DE226966C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B49/00—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
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- F04B49/225—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves with throttling valves or valves varying the pump inlet opening or the outlet opening
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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-
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- F04B49/20—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by changing the driving speed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Positive-Displacement Air Blowers (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
- Control Of Turbines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 226966 KLASSE 27b. GRUPPE
HANS HIRSCHLAFF in DÜSSELDORF-BILK
und MASCHINENFABRIK SÜRTH G. m.b.H.
in SÜRTH a. Rh. b. CÖLN.
Bei der Anwendung von Dampfkompressoren, Pumpen o. dgl. wird sehr häufig die Forderung
gestellt, bei eintretenden Belastungsschwankungen in der Maschine die normale Tourenzahl
annähernd konstant zu halten und sich den Belastungsschwankungen, welche sich durch
Zu- bzw. Abnahme des normalen Enddruckes von Kompressoren und Pumpen im Windkessel
äußern, anzupassen. In den meisten
ίο Fällen werden dazu in den Ansaugeleitungen
der Arbeitsmaschinen automatische Umschaltventile o. dgl. angeordnet, welche durch Gewichts-,
Feder- und Kolbenvorrichtung in direkte Abhängigkeit vom Winddruck gebracht
werden. Es kann dies auch, wie anderweit bekannt, durch Vermittlung eines besonderen
und gewöhnlichen Tourenreglers für die Arbeitsmaschine indirekt geschehen. Getrennt
davon werden in der Kraftmaschine (Dampfmaschine) gewöhnliche Geschwindigkeitsregulatoren
mit Beeinflussung der Füllungsgrade angebracht. Dieses Reguliersystem
leidet einmal an übermäßiger Vielteiligkeit und Kompliziertheit der zur Verwendung kommenden
Konstruktionsteile und ist zweitens ziemlich unempfindlich, so daß die Tourenbzw.
Druckschwankungen über Gebühr groß ausfallen.
Vorliegendes Druckregulierverfahren ist im Gegensatz dazu durch Anwendung einfachster
Organe gekennzeichnet sowie durch eine kombinierte Einwirkung einmal auf die Füllungsgrade der Kraftmaschine und zweitens auf
die Ansaugeleistung der Arbeitsmaschine.
Beides geschieht von einem einzigen Zentralorgan aus, dem Dampfregulator. Indem sich
auf diese Weise die beiden Wirkungen in der Regulierung: Steigerung der Kraftleistung
und Verminderung der Arbeitsleistung (bzw. umgekehrt) summieren, wird hierdurch
eine gewünschte Steigerung in der Empfindlichkeit des Reguliervorgangs geschaffen.
Die Wirkungsweise des Verfahrens ist dann
kurz folgende: Es finde beispielsweise eine Entlastung im Betriebe statt, dadurch, daß
die Luftentnahme bei einem Kompressor sich verringere. Da die Maschine demungeachtet
zunächst mit gleichbleibender Geschwindigkeit weiterläuft, so wird der Luftdruck im Windkessel
über seinen normalen Wert wachsen und die Belastung der Kompressoren ebenfalls. Die ■ Dampfmaschine muß, um nachzukommen,
größere Füllung hergeben. Hierbei wird naturgemäß ein weiteres Anwachsen des Luftdruckes stattfinden. Gleichzeitig mit der
Füllungs- und Leistungserhöhung der Dampfmaschine wird aber die Leistung der Kompressoren
seitens des Zentrifugalreglers in weit höherem Maße geschwächt, indem durch geeignete
Vorkehrungen die Ansaugeleistung des Kompressors gedrosselt wird, wodurch, gleichviel
welche Drücke im Windkessel herrschen, bis zur Leerarbeit herab die Kompressorleistung
verringert werden kann. Es wird also bei relativ unmerklicher Tourenzu- oder -abnähme im Beharrungszustande die Maschine
sich dem gewünschten Arbeitsbedarf anpassen. Durch geeignete Ausbildung der
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C-Kurve des Regulators als sogenannte pseudoastatische
Kurve wird es des weiteren möglich, bei geringen Tourenschwankungen große
Muffenhübe und Verstellwirkungen in dem einen oder anderen Sinne zu erreichen, wodurch
sich die Empfindlichkeit ebenfalls erhöht. Ein weiteres Mittel liegt in der Art und dem Verhältnis der Verstellung der verwendeten
Luftdrosselklappen und der Füllung
ίο der Dampfmaschine, ■ worauf an Hand des
dargestellten Regulierschemas noch näher eingegangen werden soll. Außerdem ist mit der
vorliegenden Druckregulierung der Vorteil einer ganz einfachen automatischen Anlaßvorrichtung
der Kompressoren, Gebläse oder Pumpen verbunden, indem in der Ruhelage der Regulatormuffe dieselbe einesteils die maximale
Kraftleistung in der Dampfmaschine, andernteils die Arbeitsleistung der Kompressoren
o. dgl. auf leer einstellt, was sonst besondere Umschaltventile in die Atmosphäre
Und oft direkten Druckluft verlust aus dem Windkessel bedingt.
