DE2265199C2 - Fahrbare Drehleiter - Google Patents

Fahrbare Drehleiter

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DE2265199C2 DE19722265199 DE2265199A DE2265199C2 DE 2265199 C2 DE2265199 C2 DE 2265199C2 DE 19722265199 DE19722265199 DE 19722265199 DE 2265199 A DE2265199 A DE 2265199A DE 2265199 C2 DE2265199 C2 DE 2265199C2
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Rolg 7500 Karlsruhe Hennig
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Metz Feuerwehrgeraete 7500 Karlsruhe De GmbH
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Carl Metz 7500 Karlsruhe De GmbH
Carl Metz 7500 Karlsruhe GmbH
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C5/00Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles
    • E06C5/32Accessories, e.g. brakes on ladders
    • E06C5/40Devices for canting ladders laterally

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine fahrbare, insbesondere selbstfahrende Drehleiter mit einem gegenüber einem einteiligen Drehturm, der über eine Drehverbindung relativ zum Fahrzeugchassis um eine etwa senkrechte Drehachse verschwenkbar ist, aufrichtbaren Leiterpark und einer Einrichtung zur horizontalen Einstellung der Leitersprossen bei auf geneigtem Untergrund stehendem Fahrzeug.
Eine Drehleiter dieser Art ist aus der französischen Zusatzpatentschrift 52 009 bekannt. Die hieraus entnehmbare Drehleiter besitzt einen den Leiterpark aufnehmenden Drehturm der mit einer Grundplatte drehbar auf einem Zwischenturm abgesetzt ist, welcher seinerseits wiederum drehbar auf dem Fahrgestell gelagert ist. Der Zwischenturm hat die Form eines oben schräg abgeschnittenen Zylinderabschnitts, d.h. die Oberseite ist als schiefe Ebene ausgebildet, wodurch mit Hilfe einer vom Drehturm unabhängigen Verstellung des Zwischenturms ein bestimmter Neigungsausgleich des Geländes ermöglicht werden soll. Der Zwischenturm ist hierzu an seinem Umfang mit einem Zahnkranz versehen, der mit einem Zahnradvorgelege zusammenwirkt Der Drehturm ist unabhängig von der Stellung des Zwischenturms mittels einer Bremse relativ zum Fahrgestell festlegbar. Zur Einstellung der ge .vünschten Einsatzrichtung der Leiter wird diese Bremse gelöst, so daß der Drehturm durch Haftwirkung durch Drehen des Zwischenturms mitgenommen wird. Der gewünschte Geländeausgleich findet dabei dadurch statt, daß der Zwischenturm bei festgestelltem Drehturm bezüglich des Fahrgestells in eine solche Drehstellung gebracht wird, daß seine schräge Oberseite das aus Geländelängs- und -querneigung resultierende Gefalle ausgleicht Hierbei ergibt sich jedoch nur dann eine Horizontalstellung der den Drehturm aufnehmenden Grundplatte, d. h. des Drehverbindungsunterteils, wenn die Geländeneigung mit dem Winkel der Oberseite des Zwischenturms übereinstimmt Nur in diesem Sonderfall ist daher bei der bekannten Vorrichtung mit einer einmaligen Einstellung des Zwischenturms eine von der Leiterstellung im Raum unabhängige horizontale Sprossenlage zu erreichen. Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtung ist darin zu sehen, daß der hier vorgesehene Zwischenturm bei horizontalem Untergrund, was die Regel sein dürfte, eine Schrägstellung des Drehverbindungsunterteils bewirkt und damit ebenfalls eine von der Leiterstellung im Raum unabhängige horizontale Sprossenlage unmöglich macht. Außerdem erfordert die bekannte Vorrichtung einen hohen baulichen Aufwand, da sowohl zwischen Drehturm und Zwischenturm als auch zwischen Zwischenturm und Fahrgestell eine Drehverbindung vorzusehen ist und andererseits auch die Möglichkeit zur Feststellung des Drehturmes bei separater Drehung des Zwischenturms gegeben sein muß. Außerdem ist riavon auszugehen, daß aufgrund der leicht elliptischen schrägen Oberseite des Zwischenturms eine exakte, spielfreie Drehlagerung zwischen dieser und dem Drehverbindungsunterteil des Drehturms nicht möglich ist. Zur Betätigung des Zwischenturms ist bei der bekannten Vorrichtung ein Trieb vorgesehen, der von Hand betätigbar ist. Die Einstellung des Zwischenturms erfordert daher nicht nur viel Zeit, sondern auch ein hohes Maß an Geschick und gutem Schätzvermögen der Bedienungsperson.
