DE230591C - - Google Patents

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DE230591C
DE230591C DENDAT230591D DE230591DA DE230591C DE 230591 C DE230591 C DE 230591C DE NDAT230591 D DENDAT230591 D DE NDAT230591D DE 230591D A DE230591D A DE 230591DA DE 230591 C DE230591 C DE 230591C
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DE
Germany
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cooking apparatus
vessel
press plate
cooking
electrical
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DENDAT230591D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/004Cooking-vessels with integral electrical heating means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 230591 KLASSE 21 h. GRUPPE
Elektrischer Kochapparat. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. April 1910 ab.
Bei den bisherigen elektrischen Kochapparaten mit Bodenheizung mußten zwecks Verbindung des Heizkörpers mit dem Boden des Kochgefäßes Schraubenbolzen hart eingelötet oder auf andere Weise befestigt \verden, was eine außerordentliche Bodendicke des Gefäßes erforderte. Schienen und Unterlagen waren bestimmt, die erforderliche Pressung auf den Heizkörper geg'en den Gefäßboden auszuüben. Trotzdem kam bei der Erwärmung des Bodens ein Trennen des letzteren vom Heizkörper vor, indem der sich durch die Wärme ausdehnende Boden keinen anderen Ausweg als nach dem Gefäßinnern sich verschaffen konnte. Dieser Einwärtsbe\vegung des Bodens folgten jedoch die Spannschienen nicht, so daß nicht heizende, sogenannte tote Stellen entstanden.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, diese Übelstände zu beseitigen und ein dauernd inniges Anliegen des Heizkörpers am Gefäßboden zu erzielen. Zu diesem Zweck ist der Boden des Kochgefäßes nach unten gewölbt und die ebenfalls nach unten gewölbte Preßplatte samt Heizkörper mittels vom Gefäßboden unabhängiger, in am Kochapparat abstützende Widerlager eingeschraubter Schraubenbolzen gegen den Gefäßboden gepreßt. Gute Heizung bei sparsamem Stromverbrauch, leichte Herstellung und bequemes Zusammenstellen und Auseinandernehmen der Teile sowie die Abwendbarkeit von Kochgefäßen aus Aluminium sind die Hauptvorteile des vorliegenden Kochapparates.
In beiliegender Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 das Kochgefäß, dessen Boden 2 nach unten gewölbt (bombiert) ist. An die untere Seite dieses Bodens legt sich der Heizkörper 3 bekannter Art, welcher von der Preßplatte 4 durch eine Platte 5 aus die Wärme schlecht leitendem Material isoliert ist: 6 ist der äußere Mantel des Kochapparates und 7 der Boden dieses Mantels. Der untere Rand des Mantels 6 besitzt einen inneren Wulst 8, auf welchen sich die schneidenartigen, abwärts gebogenen, äußeren Enden radial angeordneter Metallstreifen 9 stützen. Die inneren Enden der letzteren ragen in einen Hohlraum 10 der Preßplatte 4, in welchem sie verschiebbar gelagert sind. In jeden Metallstreifen 9 ist eine Preßschraube n geschraubt; diese Schrauben sind bestimmt, auf die Preßplatte 4 von unten zupressen. Beim Anpressen der Preßplatte 4 an die Isolierplatte 5 dienen die Metallstreifen 9 als Widerlager.
Das Anpressen des Heizkörpers 3 an die bombierte Fläche des Gefäßbodens ist gleichmäßig und intensiv. Eine Ausdehnung des Bodens bei seiner Erwärmung kann nur nach unten stattfinden, wobei die Anpressung des Bodens an denHeizkörper noch intensiver wird. Beim Zusammenziehen des Bodens folgt der Heizkörper 3 infolge der Elastizität der Metallstreifen 9 der kleinen Aufwärtsbewegung des Bodens, so daß jederzeit ein sattes Anliegen des Heizkörpers am Gefäßboden gewährleistet ist und tote Stellen gänzlich vermieden sind.
. Zwecks Demontierung des Kochapparates hat man nur den Mantelboden 7 abzunehmen, die Preßschrauben 11 zu lösen und die Metall-
streifen 9 radial einwärts in den Hohlraum IO der Preßplatte 4 zu schieben, worauf alle Teile weggenommen werden können und zugänglich sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 dienen Winkelstücke 12 mit Preßschrauben 11 als Widerlager für die Preßplatte 4, wobei sich die abwärts gebogenen, zugeschärften Schenkel 13 der Winkelstücke 12 auf die Innenwulst 8 des Außenmantels 6 stützen und die wagerechten Schenkel 14 der Winkelstücke 12 die Preßschrauben n tragen. Um ein Abgleiten der Klemmschrauben nach der Mitte des Kochtopfes zu verhindern, sind auf der Unterseite der Preßplatte 4 Halbringscheiben 16 derart befestigt, daß die Schrauben 11 durch die Innenkanten 17 der Halbringscheiben gegen Verschiebung nach der Mitte der Preßplatte gesichert sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 dienen ebenfalls Winkelstücke 12 mit Preßschrauben 11 als Widerlager für die Preßplatte 4. Die abwärts gebogenen, zugeschärften Schenkel 13 der Winkelstücke 12 stützen sich auch hier auf die einwärts gerichteten Wulste 8 des Außenmantels 6, ähnlich wie in Fig. 1 und 2 die abgebogenen Teile der Metallstreifen 9, während die wag'erechten Schenkel 14 der Winkelstücke 12 die Preßschrauben 11 tragen. Nach oben gerichtete Fortsätze 15 der Winkelstücke 12 legen sich teils an die Außenwand des Kochg"efäßes an, wodurch ein Einwärtsbewegen der Winkelstücke gegen die Mitte des Kochgefäßes verhindert wird. Die Preßplatte 4 wird auch hier mittels der Schrauben 11 gleichmäßig und intensiv an die Isolierplatte 5, diese an den Heizkörper 3 und letzterer an den Gefäßboden 2 herangepreßt, wobei die gegenseitige Anpressung dieser Teile bei der durch die Erwärmung bewirkten Ausbiegung des bombierten Gefäßbodens nach unten noch verstärkt wird. Die Elastizität der Widerlager 12 bewirkt auch bei und nach dem Zurückgehen des Gefäßbodens in seine Normallage ein durchweg inniges Anliegen des Heizkörpers 3 am Gefäßboden.
Beim Beispiel nach Fig. 7 und 8 werden die Preßschrauben 11 mittels eines lose auf die Preßplatte 4 gelegten Ringes 18 gesichert.
Die Wirkungsweise dieser Ausführungsbeispiele ist an Hand der früher beschriebenen leicht verständlich.
Als weiteres Beispiel zeigen Fig. 9 und 10 einen elektrisch geheizten Teekessel.
ι bezeichnet den Mantel des Teekessels, welcher dem letzteren zugleich als Stützfuß dient. In diesen Mantel ist der nach unten gewölbte Boden 2 als selbständiges Stück eingesetzt. Dieser Boden besitzt einen abwärts gebogenen, mit Stützrinne 30 versehenen Rand 40, welcher durch Niete 50 am Mantel 1 befestigt ist.
Zwecks Abdichtung ist der Boden bei 60 am Mantel verlötet. In der Stützrinne 30 sind die leicht federnden winkelförmigen Widerlager 70 abgestützt und gegen Einwärtsschwingen gesichert. Die oberen Enden der Preßschrauben bilden Zäpfchen 90, welche in auf der Unterseite der Preßplatte 100 angebrachte, mit. Vertiefungen versehene Warzen 110 eingreifen und Einwärtsbewegungen der Widerlager ebenfalls verhindern.
Es ist nun leicht ersichtlich, daß der Boden samt Heizkörper 120, Preßplatte 100, Preßschrauben 80 und Widerlager 70 ein selbständiges Ganzes bildet, welches in den Mantel 1 eingeschoben und aus ihm herausgenommen werden kann. Die Herstellung des elektrischen Kochgefäßes wird hierdurch sehr erleichtert.
Da das Hartlöten und Vernieten der Schraubenbolzen am Kochgefäß wegfällt, können auch Aluminiumgefäße verwendet werden.

