel selbst oder an einer Gabelverlängerung
angebracht werden, und kann die ίο Walzenachse in diesem Falle gerade sein.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Bodenwalze zum Festwalzen lockererErde in Gräben, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Zugstange eine nach beiden Seiten nach abwärts geneigte Achse angebracht ist, so daß bei Verwendung zylindrischer, kegelst umpfförmiger oder ausgebauchter Walzenkörper die unteren Mantelflächen der Walzen im Boden eine dachförmige, ebene oder gewölbte Oberfläche erzeugen.
- 2. Bodenwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Zugstange, oder an der Radachse seitliche Führungen aus Holz- oder Eisenblechbacken angeordnet sind, welche auch mit Rollen ausgerüstet sein können, um beim Walzen eine Beschädigung der Grabenränder zu verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE230794C true DE230794C (de) |
Family
ID=490976
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT230794D Active DE230794C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE230794C (de) |
-
0
- DE DENDAT230794D patent/DE230794C/de active Active
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