Hiervon ausgebend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Drehleiter der eingangs genannten Art mit einfachen und daher kostengünstigen Mitteln so zu verbessern, daß für eine beliebige Neigung des Untergrunds durch eine einmalige Einstellung eine exakte Lotrechtstellung der Drehturmachse unabhängig von der Stellung der Leiter im Raum erzielbar ist und daß zugleich die Möglichkeit zum Durchführen von Versorgungsleitungen im zentralen Bereich der Drehverbindung besteht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Drehverbindungsunterteil über ein mit seinem Gelenkmittelpunkt außerhalb der Drehachse der Drehverbindung angeordnetes Kugelgelenk allseitig verschwenkbar gegenüber dem Fahrzeugchassis abgestutzt über mindestens zwei zwischen ihm und dem Fahrzeugchassis wirkende Stelleinrichtungen verschwenkbat ist, daß jeweils mindestens eine dieser Stelleinrichtungen zur Verstellung des Drehverbin-
dungsunterteils um eine in Fahrzeuglängsiichtung bzw. eine in Fahrzeugquerrichtung verlaufende Achse vorgesehen ist, deren Angriffspunkte am Drehverbindungsunterteil auf jeweils einer von zwei senkrecht zueinander angeordneten Geraden zum Gelenkmittelpunkt des Kugelgelenks liegen und daß für die Horizontalabweichung des Drehverbindungsunterteils in Fahrzeuglängsrichtung und Fahrzeugquerrichtung jeweils eine am Drehverbindungsunterteil angeordnete Meß- und Impulsgabeeinrichtung vorgesehen ist, die iu jeweils durch einen Schaltbefehl aktivierbar sind.
Das Drehverbindungsunterteil hat eine ausgeglichene Nullage, aus der bei praktisch jeder sich ergebenden Anfahrtsstellung des Fahrzeuges ein einwandfreier Geländeausgleich herbeigeführt werden kann, ohne daß vorher Wendemanöver etc. durchgeführt werden müssen, wodurch insbesondere bei Brand- bzw. Katastropheneinsatz wichtige Zeit gewonnen wird. Die Meß- und Impulsgabeeinrichtung gewährleistet zugleich eine automatische Ausrichtung der Drehverbindung, was sich ebenfalls vorteilhaft hinsichtlich Zeitgewinn auswirkt Gleichzeitig ist aber auch sichergestellt, daß bei horizontalem Untergrund die praktisch von selbst sich einstellende Horizontallage der Sprossen ebenfalls gesichert ist. Das Kugelgelenk kann vergleichsweise leicht ausgebildet sein, da es infolge seiner peripheren Lage nur mit einem Teil des auf die Drehverbindung kommenden Gewichtes belastet ist. Das übrige Gewicht geht auf die Stelleinrichtungen, von denen zwei ausreichen. Das Kugelgelenk und die Stelleinrichtungen bilden eine direkte Verbindung der Drehverbindung mit dem Fahrzeugchassis. Zwischenträger und dergleichen können entfallen. Da der Raun, im Bereich der Mittelachse freigehalten ist, können hier Versorgungsleitungen od. dgl. durchgeführt werden.
In zweckmäßiger Fortbildung können die Kugelpfanne des Kugelgelenks drehverbindungsunterteilfest und der in dieser laufende Kugelkopf fahrzeugchassisfest angeordnet sein. Diese Maßnahmen ergeben eine einfache Montierbarkeit.
Eine we;*ere Fortbildung kann darin bestehen, daß als Stelleinrichtungen jeweils Drehmotoren mit Selbsthemmung in ihrer kinematischen Antriebskette mittels eines Schneckentriebs oder einer Bremseinrichtung vorgesehen sind. Diese Maßnahmen wirken sich vorteilhaft auf die erzielbare Betriebssicherheit aus.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann darin bestehen, daß als Stelleinrichtungen jeweils aus einer mittleren Ausgangsstellung in beiden Richtungen verstellbare hydraulische Hubzylinder vorgesehen sind. Zur Verriegelung diersr hydraulischen Hubzylinder können zweckmäßig Sperrblöcke vorgesehen sein. Diese Mißnahmen ergeben nicht nur eine einfache Ausgestaltung der Stelleinrichtungen, sondern ermöglichen auch ein weites Einstellfeld.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im folgenden näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. I in Seitenansicht eine selbstfahrende Drehleiter, die auf einem in Fahrzeuglängsriciitung ansteigen- μ den Untergrund steht,
Fig. 2 die Ansicht auf die Rückseite der Drehleiter nach Fig. 1, und zwar bei von links nach rechts geneigtem Untergrund, und
Fig.3 in schematischer Darstellung vergrößerten Maßstabes eine Drehverbindung nach der Erfindung.
