DE2300077C2 - Schmalfilmkassette - Google Patents
SchmalfilmkassetteInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schmalfilmkassette der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen
Gattung. Eine solche Kassette ist durch die DE-OS 16 374 bekannt. Bei dieser bekannten Schmalfilmkassette
ist in einer Ecke des Kassettengehäuses eine Umlenkrolle gelagert, auf deren Rollenflansch eine
Andruckplatte wirkt, um eine Reibungs-Bremskraft auf
die Rolle auszuüben. Diese Umlenkrolle wirkt außerdem als Spannrolle, indem sie durch Federkraft in die
Ecke des Kassettengehäuses vorgespannt ist.
Ausgehend von diesem bekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, daß ohne die
Filmbewegung verzögernde Reibungsbremsanordnungen bei einfachem Aufbau eine federnde Abstützung der
Spannrolle derart gewährleistet ist, daß bei erhöhtem Zug durch Ausschwenken der Rolle in der Feder
Energie gespeichert wird, die dann beim Nachlassen der Spannung wieder abgegeben wird, so daß der Film
ständig unter einer vorbestimmten Spannung steht.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale.
Durch die mit der Federplatte einstückig hergestellte Schwenkarmanordnung wird gewährleistet, daß sich die
Spannrolle jeweils um jenen Betrag federnd bewegen kann, der durch den schrittweisen Greifervorschub des
Films bedingt ist. Hieraus ergibt sich eine optimale f>5 Führung des Films mit exakten Filmstillstandszeiten vor
dem Bildfenster und schneller Vorschubmöglichkeit zwischen den Projektionsphasen. Der Spannrollenaufbau
kann einfach und billig aus einem Plastikmaterial einschließlich der Federplatte hergestellt werden, und
zwar vorzugsweise aus faserverstärktem Nylon.
Es ist zwar durch die DE-AS 1016120 eine
Spannrolle bekannt, die an einem Schwenkarm sitzt und um die die Filmschleife herumgelegt wird. Diese bei
einem Laufbildprojektor vorgesehene Spannrollenanordnung läßt sich jedoch nach Aufbau und Wirkungsweise
nicht mit der kassetteneigenen Spannrolle vergleichen, denn im bekannten Fall sitzt die Spannrolle
fest auf einer Welle, die eine Reibscheibe trägt, die ihrerseits in Reibungsverbindung mit einer motorisch
angetriebenen Scheibe steht, wobei die Rolle einen Reibungsbelag trägt, der am Film reibungsschlüssig
angreifen und die Transportbewegung des Films unterstützen soll. Demgegenüber liegt es im Wesen der
vorliegenden Erfindung, daß die Spannrolle mit möglichst geringer Reibung frei drehbar auf ihrer Achse
sitzt und mit dem sie tragenden Schwenkarm leicht auf dem Tragzapfen des Gehäuses verschwenkbar ist ohne
daß für die Rollenbewegung oder die Schwenkbewegung irgendwelche Friktionskräfte wirksam werden, die
eine ruckweise Führung zur Folge haben könnten. Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Federplatte
wird erreicht, daß die Rolle mit ihrem Schwenkarm weich und kontinuierlich unter Zugbelastung verschwenkt
und beim Nachlassen der Zugbelastung in die Ausgangslage zurückgeführt wird.
Weitere zweckmäßige Ausgestallungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der
Zeichnung zeigt
F i g. 1 ein Explosionsbild einer Mehrzweck-Schmalfilmkassette gemäß der Erfindung, wobei die Anordnung
der Einzelteile innerhalb des Kassettengehäuses ersichtlich ist,
F i g. 2 ein Explosionsbild des Spannungsreglers und des Lagers hierfür teilweise im Schnitt,
Fig.3 eine Teilansicht der Kassette mit dem Spannungsregler, der voll ausgezogen in seiner
Anfangsstellung befindlich ist und in der strichliert angedeuteten Stellung ausgelenkt ist,
F i g. 4 eine Ansicht eines Teils des Kassettengehäuses
mit dem Spannungsregler, der in der voll ausgezogenen Stellung in Ausgangsstellung befindlich ist, wobei die
strichlierte Stellung die stabilisierte Endstellung andeutet,
F i g. 5 in größerem Maßstab eine Schnittansicht eines Spannungsreglers geschnitten nach der Linie 5-5 gemäß
Fig. 2,
F i g. 6 eine perspektivische Ansicht einer lichtreflektierenden prismatischen Linse, die der Mehrzweckkassette
zugeordnet ist, wobei noch ein Teil des Filmstreifens ersichtlich ist, der durch Licht beleuchtet
wird, welches durch die Linse fällt.
