DE2258317A1 - Antiblockierregelsystem - Google Patents

Antiblockierregelsystem

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DE2258317A1 DE19722258317 DE2258317A DE2258317A1 DE 2258317 A1 DE2258317 A1 DE 2258317A1 DE 19722258317 DE19722258317 DE 19722258317 DE 2258317 A DE2258317 A DE 2258317A DE 2258317 A1 DE2258317 A1 DE 2258317A1
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    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T8/00Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
    • B60T8/32Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration
    • B60T8/88Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration with failure responsive means, i.e. means for detecting and indicating faulty operation of the speed responsive control means
    • B60T8/885Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration with failure responsive means, i.e. means for detecting and indicating faulty operation of the speed responsive control means using electrical circuitry
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Antiblockierregelsystem Die Erfindung betrifft ein Antiblockierregelsystem, bei dem aus dem Drehbewegungsverhalten der Fahrzeugräder Regelsignale zur Variation des Bremsdrucks gewonnen werden, insbesondere einen als Schlupfregler ausgebildetér Antiblockierregler, bei dem eine der Fahrzeuggeschwindigkeit angenäherte Vergleichsgröße gewonnen wird.
  • Stand der Technik Mit den bekanuten-Blockierreglern, die bekanntlich die Rad Verzögerung und Beschleunigung verarbeiten undXoder eine Schlupfregelung mit Hilfe der Raddrehgeschwindigkeit und einer von der i'ahrzeuggeschlLndigkeit abhängigen Größe durchführen, lassen sich die meisten Situationen auf der Straße durchaus befriedigend beherrschen0 Problembeschreibung und Lösung Es gibt jedoch Sonderfälle, bei denen gegenüber der Bremsung ohne Regler eine wesentliche Bremswegverlängertui5 zustande kommt. Dies ist bei Fahren auf tiefschnee, Sand, Straßen mit relativ dünner Eisschicht oder Schotter der Pall.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, die bekannten Antiblockiersysteme so abzuwandeln, daß es bei Auftreten eines solchen Falles ebenfalls zu einer verbesserten Bremsung kommt.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Vorteilhafte Ausführungen Es sind zwei grundsätzliche Realisierungsmöglichkeiten hierbei möglich. Gemäß der einen Möglichkeit wird in vorgegebenen (kurz) Zeitabständen die Regelung an insbesondere einem Rad unterdrückt und somit kommt das Rad zum Blockieren. Aus dem Radverhalten bei wieder einsetzender Regelung bzw. durch Messung von Größen vor und beim Blockieren wird dann ein Kriterium für das vorhandene /u gewonnen und entsprechend dem /U wird entweder die Regelung wieder freigegeben oder bei mehreren Rädern für eine Zeitspanne ein Blockieren eingeleitet. Wie noch gezeigt wird, kann man das für die /U - Testung benutzte Rad auch nicht von Zeit zu Zeit, sondern bei Vorliegen von Anzeichen für ein bestimmtes /u zum Blockieren bringen.
  • Gemäß der anderen, weniger aufwendigen Lösung unterdrückt man entweder von Zeit zu Zeit oder wieder bei Auftreten eines bestimmten /u die Regelung an wenigstens einem Rad vorzugsweise Jedoch an wenigstens zwei Rädern.
  • ~Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die erwanten Fälle der Bremswegverlängerung mit Regler im Xu - Bereich kleiner etwa 0,5 liegen. Als untere Grenze läßt sich für das /u etwa 0,1 angeben. Erfindüngsgemäß wird insbesondere bei einem solchen Xu eine zeitweise Blockierung wenigstens eines Rades zugelassen, um damit die Bremswirkung zu erhöhen. Man wird günstiterweise so viele Räder blockieren lassen, daß einerseits noch eine ausreichende Seitenführung vorliegt, andererseits so viele Räder wie möglich zur erhöhten Bremswirkung beitragen.
  • fla die Seitenführung bei Kurvenfahrt größer sein inuß, wird man bei Kurvenfahrt das erfindungsgemäße zeitweise Blockieren einzelner Räder auf alle Fälle verhindern, also die Regeiwirkung nicht unterdrücken. Hierzu ist ein Signal bei einem bestimmten Lenkwinkel notwendig.