Die selbstfahrende Drehleiter nach F i g. I und 2 weist das Fahrzeugchassis 7. den Drehturm 8, die Lafette 9 und die Leiter 10 auf. Diese Teile und deren Wirkungsweise sind genügend bekannt. Die auf der Lafette 9 ausfahrbare Leiter 10 ist als Einheit in der Aufrichtachse U am Drehturm 8 gelagert. Der Drehturm weist ein Drehverbindungsoberteil 6 auf, das über einen schematisch angedeuteten Drehkranz 13 auf dem Drehverbindungsunterteil 5 um die Achse B drehbar ist.
Das Drehverbindungsunterteil 5 ist über ein Kugelgelenk 30 allseitig verschwenkbar am Fahrzeugchassis 7 gelagert. Wie insbesondere aus F i g. 3 erkennbar, weist das Kugelgelenk 30 einen fahrzeugchassisfest gehaltenen Kugelkopf 33 auf, auf welchem allseitig verschwenkbar eine Kugelpfanne 31 lagert, die nach unten hin durch einen kugeligen Kragenring 32 gesichert wird, der den Kugelkopf 33 randseitig übergreift. Die Kugelpfanne 31, mittels welcher sich das Drehverbindungsunterteil 5 kugelkardanisch am Fahrzeugchassis 7 abstützt, wird durch einen etwa zungenartigen über die Peripherie des Drehverbindungsunterteils 5 hinwegstehenden Vragflansch gebildet, der die Aufnahmeschale für den fahrzeugchassisfesten Kugelkopf 33 bildet. Es ist erkennbar, daß der Kugelkopf 33 außerhalb der Drehachse B der Drehverbindung angeordnet ist, die durch das Drehverbindungsunterteil 5 und das über den Drehkranz 13 auf ihm um die Achse B verdrehbar bzw. verscriwenkbar angeordnete Drehverbindungsoberteil 6 gebildet ist, das als Teil des Drehturms 8 diesen trägt.
Die Verschwenkung des Drehverbindungsunterteils 5 um die Schwenkachse C übernehmen die in Fig. 2 gezeigten Stelleinrichtungen 18 und 19, die sich am Fahrzeugchassis 7 abstützen. Diese Stelleinrichtungen 18 und 19 sind auf der Schwenkachse C gegenüberliegenden Seiten des Drehverbindungsunterteils 5 angelenkt und werden gegenläufig gesteuert. Diese Stelleinrichtungen müssen aus einer mittleren Ausgangsstellung, also in beiden Richtungen, verstellbar sein, um Abweichungen des Drehverbindungsunterteils 5 von der Horizontalen in der Kahrzeugquerrichtung bei verschieden geneigtem Untergrund 14 ausgleichen zu können. Der Hub bzw. die Absenkung der Stelleinrichtungen 18 und 19 sind gleich, wenn die Anlenkpunkte am Drehverbindungsunterteil 5 in gleichem Abstand zur Schwenkachse C liegen. Die Stelleinrichtung und die Größe der Verstellung wird durch einen an sich bekannten elektrischen Schalter, wi" Pendelschalter. Quecksilberwaage oder dergleichen, vorgegeben, der in die Fahrzeugquerrichtung ausgerichtet am Drehverbindungsunterteil 5 angebracht ist. Die beiden Arbeitsstellungen dieses Schalters bestimmen dann die beiden Verstellrichtungen der Stelleinrichtungen 18 und 19, und die Ausschaltstelljng des Schalters, die bei horizontaler Lage des Schalters eingenommen wird, bestimmt die Abschaltung der Stelleinrichtungen, d. h. die Ausrichtenostellung. Dies ist der Fall, wenn das Drehverbindungsunterteil 5 in Fahrzeugquerrichtung waagerecht steht, wie F i g. 2 zeigl. Diese Ausrichtung des Drehverbindungsunterteils 5 bringt zwangsläufig auch eine lotrechte Ausrichtung der Drehachse B in Fahrzeugquerrirhtung mit sich. In F i g. 3 ist ferner auch die Stelleinrichtung 15 gezeigt, mittels welcher das Drehverbindungsunterteil 5 in Fahrzeuglängsrichtung horizontal ausgerichtet wird. Dabe' gilt für die Anordnung und die Steuerung der Stelleinrichtung 15 sinngemäß das für die Stelleinrichtungen 18 und 19 Gesagte. Der die Stelleinrichtung 15 steuernde elektrische Schalter ist diesmal jedoch in die Fahrzeuglängsrichtung ausgerichtet angeordnet. Bei sämtlichen
Ausrichtvorgängen, die im übrigen für llorizontalaiisrichtung in Fahrzeuglängs- und Fahrzeugquerrichtung gleichzeitig ablaufen können, wird das Drehverbindungsunterteil verschwenkt, indem die Kugelpfanne 31 auf dem Kugelkopf 33 des Kugelgelenks 30 lauf·:.
