DE226325C - - Google Patents

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DE226325C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B4/00Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
    • B07B4/02Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall
    • B07B4/025Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall the material being slingered or fled out horizontally before falling, e.g. by dispersing elements

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE ία. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Oktober 1909 ab.
Die Erfindung betrifft einen Schleuderscheider für trockene Kohle u. dgl. derjenigen Art, bei welchem das Sichtgut auf eine Streuscheibe aufgegeben und abgeschleudert wird, worauf das abgeschleuderte Gut der Einwirkung eines Sicht win dftromes ausgesetzt wird, welcher die leichteren Teilchen von den schwereren ablenkt, so daß beide getrennt abgeführt werden können.
ίο Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich vor diesen bekannten Vorrichtungen dadurch aus, daß die Schleuderscheibe aus zwei in derselben Ebene liegenden, starr miteinander verbundenen Scheiben besteht, die durch einen freien, ringförmigen Zwischenraum voneinander getrennt sind. Dicht oberhalb dieses Zwischenraumes befindet sich eine ringförmig gestaltete Düse, so daß der aus dieser austretende Sichtwind unmittelbar und mit seiner ganzen Stärke zur Einwirkung auf das Sichtgut gelangt. Das durch den Sichtwindstrom hindurchgeschleuderte Material prallt dann an die innere Kante der äußeren Scheibe auf und erfährt an dieser dadurch eine erneute Ablenkung, welche etwa mitgerissene leichtere Teilchen endgültig von den schwereren abscheidet. Das auf diese äußere Scheibe übergetretene schwere Material wird alsdann nach einer Abgaberinne abgeschleudert.
Zweckmäßigerweise besitzt die äußere Schleuderscheibe einen schräg ansteigenden Rand, der mit der wagerechten Fläche fest vergossen ist und teilweise über die Abführrinne vorsteht, so daß das Material eine aufwärts gerichtete Bewegung annimmt und über den Rand hinweg in seine Rinne geworfen wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar bedeutet:
Fig. ι eine Draufsicht, wobei die linke Hälfte eine Ansicht von außen, die· rechte Hälfte eine Ansicht des Schleudertisches und der Schüttrinne für die leichten Bestandteile darstellt,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch den Scheider.
Die in der Zeichnung beispielsweise dargestellte Ausführungsform besteht aus einem inneren festen Ständer B, in welchem sich durch eine Riemenscheibe D eine senkrechte Welle C dreht, die an ihrem oberen Ende den Schleudertisch trägt. Dieser selbst läuft auf Kugellagern. Der. Tisch F besteht aus einem inneren Teil G, auf welchen durch einen Schütttrichter H das Gut aufgegeben wird und von welchem es. durch die Schleuderkraft tangential quer über den ringförmigen Zwischenraum / abgeführt wird. Jenseits und außerhalb des Zwischenraums / befindet sich die Aufnahmefläche des Tisches F, welche zweckmäßig aus einem wagerechten Teil F' und einem ansteigenden Teil F" besteht. Die Aufnahmekante der Fläche F' liegt etwas tiefer als die Fläche G, falls mäßige Geschwindigkeiten angewendet werden; bei hohen Geschwindigkeiten kann der Höhenunterschied zwischen der inneren und äußeren Tischplatte wegfallen, da die Schleuderkraft den Abgang
unter kaum merklichem Sinken über den freien Zwischenraum wirft. Die beiden Tischplatten werden zweckmäßig durch unter der Tischoberfläche liegende Arme K verbunden, welche mit dem Tisch aus einem Stück gegossen sein können.
L ist ein ringförmiger Gebläsestutzen, welchem die Luft durch eine Röhre M zugeführt wird und dessen Mundstück den Luftstrom
ίο nach abwärts in einer gegen die Achse der Welle C geneigten Richtung durch den Zwischenraum / bläst, um die Trennung der leichteren Teilchen von den schwereren dadurch zu erleichtern, daß die ersteren durch den Zwischenraum / nach abwärts geführt werden. Unter dem Zwischenraum / ist die Kohlenrinne N angeordnet, die ringförmig ist, nach abwärts geneigt und konvergierend zur Auslaufrinne P verläuft. Am Umkreis der äußeren Tischplatte F befindet sich die Aufnahmerinne Q für den Schiefer oder den schwereren Abgang. Auch diese ist ringförmig und verläuft nach abwärts geneigt, konvergierend zu der Auslauf rinne R.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: Der Pfeil T bezeichnet die tangentiale Bewegungsrichtung der schwereren Teile, während der Pfeil U die Bahn angibt, in welcher sie, nachdem sie von der Fläche F aufgenommen sind, nach aufwärts gleiten und in die Rinne Q geschleudert werden.
Der Pfeil V zeigt ungefähr die Richtung des Gebläsewindes; selbstverständlich folgen die leichteren Teilchen Wurfbahnen in verschiedenen Richtungen.zwischen den durch Pfeile V und T bezeichneten Lagen und gelangen, nachdem sie durch den Zwischenraum / gefallen sind, in die Rinne N.
Das aus Kohle und Schiefer bestehende Gut wird durch den Schütttrichter H aufgegeben, gelangt nach der Mitte des Schleudertisches und erhält hier eine beschleunigte Bewegung, welche es infolge der Zentrifugalkraft über den Tisch in mehr oder weniger radialer Richtung über den Zwischenraum / befördert. Die Reibung der Luft in Verbindung mit dem nach abwärts gerichteten Gebläsestrom und die Wirkung der Schwere bewirken, daß die spezifisch leichteren Stücke gleicher Größe sich von den schwereren trennen, während die kleineren Stückchen, ob sie denselben oder verschiedenen Stoffen angehören, die von dem Gebläsewind leichter beeinflußt. werden, durch den Zwischenraum / nach der Kohlenrinne abgeführt werden. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich auch, die Kohle vor Aufgabe in den Separator zu sieben, da die Scheidung von Stücken von gleicher Größe und verschiedenen spezifischen Gewichten eine vollkommenere sein wird als von solchen, die nicht nur verschiedene spezifische Gewichte, sondern auch verschiedene Größe besitzen. Der Apparat kann indessen auch zur Scheidung feiner und grober Stücke . desselben Stoffes verwendet werden, nach denselben Grundsätzen, wie sie bei hydraulischen und Windseparatoren bekannt sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schleuderscheider für Kohle u. dgl, bei welchem das auf einen Schleudertisch aufgegebene Gut durch einen Sichtwindstrom geschieden wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleudertisch aus zwei Scheiben besteht, welche durch einen freien ringförmigen Zwischenraum voneinander getrennt sind, durch welchen hindurch der aus einer mit ringförmigem Austritt versehenen Düse austretende Sichtwind das leichtere Gut nach abwärts befördert, während das schwerere Gut auf die äußere Scheibe gelangt und von dieser abgeschleudert wird.
2. Ausführungsfonn des Scheiders nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Tischplatte einen schräg ansteigenden Rand F" besitzt, der die wagerechte Fläche F' umgibt und von einer Rinne umschlossen wird, die die über den ansteigenden Rand geschleuderten Stoffe aufnimmt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202014105906U1 (de) * 2014-12-05 2016-03-08 Imro Maschinenbau Gmbh Anordnung von Blasköpfen für eine sensorgesteuerte Separationsvorrichtung, insbesondere mit Ringdüsen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202014105906U1 (de) * 2014-12-05 2016-03-08 Imro Maschinenbau Gmbh Anordnung von Blasköpfen für eine sensorgesteuerte Separationsvorrichtung, insbesondere mit Ringdüsen

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