  • Die Gewinnung eines Anzeichens für das Vorliegen eines solchen Kraftschlußbeiwertes /u kann indirekt erfolgen. Ein gewisses Maß für den Kraftschlußbeiwert /u ist die Eahrzeugverzögerung bei Vollbremsung und Regelung. Beträgt diese bei den geschilderten Verhältnissen etwa zwischen 0,2 und 0,5 g, so kann auf die oben angegebenen /u - Werte geschlossen werden. Aber auch aus der Messung des Bremsdrucks in einem Bremskanal mit Antiblockierregelung läßt sich bei Vollbremsung auf die Größe des /u - Wertes schließen. Dementsprechend wird gemäß weiterer Erfindung eine dieser GröBen gemessen und daraus auf den Kraftschlußbeiwert geschlossen.
  • Gunstigerweise läßt man das Blockieren wenigstens eines Rades auslösende Signal (Reglersignal oder das den kleinen Kraftschlußbeiwert (0,§ - 0,5) anzeigende Signal t.B. von einem Fahrzeugverzögerungsgeber) eine kurze Zeit (z.B.
  • 300 msec.) anstehen, bevor man es wirksam werden und das Blockieren wenigstens eines Rades einleiten läßt. Hierzu dient ein entsprechendes Zeitglied. Gemäß einer einfachen Ausbildung der Erfindung bleibt das Rad (oder die Räder) für eine vorgegebene Zeit blockiert (z.B. 300 msec.), bevor man es wieder beschleunigen läßt und ein erneutes Blockieren bei Andauern des Zustands einleitet.
  • Dabei kann die Zeit, in der ein Blockieren zugelassen wird, von der Fahrzeuggeschwindigkeit abhängig gemacht werden und zwar derart, daß diese Zeit bei zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit abnimmt.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird die Fahrzeugverzögerung sowohl bei geregeltem Bremsdruck, als auch bei wenigstens einem blockierten Rad gemessen. 1st die Verzögerung (immer Vollbremsung vorausgesetzt) des Fahrzeugs bei Blockieren größer, so läßt man für eine gewisse Zeit wenigstens ein Rad - vorzugsweise Jedoch so viele wie möglich - zum Blockieren kommen. Hier wird also durch Herbeiführen des blockierten Zustands bei (wenigstens) einem Rad aufgrund einer bestimmten Fahrzeugverzögerung eine Nachprüfung vorgenommen, ob die Vermutung über das geringe /u richtig ist. Erst dann erfolgt das Blockieren aller zulässigen Räder. Gemäß einer anderen Ausführungsform könnte man im blockierten Zustand mindestens eines Rades, die auf das Fahrzeug wirkende Kraft messen; z.B.
  • könnte man die Bremssattellagerung über ein Torsionsglied realisieren und das Drehmoment auf dieses Glied messen.
  • Dieses Drehmoment ist bei;Blockieren /u - abhängig und damit ist aufgrund der Nomentmessung und Vergleichs dieses Moments mit einem vorher gewonnenen Mittelwert oder dem Wert bei Auftreten einer bestimmten Verzögerung eine Entcheidung darüber möglich, ob man wegen des vorhandenen mehrere Räder blockieren lassen soll.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung sind Meßmittel vorgesehen, die im Anschluß an das erfolgte Blockieren wenigstens eines Rades wirksam werden und das Beschleunigungsverhalten des blockierten Rades bei Bremsdruckabsenkung beurteilen. Liegt die Beschleunigung des Rades zwischen etwa 0,5 und etwa. 2 g, so liegen Verhältnisse vor, die ein besseres Bremsen beim Blockieren zulassen. Entsprechend erfolgt durch ein Signal das bei diesen Beschleunigungsverhältnissen erzeugt wird, eine Unterbrechung der Regelung an mehreren Rädern. Man kann hier anstelle der Beschleunigung auch den Ruck, also die Beschleunigungsänderung, erfassen und ein Signal zur Regelungsunterbrechung erzeugen, wenn die Beschleunigungserhöhung nicht mit einer vorgegebenen Steigung vor sich geht.