Wie aus den Zeichnungen entnehmbar, wird durch die beschriebene Anlenkung des Drehverbindungsunterteils 5 am Fahrzeugchassis 7 nicht nur die Möglichkeit der Unterbringung einer nicht dargestellten Arbeitsmittel-Drehdurchführung geschaffen, sondern es werden gleichzeitig auch noch weitere wesentliche Vorteile gegenüber bekannten Ausführungen erzielt. In dem Kaum /wischen der Kiigclgclenkabstützung und den auf sich senkrecht kreuzenden Verbindungsgeraden /um Diirchsioßpunkt der Drehachse B durch die Ebene des Drchverbindungsunterteils 5 gelegenen Angriffspunkten der seitlich /um Kugelgelenk 30 um dieses herum angeordneten Stelleinrichtungen 15, 18 und 19 kann eine Mittclaussparung untergebracht werden, in welcher durch sie hindurehgreifend die Benannte Arbeitsmitiel-Drehdurchführung angeordnet sein kann, die dann eine drehverbindungsunterteilfest festgelegte F.inlaiifverteilerkammer mit einem Einlaufkanal und ferner eine an dieser drehbar gelagei te und gegenüber dieser abgedichtete Auslaufvcrteilerkammer mit einem Auslaufkanal aufweist, so daß z. B. Löschwasser durch die Drehverbindung übertragen werden kann, ohne daß der Drehbetrieb des l.eiterparks gestört wäre. Dabei kann, sofern dies für erforderlich gehalten werden sollte, die im übrigen nicht dargestellte Mittelaussparung auf die Außendimensionierung dieser Einströmverteilerkammer abgestimmt sein, so daß diese nur durch diese Mittelaussparung hindurchgesteckt und mit dem Drehverbindungsunierteil 5 in beliebiger Weise fest oder lösbar verbunden zu werden braucht. Andererseits kann aber auch diese Mittelausnehmung wesentlich giößer konturiert sein, um den bedarfsweisen Einsatz von Arbeitsmittel-Drehdurchführungen unterschiedlicher Außenabmessungen zu ermöglichen, wobei dann diese Verteilerkammer über einen Tragstern oder Trag flansch gegenüber dem Drehverbindungsunierteil 5 abgestützt werden müßte. In gleicher Weise kann auch die Ausströmverteilerkammer am Drehverbindungsoberteil fest oder lösbar befestigt sein, wobei auch hier bei entsprechend groß dimensionierter Mittelausnehmung im Drehverbindungsoberteil 6 die Festlegung am Drehverbindungsoberteil über einen Tragstern oder Tragflansch erfolgen kann.
Es ist erkennbar, daß mit einfachen und kostengünstigen Mitteln die Möglichkeit geschaffen wird, entweder werksseitig eine Drehleiter bereits für die Erstausliefe rung mit einer vorbestimmten Arbeitsmittel-Drehdurchführung auszurüsten oder aber eine solche Arbeitsmittel-Drehdurchführung für eine spätere Nach rustling vorzusehen. Weilerhin ist auch die Möglichkeit offengehalten, eine solche Drehleiter später einmal mit einer Arbeitsmittel-Drehdurchfiihrung noch nicht vorbestimmter Außenabmessungen oder aber mit wahlweise unterschiedlichen Arbeitsmillel-Drehdurchführungen nachrüsten zu können. Es ist darauf zu verweisen, daß im Gegensatz, zu den bisher genannten Arbeitsmittel-Drehdurchführungen für lediglich ein strömendes Medium, wie beispielsweise l.öschwasser, auch Verteilersäulen für mehrere Antriebs- und Arbeitsmittel vorgesehen werden können, die je nach Zahl der gleichzeitig durch den Drehturm hindurchgcleitctcn Medien mehr oder weniger große Außenabmessungen aufweisen können.
