DE230164C - - Google Patents

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DE230164C
DE230164C DENDAT230164D DE230164DA DE230164C DE 230164 C DE230164 C DE 230164C DE NDAT230164 D DENDAT230164 D DE NDAT230164D DE 230164D A DE230164D A DE 230164DA DE 230164 C DE230164 C DE 230164C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2814/00Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
    • B65G2814/03Loading or unloading means
    • B65G2814/0301General arrangements
    • B65G2814/0314General arrangements for moving bulk material downwards
    • B65G2814/0319General arrangements for moving bulk material downwards through a closable or non-closable outlet opening
    • B65G2814/0325General arrangements for moving bulk material downwards through a closable or non-closable outlet opening with rotating drums, cylinders or cones in or beneath the opening

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Von den ausländischen Getreidesorten sind diejenigen, die in der heißen Sonne südlicher Länder gereift sind, oft so hart, daß sie vor der Vermahlung gewaschen oder genetzt — angefeuchtet — werden müssen, damit die spröde Schale der Getreidekörner zähe wird und sich infolgedessen bei der Vermahlung nicht zu sehr zerkleinert und das Mehl mißfarbig macht, wie dies bei der Vermahlung
ίο von ungenetztem harten Weizen durch Flachoder Halbhochmüllerei der Fall ist.
Das gewaschene oder genetzte Getreide muß nun, bevor es vermählen werden kann, ungefähr 3 Stunden ruhen, damit die Feuchtigkeit in die Schale der Körner eindringen kann. Man verwendet hierzu in der Regel zwei hölzerne Behälter, die abwechselnd mit dem angefeuchteten Getreide gefüllt werden. Nach-. dem das Getreide in dem zuerst gefüllten Behälter einige Stunden geruht hat* gelangt es zur Vermahlung. Sobald der erste Behälter leer ist, wird das Getreide dem zweiten Behälter entnommen, in dem es die erforderliche Zeit verblieben ist. In gleicher Weise wird dann mit der wechselweisen Füllung und Entleerung der beiden Behälter fortgefahren. Es macht sich nun der Übelstand geltend, daß sich die ganze, in dem Behälter befindliche Getreidemasse während^ der Entleerung des Behälters aus dessen trichterförmigem Auslauf in der Mitte des Behälters rascher senkt wie an dessen Wänden, was zur Folge hat, daß das Getreide nicht gleichmäßig trocken zur Vermahlung gelangt. Dies bringt manche Nachteile mit sich, so z. B. größeren 40
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Kraftbedarf bei der Vermahlung und schlechtes Absichten.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Einrichtung, durch die diesem Übelstand abgeholfen wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι den.Behälter teils in der Seitenansicht, teils im Längsschnitt, und
■Fig. 2 einen wagerechten Querschnitt durch den Behälter.
Im unteren Teile des Behälters, der so bemessen ist, daß er ungefähr das Dreieinhalbfache der ' stündlich vermahlenen Getreidemenge faßt, sind in einigem Abstand voneinander nach Art der bekannten Silos mit rostartigem Boden entsprechend befestigte Roststäbe b von dachförmigem Querschnitt und unterhalb dieses Rostes in bekannter Weise ein zweiter Rost angeordnet, dessen Stäbe (Flächen) m unterhalb der Durchlaßöffnungen des oberen Rostes liegen. Durch die Flächen m wird also ein freies Hindurchfallen des Trockengutes durch die Zwischenräume zwischen den Roststäben b verhindert. Unterhalb der Roststäbe b, und zwar zwischen diesen und den kreisbogenförmig, muldenartig gestalteten Flächen m, liegen Flügelwellen f, durch die das Getreide aus dem Behälter herausbefördert wird.
Der Abstand der Auswurfflügel von den Mulden m beträgt nur einige Millimeter, so daß das Getreide nicht zwischen den Auswurfflügeln und den Innenflächen der Mulden
hindurchfließen kann. Der Auslauf des Getreides kann vielmehr nur stattfinden, indem es durch die sich in der Pfeilrichtung drehenden Flügelwellen über diese hinübergeschoben wird. Die Flügelwellen f werden in geeigneter Weise, z. B. durch die Schnecke s und das Schneckenrad r sowie durch die die- Bewegung von einer Welle auf die andere übertragenden Stirnräder t angetrieben. Der An- trieb der· Schneckenwelle erfolgt beispielsweise durch einen Riemen, der über zwei die Änderung der Umdrehungszahl zulassende konische Riemenscheiben u läuft.
Da sich die erste Flügel welle f, auf der das Schneckenrad s sitzt, nach links, die zweite Flügelwelle nach rechts, die dritte wieder nach links dreht usw., so wird das Getreide an der ganzen Grundfläche des Behälters bei i gleichmäßig ausgeworfen, und es gelangt daher auch an allen Stellen des Behälters gleichmäßig nach unten. Es könnte aber auch eine Einrichtung getroffen werden, durch die es sich ermöglichen läßt, die Flügelwellen f verschieden schnell anzutreiben, so daß, falls sich herausstellen sollte, daß das Auswerfen des Getreides am Boden des Behälters nicht ganz gleichmäßig erfolgt, ein Ausgleich hergestellt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zur Aufnahme von angefeuchtetem Getreide dienender Behälter mit rostärtigem Boden, unter dem ein zweiter Rost angebracht ist, dessen Stäbe die Durchlaßöffnungen des oberen Rostes decken, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks gleichmäßigen Herausschleuderns des durch die Durchlaßöffnungen des oberen^ Rostes (b) hindurchfiießenden Getreides zwischen dem oberen Rost (b) und dem unteren Rost (m) Auswurfflügelwellen (f) oder grob gezahnte Auswurfwalzen gleichmäßig verteilt sind, die sich gleichmäßig oder verschieden schnell drehen, und deren Umdrehungszahlen veränderbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE755939C (de) * 1937-12-29 1953-05-04 Francois Xavier Antoine Emile Vorrichtung zur Abfuehrung der koernigen Gueter in einen unteren Behaelter, dessen Verschluesse durch Einwirkung eines Gegen-gewichtes selbsttaetig geschlossen werden

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE755939C (de) * 1937-12-29 1953-05-04 Francois Xavier Antoine Emile Vorrichtung zur Abfuehrung der koernigen Gueter in einen unteren Behaelter, dessen Verschluesse durch Einwirkung eines Gegen-gewichtes selbsttaetig geschlossen werden

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