DE112072C - - Google Patents

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DE112072C
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cylinder
piston
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piston valve
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/08Actuation of distribution members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Applications Or Details Of Rotary Compressors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 276.
dienendem Kolbenschieber.
Die Erßndung betrifft eine besondere Ausführungsform der durch das Patent 76308 geschützten Kolbenschieber-Steuerung und bezweckt, unter Beibehaltung der in dem Haupt-Patente beschriebenen Wirkungsweise des Kolbenschiebers den Schieberkasten so zu gestalten und anzuordnen, dafs die Saug- und Druckräume für beide Cylinderseiten der Pumpe getrennt sind. Hierdurch wird die Möglichkeit gegeben, beide Seiten der Pumpe für verschiedene Zwecke verwenden zu können, beispielsweise mit der einen Seite zu comprimiren, mit der anderen dagegen zu evacuiren, oder aber zwei verschiedene Gasarten anzusaugen und fortzudrücken.
Beiliegende Zeichnung stellt den mit einer solchen Steuerung versehenen Cylinder einer Luftpumpe dar.
Der mit dem Cylinder a durch Schrauben lösbar verbundene Schieberkasten besteht aus zwei Theilen bx und b2, die durch ein Zwischenstück c mit einander vereinigt werden, derart, dafs die mit den Oeffnungen S1 S2 versehenen Saugrä'ume und die mit den Oeffnungen dx d.2 und den Ventilen h1h2 versehenen Druckräume für beide Cylinderseiten von einander völlig getrennt und unabhängig sind. Der Ein - und Austritt der Gase wird durch den Kolbenschieber e geregelt, dessen Wirkungsweise beim Hin- und Hergange des Arbeitskolbens f folgende ist:
Beim Beginne des Saughubes, wenn also der Arbeitskolben α seine linke Endstellung verläfst, giebt der linke Kolben ex des Schiebers e, welcher bis dahin den linken Kanal gx abschlofs, letzteren durch seine Bewegung nach rechts frei, so dafs der Kolben f durch die Säugöffnung S1 Luft oder Gase in den Cylinder α saugt. Zu Ende des Saughubes, also wenn der Cylinder vollgesaugt ist, schliefst der Schieber ex bei seiner Rückbewegung nach links den Kanal g1 wieder, um ihn gleich darauf bei Beginn des Druckhubes von Neuem zu öffnen, wobei er nunmehr zwischen dem Cylinder α und der Drucköffnung Ii1 eine Verbindung herstellt, wie in der Zeichnung dargestellt ist. Sobald nun diese Gase bis auf die Spannung in der Druckleitung comprimirt sind, öffnet sich das federbelastete Ventil H1 und läfst die Gase in die Druckleitung eintreten. Nachdem die Gase fortgedrückt sind, schliefst der Schieber ex den Kanal g} wiederum und öffnet ihn unmittelbar darauf beim Beginne des nächsten Saughubes von Neuem nach der anderen Seite, indem er nach rechts geht. Der Schieber e bewegt sich in dieser Richtung so weit, bis sein linker Kolben ey dicht an das Zwischenstück c gelangt und ver-
drängt dadurch die zwischen der rechten Kanalkante und dem Ventile Zz1 befindlichen Gase, so dafs letztere bei Wiederöffnung des Kanals g1 nicht in den Cylinder a zurücktreten können.
Auf der rechten Cylinderseite spielen sich die beschriebenen Arbeitsvorgänge in ' umgekehrter Reihenfolge ab, d. h. wenn der Kolben ετ die linke Cylinderseite mit der Druckleitung verbindet, stellt der Kolben e2 auf der rechten Cylinderseite die Verbindung mit der Saugleitung her und umgekehrt.
Die geschilderte Anordnung der Steuerung zeigt neben dem eingangs erwähnten Vorzuge noch den Vortheil, dafs dasselbe Modell des Schieberkastens, welches für eine bestimmte Saugmenge gebaut ist, für verschiedene Cylinderhübe und -Durchmesser, deren Verhältnifs sich nach den Spannungen der Gase richtet, verwendet werden kann. Auch wird die Bearbeitung des nach vorliegender. Erfindung gebauten Schieberkastens wesentlich erleichtert und z. B. ein Neuausbohren des letzteren ohne Demontage des Cylinders ermöglicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kolbenschieber-Steuerung für Compressionsund' Vacuumpumpen mit zugleich als Verdränger dienendem Kolbenschieber nach Patent 76708, gekennzeichnet durch einen mit dem Cylinder (a) durch Schrauben verbundenen zweitheiligen Schieberkasten (O1 b2), in welchem sich der als Verdränger dienende Kolbenschieber (e) derartig hin- und herbewegt, dafs er die beiden Cylinderseiten mit den von einander vollständig getrennten Saug- und Druckräumen (S1 S2 bezw. Cl1 d.2) auf beiden Seiten wechselweise in und aufser Verbindung bringt, um die beiden Cylinderseiten für verschiedene Zwecke verwenden zu können, die Verwendbarkeit desselben Schieberkastens für Pumpen verschiedener Leistung zu ermöglichen und etwaige Reparaturen des Schieberkastens zu erleichtern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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