Es ist weiterhin erkennbar, daß die Stelleinrichtung 15 das Drehverbindungsiinterteil 5 nicht nur in der f-arhzeuglängsrichtung horizontal stellt, während die Stelleinrichtungen 18 und 19 die llorizontalstellung des Drehverbindungsunterteils 5 in Fahrzeugquerrichtung übernehmen, wobei die beiden .Schwenkachsen A und C durch den Mittelpunkt des Kugelgelenks 30 verlaufen. sondern daß je nach Abstand des Angriffspunktes der Stelleinrichtung 15 am Drehverbindungsunterteil 5 einerseits und des Gelenkmiltelpunktes des Kugelgelenks 30 andererseits zur Drehachse ßder Drehverbindung hin zwar unterschiedliche Kräfteverteilungen zwischen der Stelleinrichtung 15 und der Kugelgelenkabstüt/ing 30 auftreten, daß aber in jedem Fall einerseits die kräftemäßige Belastung des Kugelgelenkes 30 nur einen Teil der Belastung ausmacht, die bei Anordnung eines Kugelgelenks in der Schwenkachse B auftreten würde, was sich aufgabengemäß günstig auf die Flächenpressungsverhältnisse im Kugelgelenk 30 auswirkt, und daß andererseits die Abstützung stets insoweit eindeutig definiert ist. als das Drehverbindungsunterteil stets die Tendenz hat, sich unter der Wirkung seines Eigengewichtes und des Gewichtes der von ihm getragenen weiteren Aufbauten um das Kugelgelenk 30 herum in Richtung auf das Fahrzeugchassis 7 zu verschwenken, was die günstige Folge mit sich bringt, daß zumindest die Stelleinrichtung 15 ständig unter Druckbelastung steht, weil sie die erforderliche Abstützungsgegenkraft in Form einer Druckkraft aufzubringen hat.
Auf den beiden Fahrzeuglängsseiten befinden sich außerdem jeweils zwei Stützstempel 1 und 2 bzw. 3 und 4. die gegen den Untergrund 14 ausfahrbar sind und so die Standfläche des Fahrzeuges in Fahrzeugquerrichtung und damit dessen Standsicherheit beim Betrieb der Drehleiter vergrößern. Die Aufrichtbewegung der Drehleiter um die Aufrichtachse 11 übernehmr - die Aufrichtzylinder 12.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Fahrbare, insbesondere selbstfahrende Drehleiter mit einem gegenüber einem einteiligen Drehturm, der über eine Drehverbindung relativ zum Fahrzeugchassis um eine etwa senkrechte Drehachse verschwenkbar ist, aufrichtbaren Leiterpark und einer Einrichtung zur horizontalen Einstellung der Leitersprossen bei auf geneigtem Untergrund stehendem Fahrzeug, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehverbindungsunterteil (5) über ein mit seinem Gelenkmittelpunkt außerhalb der Drehachse (B) der Drehverbindung angeordnetes Kugelgelenk (30) allseitig verschwenkbar gegenüber dem Fahrzeugchassis (7) abgestützt und über mindestens zwei zwischen ihm und dem Fahrzeugchassis (7) wirkende Stelleinrichtungen (15, 18, 19) verschwenkbar ist, daß jeweils mindestens eine dieser Stelleinrichtungen zur Verstellung des Drehverbindungsunterteils (5) um eine in Fahrzeuglängsrichtung Hzw. eine in Fahrzeugquerrichtung verlaufende Achse vorgesehen ist, deren Angriffspunkte am Drehverbindungsunterteil (5) auf jeweils einer von zwei senkrecht zueinander angeordneten Geraden zum Ge'enkmittelpunkt des Kugelgelenks (30) liegen und daß für die Horizontalabweichung des Drehverbindungsunterteils (5) in Fahrzeuglängsrichtung und Fahrzeugquerrichtung jeweils eine am Drehverbindungsunterteil (5) angeordnete Meß- und Impulsgabeeinrichtung vorgesehen ist, die jeweils durch einen Schaltbefehl aktivierbar sind.
2. Drehleiter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daä die Kugelpfanne (31) des Kugelgelenks (30) drehverbindung-.,unterti '.!fest und der in dieser laufende Kugelkopf (33) fahrzeugchassisfest angeordnet sind.
3. Drehleiter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Stelleinrichtungen jeweils Drehmotoren mit Selbsthemmung in ihrer kinematischen Antriebskette mittels eines Schneckentriebs oder einer Bremseinrichtung vorgesehen sind.
4. Drehleiter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Stelleinrichtung jeweils aus einer mittleren Ausgangsstellung in beiden Richtungen verstellbare hydraulische Hubzylinder vorgesehen sind.
5. Drehleiter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verriegelung der hydraulischen Hubzylinder Sperrblöcke vorgesehen sind.
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