DE226325C - - Google Patents
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- DE226325C DE226325C DENDAT226325D DE226325DA DE226325C DE 226325 C DE226325 C DE 226325C DE NDAT226325 D DENDAT226325 D DE NDAT226325D DE 226325D A DE226325D A DE 226325DA DE 226325 C DE226325 C DE 226325C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B4/00—Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
- B07B4/02—Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall
- B07B4/025—Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall the material being slingered or fled out horizontally before falling, e.g. by dispersing elements
Landscapes
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE ία. GRUPPE
Die Erfindung betrifft einen Schleuderscheider für trockene Kohle u. dgl. derjenigen Art,
bei welchem das Sichtgut auf eine Streuscheibe aufgegeben und abgeschleudert wird,
worauf das abgeschleuderte Gut der Einwirkung eines Sicht win dftromes ausgesetzt wird,
welcher die leichteren Teilchen von den schwereren ablenkt, so daß beide getrennt abgeführt
werden können.
ίο Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich vor
diesen bekannten Vorrichtungen dadurch aus, daß die Schleuderscheibe aus zwei in derselben
Ebene liegenden, starr miteinander verbundenen Scheiben besteht, die durch einen freien,
ringförmigen Zwischenraum voneinander getrennt sind. Dicht oberhalb dieses Zwischenraumes
befindet sich eine ringförmig gestaltete Düse, so daß der aus dieser austretende Sichtwind
unmittelbar und mit seiner ganzen Stärke zur Einwirkung auf das Sichtgut gelangt. Das
durch den Sichtwindstrom hindurchgeschleuderte Material prallt dann an die innere Kante
der äußeren Scheibe auf und erfährt an dieser dadurch eine erneute Ablenkung, welche etwa
mitgerissene leichtere Teilchen endgültig von den schwereren abscheidet. Das auf diese
äußere Scheibe übergetretene schwere Material wird alsdann nach einer Abgaberinne abgeschleudert.
Zweckmäßigerweise besitzt die äußere Schleuderscheibe einen schräg ansteigenden Rand,
der mit der wagerechten Fläche fest vergossen ist und teilweise über die Abführrinne vorsteht,
so daß das Material eine aufwärts gerichtete Bewegung annimmt und über den
Rand hinweg in seine Rinne geworfen wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar bedeutet:
Fig. ι eine Draufsicht, wobei die linke Hälfte eine Ansicht von außen, die· rechte Hälfte eine
Ansicht des Schleudertisches und der Schüttrinne für die leichten Bestandteile darstellt,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch den Scheider.
Die in der Zeichnung beispielsweise dargestellte Ausführungsform besteht aus einem
inneren festen Ständer B, in welchem sich durch eine Riemenscheibe D eine senkrechte Welle C
dreht, die an ihrem oberen Ende den Schleudertisch trägt. Dieser selbst läuft auf Kugellagern.
Der. Tisch F besteht aus einem inneren Teil G, auf welchen durch einen Schütttrichter
H das Gut aufgegeben wird und von welchem es. durch die Schleuderkraft tangential
quer über den ringförmigen Zwischenraum / abgeführt wird. Jenseits und außerhalb
des Zwischenraums / befindet sich die Aufnahmefläche des Tisches F, welche zweckmäßig
aus einem wagerechten Teil F' und einem ansteigenden Teil F" besteht. Die Aufnahmekante
der Fläche F' liegt etwas tiefer als die Fläche G, falls mäßige Geschwindigkeiten
angewendet werden; bei hohen Geschwindigkeiten kann der Höhenunterschied
zwischen der inneren und äußeren Tischplatte wegfallen, da die Schleuderkraft den Abgang
unter kaum merklichem Sinken über den freien Zwischenraum wirft. Die beiden Tischplatten
werden zweckmäßig durch unter der Tischoberfläche liegende Arme K verbunden,
welche mit dem Tisch aus einem Stück gegossen sein können.
