DE228769C - - Google Patents

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DE228769C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G1/00Driving-belts
    • F16G1/04Driving-belts made of fibrous material, e.g. textiles, whether rubber-covered or not

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 228769 -. KLASSE A7d. GRUPPE
Aus Faserstoff bestehender Treibriemen, -seil, -gurt usw.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. März 1909 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein aus Faserstoff bestehendes Treibelement (Riemen, Seil, Gurt usw.).
Es sind bereits Treibriemen bekannt geworden, die durch Imprägnieren von aufeinander liegenden Gewebeteilen oder Bestreichen von Geweben mit Klebemitteln und Zusammenlegen derselben, durch Imprägnieren von Filz oder durch Zusammenbinden von Fäden hergestellt sind. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß der Riemen nur aus losen Fasern besteht, die miteinander weder verwebt, noch verseilt, noch verflochten und durch ein Bindemittel so miteinander vereinigt sind, daß sie alle in der Zugrichtung liegen und so ein Produkt von größter Zugfestigkeit ergeben.
Es ist ohne weiteres verständlich, daß eine offene, vorwiegend in der Richtung der Bearbeitung liegende Faser höher beansprucht werden kann, da bei derselben nur eine Beanspruchung auf Zug auftreten kann; dagegen tritt bei einer verseilten Faser auch eine Beanspruchung auf Torsion, bei einer verwebten auch eine solche auf Biegung und Torsion auf. Ferner leidet die Faser naturgemäß bei der Verarbeitung besonders, wenn es sich um sehr dichtes Gewebe oder ein sehr stramm geschlagenes Seil handelt. Durch eine Verarbeitung der Faser wird das Produkt auch erheblich verteuert.
Bei dem vorliegenden Riemen werden die Übelstände fast vollkommen vermieden.
Die Faser wird nach der Reinigung mit einem geeigneten Bindemittel, z. B. Gummilösung, imprägniert und dann durch Pressung in die verlangte Form gebracht. Nach Trocknen des Bindemittels ist das Treibelement zum Gebrauch fertig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    40
    Aus Faserstoff bestehender Treibriemen, -seil, -gurt usw., dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus in der Zugrichtung liegender, vollkommen offener Faser besteht, welche durch ein Bindemittel zusammengehalten wird.
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