DE2289C - Vorrichtung zur Regulirung der Segel an Windmühlen - Google Patents

Vorrichtung zur Regulirung der Segel an Windmühlen

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DE2289C
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H. jsaakson, Kaufmann, in Hamburg
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03DWIND MOTORS
    • F03D7/00Controlling wind motors 
    • F03D7/02Controlling wind motors  the wind motors having rotation axis substantially parallel to the air flow entering the rotor
    • F03D7/0244Controlling wind motors  the wind motors having rotation axis substantially parallel to the air flow entering the rotor for braking
    • F03D7/0252Controlling wind motors  the wind motors having rotation axis substantially parallel to the air flow entering the rotor for braking with aerodynamic drag devices on the blades
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description

1877.
Klasse 88.
HERMANN ISAAKSON in HAMBURG. Vorrichtung zur Regulirung der Segel an Windmühlen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. October 1877 ab. Längste Dauer: 27. Juni 1892.
In Fig. A ist abcd eine Hebelverbindung mit dem festen Drehpunkt c. Vom äufsersten Ende der Stange b geht die Stange α mit der Platte r für das Anbringen des Gewichts nach unten. Der andere Arm d greift in ein gegossenes Lager e, welches "nach vorn und hinten verschiebbar ist.
Durch die Mitte der Axe des Windrades zieht sich der verschiebbare Bolzen f, welcher im äufseren Ende zwei Löcher zeigt, in die die Eisenkniee (vier Stück) aufserhalb der Flügel paarweise hineingreifen; das innere Ende geht durch das eiserne Lager / und in das vorerwähnte Lager e, worauf ein Kopf befestigt ist, welcher verursacht, dafs f und e gemeinsame Bewegung nach vorn oder hinten erhalten. Der Bolzen f geht durch / entweder .rund mit Nuth und Feder, oder er ist viereckig gemacht, um ihm dieselbe rotirende Bewegung wie der Axe beizubringen.
Die Stellung des Mechanismus (Fig. A und B) zeigt die S-egel geborgen. Will > man sie ansetzen, so wird α und demnach der Winkelarm b niedergedrückt. d drückt dann das Lager e und. dadurch den Bolzen / nach aufsen, wodurch gleichzeitig der eine Arm der durch die Axe hineingreifenden eisernen Knie an der Bewegung nach aufsen theilnimmt. Der andere Arm h wird gleichzeitig gegen die Axe hinbewegt, nimmt die Stange m mit, welche auf η festgeschraubt ist, und spannt dadurch die Segel. Diese bestehen aus Baumwollenzeug und werden mittelst Tapeziernägel auf einer festen (gröfseren) und einer laufenden (kleineren) Querlatte (Fig. C) festgenagelt. Wenn dann die laufenden Querlatten (Fig. B), mittelst n, der Eisendrähte ο und der auf den Enden befestigten Leisten zu einer Art Gitter vereint, nach der Mitte gezogen werden, so werden die Segel ausgespannt; geschieht die Bewegung in entgegengesetzter Richtung, so machen alle Segel eine Krümmung nach hinten, bis sie vollständig geborgen sind, wie Fig. A zeigt.
Was diese Methode vor allen anderen auszeichnet, ist die grofse Einfachheit im Mechanismus der Flügel, der nur aus dem äufserst leichten Gitterwerk besteht, welches auf den Eisendrähten gleitet. Herstellungs- und Erhaltungskosten sind gering. Wenn die Segel geborgen sind, kann der Wind nur auf das Gitterwerk drücken, indem die Segel ausweichen, der Wind mag kommen, von welcher Seite er wolle.
Die Regulirung der Geschwindigkeit der Mühle kann nun, wie bei der Dampfmaschine, durch einen Centrifugal-Regulator erfolgen, welcher auf die Stellung der mit Gegengewicht r versehenen Stange α wirkt.
Das Bergen der Segel geht auch vor sich, wenn der Wind von hinten kommt. Der kleine Windfang L (mit vier Flügeln von 30 cm Breite) auf der Axe g hat hauptsächlich den Zweck, bei sehr heftigen Windstöfsen die Segel zu bergen. Dieses geschieht sehr schnell dadurch, dafs g die Schnur von k einzieht, welche an eines der Eisenkniee befestigt ist. Für grofse Mühlen braucht die Länge der Axe aufserhalb der Flügel nicht gröfser zu sein, als die Zeichnung . zu dieser kleinen Mühle zeigt, dagegen müfste der Windfang L etwas vergröfsert werden. Zu bemerken dürfte noch sein, dafs die Enden der eisernen Kniee, die in den Bolzen/ hineingehen, nebst beiden Enden von f und das Lager e am besten aus Stahl zu fertigen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742239C (de) * 1941-03-01 1943-11-26 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Fluegelverstellvorrichtung fuer Windkraftwerke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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