L ist ein ringförmiger Gebläsestutzen, welchem die Luft durch eine Röhre M zugeführt
wird und dessen Mundstück den Luftstrom
ίο nach abwärts in einer gegen die Achse der
Welle C geneigten Richtung durch den Zwischenraum / bläst, um die Trennung der
leichteren Teilchen von den schwereren dadurch zu erleichtern, daß die ersteren durch den
Zwischenraum / nach abwärts geführt werden. Unter dem Zwischenraum / ist die Kohlenrinne
N angeordnet, die ringförmig ist, nach abwärts geneigt und konvergierend zur Auslaufrinne
P verläuft. Am Umkreis der äußeren Tischplatte F befindet sich die Aufnahmerinne
Q für den Schiefer oder den schwereren Abgang. Auch diese ist ringförmig und verläuft
nach abwärts geneigt, konvergierend zu der Auslauf rinne R.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: Der Pfeil T bezeichnet die tangentiale
Bewegungsrichtung der schwereren Teile, während der Pfeil U die Bahn angibt,
in welcher sie, nachdem sie von der Fläche F aufgenommen sind, nach aufwärts gleiten und
in die Rinne Q geschleudert werden.
Der Pfeil V zeigt ungefähr die Richtung des Gebläsewindes; selbstverständlich folgen die
leichteren Teilchen Wurfbahnen in verschiedenen Richtungen.zwischen den durch Pfeile V
und T bezeichneten Lagen und gelangen, nachdem sie durch den Zwischenraum / gefallen
sind, in die Rinne N.
Das aus Kohle und Schiefer bestehende Gut wird durch den Schütttrichter H aufgegeben,
gelangt nach der Mitte des Schleudertisches und erhält hier eine beschleunigte Bewegung,
welche es infolge der Zentrifugalkraft über den Tisch in mehr oder weniger radialer Richtung
über den Zwischenraum / befördert. Die Reibung der Luft in Verbindung mit dem nach
abwärts gerichteten Gebläsestrom und die Wirkung der Schwere bewirken, daß die spezifisch
leichteren Stücke gleicher Größe sich von den schwereren trennen, während die kleineren
Stückchen, ob sie denselben oder verschiedenen Stoffen angehören, die von dem Gebläsewind
leichter beeinflußt. werden, durch den Zwischenraum / nach der Kohlenrinne abgeführt
werden. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich auch, die Kohle vor Aufgabe in den Separator
zu sieben, da die Scheidung von Stücken von gleicher Größe und verschiedenen spezifischen
Gewichten eine vollkommenere sein wird als von solchen, die nicht nur verschiedene spezifische
Gewichte, sondern auch verschiedene Größe besitzen. Der Apparat kann indessen auch zur Scheidung feiner und grober Stücke
. desselben Stoffes verwendet werden, nach denselben Grundsätzen, wie sie bei hydraulischen
und Windseparatoren bekannt sind.
Claims (2)
1. Schleuderscheider für Kohle u. dgl,
bei welchem das auf einen Schleudertisch aufgegebene Gut durch einen Sichtwindstrom
geschieden wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleudertisch aus zwei Scheiben besteht, welche durch einen freien
ringförmigen Zwischenraum voneinander getrennt sind, durch welchen hindurch der aus einer mit ringförmigem Austritt versehenen
Düse austretende Sichtwind das leichtere Gut nach abwärts befördert, während das schwerere Gut auf die äußere
Scheibe gelangt und von dieser abgeschleudert wird.
2. Ausführungsfonn des Scheiders nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die äußere Tischplatte einen schräg ansteigenden Rand F" besitzt, der die wagerechte
Fläche F' umgibt und von einer Rinne umschlossen wird, die die über den
ansteigenden Rand geschleuderten Stoffe aufnimmt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE226325C true DE226325C (de) |
Family
ID=486881
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT226325D Active DE226325C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE226325C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202014105906U1 (de) * | 2014-12-05 | 2016-03-08 | Imro Maschinenbau Gmbh | Anordnung von Blasköpfen für eine sensorgesteuerte Separationsvorrichtung, insbesondere mit Ringdüsen |
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- DE DENDAT226325D patent/DE226325C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202014105906U1 (de) * | 2014-12-05 | 2016-03-08 | Imro Maschinenbau Gmbh | Anordnung von Blasköpfen für eine sensorgesteuerte Separationsvorrichtung, insbesondere mit Ringdüsen |
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