  • Figurenbeschreibung Anhand der Zeichnung soll die Erfindung naher erläutert werden. Es zeigen Fig. 1 ein Blockschaltbild einer möglichen Ausführungsform der Erfindung, Fig. 2 ein Geschwindigkeitsdiagranml für eine vereinfachte Ausführungsform, Fig. 3 ein Geschwindigkeisdiagramm für die Ausführungsform der Fig. 1, Fig. 4 und 5 die Abhängigkeit des Bremsmomentes B vom Schlupf Ä bei zwei verschiedenen Werten für Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 sind die beiden Sensoren der Vorderräder 4 und 5 mit 1 und 2 und der gemeinsame Sensor für die Hinterräder 6 mit 3 bezeichnet Die Impulsfolgen dieser Sensoren werden in den Wandlern 7 bis 9 in den Raddrehgeschwindigkeiten proportionale Spannungen verwandelt. In den beiden Speichergliedern 10 und 11, die z.B. sich immer auf die anliegende Spannung aufladen, jedoch mit vorgegebener Steigung entladen, werden der Fahrzeuggeschwindigkeit annähernd entsprechende Spannungen gewonnen, von denen im Glied 12 die jeweils größere ausgewählt wird. Diese Bezugsgröße sowie die drei den Hadgesehwindigkeiten entsprechenden Spannungen werden der Auswerteschaltung 13 zugeführt, in der aus den eingegebenen Signalen Schaltsignale für die den Sensoren 1 bis 3 zugeordneten Einlaßventile E1 bis E3 und Auslaßventile A1 bis A3 gewonnen werden.
  • Die Art der Regelung ist für die Erfindung an s"ch unwesentlich. Hier wurde eine gemischte regelung unter Verwendung von Schlupfsignalen und Verzögerungs-/Beschleunigungssignalen unterstellt. Auch ist es für die Erfindung unerheblich, ob - wie dargestellt - mehrere Regelkanäle vorhanden sind oder ob die Senvorsignale nacheinander über einen Kanal zur Auswerten gelangen.
  • Der bis Jetzt beschriebene Regler arbeitet in den meisten Fallen völlig ausreichend. Er versagt jedoch bei dem eingangs geschilderten Sonderfall. Es ist zur Verbesserung in dieser Hinsicht ein Fahrzeugverzögerungsgeber 15 vorgesehen, dem eine Schwellwertstufe 16 nachgeschaltet ist, die ein Signal abgibt, wenn die Fahrzeugverzögerung zwischen 0,1 und 0,5 g liegt. Unter der Voraussetzung, daß eine Vollbremsung vorliegt und der Regler arbeitet, wird das UND-Gatter 17 vom Auswerter 13 her fur das Ausgangssignal der Stufe 16 durchlässig gehalten. Das Zeitglied 18 bewirkt eine Verzögerung seines Eingangssignals um T1 z.B.
  • 300 msec.
  • Bei einem vereinfachten Ausführungsbeispiel, das anhand der Fig. 1 ebenfalls beschrieben werden soll, verursacht dieses Zeitglied 18 auch eine Verlängerung des Eingangssignals um die Zeit T2, z.B. 500 msec. Dies ist in diesem Falle dann auch gleich die Signallänge des Ausgangssignalsv das zu den UND-Gattern 19 mit invertierten Eingängen gelangt und damit eine Regelung der dem Sensor 2 zugeordneten Ventile E2 und A2-verhindert. Die Regelung könnte hier auch noch an den Hinterrädern unterbunden werden, so daß ein Vorderrad und die Hinterräder abwechselnd zum Blockieren kommen und drehen und somit eine Bremswegverkürzung unter den gegebenen Umständen bewirken. Der zeitliche Verlauf für diese Ausführungsforn zeigt Fig. 2, wo mit vy der Verlauf der Fahrzeuggeschwindigkeit, mit vB der Verlauf der der Fahrzeuggeschwindigkeit entsprechenden Bezugsgeschwindigkeit und mit VR der Verlauf der Geschwindigkeit des Fahrzeugrades 2 bezeichnet ist. Das Ausgangssignal der Stufe 16 entsteht hier bei t = 0. Nach der Zeit T1 in der die Regelung funktioniert, wird die Regelung unwirksam; damit kommt das Rad zum Blockieren, um nach der Zeit r2 wieder für die Regelung freigegeben zu werden. Dieser Vorgang wiederholt sich fortlaufend.