In Fig. 1 ist die Filmkassette insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet. Die Kassette 10 weist ein
rechteckiges Gehäuse 12 auf, das einen rechteckigen Basisteil, bzw. eine Seitenwand 14, aufweist, die die
verschiedenen Einzelteile der Kassette trägt, und ein Paßdeckel 16 umschließt diese Bauteile. Der Deckel 16
weist eine rechteckige Seitenwand 18 und eine hiermit einstückig hergestellte Umfangswand 20 auf, die dazu
dient, die Seitenwände 14 und 18 parallel zueinander im Abstand zu halten. Eine rechteckige Öffnung 22 ist in
der Umfangswand 20 vorgesehen, die als Filmbühne dient, um den Filmstreifen wahrend der Belichtung und
Projektion zugänglich zu machen.
Auf zwei einstückig mit der Seitenwand 14 hergestellten Achsen sind die Vorratsspule 24 bzw. die
Aufwickelspule 26 aufgesetzt, wobei die Achsen derart angeordnet sind, daß die Spulen 24 und 26 seitlich
nebeneinander in der gleichen Ebene liegen. Die Spulen 24 und 26 weisen eine mittlere Nabe 28 und einen
oberen und einen unteren Flansch 30 bzw. 32 auf, die von der Nabe 28 radial vorstehen. Eine Mittelausnehmung
34 ist über Löcher 36 des Deckels !6 zugänglich, ι ο um Spulenantriebswellen der Kamera bzw. des Projektors
aufzunehmen.
Ein unbelichteter photographischer Film 33 ist mit einem Ende an der Nabe 28 der Vorratsspule 24 und mit
seinem gegenüberiiegenden Ende an der Nabe 28 der Aufwickelspule 26 befestigt Der Film 38 weist eine
lichtempfindliche Emulsion 40 auf einer Seite und eine Reihe von Perforationslöchern 42 entlang eines
Seitenrandes auf, wie aus F i g. 6 ersichtlich ist.
Anfänglich ist der gesamte unbeüchtne Film 38 auf der Vorratsspule 24 aufgespult wobei die lichtempfindliche
Emulsion 40 von der Nabe 28 nach außen weist. Der Bewegungspfad des Films 38 von der Vorratsspule
24 über die öffnung 22 nach der Aufwickelspule 26 weist einen Spannungsregler 48 auf, der weiter unten
beschrieben wird und eine Spannrolle 50 besitzt die der in den F i g. 2—5 dargestellten Spannrolle 90 entspricht
und in der Nähe einer ersten Ecke des Gehäuses liegt. Weiter sind Rollen 52 und 54 in der Nähe der zwei
folgenden Ecken des Gehäuses 12 angeordnet und zwar auf den beiden Seiten der Öffnungen 22 in der
Umfangswand 20. Der Film 38 ist um die Rollen 30, 52
und 54 herumgeführt wobei die Schichtseite nach der Nabe der Rollen gerichtet ist, derart daß der Film 38 an
der öffnung 22 mit nach innen gerichteter Schichtseite 40 vorbeiläuft
Um eine Projektion des Filmes 38 an der Öffnung 22 zu ermöglichen, ist die Kassette 10 mit einem Prisma 56
versehen. Wie aus F i g. 6 ersichtlich, weist das Prisma 56 eine ebene transparente Lichtempfangsoberfläche 58
und eine flache Reflexionsoberfläche 60 auf, die das über die Oberfläche 58 eintretende Licht nach außen über die
konvexe transparente Oberfläche 62 auf den vor dem Fenster 22 liegenden Abschnitt des Films 38 richtet.
