DE229365C - - Google Patents
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- DE229365C DE229365C DENDAT229365D DE229365DA DE229365C DE 229365 C DE229365 C DE 229365C DE NDAT229365 D DENDAT229365 D DE NDAT229365D DE 229365D A DE229365D A DE 229365DA DE 229365 C DE229365 C DE 229365C
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- valve
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B39/00—Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
- F04B39/08—Actuation of distribution members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Compressor (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 27b. GRUPPE
Die Erfindung betrifft die Ausbildung der Steuerung für Luft- und Gaskompressoren und
Vakuumpumpen, und zwar vornehmlich von solchen Steuerungen, bei welchen ein Rundschieber
den Ein- und Austritt der angesaugten Luft odes des Gases steuert.
Bei dem Erfindungsgegenstande wird in bekannter Weise der Schieber mit dem Rückschlagventil
ausgerüstet. Die Erfindung besteht darin, daß letzteres als Stahlband ausgebildet
ist, welches sich gegen die innere Schieberwandung anlegt. . Der schädliche Raum
wird auf den Inhalt des Schieberschlitzes beschränkt. Gemäß der Erfindung werden, um
das Stahlband an allen Punkten gleichmäßig zum Anliegen zu bringen, die beiden Enden
des Stahlbandes winkelartig abgebogen und von zwei starren oder unstarren Gelenkbändern
gefaßt. Der oder die Drehpunkte der Gelenkbänder befinden sich zweckmäßigerweise
an dem Ventilfänger, der den Hub des Bandes begrenzt. Durch die Gelenkbänder wird infolge
der Abbiegung der Enden des Stahlbandes ein exzentrischer Zug auf das Stahlband
ausgeübt, so daß das ganze Band auf dem Ventilsitz zum Anliegen kommt. Gleichzeitig
dienen die beiden Gelenkbänder zur Führung des Ventils bei seinem Auf- und
Niedergang.' Da das Ventil freigängig ist, könnte zeitweilig durch einseitiges Aufsetzen
des Bandes ein Verschieben desselben und ein unvollkommenes Schließen hervorgerufen werden. Aus diesem Grunde wird der Ausschlag
der Gelenkbänder durch die Ventilfängerköpfe begrenzt, derart, daß beim Ventilschluß die
Gelenke nahezu gegen die Fängerköpfe stoßen.
Bei einseitigem Setzen des Bandes stößt das Gelenk auf der einen Seite gegen den Fängerkopf
und wird an der Weiterbewegung gehindert, worauf die andere Seite des Bandes sich
schließen muß und ein Verschieben des Bandes wirksam verhindert wird.
Die neue Vorrichtung zum Abschluß des Druckraumes gegen die Zylinderräume kann
in gleicher Weise auch bei schieberlosen Kornpressoren Verwendung finden, sobald man
den aus dem Zylinderraum führenden Kanal als Ventilsitz mit gebogener Sitzfläche ausbildet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, und
zwar an einem einzylindrigen, zweistufigen Schieberkompressor.
Fig. ι zeigt die allgemeine Anordnung des Kompressors,
Fig. 2 und 3 den Kolbenschieber für die Niederdruckseite in Stirnansicht und Längsschnitt,
Fig. 4 und 5 für die Hochdruckseite das gleiche. ·, .
Während, der Kolben A aus der gezeichneten Stellung nach rechts geht, verschiebt sich der
Schieber B nach links und kehrt seine Bewegungsrichtung um, so daß er den Kanal /
für die Ansaugeperiode geöffnet hält. Während dieser Zeit tritt Frischluft durch den
Ansaugestutzen E und den Schieberraum D in den Niederdruckzylinderraum. Bei der Kolbenumkehr
wird der Kanal / wieder geschlossen und bald darauf durch den Schieberschlitz
G wieder geöffnet. Dieser Schlitz ist von innen durch das Stahlbandventil R
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abgeschlossen. Sobald der Druck im Zylinder den im Druckraum H herrschenden Druck erreicht,
öffnet sich das Ventil R selbsttätig, worauf die Ausschubperiode beginnt. Diese
wird beendet durch die Kolbenumkehr in der gezeichneten Stellung und den gleichzeitigen
Abschluß des Kanals durch den Schieber. Aus dem Druckraum H tritt die Luft durch
den Zwischenkühler hindurch in die Hoch-
to drucksaugleitung E1 und den Schieberraum D1,
wo sie von dem nach links gehenden Kolben A durch den Kanal J1, den Schlitz G1,
das Ventil R1 in den Druckraum H1 gefördert wird. Die Ventile bestehen aus dem
Stahlband α mit den beiden abgebogenen Enden
a1, an welchen zwei um den oder die
Punkte d, d1 schwingende Gelenkbänder b, b1
angreifen. Die Hubbegrenzung des Ventils wird durch den Ventilfänger c bewirkt, der
auch, mit seinen beiden Köpfen c1 einen Anschlag
für die Begrenzung des Ausschlages der Gelenkbänder bildet.
Claims (2)
1. Steuerung für Kompressoren und Vakuumpumpen mit einem mit Schlitz für
den Austritt der Luft versehenen Kolbenschieber, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schlitz auf der inneren Zylinderwandung des Kolbenschiebers von einem schmiegsamen
Stahlband abgedeckt wird.
2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlband von
Gelenkbändern geführt wird, die an den winkelartig abgebogenen Enden des Stahlbandes
angreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE229365C true DE229365C (de) |
Family
ID=489680
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT229365D Active DE229365C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE229365C (de) |
-
0
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