  • Bei dem ausgeführten Beispiel der Fig. 1 bewirkt das Zeitglied 18 nur eine Verschiebung seines Ausgangssignales das T3), das auch hier über das ODER-catter 20.zu den UND-Gattern 19 gelangt und eine Erregung der Ventile E2 und A2 des Rads 2 zwecks Druckregelung verhindert. Das Ausgangssignal des Zeitglieds 18 gelangt Jedoch auch zum Zeitglied 21, das nach der Zeit T4 (z.B. 200 msec.) ein Signal abgibt. Dieses Ausgangssignal löscht über das UND-Gatter 22 mit invertiertem Eingang für die Länge T5 dieses Signals (z.B. 200 msec.) das Eingangssignal des Zeitglieds 18 und damit sein Ausgangssignal.
  • Hierdurch ergibt sich insoweit folgende Wirkungsweise: Bis zum Ablauf der Zeitkonstante T 3 des Gliedes 18 bleibt der Regler in Betrieb. Danach erfolgt wegen der Verhinderung der Regelung im Zeitraum T4 ein Druckanstieg, der das Rad zum Blockieren bringt. Da mit Beginn des Ausgangssignals des Zeitgliedes 21 das Eingangssignal des Zeitgliedes 18 verschwindet, wird die Regelung auch an der Bremse des Rades 2 wieder wirksam und der Druck wird abgebaut. Damit beginnt kurz nach Ende der Zeitspanne T4 die Wiederbeschleunigung des Rades - wie dies Fig. 3 zeigt.
  • Erfindungsgemäß wird nun geprüft, wie diese Wiederbeschleunigung vor sich geht. Ist ein relativ hohes /u vorhanden (größer 2 g), so wird die Radgeschwindigkeit etwa dem ausgezogenen Verlauf von VR folgen, dagegen bei einem kleiner 2 g Jedoch größer 0,5 g dem gestrichelten Verlauf.
  • Die zu diesen /u - Werten gehörenden Abhängigkeiten des Bremsmomentes B von Schlupft zeigen die Fig. 4 und 5. Man erkennt sofort, daß bei dem kleinen Wert für /u das größere Bremsmoment bei blockiertem Rad vorliegt.
  • Zur Sensierung, welches /u vorliegt, wird das husgangssignal des Gliedes 21 der Länge T5 (z.B. 200 msec.) dem Tor 23 zugeführt. Dieses Tor läßt dann die Ausgangssignale des Differenziergliedes 24 durch, dem die der Radgeschwindigkeit des Rades 5 entsprechende Spannung zugeführt wird und das in der Grundstellung ein Ausgangssignal abgibt, wenn die Beschleunigung des Rades 5 über 0,5 g liegt. Dieses Ausgangssignal wird dem UND-Gatter 25 zugeführt, um eine Druckkonstanthaltung in dieser Phase zu bewirken. Gleichzeitig bewirkt das Ausgangssignal des UND-Gatters 23 mit einer durch das Zeitglied 25 bewirkten kleinen Verzögerung um T6 (z.B. 20 msec.) eine Umschaltung des Differenziergliedes 24 auf seine hohe Schwelle von 2 g, so daß das Ausgangssignal des Differenziergliedes nur erhalten bleibt, wenn die Beschleunigung des Rades sich in der Zeit T6 von 0,5 auf 2 g erhöht hat. Verschwindet das Ausgangssignal des Differenzierers 24 und damit das des UND-Gatters 23 so wird wegen des invertierten Eingangs des UND-Gatters 26 dieses für das Ausgangssignal des Zeitgliedes 25 durchlässig. Dessen kurzzeitigffl Ausgangssignal wird im Zeitglied 27 auf z*B. 1 sec. verlängert und sperrt nun in dieser Zeit die Wirkung der Regelung auf die Ventile E2, A2 und Ef, A3, so daß die Räder 5 und 6 zum Blockieren kommen.
  • Dieses Blockieren tritt auf, wenn innerhalb der Zeitspanne T6 nicht die Schwelle von 2 g überschritten wird, also der Fall des gestrichelten Verlaufs in Fig. 3 vorliegt.
