DE230603C - - Google Patents

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DE230603C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/08Means for treating work or cutting member to facilitate cutting
    • B26D7/084Means for treating work or cutting member to facilitate cutting specially adapted for cutting articles composed of at least two different materials, e.g. using cutters of different shapes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Schneidmaschinen für Feldfrüchte, z. B. Rüben, Kartoffeln o. dgl., verstopft sich die Schnittöffnung der Messer leicht durch Kraut, Stroh, Wurzel- und Stengelteile, nicht ganz durchgeschnittene Stück« u. dgl.; namentlich tritt, dieser Übelstand ein, wenn die Messer zwecks Herstellung von Schnitzeln geteilt sind, also aus sogenannten Dachrippenmessern o. dgl. bestehen. Durch solche Hindernisse wird die
ίο Schneidwirkung vollkommen aufgehoben. Aber auch schon geringere Mengen von Schmutz, erdigen Teilen oder Pflanzenresten beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit einer Schneidmaschine sehr und führen zur Erzeugung von gequetschten Massen (sogenanntem Mus), die für viele Zwecke, z. B. für eine nachfolgende Trocknung, unbrauchbar sind.
Will man nun die z. B. bei Holzbearbeitungsmaschinen bekannte Einrichtung, daß das Schneidinstrument während der Arbeit durch eine umlaufende Bürstenwalze selbsttätig gereinigt wird, auf diese bekannten Schnitzelmaschinen übertragen, so wird hier eine besondere Einrichtung erforderlich, um ein gutes Zusammenarbeiten der Bürste mit dem Messer zu erreichen. Diese besondere Einrichtung ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Die Zeichnung zeigt eine mit einer Bürsteinrichtung versehene Schnitzelmaschine im Schnitt in Fig. ι im Augenblick der Tätigkeit der Bürste und in
Fig. 2 während der Schneidarbeit des Messers.
Das Messer m ist in bekannter Weise an
einem Schlitten s befestigt, der durch ein Getriebe hin und her gezogen wird. Unterhalb des Schlittens und außerhalb des Füllrumpfes ist die umlaufende Bürstenwalze b gelagert.
Damit der abgebürstete Schmutz und Abfall frei herunterfallen kann, ist gemäß der Erfindung die sogenannte Vorlage υ der Messer so angeordnet, daß sie sich um ein Scharnier nach oben drehen kann, und daß eine unten an der Vorlage sitzende Nase bei der Vorwärtsbewegung des Schlittens auf eine Rolle r aufläuft, wodurch ein Anheben der Vorlage bewirkt wird. Die Vorderkante der Vorlage befindet sich bei dieser Stellung der Maschine in einer etwas höheren Lage als die Schneide des Messers m, so daß nunmehr die in der Richtung des Pfeiles umlaufende Bürste b den Schmutz von den Messern abzufegen vermag
(Fig. ι)· .
Zum Zwecke einer noch gründlicheren Reinigung ist es vorteilhaft, daß die schnell umlaufende Bürste b in dem Augenblick, wenn der Schlitten in der richtigen Lage ankommt, etwas gehoben wird. Um dies zu erreichen, ist die Achse der Bürste an einem Ende eines doppelarmigen Hebels h angebracht, der um den festen Punkt p schwingt und an seinem anderen Ende eine Gegenrolle g trägt. Diese Gegenrolle wird im richtigen Augenblick durch eine an dem Schlitten angebrachte Nase η abwärts gedrückt, wodurch die Achse der Bürste gehoben wird. Auf dieser Achse sitzt die (in der Zeichnung punktierte) Antriebsscheibe für die Bürste; die geringe Hin- und Herbewegung der Scheibe bei der Bewe-
gung des Hebels ist für den Riemenantrieb ohne Belang.
Nach der Reinigung kehren alle Teile bei
der Rückwärtsbewegung des Schlittens von selbst in die ursprüngliche Lage zurück (Fig. 2).

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schneidmaschine mit hin und her
    gehendem Messerschlitten, deren Messer nach jedem Schnitt durch eine umlaufende Bürste gereinigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die am Schlitten drehbar befestigte Vorlage (v) der Messer fm) vor deren Reinigung durch Auflaufen auf eine Rolle (r) angehoben wird, so daß der Schmutz frei nach unten von den Messern abgebürstet werden kann.
  2. 2. Ausführungsform der Schneidmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende Bürste (b) an einem zweiarmigen Hebel (h) angebracht ist und durch den Druck des Schlittens auf den anderen Hebelarm im Augenblick der Reinigung zu den Messern emporgehoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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