Nach der Belichtung des Films 38 wird dessen Schichtseite 40 mit einer Behandlungsflüssigkeit überzogen,
um ein latentes Bild durch ein Diffusionsübertragungsverfahren zu erzeugen. Zu diesem Zweck ist die
Kassette 10 mit einer normalerweise unwirksamen Behandlungsstation ausgestattet, die einen Flüssigkeitsspender
70 aufweist, der von der Seitenwand 14 getragen wird und mit seinem unteren Auftragsende 72
in der Nähe des Bewegungspfades der Schichtseite 40 zwischen dem Fenster 22 und der Rolle 52 liegt. Der
Flüssigkeitsspender 70 weist einen Behälter auf, der eine viskose Entwicklerflüssigkeit enthält. Das jntere
Spenderende 72 weist eine öffnung auf, die als Düse wirkt und eine Auftragsplatte speist, um die viskose
Behandlungsflüssigkeit in genau bemessener Dicke auf die Schichtseite 40 des Films 38 aufzutragen. Eine
aufreißbare Membran liegt über der Öffnung, um den Flüssigkeitsspender vor Benutzung abzudichten. Der
Flüssigkei'.sspender 70 weist außerdem einen Plungerkolben 74 auf, der einen Druck auf die Flüssigkeil
innerhalb des Behälters ausübt, während die Flüssig- u>
keitsschicht aufgetragen wird. Dieser Druck bewirkt, daß die Membran aufreißt, sodaß die Flüssigkeil durch
die Düsenöffnung und die Auftragsplatte auf den Filmstreifen austreten kann, wenn dieser an der
Auftragsplatte während der ersten Rückspülung auf die Vorratsspule 24 vorbeigezogen wird.
Die Trocknung des mit Flüssigkeit überzogenen Filmstreifens kann dadurch erleichtert werden, daß Luft
durch die Kassette geblasen wird, während die Behandlung und/oder die Projektion erfolgt Zu diesem
Zweck sind ein Lufteinlaß 71 in der Seitenwand 14 und ein Luftauslaß 73 in der Umfangswand 20 vorgesehen,
um eine Luftströmung zwischen den Spulen 24 und 26 zu bewirken.
Prallplatten 75 sind einstückig mit den Seitenwänden 14 und 18 derart angeordnet daß sie ein Lichtabdichtungs-
und Luftverteilerlabyrinth zwischen dem Lufteinlaß 71, dem Luftauslaß 73 und den Spulen 24 und 26
schaffen.
Nunmehr wird die Konstruktion des Spannungsreglers 48 beschrieben, die sich aus den F i g. 2 bis 5 ergibt.
Dieser Spannungsregler weist einen Schwenkarm 76 mit einem einstückig ausgebildeten Rollenlager 78 an
einem Ende auf. Eine Spannrolle 90 ist drehbar auf dem Rollenlager 78 gelagert Eine Lagerhülse 80 ist
einstückig mit dem anderen Ende des Schwenkarms 76 verbunden und eine Federplatte 82 erstreckt sich von
der Lagerhülse 80 in spitzem Winkel zu dem Schwenkarm 76 nach dem Rollenlager 78. Der
Schwenkarm 76, die Lager 78 und 80 und die Federplatte 82 sind aus Plastikmaterial hergestellt
Wie am besten aus F i g. 2 ersichtlich, ist der Schwenkarm 76 so ausgebildet, daß er einen relativ
dicken Verteilungsabschnitt 84 in der Nähe des Traglagers 80 besitzt, um den Schwenkarm 76 zu
versteifen und eine Verdrillung desselben zu verhindern. Das Rollenlager 78 weist einen zylindrischen Basisteil 88
und einen sich verjüngenden Zwischenabschnitt auf, der sich im Querschnitt verringert, bis er einen kleineren
zylindrischen Abschnitt 92 erreicht. Wie am besten aus F i g. 5 ersichtlich, weist der Nabenabschnitt 94 der Rolle
90 eine Lagerhülse 96 auf, die allgemein die Gestalt eines Rollenlagers 78 besitzt, um das Rollenlager
aufzunehmen und drehbar die Rolle 90 am Ende des Schwenkarmes 76 zu tragen.
Das Schwenkarmtraglager 80 ist so ausgebildet, daß eine zylindrische Hülse 98 definiert wird, die einen
zylindrischen Lagerzapfen 100 aufnimmt, der einstückig mit der Seitenwand 14 in der Nähe der Vorratsspule 24
ausgebildet ist.
F i g. 2 läßt erkennen, daß die Federplatte 82 verjüngt ausgebildet ist, um in seitlicher Richtung den Querschnitt
zu verringern und es ist erkennbar, daß die Funktion der Verjüngung darin besteht, daß die
Federkonstante der Platte 82 in vorbestimmter Weise abnimmt. Wenn der Schwenkarm 76 auf dem Zapfen
100 gelagert ist, dann befindet sich das freie Ende 102 der Federplatte zwischen zwei ersten gehäusefesten
Anschlägen 104, 105, die die Anfangsstellung des Spannungsreglers 48 fixieren.
