DE230581C - - Google Patents

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DE230581C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/30Blade pitch-changing mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ju 230581'-KLASSE 77h. GRUPPE
LUCIEN CHAUVIERE in PARIS..
Die Erfindung betrifft eine Luftschraube aus Holz, deren Ganghöhe innerhalb der durch die Praxis bedingten Grenzen verändert werden kann und die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie ohne jede Gelenkverbindung und in einem Stück ausgeführt ist.
In der Zeichnung stellen die Fig. ι und 2 eine Propellerschraube bekannter Bauart im Grundriß und in der Ansicht dar. Die Fig. 3 zeigt die beiden Schnitte nach den Linien A-B und C-D der Fig. 1 aufeinandergelegt. Die Fig. 4, 5 und 6 sind den Fig. 1 bis 3 entsprechende Ansichten, welche eine Propellerschraube nach der vorliegenden Erfindung zeigen.
Die PropeUerschrauben aus Holz für Luftschiffe bestehen aus einer gewissen Anzahl von Flügeln a, deren Form mehr oder weniger schraubenförmig ist und die untereinander in ihrem mittleren Teile δ verbunden sind, in dem die Bohrung für den Durchlaß der Triebwelle c vorgesehen ist. In dieser Bohrung ist eine Buchse d befestigt, welche mit der Welle c, z. B. mittels eines Vorsteckers oder auf sonst geeignete Weise, verbunden ist. Diese Buchse hat am einen Ende einen Flansch e, und man bringt auf ihrem anderen Ende einen Gegenflansch f an, um die Buchse sicher mit der Schraube zu verbinden. Die Ganghöhe dieser Schraube muß naturgemäß stets die gleiche bleiben.
Gemäß der vorliegenden Erfindung kann nun die Ganghöhe innerhalb der durch die Praxis bestimmten Grenzen verändert werden, was dadurch erreicht wird, daß man den mittleren Teil δ der Schraube in dem in Fig. 2 j in Strichlinien angezeigten Umfange derart ausschneidet, daß um die Nabe herum der j Flügel in der Mitte hohl ist, die Nabe also nur von den beiden Endflächen gebildet wird. Die Veränderung der Ganghöhe wird nun dadurch erreicht, daß man unter Benutzung der Elastizität des Holzes den Abstand zwischen den beiden mittleren, die Nabe bildenden Teilen der Schraube verändert.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen eine derartig ausgeführte Schraube. Der Ausschnitt g hat im Grundriß die in der Fig. 4 und in der Seitenansicht die in der Fig. 5 dargestellte Form. Der mittlere Teil der Schraube besteht also aus den beiden Armen b1 und δ2. Wenn der Abstand zwischen diesen beiden Armen die normale Zange h (Fig. 6) hat, so nimmt der Flügel α im Schnitt C-D die Stellung i-k ein. Wenn man die Entfernung zwischen den Armen b1, δ2 auf die Länge m verkürzt, so wird der Flügel die Stellung n-o einnehmen, die Schraube also geringere Ganghöhe haben. Wenn man dagegen den Abstand zwischen den beiden Armen bis zur Länge p vergrößert, so wird der Flügel α die Stellung q-r einnehmen, die Schraube also größere Ganghöhe haben. Der Abstand zwischen den beiden Armen kann infolge der Elastizität des Holzes leicht verändert werden, und die sich daraus ergebende Regelung der Ganghöhe zwischen n-o und q-r ist für die Anforderungen der Praxis vollkommen ausreichend.
Um den Abstand zwischen den Armen δ1 und δ2 zu regeln, kann man beliebige Vorrichtungen verwenden.
Fig. 5 zeigt beispielsweise eine geeignete
Einrichtung, die darin besteht, daß man den losen Gegenflansch f der Buchse d mit einer äußeren Ringnut s versieht, in die eine in geeigneter Weise auf dem Rahmengestell der Schraube befestigte Gabel eingreift, mittels deren man den Gegenflansch auf der Welle c verschieben kann. Diese Gabel kann mit einer geeigneten Sperrvorrichtung versehen sein, welche den Gegendruck des Armes b1
ίο ausgleicht.
Da sich nun aber infolge des Verziehens des Materials der Schraube der Arm b1, sobald er sich wagerecht zur Welle c verschiebt, auch etwas um diese Welle drehen wird und muß, ist es nötig, daß sich auch der mit diesem Arm b1 zwangläufig verbundene Gegenflansch f etwas um die Welle c drehen kann, weshalb man den Vorstecker t, der die Drehbewegung der Welle auf die Buchse d überträgt, in einem schrägen Schlitz u gelagert hat, so daß sich also der Schraubenteil b1 in bezug auf die Welle drehen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Holzpropeller für Luftfahrzeuge mit einem Ausschnitt im mittleren Teil der Schraube, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschnitt auch die Nabe in zwei Teile zerlegt, durch deren verstellbaren Abstand die Ganghöhe der Schraube geregelt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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