  • Durch das Blockieren der Räder 5 und 6 wird der Bremsweg verkürzt und durch das Rad 4 die Lenkbarkeit und Seitenstabilität erhalten. Gemäß einer Ausführungsform kann man auf jeder Achse ein Rad drehen und das andere blockieren lassen. Da bei Kurvenfahrt eine höhere Seitenstabilität benötigt wird, wird durch das Glied zur Erfassung des Lenkwinkels 28, das bei einem bestimmten Winkel ein Signal abgibt und das UND-Gatter 29 ein mehr als einmaliges kurzzeitiges Blockieren in der Kurve verhindert.
  • - Patentansprüche -

Claims (13)

  1. P'atentansprüche 1. ) Antiblockierregelsystem, bei dem aus dem Drehbewegungsverhalten der Fahrzeugräder Regelsignale zur Variation des Bremsdrucks gewonnen werden1 insbesondere als Schlupfregler ausgebildeter Antiblockierregler, bei dem eine der Fahrzeuggeschwindigkeit angenäherte Vergleichsgröße gewonnen wird, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Erzeugung eines Signals beim Auftreten der Reglerfunktion vorgesehen sind und daß eine logische Schaltung vorgesehen ist, die bei Auftreten dieses Signals die Regelung für wenigstens ein Pahrzeugrad zeitweise unwirksam macht.
  2. 2. Antiblockierregelsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich Meßmittel vorgesehen sind, die bei Auftreten eines Kraftschlußbeiwertes kleiner 0,5 ein Signal erzeugen, und daß die Regelung nur bei zusätzlichem Auftreten dieses Signsls unwirksam gemacht wird.
  3. 3. Antiblockierregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßmittel zur Messung der Fahrzeugverzögerung ausgelegt sind.
  4. 4. Antiblockierregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßmittel für die Messung des geregelten Bremsdrucks ausgelegt sind.
  5. 5. Antiblockierregler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zeitglied vorgesehen ist, das die Regelung erst unwirksam macht, wenn das das Unwirksammachen der Regelung auslösende Signal eine vorgegebene Zeit andauert.
  6. Patent ansprüche 6. Antiblockierregler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Zeitglied vorgesehen ist, das die Regelung für eine vorgegebene Zeit unwirksam macht.
  7. 7. Antiblockierregler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß diese Zeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit abhängig ist, derart, daß sie mit größer werdender Fahrzeuggeschwindigkeit abnimmt.
  8. 8. Antiblockierregler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Vergleichsmittel vorgesehen sind, die die Fahrzeugverzögerungen bei geregeltem Bremsdruck und blockiertem Rad vergleichen und daß bei Uberschreiten.der Verzögerung bei geregeltem Rad durch den Verzögerungswert bei tiockiertem Paä die Regelung vorzugsweise an mehreren Rädern für eine bestimmte'Zeit unwirksam gemacht wird.
  9. 9. Antiblockierregler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Meßmittel vorgesehen sind, die im Anschluß an einen kurzzeitig unterbrochenen Regelbetrieb wirksam sind und auf das Beschleunigungsverhalten des Rades kennzeichnende Werte ansprechen und ein Signal erzeugen, wenn das Radbeschleunigungsverhalten einen vorgegebenen, einen hohen Kraftschlußbeiwert kennzeichnenden Wert (z.B. 2 g) nicht erreicht und daß dieses Signal zur Unterbrechung der Regelung an einem oder mehreren Rädern für eine vorgegebene Zeit dient.
  10. 10. Antiblockierregler nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Signal erst erzeugt wird, wenn eine vorgegebene geringe Beschleunigung überschritten wird.
  11. 11. Antiblockierregler nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschleunigung gemessen wird.
  12. 12. Antiblockierregler nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rucksignal (Ableitung der Beschleunigung nach der Zeit) gebildet wird und zur Kennzeichnung des Beschleunigungsverhaltens dient.
  13. 13. Antiblockierregler nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel vorgesehen sind, die bei Auftreten eines Lenkradeinschlages bestimmter Größe ansprechen und dann ein Signal erzeugter, das dazu dient, die Verhinderung der Regelung außer Betrieb zu setzen.
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