Aus F i g. 1 ist erkennbar, daß die Rolle 50 jenen Abschnitt des Filmstreifens 38 zwischen der Vorratsspule
24 und einer Führungsrolle 52 zur Bildung einer Zuführungsschleife trägt, wen.i der Spannungsregler in
seiner Ausgangsstellung befindlich ist.
Ά ?ηη der Greifermechanismus, der der Kamera oder
dem Protektor zugeordnet ist, an dem Filmstreifen an d■:;!■» Feilster 22 angreift und einen Filmabschnitt von
der Zuführungsschlaufe nach der Belichtungs- bzw. Projektionsstation 64 transportiert, dann wird die Länge
der Zuführungsschlaufe kleiner und der Filmstreifen
indem ein Filmabschnitt von der Vorratsspule 24 abgezogen wird, wenn der Schwenkarm in die
Ausgangslage zurückkehrt. So dient der Spannungsregler 48 zur Verzögerung der Drehung der Vorratsspule
24, bis ein weiterer Abschnitt des Films sich auf die Filmbühne an der Station 64 bewegt hat, wodurch jener
Abschnitt des Films in der Nähe des Fensters 22 von den Massenkräften der Vorratsspule 24 entlastet wird.
Während der schnellen Rückspülung baut sich innerhalb des Filmstreifens eine Spannung bis zu einem
Maximalwert auf, wodurch eine maximale Beanspruchung auf den Spannungsregler 48 ausgeübt wird. Wie
am besten aus den F i g. 2 und 4 ersichtlich, ist ein zweiter Anschlag 106 vorgesehen, der einstückig mit der
Seitenwand 14 verbunden ist und unter dem Schwenkarm 76 liegt, um dessen Bewegung stillzusetzen und
damit den Spannungsregler in einer Endstellung zu stabilisieren (vergl. strichliert in Fig.4), d. h. in einer
Stellung, die unter der strichliert dargestellten Erregungsstellung in F i g. 3 liegt. Zusätzlich zur Stabilisierung
des Schwenkarmes 76 nimmt der Anschlag 106 die Beanspruchung von der nach innen gebogenen Federplatte
82 weg und verhindert eine plastische Deformation derselben. Wenn der Schwenkarm 76 in die
Erregungsstellung oder in die Endstellung verschwenkt ist, dann wird die Biegung der Federplatte 82 innerhalb
von Schwenkarm 76, Traglager 80 und Federplatte 82 begrenzt und nicht auf den Lagerzapfen 100 übertragen.
Durch Verminderung der am Zapfen 100 angreifenden Last wird es möglich, die Abmessungen des Zapfens 100
und des Traglagers 80 zu verringern und einen Plastikaufbau zu benutzen, um den Spannungsregler 48
an der Seitenwand 14 festzulegen.
Wie erwähnt, läuft der Fiim 38 über die Rolle 90 mit seiner Schichtseite 40 dem inneren Nabenteil 94
zugewandt. Die Funktion der Ausnehmung 108 besteht darin, eine Berührung zwischen dem flüssigen Überzug,
auf dem Film und der Rolle 90 zu vermeiden, wenn der Spannungsregler den Film auf die Vorratsspule
während der Behandlung und bei dem folgenden Rücklauf zurückführt.
Die Rolle 90 trägt einen Ansatz 110, der von der
oberen Oberfläche nach außen vorsteht und mit einem mit der Kassettenseitenwand 18 einstückig hergestellten
dritten Anschlag 112 zusammenwirkt, wenn der Spannungsregler 48 in seiner Endstellung befindlich ist.
Der Zweck von Fortsatz 110 und Anschlag 112 besteht
darin, die Torsionsverdrillung des Schwenkarms 76 während der schnellen Rückspülung zu begrenzen.
wodurch ein Zusammenwirken mit dem relativ dicken Abschnitt 84 des Schwenkarmes 76 erfolgt, um die
Beanspruchung vom Rollenlager 78, dem Traglager 80 und den Lagerzapfen 100 wegzunehmen.