In der beiliegenden Zeichnung stellen dar:
Fig. ι und 2 zwei Ansichten des Regulierschemas,
Fig. 3 den Verlauf der C-Kurve des Regulators, und zwar bezeichnet in Fig. ι α den
gemäß Fig. 3 durchgebildeten Zentrifugalregulator, an dessen Stellhebel b die beiden Zugstangen
c und d für die Reguliergestänge β und f angelenkt sind. Die Übersetzung des
Reguliergestänges d und f für die Luftdrosselklappen g. und h ist, wie ersichtlich, eine
größere als die zur Dampfmaschinenregulierung mittels Klinken I o. dgl.
Zur Betätigung der zwei Drosselklappen in den Luftansaugekanälen —- die Zeichnung ist
für einen Verbundkompressor gedacht — sind in vorliegendem Falle Kurvenbleche k und I
angeordnet, welche auswechselbar auf einen in Rollen geführten Rahmen m aufgeschraubt
werden. Durch Wahl der Kurve, in denen sich die Stellhebel η bewegen, ist man einmal
in der Lage, die zur Verfügung stehenden Regulator hübe je nach Bedarf und dem
Charakter der Drosselklappenverdrehung entsprechend auszunutzen. Dadurch ist ein
weiteres Mittel gegeben, außer durch die
passende Übersetzung noch die Empfindlichkeit der Regulierung zu steigern.
In Fig. 3 ist die charakteristische C-Kurve des Regulators α dargestellt. Als Ordinaten
sind die Muffenhübe, als Abszissen die Tourenzahlen in der Maschine aufgetragen,
und zwar ist durch die vorstehend beschriebene Ausführung die Verteilung des Hubes
derart, daß in der Nähe der normalen Tourenzahl große Verstellwinkel vorhanden sind, die
nach der Ruhelage der Regulatormuffe hin stetig und schnell abnehmen (Pseudoastasie).
Man ist durch Ausbildung der Kurvenbleche in der Lage, schon in der Nähe der normalen
Tourenzahl die Drosselklappen weitgehendst zu verstellen. Der Regulator wird daher auch erst bei bedeutenden Tourenzahlen
ansprechen.
Dies hat seinerseits eine direkte und willkommene Leerstellung der Kompressoren bzw.
eine Maximalfüllung der Dampfmaschine in der Ruhelage des Regulators, d. h. beim Anfahren,
zur Folge. Alle besonderen und verwickelten Anlaßvorrichtungen sind daher bei vorliegender Reguliermethode überflüssig.
Selbstverständlich läßt das Verfahren noch andere konstruktive Modifikationen zu. Statt
der Drosselklappen können auch Schieber oder Ventile in Anwendung kommen. Ferner genügt
auch nur eine Drosselklappe statt zwei im vorliegenden Falle eines Verbundkompressors
mit möglichst konstantem Zwischenkühlerdruck.
Claims (3)
1. Selbsttätige Regelvorrichtung für Dampf kompressoren, Gebläse, Pumpen
o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung des Füllungsgrades der Dampfmaschine
und die Regelung des Ansaugevolumens der Arbeitsmaschine von ein und demselben Geschwindigkeitsregler aus
erfolgt.
2. Selbsttätige Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Übertragung der Ausschläge des Geschwindigkeitsreglers auf das Ansaugorgan der Arbeitsmaschine mittels Drosselklappen
und Kurvenbleche erfolgt.
3. Selbsttätige Regelvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Geschwindigkeitsregulator pseudoästatisch ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE226966C true DE226966C (de) |
Family
ID=487467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT226966D Active DE226966C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE226966C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5844124A (en) * | 1996-10-09 | 1998-12-01 | Osaka Gas Co., Ltd. | Method and apparatus for measuring odorant concentration and oderant adding system |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5844124A (en) * | 1996-10-09 | 1998-12-01 | Osaka Gas Co., Ltd. | Method and apparatus for measuring odorant concentration and oderant adding system |
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