DE2298C - Direkt mit dem Absperrventil verbundener Centrifugal-Regulator - Google Patents

Direkt mit dem Absperrventil verbundener Centrifugal-Regulator

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DE2298C
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G. GOEPEL in Schweinfurt a. M
Publication of DE2298C publication Critical patent/DE2298C/de
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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  • Prostheses (AREA)

Description

1S77.
Klasse 60.
GEORG GOEPEL in SCHWEINFURT a. M. Direct mit dem Absperrventil verbundener Centrifugalregulator.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. November 1877 ab.
In der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 die Hauptansicht dar, den Ventil- und Rotationskörper theilweise im Schnitt zeigend.
Fig. 2 zeigt den Regulator in der Seitenansicht von der Riemscheibe aus.
Fig. 3 ist der Träger der Schwungkugeln von oben, gesehen.
Fig. 4 zeigt das Absperrventil von oben mit durchschnittener Ventilstange.
Der Apparat setzt sich im Ganzen wie folgt zusammen:
Das Ventilgehäuse G, welches seitlich die Einströmung vom Kraftreservoir aus hat, während die Ausströmung nach der zu treibenden Maschine nach unten in der Richtung der eingezeichneten Pfeile erfolgt, ist im Innern gut ausgedreht. In diesem ausgedrehten Theile sitzt dicht und fest eingetrieben die Metallbüchse/; dieselbe ist mit seitlichen Oeffnungen zum Eintritt der treibenden Flüssigkeit' versehen, welche durch die Einströmung in eine die Büchse / ringförmig umgebende Kammer tritt, Fig. i.
In der Büchse / bewegt sich senkrecht auf und ab der gut eingepafste Rundschieber F. Er läfst die Oeffnungen von / in seiner tiefsten Stellung frei, während er sie beim Höhergehen mehr und mehr verengt und sie endlich ganz abschliefst.
Gröfse und Anzahl der correspondirenden Oeffnungen in Büchse und Schieber hängen natürlich von der Gröfse des Regulators sowie von der Beschaffenheit der zu regulirenden Flüssigkeit ab.
Der Schieber F hat einen Steg, vermittelst dessen er mit der die Regulirung übertragenden Stange Z drehbar, aber nicht verschiebbar verbunden ist.
Im unteren Theil des Ventilgehäuses G ist noch ein Ring eingedreht, welcher vermittelst Stegen die feststehende Mutter m hält, in welcher die Spindel des Absperrventils ν steckt, das sich mit seiner Sitzfläche gegen eine entsprechend angedrehte Fläche der Büchse / legt.
Der Kern des Ventils ist hohl nach der Form von Fig. 4. In das durch zwei einander diametral gegenüberstehende Keilnuthen prismatisirte Loch ist eine angesetzte Verlängerung der Regulirungsstange Z verschiebbar, aber nicht drehbar eingepafst, so dafs, wenn die Stange Z aufsen vermittelst des Handrades h gedreht wird, das Ventil an der Drehung theilnehmen mufs, um je nach der Drehungsrichtung die Zuströmung zur Maschine zu öffnen oder zu schliefsen. Dies kann in jeder Stellung des Regulators geschehen, ohne ihn in seinem Gange zu stören. Die verlängerte Regulirungsstange Z dient dem Ventil υ zugleich als Führung.
Auf dem Ventilgehäuse G, aus welchem die Stange Z von einer Stopfbüchse abgedichtet heraustritt, sitzt, auf dem Gehäuse drehbar, der den übrigen Mechanismus tragende Bock A. Durch mehrere Stellschrauben H läfst sich derselbe in jeder beliebigen Stellung zu dem Gehäuse feststellen.
Die Bohrung des Kopfes von A hat mit dem Gehäuse G dieselbe Axe. Darin dreht sich, sauber eingeschliffen, der Träger O, Fig. 1, der oben eine angegossene Gabel mit vier Augen a a1 a2 a3 hat, Fig. 3, zwischen denen die Schwungkugelarme SS vermittelst langer Büchsen b b und · durchgeschobener Bolzen gelagert sind. Auf diesen Bolzen drehen sich die Schwungkugelarme in der Verticalebene der Stange Z, ohne sich bei der Rotation seitlich zu zwängen.
Der Träger O tritt mit einer cylindrischen Verlängerung durch die Bohrung des Kopfes von A und trägt hier festgekeilt das konische Rad k'; dieses erhält seine Bewegung von der Riemscheibe R durch das mit letzterer auf gemeinschaftlicher Welle festgekeilte konische Rad k.
Die Schwungkugeln nehmen an der Rotation von O durch vorbeschriebene Verbindung theil. Dieselben sind mit ihren Armen, den Lagerungsbüchsen b b und den Zahnsegmenten s aus einem Stück gegossen. Letztere greifen in das auf beiden Seiten entsprechend gezahnte Querstück T ein, Fig. 1, welches von den Schwungkugelarmen auf diese Weise direct gehoben und gesenkt, mittelst zweier angegossenen Büchsen an den mit Träger O fest verschraubten Säulchen B und B\ Fig. 2 und 3, geführt und durch Spiralfedern, welche über die Säulchen B und B' gesteckt und durch die Muttern M und M' beliebig angespannt werden können, niedergedrückt wird.
Die Stange Z geht lose durch den Träger O hindurch, ist aber mit dem Querstück durch zwei mit der Stange verbohrte Stellringe derart
verbunden, dafs sie seiner während des Ganges des Regulators auf- und niederspielenden Bewegung folgen mufs, während sie an der Rotation nicht theilnimmt.
Die Wirkungsweise des Regulators ist folgende :
Wird der Träger O mit den Schwungkugeln S durch die Riemscheibe und konischen Räder in Umdrehung gesetzt, so hebt sich vermittelst der Zahnsegmente das Querstück T in seinen Führungen und mit ihm die Stange Z und der runde Schieber F. Bei einer Verminderung der Geschwindigkeit drücken die Spiralfedern D D das Querstück T nieder und bringen die Kugeln .S wieder in ihre alte Lage Durch dieses Wechselspiel öffnet oder schliefst der Schieber F die Oeffnungen von f und regulirt so den Zuflufs zur Maschine.
Die Anwendung des Absperrventils ν ergiebt sich aus dem früher bereits gesagten.
Die Umdrehungszahl des Regulators kann durch einfaches Anziehen oder Lösen der Muttern M M, wodurch der Gegendruck der Spiralfedern vergröfsert oder verringert wird, beliebig gesteigert oder vermindert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche: :
    , Die eigenthümliche Anordnung des Trägers O mit den Schwungkugeln »S und deren Arme, des Querstücks T und seiner Führung.
    , Die directe Einwirkung der Schwungkugeln auf die Hebung des Querstückes T vermittelst der Zahnsegmente ί und der Zahnstangen des Querstückes, wodurch die Bewegung der Schwungkugeln in ihren Verticalebenen auf die Stange Z stets in normaler Richtung ihres Hubes übertragen wird.
    , Die gezeichnete und beschriebene Verbindung des Regulators mit dem Absperrventil direct durch die Zugstange Z, wobei die Möglichkeit gewahrt ist, dieses Ventil während des Ganges des Regulators beliebig verstellen zu können, ohne denselben irgendwie zu stören.
    Das einfache und leichte Verstellen des Regulatorbockes auf dem Ventilgehäuse, wodurch der Vortheil gewährt ist, die Einströmung und die Riemscheibe ohne weiteres nach Bedarf richten zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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