ί Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß der Spannungsregler 48 in idealer Weise zur automatischen Massenherstellung stillgesetzt ist, bewirkt die in der Federplatte 82 gespeicherte Energie eine Verschwenkung des Schwenkarmes 76 im Gegenuhrzeigersinn, wodurch die Rolle 50
ί Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß der Spannungsregler 48 in idealer Weise zur automatischen Massenherstellung stillgesetzt ist, bewirkt die in der Federplatte 82 gespeicherte Energie eine Verschwenkung des Schwenkarmes 76 im Gegenuhrzeigersinn, wodurch die Rolle 50
ίο veranlaßt wird, die Zuführungsschlaufe zu ergänzen,
schwenkt den Arm 76 im Uhrzeigersinn gemäß Fig. 3 um den Lagerzapfen 100 in eine Stellung, die in der
Zeichnung strichliert dargestellt ist. Diese Uhrzeigerverschwenkung bewirkt, daß sich die Federplatte 82
nach innen nach dem Schwenkarm 76 biegt, wodurch Energie im Spannungsregler 4b gespeichert wird, um ihn
von der Erregungsstellung in die Ausgangsstellung zurückzuführen. Wenn der ergriffene Abschnitt des
Films zur Belichtung oder Projektion an der Station 64 geeignet ist. Der Zusammenbau wird einfach dadurch
bewirkt, daß das Rollenlager 78 in die Rollenlagerhülse 96 eingesetzt wird. Nach diesem Zusammenbau kann
der Spannungsregler in der Kassette 10 gelagert werden, indem das Traglager 80 mit dem Lagerzapfen
100 derart gekuppelt wird, daß das freie Ende 112 der Platte 82 gegen den Anschlag 104 anschlägt.
Während der Behandlung wird der Film 38 schnell von der Aufwickelspule 26 an dem Flüssigkeitsspender
70 vorbeigeführt, um ihn mit der Behandlungsflüssigkeit zu benetzen und er wird dann durch die Rolle 50 bzw. 90
auf die Vorratsspule 24 geführt. Durch den schnellen Transport des Films in einer zweiten Richtung, d. h. in
Richtung auf die Vorratsspule 24 hin, wird der Spannungsregler 48 aus der Ausgangstage in seine
Endlage überführt, in der der Anschlag 106 den Schwenkarm 76 derart stabilisiert, daß die Rolle 50 sich
an einer festen Stelle dreht (F i g. 4) und nicht schwingt, was dazu führen könnte, die Schichtseite 40 mit dem
Überzug zu beschädigen.
to Da während der Belichtung der Spannungsregler 48 zwischen der Anfangsstellung und der erregten Stellung
hin- und herschwingt, wenn der Film 38 in der ersten Richtung intermittierend bewegt wird, wird hierdurch
kontinuierlich die Zuführungsschlaufe des Films 38 zwischen der Vorratsspule 24 und dem Fenster 22
aufgebaut um jenen Abschnitt des Filmstreifens in der Nähe des Fensters 22 von dem Zug, der von der
Vorratsspule 24 ausgeübt wird, zu entlasten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Schmalfilmkassette zur Belichtung in einer
Kamera und/oder zur Projektion in einem Projektor, mit einem Spannungsregler für den von der
Vorratsspule auf die Aufwickelspule unter ruckweisem Vorschub ablaufenden Film, wobei der Spannungsregler
eine Spannrolle aufweist, die federnd entgegen der auf den Film wirkenden Zugkraft
abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannrolle (90) innerhalb der Schmalfilmkassette
frei drehbar auf ihrer Lagerachse (88) an einem Ende eines Schwenkarmes (76) angeordnet
ist, dessen anderes Ende mit seiner Lagerhülse (80) auf einem gehäusefesten Zapfen (100) verschwenkbar
gelagert ist, und daß einstückig mit dem Schwenkarm (76) bzw. der Lagerhülse (80) eine
Federplatte (82) verbunden ist, deren freies Ende (102 ) durch kassettenfeste Anschläge (104, 105)
festgelegt ist
2. SchmalfiJmkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Anschlag (106)
vorgesehen ist, gegen den der Schwenkarm (76) in der stabilisierten Endstellung anliegt.
3. Schmalfilmkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (76) einen
relativ dicken Versteifungsabschnitt (84) benachbart zur Lagerhülse (80) aufweist
4. Schmalfilmkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannrolle (90) einen
axialen Vorsprung (110) aufweist, der mit einem weiteren kassetteneigenen Endanschlag (112) zusammenwirkt,
um eine Torsion des Schwenkarmes (76) zu verhindern.
35
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
OD | Request for examination | ||
8125 | Change of the main classification |
Ipc: G03B 17/52 |
|
D2 | Grant after examination | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |