DE228779C - - Google Patents
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- DE228779C DE228779C DENDAT228779D DE228779DA DE228779C DE 228779 C DE228779 C DE 228779C DE NDAT228779 D DENDAT228779 D DE NDAT228779D DE 228779D A DE228779D A DE 228779DA DE 228779 C DE228779 C DE 228779C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
- H04B1/16—Circuits
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Near-Field Transmission Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 228779 KLASSE 21 a. GRUPPE
elektromagnetischer Wellen.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zum Übertragen von Zeichen mittels
elektromagnetischer Wellen, bei welchem die kontinuierlich ausgesandten Wellen eine
Frequenz besitzen, welche oberhalb der Grenze der Hörbarkeit liegt, trotzdem aber in der
Empfangsstation mittelbar einen musikalischen Ton hervorrufen, indem sie einen Empfänger
zur Wirkung bringen, welcher unabhängig von
ίο der Frequenz der empfangenen Wellen musikalische
Töne erzeugen kann. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der musikalische
Ton nicht durch Unterbrechen der Wellenemission im Rhythmus des auffangenden
15. Telephons erzeugt, sondern durch besondere Einrichtungen beliebiger Art, die in der
Empfangsstation vorgesehen sind, hervorgebracht wird und in seiner Tonhöhe von der
Frequenz des Senders ganz unabhängig ist,
ao welcher kontinuierlich an sich unhörbare Wellen ausstrahlt. Da die aufgefangenen Impulse
in einem gewöhnlichen Hörer nicht vernehmbar sind, so beeinflussen sie nicht be-.
nachbarte Stationen, die mit andersartigen Einrichtungen versehen sind, und können
nicht unbefugterweise abgelauscht werden.
In beiliegender Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 zwei Anordnungen der Empfangsstation
zur Durchführung des vorliegenden Verfahrens.
Der Sender ist derart eingerichtet, daß er kontinuierlich an sich unhörbare elektrische
Wellen aussendet. Das Geben erfolgt beispielsweise derart, daß, wenn der Taster in
seiner Normalstellung sich befindet, Wellen ausgesandt werden, und wenn der Taster heruntergedrückt
wird, keine Wellen ausgesandt werden, somit durch Aussenden von Spatien an Stelle der Punkte und Striche oder auch,
ohne jede Unterbrechung der Wellenemission, durch Ändern der Frequenz der ..Wellen oder
in ,.beliebiger.,..anderer.,.bekannter Weise. Bei
beiden dargestellten Anordnungen ist' angenommen, daß das Geben durch Aussenden von
Spatien erfolgt.
In Fig. ι bedeutet 34 eine Empfangsantenne, die bei 37 geerdet ist, und 35, 36 sind die
Primär- bzw. Sekundärspulen eines Transformators, wobei die Sekundärspule 36 mit der
Entmagnetisierspule 38 verbunden ist. 39 ist eine einstellbare Kapazität und 40 eine Induktanz.
41 ist ein weicher Eisendraht, der in der angegebenen Richtung auf Scheiben 42
und 43 sich dreht, wobei die Scheiben vom Motor 44 angetrieben werden. 45 ist eine
Spule, um den Eisendraht mittels der Ortsbatterie 46 zu magnetisieren. 47 ist ein Federvibrator,
welcher durch die Primärspule 48, Sekundärspule 49 und Spule 50 auf den Eisendraht 41 einen wechselnden Magnetismus
aufdrückt.
Der Eisendraht, auf den so ein musikalischer Ton aufgedrückt wird, läuft zwischen
den Polen der Spule 38 hindurch, und jedesmal, wenn ein Spatium ausgesandt wird, wird
der musikalische Ton des Drahtes ausgelöscht und hinterläßt ein ganz oder teilweise stilles
Spatium.
Die Teile des Drahtes, in denen der musi-
kaiische Ton nicht ausgelöscht ist, d. h. Teile,
die zwischen den Polen der Spule 38 gerade zu einer Zeit hindurchlaufen, welche der Herabdrückung
des Sendetasters entspricht, gehen weiter und erzeugen beim Durchlaufen durch die Pole der Spule 51 einen musikalischen
Ton in dem Telephonempfänger 52, während die Teile, in denen der musikalische Ton ausgelöscht
worden ist, keinen Ton erzeugen.
Hieraus ergibt sich, daß das umgekehrte Aussenden durch ein umgekehrtes Empfangen
korrigiert wird, und daß Punkte und Striche als musikalische Töne sich im Empfangsapparat bemerkbar machen.
In der Fig. 2 ist 34 die Empfangsantenne, welche bei 37 geerdet ist; 35 und 36 sind die
Primär- und die Sekundär spulen eines Transformators ; 39 ist eine veränderliche Kapazität,
40 eine Induktanz, 53 ein Empfänger, beispielsweise ein Flüssigkeitsbarretter oder
ein Tellurempfänger; 54 ist ein Stimmgabelvibrator, der einen musikalischen Ton durch
die Primärspule 48 und Sekundärspule 49 in dem geteilten Transformatorstromkreis 55, 53,
56 und 55, 57, 58, 56 erzeugt, wobei 57 eine Kapazität und 58 ein einstellbarer Widerstand
ist.
60 und 61 sind Sekundärspulen des Transformators, der mit dem Telephonempfänger 62
verbunden ist.
Der Widerstand 58 und die Kapazität 57 sind so eingestellt, daß ein kontinuierlicher
Ton im Telephon 62 erzeugt wird, wenn keine Signale empfangen werden; wenn aber Signale
von der Stärke, wie sie die richtige Sendestation aussendet, empfangen werden, werden
die beiden geteilten Stromkreise ins Gleichgewicht gebracht, und kein Ton wird im Telephon
62 gehört. Diese Anordnung erfüllt denselben Zweck wie die Vorrichtung, die in Fig. ι gezeigt ist, d. h. die Signale umzukehren.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zum Übertragen von Zeichen mittels kontinuierlich ausgesandter elektromagnetischer Wellen, welche eine Frequenz besitzen, die oberhalb der Grenze der Hörbarkeit liegt, trotzdem aber in der Empfangsstation mittelbar musikalische Töne hervorrufen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Empfangsstation kontinuierlich ein musikalischer Ton erzeugt wird, der stetig ausgelöscht wird, und daß die Anzeige durch Unterbrechen oder Auslöschen der Tonaufhebung erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE228779C true DE228779C (de) |
Family
ID=489148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT228779D Active DE228779C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE228779C (de) |
-
0
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