Claims (8)

Patent-Ansprüche:
1. Elektrischer Kochapparat, bei welchem ein Heizkörper mittels einer Preßplatte und Preßschrauben an die Unterseite eines Kochgefäßes gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Kochgefäßes nach unten gewölbt und die ebenfalls nach unten gewölbte Preßplatte samt Heizkörper mittels vom Gefäßboden unabhängiger, in am Kochapparat abgestützte' Widerlager eingeschraubter Preßschrauben
. gegen den Gefäßboden gepreßt wird, derart, daß ein dauernd inniges Anliegen des Heizkörpers am Gefäßboden erzielt und sogenannte tote Stellen vermieden werden.
2. Elektrischer Kochapparat nach Patent-Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlager als leicht federnde Winkelstücke ausgebildet sind, in derep eine Schenkel die Preßschrauben eingeschraubt, und deren andere Schenkel sich auf einen nach innen vorspringenden Teil des Kochapparates stützen, wobei Mittel vorgesehen sind, welche ein Einwärtsbewegen, der Preßschrauben gegen die Mitte des Gefäßbodens verhindern.
3. Elektrischer Kochapparat nach Patent-Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unter 2. erwähnten Mittel in nach oben gerichteten, sich mit den Enden an das Kochgefäß anlegenden Fortsätzen der Winkelstücke bestehen.
4. Elektrischer Kochapparat nach Patent-Ansprüchen t und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unter 2. erwähnten Mittel in an der Preßplatte befestigten Halbringscheiben, gegen die sich die Preßschrauben stützen, bestehen.
5. Elektrischer Kochapparat nach Patent-Ansprüchen ι und 2, dadurch gekenn-
zeichnet, daß die unter 2. erwähnten Mittel in einem lose am Gefäßboden anliegenden. Ring, gegen den sich die Preßschrauben seitlich stützen;, bestehen.
6. Elektrischer Kochapparat nach Patent-Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlager in einerseits auf einen inneren Wulst des Kochapparates sich stützenden und anderseits in einen Hohlraum der Preßplatte schiebbaren Metallstreifen bestehen.
7. Elektrischer Kochapparat nach Patent-Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand des Bodens nach abwärts gebogen ist, eine Stützrinne für das Widerlager aufweist und mit dem Hohlkörper, der Preßplatte und den Widerlagern ein . selbständiges, in den Mantel des Kochapparates einschiebbares und davon wegnehmbares Ganzes bildet.
8. Elektrischer Heizapparat nach den Patent - Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßplatte mit Vertiefungen aufweisenden Warzen versehen ist. in welche die zapfenartigen Enden der Preßschrauben eingreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT230591D Active DE230591C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0015976A4 (de) * 1978-04-21 1980-07-08 Varian Associates Elektrische heizungsanordnung für diffusionspumpen.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0015976A4 (de) * 1978-04-21 1980-07-08 Varian Associates Elektrische heizungsanordnung für diffusionspumpen.

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