DE228779C - - Google Patents

Info

Publication number
DE228779C
DE228779C DENDAT228779D DE228779DA DE228779C DE 228779 C DE228779 C DE 228779C DE NDAT228779 D DENDAT228779 D DE NDAT228779D DE 228779D A DE228779D A DE 228779DA DE 228779 C DE228779 C DE 228779C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
musical
coil
sound
waves
receiving station
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT228779D
Other languages
English (en)
Publication of DE228779C publication Critical patent/DE228779C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Near-Field Transmission Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 228779 KLASSE 21 a. GRUPPE
elektromagnetischer Wellen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Oktober 1908 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zum Übertragen von Zeichen mittels elektromagnetischer Wellen, bei welchem die kontinuierlich ausgesandten Wellen eine Frequenz besitzen, welche oberhalb der Grenze der Hörbarkeit liegt, trotzdem aber in der Empfangsstation mittelbar einen musikalischen Ton hervorrufen, indem sie einen Empfänger zur Wirkung bringen, welcher unabhängig von
ίο der Frequenz der empfangenen Wellen musikalische Töne erzeugen kann. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der musikalische Ton nicht durch Unterbrechen der Wellenemission im Rhythmus des auffangenden
15. Telephons erzeugt, sondern durch besondere Einrichtungen beliebiger Art, die in der Empfangsstation vorgesehen sind, hervorgebracht wird und in seiner Tonhöhe von der Frequenz des Senders ganz unabhängig ist,
ao welcher kontinuierlich an sich unhörbare Wellen ausstrahlt. Da die aufgefangenen Impulse in einem gewöhnlichen Hörer nicht vernehmbar sind, so beeinflussen sie nicht be-. nachbarte Stationen, die mit andersartigen Einrichtungen versehen sind, und können nicht unbefugterweise abgelauscht werden.
In beiliegender Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 zwei Anordnungen der Empfangsstation zur Durchführung des vorliegenden Verfahrens.
Der Sender ist derart eingerichtet, daß er kontinuierlich an sich unhörbare elektrische Wellen aussendet. Das Geben erfolgt beispielsweise derart, daß, wenn der Taster in seiner Normalstellung sich befindet, Wellen ausgesandt werden, und wenn der Taster heruntergedrückt wird, keine Wellen ausgesandt werden, somit durch Aussenden von Spatien an Stelle der Punkte und Striche oder auch, ohne jede Unterbrechung der Wellenemission, durch Ändern der Frequenz der ..Wellen oder in ,.beliebiger.,..anderer.,.bekannter Weise. Bei beiden dargestellten Anordnungen ist' angenommen, daß das Geben durch Aussenden von Spatien erfolgt.
In Fig. ι bedeutet 34 eine Empfangsantenne, die bei 37 geerdet ist, und 35, 36 sind die Primär- bzw. Sekundärspulen eines Transformators, wobei die Sekundärspule 36 mit der Entmagnetisierspule 38 verbunden ist. 39 ist eine einstellbare Kapazität und 40 eine Induktanz. 41 ist ein weicher Eisendraht, der in der angegebenen Richtung auf Scheiben 42 und 43 sich dreht, wobei die Scheiben vom Motor 44 angetrieben werden. 45 ist eine Spule, um den Eisendraht mittels der Ortsbatterie 46 zu magnetisieren. 47 ist ein Federvibrator, welcher durch die Primärspule 48, Sekundärspule 49 und Spule 50 auf den Eisendraht 41 einen wechselnden Magnetismus aufdrückt.
Der Eisendraht, auf den so ein musikalischer Ton aufgedrückt wird, läuft zwischen den Polen der Spule 38 hindurch, und jedesmal, wenn ein Spatium ausgesandt wird, wird der musikalische Ton des Drahtes ausgelöscht und hinterläßt ein ganz oder teilweise stilles Spatium.
Die Teile des Drahtes, in denen der musi-
kaiische Ton nicht ausgelöscht ist, d. h. Teile, die zwischen den Polen der Spule 38 gerade zu einer Zeit hindurchlaufen, welche der Herabdrückung des Sendetasters entspricht, gehen weiter und erzeugen beim Durchlaufen durch die Pole der Spule 51 einen musikalischen Ton in dem Telephonempfänger 52, während die Teile, in denen der musikalische Ton ausgelöscht worden ist, keinen Ton erzeugen.
Hieraus ergibt sich, daß das umgekehrte Aussenden durch ein umgekehrtes Empfangen korrigiert wird, und daß Punkte und Striche als musikalische Töne sich im Empfangsapparat bemerkbar machen.
In der Fig. 2 ist 34 die Empfangsantenne, welche bei 37 geerdet ist; 35 und 36 sind die Primär- und die Sekundär spulen eines Transformators ; 39 ist eine veränderliche Kapazität, 40 eine Induktanz, 53 ein Empfänger, beispielsweise ein Flüssigkeitsbarretter oder ein Tellurempfänger; 54 ist ein Stimmgabelvibrator, der einen musikalischen Ton durch die Primärspule 48 und Sekundärspule 49 in dem geteilten Transformatorstromkreis 55, 53, 56 und 55, 57, 58, 56 erzeugt, wobei 57 eine Kapazität und 58 ein einstellbarer Widerstand ist.
60 und 61 sind Sekundärspulen des Transformators, der mit dem Telephonempfänger 62 verbunden ist.
Der Widerstand 58 und die Kapazität 57 sind so eingestellt, daß ein kontinuierlicher Ton im Telephon 62 erzeugt wird, wenn keine Signale empfangen werden; wenn aber Signale von der Stärke, wie sie die richtige Sendestation aussendet, empfangen werden, werden die beiden geteilten Stromkreise ins Gleichgewicht gebracht, und kein Ton wird im Telephon 62 gehört. Diese Anordnung erfüllt denselben Zweck wie die Vorrichtung, die in Fig. ι gezeigt ist, d. h. die Signale umzukehren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Übertragen von Zeichen mittels kontinuierlich ausgesandter elektromagnetischer Wellen, welche eine Frequenz besitzen, die oberhalb der Grenze der Hörbarkeit liegt, trotzdem aber in der Empfangsstation mittelbar musikalische Töne hervorrufen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Empfangsstation kontinuierlich ein musikalischer Ton erzeugt wird, der stetig ausgelöscht wird, und daß die Anzeige durch Unterbrechen oder Auslöschen der Tonaufhebung erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT228779D Active DE228779C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE228779C true DE228779C (de)

