DE227487C - - Google Patents

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DE227487C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/32Burning methods

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beim Brennen von Schotter war man bisher gezwungen, dem Ofenschacht geringe Abmessungen zu geben, da bei größeren Öfen die Feuergase das im Schacht befindliche Gut nicht gleichmäßig durchglühen. Vielmehr steigen die Feuergase an den Wandungen hoch und glühen hier das Gut, während es in der Mitte ungeglüht bleibt.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren zum Beschicken der Öfen und die entsprechende Vorrichtung, welche große öfen zu verwenden ermöglicht. Man schüttet getrennt voneinander grobstückiges und feinstückiges Gut auf und sorgt dafür, daß im Schacht Säulen von grobstückigem Gut getrennt von dem feinstückigen Gut in angemessener Verteilung entstehen. Die Feuergase werden nach den Säulen von grobstückigem Gute hingezogen und dadurch über den ganzen Ofenquerschnitt verteilt.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform für einen Ofen zur Ausübung des Verfahrens. Durch die in der Mitte über den Schächten d angeordneten Öffnungen b wird grobstückiges Gut eingeführt. Die seitlichen Öffnungen a dienen zur Aufgabe von Schotter. Wird nun durch die Ziehvorrichtung f Material entnommen, so rutscht die ganze Kalksäule entsprechend nach, und es wird von neuem Schotter und grobstückiges Material in die entsprechenden öffnungen gefüllt.
Es entsteht daraus dann zentral eine Säule von grobstückigem Material, während ringsherum Schotter gelagert ist. Die Abgase werden in der Hauptsache durch die Öffnungen b abgezogen; dadurch werden die. Feuergase gezwungen, durch den Schotter. hindurch nach der Mitte ihren Weg zu nehmen. Durch die Regelvorrichtungen k in den Öffnungen a und b kann man die Feuergase entweder mehr nach den Wandungen oder nach der Mitte leiten. Auf diese Weise wird es ermöglicht, große Mengen Schotter in großen öfen zu brennen, die auch anderen Zwecken, wie zum Brennen von großstückigem Gute allein in vollkommener Weise dienen können. Das Verfahren kann sowohl bei Öfen mit Gasfeuerung als auch für öfen mit Kohlenfeuerung verwendet werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Brennen von Schotter in Schachtöfen, dadurch gekennzeichnet, daß durch getrennte Aufgabe von kleinstückigem und grobstückigem Brenngut senkrechte Säulen von letzterem in ersterem gebildet werden.
2. Schachtofen zur Ausübung des Brennverfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch für das kleinstückige und grobstückige Brenngut getrennte Aufgabeöffnungen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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