Family

ID=489148

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT228779D Active DE228779C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE228779C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60019634T2 (de) Mobiles kommunikationssystem und pulsfunkverfahren
DE228779C (de)
EP0464911A2 (de) Funkempfänger mit akustischem Signal
DE242956C (de)
DE366461C (de) Hochfrequenz-Duplexsignalsystem
DE523367C (de) Hochfrequenz-Sende-Empfangsanlage
DE261126C (de)
DE156113C (de)
DE709470C (de) Funkuebungsanlage
DE474974C (de) Verfahren zur UEbertragung von niederfrequenten Schwingungen auf dem Drahtwege, dem drahtlosen oder teils drahtlosen Wege
DE1113013B (de) Verfahren zur Signalgabe mit Tonfrequenzspannungen ueber die Teilnehmeranschlussleitungen in Fernsprechanlagen
DE423439C (de) Sendeverfahren mit elektrischen Wellen
DE349002C (de) Verfahren zur drahtlosen Nachrichtenuebermittlung
DE3923635A1 (de) Vorrichtung zur fernbedienung von edv-anlagen
DE358960C (de) Einrichtung zur drahtlosen Telephonie oder Telegraphie
US980357A (en) Multiplex telephony and telegraphy.
DE19923026C2 (de) Verfahren zum Übermitteln von Audio-Information
DE229219C (de)
DE395494C (de) Anordnung zum Empfang hochfrequenter Wellen mit Interferenz
DE220929C (de)
DE641197C (de) Anordnung zur AEnderung der Selektivitaet von Hochfrequenzempfangsgeraeten
DE206106C (de)
DE439769C (de) Verfahren und Anordnung zur Telephonie und Telegraphie mit elektrischen Wellen laengs Draehten
DE307645C (de)
DE464725C (de) Schaltungsanordnung zum telephonischen Verkehr mittels hochfrequenter Schwingungen auf einer Leitung